Google Analytics verstehen – Podcast

Google Analytics verstehen – Podcast

Kennzahlen in Google Analytics verstehen

Was passiert auf deiner Website? Google Analytics Kennzahlen verstehen. – Podcast

Möchtest du lieber lesen, statt hören? Dann findest du hier das Transkript zur Episode.

Hallo und herzlich willkommen zur neuen Podcast-Episode. Ich freue mich, dass du da bist. Ich möchte heute darüber sprechen wie du überhaupt herausfindest, was auf deiner Website so passiert. Denn ohne Analysedaten wird es recht schwer vernünftige Suchmaschinenoptimierung zu betreiben. Denn du stocherst im Nebel, da du nicht genau siehst was passiert. Du siehst nicht, welche Seiten sehr gut besucht sind und wie lange sich die Besucher auf deiner Seite aufhalten. Damit wird es sehr schwer wirklich verlässliche Maßnahmen zu ergreifen, um die Suchmaschinenoptimierung für deine Seite voranzutreiben.

Website analysieren – Tools

Das heißt du solltest unbedingt ein Analyse-Tool auf deiner Seite installieren. Das kann das kostenlose Analyse-Tool Google Analytics sein. Es gibt auch noch andere kostenlose Analysetools, wie zum Beispiel Piwik. Ich möchte mich heute  auf Google Analytics konzentrieren und dir damit hier in diesem 1. Teil die wichtigsten Begrifflichkeiten kurz erklären.

Google Analytics

Loggst du dich in deinem Google-Analytics-Konto ein, dann siehst du auf der Startseite eine Ansicht mit mehreren kleineren Containern oder Boxen, die dir verschiedene Werte anzeigen. Die gehe ich jetzt einmal der Reihe nach durch.

Standardmäßig sind in dieser Ansicht der Startseite immer die letzten “7 Tage” eingestellt. Ich empfehle dir, einen größeren Zeitraum zu betrachten also 28 Tage oder auch einmal die letzten 3 Monate, um hier eine Gesamtentwicklung zu sehen. Wichtig ist auch, dass du genau weißt, wann du vielleicht schon Optimierungsmaßnahmen auf deiner Seite vorgenommen hast. Daher schreibe bitte dein “SEO-Tagebuch”, um zu wissen, was du wann getan hast.

Du siehst in diesem Diagramm zwei Kurven. Die eine Kurve steht für die letzten, die letzten z.B. 90 Tage und die zweite Kurve zeigt dir die vorhergehenden 90 Tage an.  So hast du immer einen Vergleich der Zeiträume hast. Wie hat sich die Webseite in den letzten 90 Tagen entwickelt im Vergleich zum vorherigen gleich lang dauernden Zeitraum?

Kennzahlen: Anzahl der Nutzer, Anzahl der Sitzungen, Absprungrate, Sitzungsdauer

Du siehst oben in der ersten Box 4 Kennzahlen.

  • Anzahl der Nutzer: Wie viele Besucher hattest du auf deiner Webseite innerhalb der letzten 90 Tage
  • Anzahl der Sitzungen: Die Anzahl der Besuche deines Interessenten auf der gesamten Webseite, unabhängig davon, wie viele Seiten er angeschaut hat.
    Eine neue Sitzung wird von Google immer dann gezählt, wenn zum Beispiel 30 Minuten lang nichts passiert ist, also keine Interaktion erfolgt ist, also nichts geklickt wurde, keine Seiten gewechselt wurden etc. oder eine Datumsgrenze überschritten wurde. Das heißt ein Nutzer kann auch mehrere Sitzungen generieren. Deswegen ist die Anzahl der Sitzungen in aller Regel größer als die Anzahl der Nutzer, weil du ein paar wiederkehrende Nutzer auf der Seite hattest.

Diese zwei Kennzahlen zeigen dir grob die Tendenz wie häufig deine Webseite besucht wird.

  • Absprungrate: Die Absprungrate misst grundsätzlich den Anteil der Besucher, die nur eine Seite deiner Webseite besucht haben und danach wieder weg sind. Die Absprungrate hängt aber auch ganz konkret mit der Interaktion der Nutzer zusammen, das heißt, das Lesen eines Blogbeitrags ist keine Interaktion für Google. Wenn du für einen Blogbeitrag eine hohe Absprungrate hast, kann das auch bedeuten, dass du einfach hier einen wiederkehrenden und regelmäßigen Blogleser hast, der sich für deinen neuen Blogbeitrag interessiert hat, diesen gelesen hat und dann wieder weggegangen ist. Was grundsätzlich kein schlechtes Signal ist. Die Absprungrate beim Blogbeitrag würde ich daher auch immer im Zusammenhang betrachten mit der Sitzungsdauer oder der Zeit, die er auf dieser Seite verbracht hat.

Sitzungsdauer: Wie viel Zeit verbingt dein Besucher auf deiner Website. Wenn die Sitzungsdauer entsprechend hoch ist, dass man sagen kann, in der Zeit hat er diesen Blogbeitrag gelesen, dann ist das okay. Wenn aber auch die Sitzungsdauer nur irgendwo im Sekundenbereich liegt, dann wäre hier tatsächlich Handlungsbedarf vorhanden. Dann solltest du genauer nachschauen wie das zustandekommt, ob er vielleicht nicht das gefunden hat, was ihm versprochen wurde. Oder wird dieser Blogbeitrag nicht gern gelesen oder nicht bis zu Ende gelesen? Warum nicht?

Eine hohe Absprungrate allgemein heißt noch nichts Schlechtes. Bitte schau einfach detailliert auf den Einzelberichten für die betreffenden Seiten nach. Die kannst du entweder auf der linken Seite abrufen, über die Navigation oder indem du auf den Link klickst, der unterhalb jedes Containers, jeder Box zu finden ist mit dem kleinen blauen Pfeil nebendran.

Schaue dort bitte nach:

  • welche Seiten ganz konkret welche Absprungrate haben
  • wie lange die Sitzungen auf der Seite dauern

Kennzahl: Nutzer nach Tageszeit

In der nächsten Box siehst du die Nutzer nach Tageszeit. Ich glaube, das ist relativ klar, du siehst wie viele Nutzer oder zu welcher Tageszeit und zu welchem Tag die meisten Nutzer auf deiner Seite agieren oder auf deiner Seite sind. Das kann dir vielleicht helfen, die Veröffentlichung neuer Blog Beiträge einfach in diesen Zeiten ein bisschen anzupassen. Das ist eine ganz gute Übersicht, dort würde ich jetzt aber für den ersten Schritt, wenn du wirklich erst startest mit dieser Analyse, gar nicht so intensiv auswerten.

Kennzahlen: Traffic Channel, Quelle/Medium, Verweise

Wir schauen gleich in die nächste Reihe, im nächsten wichtigen Abschnitt findest du die Information, woher deiner Besucher eigentlich zu dir kommen. Hier hast du die unterschiedlichen Traffic-Channels, also die unterschiedlichen Kanäle und die sind unterteilt in:

  • Direct, also das heißt die Nutzer, die ganz konkret deine URL, deine Web-Adresse im Browser eingegeben haben. Dieser Wert verändert sich oftmals nach oben, wenn du zum Beispiel gerade sehr aktiv warst, auf Offline-Netzwerk-Veranstaltungen oder Vorträge gehalten hast, viele Visitenkarten oder Flyer verteilt hast. Das ist immer so das klassische Ereignis, wann so direkte Zugriffe noch einmal ansteigen, weil die Nutzer dann nach Hause gehen oder ins Büro gehen und  einfach deine Web-Adresse eingeben und schauen, was sie zu dir finden und sich über dich oder dein Unternehmen informieren.
  • Organic Search betrifft alle Zugriffe, die über Suchmaschinen kommen. Auch hier hast du in der Detailansicht dann nochmal aufgesplittet, welche Suchmaschinen das  konkret sind, ob Google, Bing, Yahoo oder wie auch immer.
  • Social, das sind alle Social-Media-Kanäle, auch hier kannst du in der detaillierten Ansicht nochmal ganz genau schauen, welche Kanäle jetzt wirklich viele Zugriffe auf deine Webseite generieren.
  • Referrer sind die Linkverweise, die von anderen Blogs oder anderen Seiten auf deine Seite verweisen, also die Referenz-Verlinkung. Wenn du oben auf Quelle, Medium oder Verweise klickst, dann siehst du hier die Auswahl der am stärksten aktiv gewordenen Verweis-Seiten, zum Beispiel woher die meisten Links kamen.

Was bringen dir diese Angaben?

Hier kannst du ganz gut vergleichen, was deine stärksten Kanäle sind. Vielleicht siehst du unter diesen Social-Media-Kanälen den ein oder anderen Kanal, den du zwar recht unregelmäßig bespielst, aber du erkennst dann im Detailbericht, dass da viele Besucher auf deine Seite kommen, die auch ganz gut agieren, sich lange aufhalten und mehrere Seiten auf deiner Webseite besuchen. Das kann für dich ein Grund sein, deine Marketingplanung anzupassen und diesen Kanal vielleicht ein bisschen regelmäßiger zu bespielen.

Kennzahl: Sitzungen nach Land

Auf der rechten Seite siehst du, aus welchen Ländern deine Nutzer kommen. Wenn du hier wieder die Detailansicht anklickst und dann auf das jeweilige Land klickst, zum Beispiel auf Deutschland, siehst du, aus welchen Bundesländern sie kommen und kannst da prüfen, ob das wirklich die Regionen sind, in denen deine Zielgruppen zu Hause sind und die du erreichen wolltest.

Kennzahl: Seitenbesuche

In der nächsten Zeile starten wir vorne mit dem Kasten “Welche Seiten besuchen deine Nutzer?”. Hier hast du meist in der ersten Zeile einen Schrägstrich “/” stehen und dieser steht für deine Startseite. Du siehst, wie oft welche Seite besucht wurde. Das hilft dir gut zu erkennen, welche Blogbeiträge werden zum Beispiel sehr häufig besucht. Sind das auch die Blogbeiträge, die gerade am aktuellsten veröffentlicht sind oder auch, welche Angebote werden am häufigsten besucht. Deine Schlußfolgerungen könnten sein, dass du gut funktionierende Beiträge noch einmal verbreitest. Und auch, dass du wichtige Angebotsseiten, die allerdings wenig besucht werden, noch einmal kritisch unter die Lupe nimmst und optimierst.

Tipp: Content Recycling - Blogbeiträge "wiederverwerten"

Du musst nicht immer neue Beiträge unbedingt erstellen. Wenn du schon viele Blogbeiträge geschrieben hast, kannst du auch schauen, wie waren die Werte im letzten Jahr für den ein oder anderen Blogbeitrag. Die Beiträge, welche viele Zugriffe hatten, und nicht an Aktualität verloren haben, diese kannst du noch einmal überarbeiten, aktualisieren und neu veröffentlichen. Das spart Zeit und Aufwand.

Kennzahl: Sitzungen nach Gerät

Ganz rechts siehst du noch eine Box mit wichtigen Kennzahlen, nämlich welche Geräte verwenden deine Besucher am häufigsten? Da richte ich mich jetzt gerade an all jene, die sich bisher noch nicht um die mobile Optimierung der Website bemüht haben. Hier siehst du, wie viel Zugriffe du über die verschiedenen Geräte bekommst.

  • Desktop steht immer für unseren Monitor, einen großen PC am Schreibtisch
  • Mobilgerät, alle Smartphones und
  • Tablet

Hier kannst du schauen wie viel Prozent deiner Besucher über die jeweiligen Geräte kommen und du kannst in der Detailansicht sehen, wie deiner Besucher sich auf deiner Website verhalten. Wenn die Aufenthaltsdauer recht gering und die Absprungrate hoch ist, sollte dich das unbedingt dazu anregen, die mobile Nutzbarkeit deiner Webseite einmal zu testen und zu optimieren.

Fazit:

Das waren bei weitem noch nicht aller Analysedaten, die du hier auslesen kannst, aber für den Beginn, für den Einstieg reicht das erst einmal völlig aus. Bitte beschäftige dich einfach nach und nach damit. Ich kenne viele, die sich wirklich sehr überfordert fühlen, von dieser Fülle an Analysedaten und es geht mir teilweise ähnlich.

Man kann sich da wirklich völlig verlieren und hier auch nochmal der Hinweis, nicht übertreiben mit diesen Analysedaten.
Beobachte dich bitte auch ganz konkret, wie oft gehst du da rein, wie checkst du die Analysedaten und wie viel Zeit “vertrödelst” du da vielleicht teilweise auch. Gerade wenn du ein Typ bist, der gerne mit Zahlen agiert, ich bin auch so ein Typ, ich muss mir da wirklich immer ein Zeitlimit setzen. Ich könnte mich da völlig verlieren, weil ich das total spannend finde.

Behalte bitte im Fokus, was willst du wirklich erreichen? Was ist dein Ziel? Analysiere dich nicht bis zur “Erschöpfung”, sondern setze dir einfach Fristen, setze dir Termine, in denen du wirklich deine Analysedaten einmal checkst. Schau, wie es sich entwickelt, schau, wo es Probleme gibt, schau, wo noch irgendwelche Möglichkeiten sich eröffnen, an die du bisher vielleicht nicht gedacht hast.

Das ist wirklich erst mal das, was grundlegend wichtig ist, um einfach zu wissen, wie deine Seite funktioniert und wie deine Seitenbesucher auf deiner Website agieren.

Soviel zum Teil 1 Google Analytics. Ich werde noch weitere Podcast-Beiträge dazu bringen und weitere einzelne Elemente  herausgreifen.

Dein Feedback.

Hast du besondere Fragen, Wünsche, brennt dir was auf der Seele? Gibt es irgendetwas, gerade zum Bereich SEO oder auch Google Analytics, was du unbedingt gern mal erklärt haben möchtest oder wissen möchtest? Dann schreibe mir bitte gern einen kommentar oder sende mir eine E-Mail an kontakt@manuela-kind.de. ich werde das gerne aufgreifen für einen meiner nächsten Podcast-Beiträge.

Für heute danke ich dir, dass du dabei warst und ich wünsche dir eine schöne Zeit. Bis dann! Manuela

Online Workshop "SEO verstehen und anwenden."

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Wie du SEO Texte gestaltest und deine Keywords richtig einsetzt. – Podcast

Wie du SEO Texte gestaltest und deine Keywords richtig einsetzt. – Podcast

Webtexte gestalten und keywords sinnvoll einsetzen.

04: SEO Texte gestalten und Keywords sinnvoll einsetzen

Möchtest du lieber lesen, statt hören? Dann findest du hier das Transkript zur Episode.

Hallo und herzlich willkommen zur heutigen Episode meines Podcast „SEO leicht gemacht“. Ich freue mich, dass du da bist und zuhörst. Wir sprechen heute darüber wie du deine Keywords sinnvoll in deine Texte einbauen kannst. In der letzten Episode habe ich ja schon darüber gesprochen wie du in 5 Schritten zu deinen Keywords findest, die du dann auch sortierst und strukturierst. Heute soll es wirklich darum gehen um die Frage: „Wie setze ich die Keywords nun ein?“.

Tipps für gute SEO Texte

Starten möchte ich das Thema mit ein paar grundsätzlichen Worten zu den Texten auf deiner Webseite und ein paar grundsätzliche Empfehlungen. Merke dir bitte immer, wenn du Texte erstellt, natürlich hast du irgendwo auch im Hinterkopf, dass du mit diesen Texten innerhalb der Suchergebnisse von Google und anderen Suchmaschinen gut gelistet sein möchtest, behalte aber bitte immer im Fokus, du schreibst die Texte für Menschen, nicht für die Suchmaschine. Das ist ganz wichtig. Ich erkläre dir nachher noch einmal detailliert warum.

Wenn du diese Texte für Menschen erstellst, sende eine ganz klare Botschaft ohne viel Schnickschnack und Tamtam, ohne zu sehr ins Detail zu gehen oder dich in Nebensächlichkeiten zu verlieren. Bleib beim Fokus, bei deinem Leser.
Strukturiere deine Texte, das ist ganz wichtig. Es gibt immer noch viele Menschen, die sehr große Probleme haben Texte am Bildschirm zu lesen. Ich kenne auch immer noch Freunde und Bekannte, die sagen, ich kann das nicht, ich drucke mir solche Sachen immer wieder aus, wenn sie länger sind. Also im Endeffekt kannst du hier dann wahrscheinlich auch noch was für unsere Umwelt tun, indem du vermeidest, dass lange Anleitungen, Texte und Wissensvermittlung ständig ausgedruckt wird.
Strukturiere das Ganze, damit es schnell erfassbar wird für deine Leser.

Strukturieren kannst du Texte, indem du dir Gedanken machst über deine Überschriften und Zwischenüberschriften, dass du überlegst, wie du einen Text sinnvoll in Absätzen unterteilen kannst und dass du auch Anker für das Auge setzt. Anker für das Auge heißt, dass du wichtige Inhalte bzw. Keywords wirklich fettest, damit der Diagonal-Leser zum Beispiel an diesen Wörtern auch hängenbleibt und das mit seiner Intension abgleichen kann und da auch weiterlesen kann.

Thema “Diagonal-Leser”

Es gibt oftmals immer noch so diese Idee, dass wir unsere Webseite so wunderschön strukturiert von oben nach unten von links nach rechts aufbauen und unser geneigter Leser kommt auf die Webseite und liest sich jedes einzelne Detail von oben angefangen links nach rechts bis nach unten durch. Viele Studien haben nachgewiesen, dass das definitiv nicht so ist. Wenn du dich nun selber beobachtest, wirst du auch merken, dass du selbst in aller Regel auch nicht alle Texte von oben bis unten sofort direkt durchliest. Es gibt viele, die scannen den Text erstmal ab und schauen, okay, passt das jetzt zu meiner Anfrage, passt das zu dem, was ich gesucht habe? Lohnt es sich diesen Text zu lesen und die Zeit hier zu investieren?

Es gibt auch viele Schnell-Leser, Diagonal-Leser, zu denen ich auch definitiv gehöre, die viele Texte wirklich nur überfliegen und auch da wieder abgleichen, passt das zu meiner Anfrage, passt das zu dem, was ich gesucht habe und die vielleicht auch wirklich nur einzelne Elemente aus dem Text, einzelne Absätze lesen, um sich das gewünschte Wissen da herauszuholen.
Deswegen ist es so wichtig, dass du Texte auch optisch strukturiert durch Fettungen, damit der Leser einfach mit dem Auge dran hängenbleibt und da eine gewisse Führung hat, eine gewisse Struktur hat.

Strukturierung des Textes

Für diese Struktur hilft öfters auch, dass du für deinen Text eine kleine kurze, ganz kurze Einleitung schreibst. Wir bleiben bei dem Thema Blogartikel. Du schreibst eine ganz kurze Einleitung, indem du vielleicht das Problem benennst, die Fragen aufwirfst, vielleicht auch kurz beschreibst, wie du zu dem Thema kommst. Das macht das Ganze oftmals noch ein bisschen persönlicher, wenn du aus deiner eigenen Erfahrung sprichst.
Dann behandelst du diesen Text intensiv in dem Hauptteil, den du wie gesagt sehr gut strukturierst mit Absätzen, Zwischenüberschriften und Überschriften und dass du dann ganz unten vielleicht nochmal ein kleines Fazit, eine kleine Zusammenfassung ziehst und dann ganz zum Schluss optimalerweise auch noch gerade beim Blogartikel gerne zur Diskussion aufrufst. Das ist das, was bei Blogartikeln auch oft noch ein bisschen vergessen wird, wir Menschen brauchen oftmals so Handlungsaufforderungen, wir müssen gesagt bekommen, was wir jetzt noch tun sollen, was von uns erwartet wird, das ist einfach so. Es ist da schon sinnvoll, dass du zum Schluss vielleicht nochmal zur Diskussion anregst, fragst “Okay, wie sind eure Erfahrungen? Schreibt mir einen Kommentar” und ähnliches.

Denn diese Kommentare, das als kleiner Zwischenexkurs, diese Kommentare unter den Blogartikeln verhelfen dir natürlich auch zu mehr Interaktion und helfen dir selber auch auszuwerten. Indem du diese Kommentare siehst und liest und dann erkennst, okay, hat das jetzt genau gepasst für meine Leser oder daraus vielleicht nochmal Inspiration für weiterführende Artikel ziehst.
Das ist wirklich ein sehr wichtiges hilfreiches Element.

Das war es zum Thema Anker setzen. Jetzt bin ich ein bisschen ausführlicher geworden als ich eigentlich geplant hatte

Mut zur Reduktion

Mein nächster und ganz wichtiger Tipp nochmal grundsätzlich für Texte, die du für Menschen schreibst. Habe Mut zur Reduktion. Das heißt, kürze deinen Text, wo es geht. Ich bin auch so ein Typ, der gerne Dinge noch mal intensiver erklärt, um sicherzustellen, dass das auch richtig rübergekommen ist. Ich glaube, das ist eine Eigenschaft, die habe ich sehr von meinem Vater übernommen. 🙂 Ich muss mich auch hier im Podcast immer sehr zusammenreißen, dass ich nicht so ausführlich werde und mir hilft es immer sehr, dass ich mir vor meinem Auge immer das Memo habe: “Jeder Satz enthält eine neue Aussage!”. Das ist für mich ein ganz wichtiger Grundsatz geworden oder eine nicht nur neue Aussage, sondern jeder Satz enthält eine neue Information, vielleicht allgemeiner formuliert, um mich da nicht zu verlieren.
Denn es ist wichtig, dass du kurz, konkret, knapp wirklich Inhalt lieferst ohne dich in Nebensächlichkeiten zu verlieren. Als kleiner Selbsttest kann das zum Beispiel gelten, dass du deinen Text dahingehend abprüfst, ob wirklich jeder Satz eine neue Information enthält und dass du dich auch jedes Mal immer wieder fragst “Ist das, was ich da schreibe, wirklich wichtig für meinen Kunden, um ihm zu helfen, um ihm eine Anleitung zu geben ein Problem zu lösen oder ist es vielleicht auch nur wichtig für mich, weil ich meine ich muss mich ständig selbst nochmal erklären?”.

Gemeinsame Sprache

Ganz wichtig für die Texte, die du für deine Leser schreibst, finde eine gemeinsame und einfache Sprache. Einfache Sprache ist ganz wichtig, dass du dich wirklich konkret ausdrückst, dich nicht zu sehr in ganz langen Sätzen verlierst, du nicht zu viel Fachbegriffe einsetzt, sondern wirklich deinem Leser egal mit welchem Wissenstand er zu dir kommt, die Möglichkeit eröffnet, dass er deinen Text ganz einfach locker leicht lesen und verstehen kann.
Und gemeinsame Sprache, da sind wir auch wieder bei der Verbindung zu den Keywords, höre zu wie deine Kunden sprechen, wie sie Dinge formulieren, wie sie auch Probleme benennen und wie sie die Fragen dazu auch formulieren.

Es wird immer wieder empfohlen, aber es lohnt sich da auch wirklich immer noch mal dran zu denken, versuche positiv zu formulieren. Nehmen wir das Beispiel, das hatte ich glaube ich bei den Keywords, Thema Stressreduktion bei der Arbeit. Wenn du hier das Ganze sehr in negativen Formulierungen aufsetzt, ist glaube ich für jeden von uns klar, dass du damit ein gewisses Gefühl auslöst. Wenn jetzt sowieso ein Interessent vorm Bildschirm sitzt und sich deinen Blogartikel durchliest und er eh schon in der Situation ist, dass er sich nicht gut fühlt, dann wird das nicht unbedingt dazu beitragen, dass er sofort diesen Drive findet zu sagen, hey, ich brauch dein Stress-Coaching, was auch immer, jetzt fühle ich mich noch schlechter, jetzt komme ich zu dir.
Es ist natürlich hilfreich und sinnvoll, dass wir die Dinge positiv formulieren ohne sie schön zu färben. Das ist ganz wichtig. Aber berücksichtige das mal, wenn du deine Texte nochmals durchliest, ob du an allen Stellen diese positive Formulierung dafür gefunden hast.

Bilder und Text sind eine Einheit

Noch ein ganz wichtiger Aspekt für deine Texte sind die Bilder natürlich. Bilder können Texte unheimlich gut unterstützen, die können nochmal viele Dinge gut visualisieren, sodass all unsere Sinne angesprochen werden und wir die Texte auch noch viel intuitiver und viel umfänglicher, runder wahrnehmen. Dafür ist es aber notwendig, dass die Bilder auch zu den Texten passen und umgekehrt. Achte bei der Auswahl deiner Bilder darauf, dass es jetzt auch zu dem Text passt oder wenn du sie innerhalb der Texte einsetzt, dass es zu dem Abschnitt, der in unmittelbarer Nähe steht, passt. Ansonsten sorgt das wieder für so ein kleines Stocken im Lesefluss, weil es irgendwie gerade nicht stimmig ist.

Wie lang ist ein guter Web-Text?

Kommen wir zum Thema Länge der Texte. Das ist immer ein viel diskutiertes Thema und auch hier ist es immer wieder so, dass wir am liebsten wieder eine ganz einfache Formel hätten wie, schreibe mindestens so und so viel Wörter und dann bist du gut dabei. Ja, es gibt viele Studien dazu, es wurden schon viele Texte untersucht und man hat versucht wirklich eine Richtlinie zu finden wie viele Wörter mindestens notwendig sein sollen, um gut für die Leser zu sein und natürlich auch gut fürs Google Ranking zu sein. Fakt ist, in diesen Studien hat man herausgefunden, dass diese optimale Länge, je nach Studie schwankt die Wörter-Anzahl, aber so zwischen 1000 und 2000 Wörtern liegt.

Du kannst das gerne als kleine Richtlinie verwenden, aber bedenke bitte, schreibe nur so viel wie es wirklich nötig ist für deine Leser, um dieses Thema zu behandeln, um dieses Thema zu verstehen oder eine Inspiration zu bekommen. Blähe die Texte auf keinen Fall unnötig auf. Sein Problem, also das Problem deines Lesers soll gelöst werden und das nicht mehr und nicht weniger. Wobei Problem kann hier sein, dass du eine Anleitung schreibst, um etwas zu tun oder irgendeine Technik oder Software zu bedienen, dass du Inspirationen gibst, Denkanstöße gibst oder einfach Wissen und Fakten vermittelst.
Wenn du diese Texte unnötig aufblähst oder im Umkehrschluss, wenn du immer zu kurze Texte schreibst, dann kann das dazu führen, dass deine Leser sich nicht sehr lange auf deiner Blogseite oder auf deinem Blogbeitrag aufhalten. Hier spreche ich mal wieder von der Aufenthaltsdauer, die du in deinen Google Analytics Daten ablesen kannst und diese Aufenthaltsdauer ist natürlich wieder ein indirektes Ranking-Signal für Google, ein Faktor für Google, um deine Website zu bewerten. Das heißt, wenn du nur sehr kurze Aufenthaltszeiten und vielleicht auch noch eine hohe Absprungrate hast, dann ist das kein gutes Signal an Google. Deswegen kommen wir dazu, dass wir sagen, okay, die Texte sollten schon eine gewisse Länge haben, im Umkehrschluss aber, wenn du sagst, okay, ich habe jetzt nur einen Text von 465 Wörtern, ich blähe das jetzt nochmal ein bisschen auf 1000 Wörter auf mit sinnlosen Nebensächlichkeiten und unnötigen Informationen, kommen wir auf den gleichen Effekt wieder heraus.
Der Leser wird es merken, der Leser wird sich nicht dafür interessieren, du wirst deine Aufenthaltsdauer nicht verlängern, nur weil du einen längeren Text, nur weil du mehr Wörter reingeschrieben hast, sondern er wird genauso rasch wieder abspringen.

Keywords richtig einsetzen

Kommen wir jetzt mal zum Kern dieser Podcast-Episode. Das waren erstmal nur so die Grundlagen, die Basics zum Thema Texte. Wenn du deine Keyword-Liste erstellt hast und du jetzt in der Situation bist, dass du deinen Text schreiben möchtest, dann bitte leg erst mal die Keyword-Liste beiseite, du hast dich ja eh schon damit auseinandergesetzt. Du wirst so die eine oder andere Inspiration schon bekommen haben und du hast es so oder so schon im Kopf.

Schreibe erst mal deinen Text einfach frei runter. Ich gebe dir in den Shownotes noch 2 Links zu sehr guten Blogartikeln, einmal Sabine Krink, selber SEO-Expertin und Texterin, hat einen sehr guten Blogartikel geschrieben, wie die Texte geschrieben werden sollten, was dabei wichtig ist, worauf du achten solltest. Für alle, die grundsätzlich das Gefühl haben, okay, ich bin keine gute Schreiberin oder kein guter Schreiber, ich tue mich damit schwer, kann ich noch eine Empfehlung geben. Denn ich fühle mich ebenso, ich habe auch immer das Gefühl das gesprochene Wort liegt mir weitaus mehr als das geschriebene Wort und empfinde hohen Respekt für die Leute, die wirklich so hervorragend mit Wörtern der deutschen Sprache umgehen können und fühle mich dann immer ganz klein. Tipp am Rande, lies bitte nicht zu viel davon, bevor du selber einen Text schreiben solltest, weil das sorgt nicht unbedingt für das beste Selbstwertgefühl und das beste Selbstbewusstsein, um einen Text zu erstellen.

Was mir aber kurz und knapp damals geholfen hat, war unter anderem auch die 3 Tage Schreibtechnik. Sandra Holze hat darüber mal einen Blogartikel verfasst. Auch diesen Link setzt sich dir in die Shownotes, ohne es jetzt im Detail zu erklären, weil sonst sprengen wir hier wieder die Länge der Episode.

Wenn du diesen Text geschrieben hast, ich mache es so, wie gesagt, finde deine persönliche Struktur, finde deinen persönlichen Ablauf, ich mache es so, ich lasse ihn meist kurz liegen. Kurz kann sein ein paar Stunden, kurz kann auch sein 1 Tag und dann nehme ihn dir nochmal vor. Als erstes wirst du bitte drangehen und fragen, was kann ich hier kürzen, kürzen geht eigentlich immer. Kürze ihn, feile ihn vielleicht noch ein bisschen und erst dann setze dich hin und schaue, wo du deine ausgewählten Keywords sinnvoll einsetzen kannst. Welche Wörter du vielleicht austauschen kannst gegen diese ausgewählten zwei, drei Keywords, die du hast, dabei sollte eines so ein bisschen dein Fokus-Keyword, dein Haupt-Keyword sein und zwei, drei, die das Ganze noch unterstützen und die im Zusammenhang stehen mit dem Thema.

Gute Plätze für Keywords sind, mal ganz generell gesprochen, der Titel des Blogartikels beziehungsweise der Webseite, auf dem der Blogartikel steht, also der Unterseite besser gesagt. Den Titel gibst du meist oben ein, wenn du die Seite startest und der wird auch in aller Regel an deine Domain drangehängt. Also wenn du den Direkt-Link zu deinem Blogartikel verlinkst, wirst du diesen Titel darin finden. In den meisten Systemen kannst du es auch individuell nochmal anpassen im Nachgang.

H-Überschriften

Die sogenannten H Überschriften, kennst du vielleicht auch, innerhalb deines Systems kannst du unterschiedliche Überschriften bestimmen, von H1 meist bis H5 oder H6 und die haben eine unterschiedliche Textgröße und diese Textgröße ist eigentlich auch schon bezeichnend dafür, dass diese Überschriften unter einer bestimmten Hierarchie stehen. H1 ist die oberste Ebene, die oberste Hierarchieebene und auch ein sehr wichtiger Platz. Und diese H1 sollte eigentlich für jede Seite vorhanden sein, also einmal pro Seite, aber auch wirklich nur einmal.

In dieser H1, positioniere ich möglichst, wenn vorhanden eine gute W-Frage zum Thema. Wenn du dazu was gefunden hast und wenn das zu deinem Blogartikel passt, dann schau, dass du diese sogenannte W-Frage als diese H1-Überschrift vielleicht einsetzen kannst. Ansonsten schau, dass du dein Keyword da integrieren kannst. Nutze gern, für die Zwischenüberschriften und die Strukturierung, diese H2, H3, vielleicht noch H4, mehr gibt’s in aller Regel in den meisten Texten nicht beziehungsweise meistens ist es nicht besonders sinnvoll, jetzt jede H Überschrift irgendwie zu definieren. Wichtig ist nur, H1 sollte nur einmal vorhanden sein, H2, H3, H4 und die anderen können mehrfach vorhanden sein pro Seite.

Keywords im Text

Setze natürlich die Keywords auch im Text selber ein, nutze Abwandlungen, Synonyme und auch die sogenannten Longtail-Keywords, also dein Keyword in Kombination mit mehreren Wörtern. Das besteht in aller Regel dann aus zwei, drei Wörtern dieses Longtail-Keywords.
Nutze deine Keywords unbedingt auch in den Metadaten, Titel und Beschreibungen, also Title und Description. Dazu würde ich dir auch nochmal einen Link in die Shownotes setzen. Da habe ich in einem Blogartikel mal eine Anleitung dazu geschrieben, wie du das Ganze angehen kannst und wo du das letzten Endes dann siehst.

Wenn du jetzt deinen Blogartikel oder deinen Website-Inhalt fertig hast, denke bitte immer daran, oberstes Gebot ist immer, der Text muss für die Menschen leicht und absolut angenehm zu lesen sein und er muss ihm Mehrwert bieten. Lies den Text bitte noch einmal durch und wenn du merkst, dass hier ein Keyword nicht passt oder ein Keyword dafür sorgen könnte, dass der Lesefluss stocken könnte, dann wirf es bitte auch wieder raus. Also oberstes Gebot, der Text muss wirklich leicht und intuitiv lesbar sein.

Davon wird die SEO-Welt für dich nicht zusammenbrechen, indem du mal ein Keyword wieder rauslöschst. Denn diese Keywords sind auch nur ein kleines Element eines ganz großen komplexen Uhrwerks zum Thema Google Ranking, wie komme ich nach oben in der Google Suchergebnisliste.

Wenn du möchtest, kann ich dir gerne das Thema Keywords in den Text einsetzen oder auch das Thema Keywords finden und strukturieren nochmal näherbringen, denn ich begebe mich jetzt auch in das Themenfeld der Webinare. Webinare habe ich schon öfter gehalten, aber nie meine eigenen, sondern immer im Auftrag, das heißt jetzt bin ich in der Situation, dass ich mich vollkommen selbst drum kümmern muss um alles, Einrichtung Technik und so weiter und so fort. Ein spannendes Feld. 🙂

Ich gebe dir die Links in die Shownotes, denn ich bin darauf gekommen und auch schon mehrfach gefragt worden, ob ich es nicht mal live zeigen könnte, wie man das jetzt nun wirklich praktisch macht. Das möchte ich gerne aufgreifen und umsetzen, denn es ist immer gut erklärt in Worten, aber ich glaube auch hier bei diesem Bereich ist schon hilfreich, wenn man auch mal sieht, wie sowas live funktioniert. Wenn du Interesse daran hast, es gibt demnächst kostenlose Webinare zu dem Thema. Ich setze dir den Link in die Shownotes.

Das war’s für heute. Ich freue mich, dass du dabei warst und ich würde mich natürlich freuen, wenn du bei der nächsten Episode auch wieder zuhörst. Ich wünsche dir bis dahin eine schöne Zeit.

Bis dann! Manuela

Empfohlene Links zur Episode:

Sandra Holze, “Schreibtechnik für Blogger” : https://sandraholze.com/schreibtechnik-blogger/

Sabine Krink, “Lesbarkeit von Texten”: http://super-sabine.de/lesbarkeit-von-texten/

Manuela Kind, “Title und Description selbst einstragen”: https://manuela-kind.de/seo-tipp-title-description/

Möchtest du sehen, wie du den SEO Text gestalten kannst und welche Tools dir dabei helfen?

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“Wie du SEO Texte gestaltest und deine Keywords einsetzt.” an!

In 5 Schritten zur neuen Website

In 5 Schritten zur neuen Website

SEO beim Website Relaunch

Irgendwann kommt die Zeit, eine neue Website muss her. Doch so zügig der Entschluss auch gefasst ist, bitte nimm dir die Zeit dieses Projekt gut vorzubereiten.

Dieses Projekt solltest du nicht einfach an den Web-Designer abgeben, mit den Worten: „Ich möchte eine neue Website. Entwerfe bitte einmal etwas.“ Optimalerweise kannst du schon auf umfangreiche Erfahrung mit deiner bestehenden Website blicken und weißt welche Webseiten Elemente und Inhalte gut funktioniert haben, und welche nicht. Nutze diese Erfahrungen für deine neue Website.

Einen Tipp gleich vorweg: Sammle bereits im Voraus gute Ideen, Funktionen und Designs verschiedener Websites, welche dir begegnen. Bist du selbst dann in der Situation deine neue Website vorzubereiten, helfen dir diese Ideen und Inspirationen sicher für deinen Website Relaunch. Trage aber auch schlechte Beispiele zusammen, um dem Web-Designer zeigen zu können „Das möchte ich gar nicht!“.

Vorüberlegungen zum Website Relaunch

Lege vorab fest, welche Ziele du mit der Website verfolgst und wen du ansprechen möchten. Wer ist dein Wunschkunde oder Wunschgast, welche Eigenschaften zeichnen ihn aus? Welche Interessen verfolgen diese Menschen wenn sie auf deine Website kommen?

Website Relaunch – Vorbereitungen

  1. Mache eine Bestandsaufnahme (Content Audit) deiner bestehenden Website. Verschaffe dir einen Überblick welche Seiten online sind, welche Inhalte mit welchen Medienformaten (Texte, Fotos, Videos) dargestellt werden. Sehr schnell und gut strukturiert lässt sich das mit dem Tool Screaming Frog SEO Spider machen. Hier kannst du die Liste als Excel Tabelle herunterladen und weiter bearbeiten.

    Die Excel Tabelle aus dem Screaming Frog SEO Spider (oder alternativ die XML Sitemap der bestehenden Seite) wird auch enorm wichtig, wenn 301-Weiterleitungen von deiner alten auf die neue Website eingerichtet werden müssen.
    Ist deine Produktseite auf der bestehenden Website z. B. über die URL www.deineseite.de/kategorien/produkt_123.html erreichbar, auf der neuen Website bekommt das Produkt jedoch eine Seite mit der URL www.deineseite.de/superprodukt, dann sind das nun zwei völlig verschiedene Seiten. Jeder, der sich den Link deiner alten Website abgespeichert hat, bekommt nach dem Live-Gang der neuen Website nun eine Fehlermeldung “401-page not found”, auch Google erkennt die Seite nicht automatisch wieder. Du verlierst eventuell schon bestehende gute Ranking-Positionen. Jedoch lässt sich das leicht durch mit 301- Weiterleitungen verhindern. Für WordPress gibt es da zum Beispiel sehr gute Plugins.

  2. Strukturiere die Inhalte nach Zielen, Zielgruppen und bewerte die einzelnen Seiten. Bündel den Content zu logischen Gruppen, finde eine rationale Verteilung auf die Seiten, in einer vom Besucher nachvollziehbaren Anordnung. Kommentiere eventuelle Änderungen und Optimierungen in einer eigenen Spalte. Dieser Content Plan ist die Grundlage für die Erstellung eines neuen und optimierten Webseiten-Plans.
  3. Überlege dir welche Funktionen der Besucher deiner Website benötigt, um rasch zum Ziel zu kommen. Welche Elemente dürfen auf der Website nicht fehlen? Welche bestehenden Elemente sind vielleicht völlig überflüssig und können weggelassen werden?
  4. Plane eine Website Struktur die sich ganz leicht erfassen und bedienen lässt.

    Die Navigation sollte ständig sichtbar sein und der Besucher weiß immer wo er sich befindet bzw. wie er zurück kommt. Der Besucher deiner Website kann jederzeit mit einem Klick den Buchungs- bzw. Kaufprozess starten oder Kontakt mit dir aufnehmen.
    Der Website-Inhalt ist leicht teilbar in den gängigen Social Media Kanälen.
    Verlinke nützliche Zusatzinformationen intern, ohne zu verwirren.

Beispiel für eine Anforderungsliste einer Hotel Website

Eine Liste notwendiger Elemente, Informationen und Funktionen für eine Hotel Website könnte so aussehen:

• große Fotos  – emotional ansprechen
• Preise und Verfügbarkeiten schnell sichtbar
• Button „jetzt buchen“ (call to action) farblich und damit rasch sichtbar
• Besonderheiten, Vorteile und Alleinstellungsmerkmale (USP) herausstellen
• Zahlungsmodalitäten: schnell sichtbar und transparent
• Infokanäle/Newsletter: jederzeit sichtbar und leicht zu abonnieren
• Sprachauswahl anbieten
• Suchfeld
• Kontakt jederzeit sichtbar sein (Telefon, E-Mail, Chat)
• Bewertungen: ehrlich, transparent darstellen
• Gutschein-Modul – Gutschein zum selbst ausdrucken (für kurzfristige Geschenke)
• Kartenausschnitt, Adresse – geografische Lage des Hotels
• Impressum, Datenschutz, Sitemap

Anforderungskatalog für Webdesigner und Programmierer

Formuliere einen Anforderungskatalog für deine neue Website. Dieser sollte dem Webdesigner und Programmierer alle notwendigen Informationen zu deinem Unternehmen, deinen Wünschen und Kunden-Interessen liefern.

Bestandteile des Anforderungskatalog könnten sein:

• kurze Vorstellung: Unternehmen, Produkt/Dienstleistung, Zielgruppe(n)
• Ziel der Website: Verkauf, Image etc.
• notwendige Funktionen und Elemente
• Bestand der Inhalte, welche in die Website integriert werden müssen
• gute Beispiele, welche gut gefallen haben
• schlechte Beispiele – „So gar nicht!“
• sonstige Wünsche und Anforderungen, für die vielleicht noch grafische oder technische Lösungen innerhalb der Website gefunden werden müssen

Website Relaunch – der Zeitplan

Ganz entscheidend für den Erfolg und die Zufriedenheit mit der neuen Website ist es auch, dass du dem Projekt „Relaunch“ genügend Zeit einräumst. Nichts ist frustrierender, als schon vor dem Live-Gang der neuen Website Kompromisse eingehen zu müssen, weil man sich nicht genügend Zeit für Vorbereitung und die Reifung der ersten Ideen gegeben hat.

Beispiel für einen “Zeitplan für den Website Relaunch”

Schritt 1: Anforderungskatalog und Konzeption

  • Elemente, Funktionen
  • Corporate Design
  • Positiv/Negativ Beispiele
  • Content Analyse / Contentplan erstellen, Keyword-Analyse
  • Seitenplan erstellen
  • Anforderungskatalog für Webdesigner formulieren

Merke: Design folgt dem Inhalt!

Schritt 2: Zeitplan erstellen (Meilensteine festlegen)

  • Absprache mit den beteiligten Partner (Designer, Programmierer), denn diese haben vermutlich noch andere Projekte zu betreuen
  • Zeitpuffer (5 – 10%) einplanen für unvorhersehbare Ereignisse

Schritt 3: Umsetzung

  • Webdesign Entwurf
  • Korrektur, Freigabe
  • Programmierung
  • Korrektur, Zugang zum CMS (Content Management System)
  • CMS Schulung
  • Website befüllen
  • 301 Weiterleitungen einrichten

Schritt 4: Abschluß-Korrektur und Funktionstest

• Je nach Umfang der Seite und der Anzahl der „Korrektoren“ im Unternehmen 2 bis 5 Tage.

Bitte hierfür genügend Zeit einplanen!

Schritt 5: Live-Gang der Website

  • nicht unmittelbar vor Wochenende, Feiertagen, Ferien terminieren, schnelle Nachkorrekturen müssen möglich sein

Fazit:

Eine neue Website ist ein anspruchsvolles Projekt, dem auch genügend Zeit und Ressourcen eingeräumt werden sollten. Arbeite aktiv an der Gestaltung und den Inhalten deiner Website mit, denn du kennst deine potentiellen Kunden am besten. Und diese sollen sich auf deiner Website schließlich gut zurechtfinden und interagieren können. Kürze aber auch Inhalte ohne Mehrwert und sei offen für Neues.

Hier findest du die Checkliste für den Website Relaunch als Download. (pdf)

Online Workshop "SEO verstehen und anwenden."

Im Online Workshop bekommst du das Wissen und die Struktur, um mit deiner Website automatisch Kunden zu gewinnen. SEO Grundlagen ohne “Techniksprech” und mit ganz praktischer Anleitung, damit du SEO leicht und einfach umsetzen kannst.

Wie du in 5 Schritten gute Keywords findest? – Podcast

Wie du in 5 Schritten gute Keywords findest? – Podcast

Wie du gute Keywords findest in 5 Schritten

03: Passende Keywords finden in 5 Schritten.

Möchtest du lieber lesen, statt hören? Dann findest du hier das Transkript zur Episode.

Was ist ein Keyword?

Keyword ist ein Begriff oder eine Kombination von Begriffen, die der Suchende in den Suchschlitz der Suchmaschine eingibt. Mit dem Ziel, das passende Angebot, das passende Produkt dazu zu finden. Insofern liegt’s auf der Hand, dass ein Keyword natürlich wichtig ist für deine Website, um da die Sichtbarkeit und Auffindbarkeit zu erhöhen. Früher war es durchaus so, dass man mit einer Fülle von Keywords auf einer Website, indem man die Website wirklich sehr, sehr mit Keywords gefüllt hat, schon gute Suchergebnisse erzielen konnte. Diese Zeiten sind zum Glück lange vorbei. Das heißt, aufgrund der immer stärker verfeinerten Algorithmen der Google-Suchmaschine ist es umso wichtiger geworden, sich wirklich zu fokussieren auf die passenden Begriffe, die deine Wunschkunden auch verwenden. Da bin ich eigentlich auch schon direkt im Thema und zwar in dem Thema, wie findest du passende Keywords? Das möchte ich dir hier kurz anhand von 5 Schritten erklären.

#1 Welche Wörter verwendet dein Kunde?

Der erste Schritt ist, dass du dir wirklich einmal Gedanken machst und niederschreibst, welche Wörter deine Wunschkunden wirklich verwenden. Wenn du bereits Kunden hast, dann höre mal genau hin. Schaue dir Feedbacks deiner Kunden an, schaue dir die ersten Kontaktaufnahmen an, welche Texte da geschrieben wurden, welche Fragen gestellt wurden und vor allen Dingen ganz wichtig (!), welche Wörter deine Kunden verwenden. Wir neigen oftmals dazu, dass wir so unsere eigene Sprache für unser Business entwickeln beziehungsweise oftmals auch, uns in einer Fachsprache bewegen. Bei mir ist das immer ganz deutlich mit diesen vielen englischen Begriffen aus dem Online-Marketing, da weiß ich natürlich  wovon ich spreche und ich kenne die Begriffe. Und leider verwende ich sie auch viel zu oft. 😉 Nur, es ist halt, dass mein Kunde mit diesen Begriffen oftmals gar nicht so viel anfangen kann, weil es einfach nicht sein Metier ist. Umso wichtiger ist es, dass du ganz genau hinhörst und mal überlegst und schaust, wie bezeichnen deine Kunden deine Produkte, deine Angebote, wonach suchen sie konkret. Ein Beispiel: Nehmen wir als Beispiel, du hast ein Angebot für Menschen, die sehr unter Stress stehen, die sehr viel Stress mit der Arbeit haben, vielleicht auch mit Doppelbelastung Arbeit/Familie, und du möchtest ihnen ein Angebot machen oder bietest eine Dienstleistung an, wie sie diesen Stress bewältigen können. Also mit Methoden und verschiedenen Übungen vielleicht zur Stressbewältigung. Jetzt stellt dir die Frage, wie geht dein Kunde da ran? Also da wäre vielleicht auch die Überlegung, dass nicht alle deiner Wunschkunden sofort von Anfang an wissen, wonach sie suchen. Viele werden sicherlich auch in die Suchmaschine gehen und erstmal Fragen stellen allgemeiner Art: “Wie werde ich mit Stress fertig”, “Stress auf der Arbeit bewältigen”, “Arbeitsstress minimieren”, vielleicht durch Optimierung, durch “Optimierung der Arbeitsabläufe” beziehungsweise  “Selbstorganisation”, “Zeitorganisation” und “Selbstmanagement”, wie man das auch immer bezeichnen mag. Das sind vielleicht Startbegriffe, wonach deine Wunschkunden suchen und erstmal noch gar nicht dein konkretes Angebot vor Augen haben, weil sie davon noch gar nichts wissen und sich dann eher inspirieren lassen, wenn sie dich finden. Das heißt, für diese Kunden wäre es nicht unbedingt hilfreich, wenn du sofort anfängst das Keywords zu verwenden wie “Stress” oder “Übungen gegen Stress”, “Übungen für den Alltag, um Stress zu bewältigen”, das sind sicherlich schon wertvolle Keywords, aber oftmals eher für die, die wirklich schon wissen, wonach sie ganz konkret suchen. Schreibe dir alles auf, was dir dazu in den Sinn kommt, auch wenn du es jetzt nicht konkret für deine Website, für die Keyword-Analyse konkret verwenden kannst. Glaub mir, wenn du die Ideen einmal fließen nutze diesem Lauf wirklich und schreibe dir das nieder. Vielleicht kannst du das ein oder andere noch als Inspiration für zukünftige Blogbeiträge oder auch zukünftige Angebote nutzen. Das ist der erste Schritt, alles sammeln, alles niederschreiben, mache dir eine Tabelle, eine Liste, ein Notizblock, wo du alles aufschreibst.

#2 Fokussierte Keyword Analyse

Wenn du dies hast, dann schaue dir bitte schon anhand dieser ersten groben Sammlung an, wie deine Website strukturiert ist. Ich empfehle wirklich, dass du nicht versuchst mit Hilfe einer einzigen Seite irgendwie alles unterzubringen und alle anzusprechen. Hast du unterschiedliche Wunschkundenprofile, klassisches Beispiel ist, du hast ein Angebot für Privatkunden und ein Angebot für Business-Kunden. Dann empfehle ich dir auch jeweils eine Seite daraus zu machen, eine Unterseite auf deiner Website und darauf dann entsprechend auf diese unterschiedlichen Fragestellungen und Anforderungen zu optimieren. Wenn du diese Struktur vor Augen hast, nochmal ein Tipp, wenn du mit dieser Keyword-Analyse startest, bitte versuche nicht gleich von Anfang an eine ganze Fülle von Keywords für die gesamte Website zu finden, sondern konzentriere dich erstmal auf ein Angebot von mir aus oder eine Zielgruppe, für die du diese 5 Schritte, diesen ganzen Prozess der Keyword-Analyse einfach mal durchgehst. Und dann nimm dir erst das nächste vor. Weil diese Fülle an Keywords, die wir oftmals dann während dieser Analyse finden, das ist wirklich schwierig da noch strukturiert dranzubleiben, deswegen: absoluten Fokus auf ein Thema!

#3 Nutze kostenlose Keyword Tools

Nutze kostenlose Tools und die gibt’s in Hülle und Fülle. Ich werde hier nicht alle aufzählen. Ich werde dir hier ganz kurz von den Tools berichten, die ich auch einsetze und auch besonders mag und ich recht anschaulich finde. Probiere sie durch, ich werde dir alle Links in den Shownotes unten zur Verfügung stellen. Schaue, was für dich gut funktioniert, womit du gut zurechtkommst, was dir einfach liegt.

  1. Google autocomplete (Vervollständigung)

Fangen wir eigentlich mit dem einfachsten an und zwar dort, wo auch unsere Kunden anfangen zu suchen, nämlich die in der Google-Suche, in der Suchmaske. Du kennst das wahrscheinlich, wenn du selber nach irgendwas suchst, du gibst einen Suchbegriff ein und automatisch schlägt dir Google weitere Begriffe oder Begriffskombinationen vor, die Autocomplete-Funktion. Das sind Suchbegriffe, die in diesem Kontext deines Suchbegriffs am meisten benutzt werden. (Anmerkung: Diese Begriffe stammen unter anderem auch aus deinem Suchverhalten und stehen in Verbindung zu deiner Region. Daher am besten im incognito-Modus des Browsers arbeiten.)  Google schlägt dir automatisch weitere Suchbegriffe vor. Teste das mal aus und notiere dir auch hier wieder alles, was deinem Angebot und was deinem Website-Inhalt wirklich nahekommt, was zu dem passen könnte. Vielleicht auch als Empfehlung von Anfang an, lege dir eine Excel-Tabelle an, wo du wirklich alle Keywords nacheinander einträgst.

2. Answer The Public

Der nächste Schritt innerhalb dieser Tool-Suche wäre noch ein Tool, was ich besonders ansprechend finde, weil es die Suchbegriffe wirklich sehr gut visualisiert und das ist Answer The Public. Hier ist es nicht so, dass du die Suchbegriffe in Form einer Tabelle ausgeworfen bekommst, wie vielleicht bei anderen Tools. Answer The Public visualisiert dir das eingegebene Keyword. Du kannst ein Keyword eingeben, du kannst bestimmen in welcher Sprache du suchst und dann zeigt er dir anhand von einer Grafik an, welche Keyword-Kombinationen hier oftmals gesucht werden. Das ist eine wunderbare Inspirationsquelle, du wirst merken, dass da einiges dabei ist, was du noch gar nicht so auf dem Schirm hattest. Nehmen wir die Situation, du bietest einen Online-Kurs zum Englisch lernen an, das ist dein Angebot. Jetzt kann man natürlich suchen nach “Englisch Online Kurs”, das ist sehr allgemein. Da wird einiges rauskommen und vielleicht weißt du auch, Online Englisch Kurse, da gibt’s schon einige großen Anbieter, die sehr erfolgreich und schon lange am Markt sind. Das ist immer auch natürlich die Problemstellung, dass du nicht auf diese stark umkämpften und sehr allgemeinen Keywords optimierst, weil du gegen diese ganz großen Websites, die schon lange dabei sind, es nicht besonders einfach hast da wirklich innerhalb der Suchergebnisliste an denen vorbeizuziehen. Wenn du zum Beispiel das Ganze in Answer The Public eingibst, wirst du erkennen, dass da wirklich auch Fragestellungen oder Kombinationen kommen, wie “Englisch-Kurs für Erwachsene”. Das ist schon eine Differenzierung, die das ganz klarmacht, “Englisch-Kurs für Business”, “schnell Englisch lernen”, “schnell Englisch lernen für den Urlaub”. Lass dich inspirieren und notiere dir alles, was passt.

3. KWFinder

Der Keyword Finder konzentriert sich auch auf diese sogenannten Longtail Keywords, das sind die Keywords, von denen ich eigentlich die ganze Zeit mit dem Wort Keyword-Kombination spreche, das heißt wir suchen hier nicht nur nach einem einzigen Wort, sondern oftmals nach einer Wortkombination bestehend aus 2, 3 oder mehr Wörtern. Ich mag diesen Keyword Finder sehr, weil er sehr, sehr schön aufgeräumt ist. Es ist wirklich klar und intuitiv zu erfassen, du kannst die Keywords eingeben, du kannst da markieren, welche Keywords zu deinem Angebot passen und kannst dir das dann auch sogar als Excel-Tabelle herunterladen. Das Ganze kannst du glaube ich, wenn ich es recht erinnere 5 Mal hintereinander machen und dann ist dein Budget aber für den Tag erschöpft, du musstalso einen Tag warten bis du diese Suche wieder fortführen kannst, zumindest in der kostenlosen Version. Aber das genügt in aller Regel erstmal für eine Seite oder für diese Schritte, die wir hier durchgehen für deine erste Keyword-Analyse. Du kannst einzelne Keywords auswählen und er zeigt dir dann grafisch an,  wie schwer er es einschätzt oder dieses Tool es einschätzt, auf dieses Keyword zu optimieren. Du hast auch noch auf der rechten Seite die Mitbewerber zu diesem Keyword angegeben. Es ist ganz übersichtlich und wie gesagt, ich mag es auch immer, wenn diese Keyword-Tools eine Export-Funktion als Excel-Tabelle zur Verfügung stellen, weil das macht dann das Verarbeiten umso leichter. Gib dein Keyword, deine Inspiration ein, die du vielleicht schon durch diese Google Autocomplete-Funktion oder Answer The Public gefunden hast, wähle dir da etwas aus, wo du sagst, okay, das passt jetzt am besten für diese Seite. Gib das in den Keyword Finder ein, schau, was er dir noch alles anbietet, wähle die passenden Keywords aus, klicke sie an und dann lade dir diese Keywords auch wieder als Excel-Tabelle und aus dieser Excel-Tabelle kopierst du alle raus wieder in deine eigene Excel-Tabelle, die du schon angelegt hast und sammle das alles wirklich mal in einer Tabelle drin.

4. Keyword Tool

Ein nächstes Tool, was ich noch empfehlen kann, das nennt sich Keyword Tool und gibt’s auch in einer kostenlosen Variante. Auch hier kannst dein Keyword eingeben und kannst sogar nochmal ein bisschen differenzieren zwischen verschiedenen Plattformen (Google, YouTube, Bing, Amazon, ebay, App Store) und ganz vielen verschiedenen Sprachen. Das ist ja auch immer die Frage, wo suchst du deinen Wunschkunden, in welchen Sprachgebieten und in welchen Ländern? Aber auch Plattformen sind hier auswählbar wie zum Beispiel YouTube und viele andere. Das ist je nach Angebot wirklich nochmal sehr hilfreich und auch hier kannst du  dir die passenden Keywords auswählen, die er dir vorschlägt und dann auch wieder exportieren und wieder in deine Excel-Tabelle übertragen.

#4 Präzisiere deine Keywords

Wenn du diese Keywords gesammelt hast, wäre der nächste Schritt, den ich dir empfehle, das ist der Schritt 4, dass du jetzt mit deiner Sammlung erst nochmal einen kurzen Überschlag machst und schaust, was passt jetzt wirklich noch zu meinem Angebot. Präzisiere diese Keywords, wähle dir bitte nicht zu allgemeine Keywords aus wie “Online Englisch-Kurs”, das wäre zu allgemein. Meine Empfehlung ist wirklich, du kannst es in der Liste drin lassen, aber es sollte nicht unbedingt oberste Priorität haben, weil ich denke, es ist einfach wirklich zu allgemein und der Wettbewerb dazu ist viel zu groß. Schaue dir  einfach die Liste nochmal durch und bereinige sie quasi.

#5 Prüfe, wie oft deine Keywords angefragt werden

Dann gehen wir auch schon zur nächsten Maßnahme über und das wäre, dass du für diese Keywords, die du hier gefunden hast, nochmal komplett ein konkretes Suchvolumen abfragst. Das machst du mit dem Keyword-Planer im Google AdWords. Du solltest ein Google AdWords Konto haben, dann kannst du diesen Keyword-Planner auch nutzen. Hier gibst du alle Keywords ein, hast auch nochmal die Möglichkeit die Region, in der du suchst, also deine Reichweite einzugrenzen. Bietest du deutschlandweit an, ist es nur regional beschränkt auf deine Stadt und einem Umkreis, da kannst du auch einen Umkreis von soundso viel Kilometer eingeben. Oder geht’s nach Bundesländern oder ist es vielleicht die DACH-Region, also sprich, Deutschland Österreich Schweiz relevant. All das kannst du eingeben, du kannst auch “auszuschließende Keywords” eingeben. Das heißt, wenn du bei der Keyword-Analyse oder bei der Recherche jetzt schon festgestellt hast, da kommen auch immer wieder Keyword-Kombinationen, die so gar nicht zu dir passen, dann gib das auch als ausschließendes Keyword mit ein, damit Google das in der Suche schon gar nicht mehr mitberücksichtigt und gleich rauswirft. Das macht es dir am Ende einfacher die Liste nochmal zu bereinigen. Dann lässt du Google das Suchvolumen abfragen, es ist inzwischen so, dass du keine konkrete Zahl mehr bekommst, also Google gibt nur noch Spannen an, das heißt das Suchvolumen hat dann vielleicht eine Spanne von 100 bis 1.000 Suchvolumen im Durchschnitt der letzten 12 Monaten in der angegebenen Region. Ist aber nicht schlimm, ist wirklich nicht dramatisch. Ich weiß, dass viele immer gerne so ein ganz konkretes Suchvolumen haben möchten, es sollte jetzt dastehen 75.890. Es ist grundsätzlich für diese ersten Schritte wirklich egal, weil du kannst anhand dieser Spannen auch schon gewisse Gewichtungen vornehmen. Wenn du die Suchvolumen-Analyse von Google vorliegen hast, kannst du auch diese Tabelle wieder exportieren. Google wird dir auch nochmal weitere Keywords vorschlagen, das ist noch der positive Nebeneffekt. Also nicht nur die Keywords, die du eingibst, werden abgefragt, sondern Google sagt dir auch, diese Keywords passen auch in diesen Kontext. Lade dir das alles runter, du wirst eine Excel-Tabelle erhalten, die wirklich alle Werte enthält, das ungefähre Suchvolumen sowie auch die Mitbewerberdichte. Die Mitbewerberdichte geht von 0 bis 1 und die zeigt dir an, wie oft Mitbewerber dieses Keyword einsetzen oder diese Keyword-Kombination, also wie stark der Wettbewerb ist. Deine Auswahl sollte danach erfolgen, dass du schaust, was hat ein ansprechendes Suchvolumen. Das müssen nicht immer die allerhöchsten Zahlen sein. Bedenke bitte immer je nachdem, was du anbietest, wenn du nur von dem Bruchteil der Besuchenden ausgehst, die dann wirklich bei dir anfragen, was kannst du überhaupt dann auch bewältigen. Wenn du zum Beispiel eine direkte Betreuung in deiner Dienstleistung mit drin hast. Deswegen ist es oftmals auch ganz gut, sich einfach so in einem mittleren Bereich zu bewegen und dafür aber Keywords zu finden, die einen nicht so hohen Wettbewerb haben. Noch mal zusammengefasst, schau nach einem ansprechenden Suchvolumen und gleichzeitig einem passablen Wettbewerb, in den du treten kannst. Wenn du dich bis zu dem Schritt mit diesen Keywords beschäftigt hast für deine Unterseite, die du ausgewählt hast, dann wirst du schon so viel Inspiration und so viel Gefühl dafür entwickelt haben, was jetzt wirklich gut passt.

Zusatz-Tipp: W-Fragen-Tools

Jetzt empfehle ich dir noch einen Schritt. Es ist eine kleine Fleißarbeit, aber relativ einfach Keywords zu finden, aber die große Frage, die danach immer kommt: Okay, wie setze ich die aber ein? Wie schreibe ich die Texte? Wie oft musst ich das Keyword verwenden? Wir suchen dann immer nach klaren Formeln anhand deren wir uns orientieren können, die es aber so nicht für alle gleichermaßen gültig gibt. Meine Empfehlung ist jetzt, nutze noch Tools, die sogenannte W-Fragen abfragen. Würde ich sowieso immer auch gerade für Blogger unbedingt empfehlen, nimm dir hier eine Keyword-Kombination, die du jetzt für besonders passend und wichtig und gut empfindest oder die du dir ausgewählt hast. Gib dieses Keyword ein und dann wirst du eine Auswahl erhalten, welche Fragen zu diesem Keyword oder dieser Keyword-Kombination gestellt werden. Du kannst dann nochmal den Test mit dem Keyword-Planer machen, dass du versuchst da vielleicht ein Suchvolumen abzufragen. Dann ist meine Empfehlung, nimm diese Frage mit dieser Keyword-Kombination als Überschrift. Wenn du es wirklich konkret auf der Seite als Überschrift verwenden kannst umso besser, wenn es jetzt nicht ganz passend ist für den Text, dann nimm es dir aber zumindest als Arbeitstitel und diese Frage sollte in dem Text konkret beantwortet werden. Diese sogenannten W-Fragen sind auch die Entwicklung der letzten Jahre, während wir früher eher mit einem Begriff gesucht haben oder auch mit zwei, veränderte sich das Suchverhalten dann immer mehr in die Richtung, dass wir wirklich ganz konkrete Fragen in die Suchmaske einsetzen. Das ist der Hintergrund dieser W-Fragen Tools, dass da auch geschaut wird, welche Fragen werden in diesem Kontext mit diesem Keyword zusammen sehr häufig gestellt. Wie schätzt das Google ein oder wie indexiert das Google? Das ist auch wieder so ein indirektes Rankingsignal, indem du diese Frage so gut beantwortest, dass viele deine Seite finden, da auch diesen Text durchlesen, das heißt auch entsprechende Zeit auf deiner Seite verweilen, das vielleicht auch mit einem Link, mit deiner Verlinkung, als Referenz angeben, das heißt du generierst dadurch auch noch Backlinks. Das alles sind Signale für Google, “okay, die Seite scheint wirklich einen guten Nutzen für die Suchenden zu haben”, also die ist wichtig und relevant zu dieser Frage und zu dieser Keyword-Kombination. Du hast alles gesammelt, du hast dieses Suchvolumen abgerufen, du hast geschaut und das ein bisschen sortiert, das kannst du über “Daten sortieren” im Excel ganz gut machen. Ich notiere mir immer in der letzten Spalte der Excel-Tabelle, die zum Keyword passende Unterseite, um da eine Sortierung herzustellen. Damit hast du schon so einen kleinen Pool, mit dem du ganz gut arbeiten kannst. Schaue zum Schluss auch immer nochmal, wenn du die Begriffe betrachtest, welche Fragen und welche Informationen, welche Suchbegriffe verwenden vielleicht Neukunden. Das ist das, was ich am Anfang erklärte, also gerade Kunden, die vielleicht noch gar nichts von deiner Dienstleistung oder deinem Angebot wissen, die erst inspiriert werden. Was ist vielleicht auch eher der Begriff für Kunden, die schon informiert sind, die schon wissen, wonach sie suchen?

Was macht ein gutes Keyword aus?

Vielleicht nochmal abschließend, was macht wirklich ein gutes Keyword aus, das du auf deinen Unterseiten einsetzen kannst und solltest? Das Keyword beziehungsweise sprechen wir lieber von einer Keyword-Kombination, es ist in aller Regel nicht ein einzelner Begriff, sondern meist so 2, 3 Begriffe zusammengefügt oder eine konkrete Fragestellung.

  • Es beschreibt ganz konkret den Inhalt deiner Website.
  • Es ist eine Begriffskombinationen, die auch wirklich von deinen Wunschkunden verwendet wird.
  • Es hat natürlich einen gewisses Suchvolumen.

Das sind die 3 Merkmale, die du nochmal abfragen kannst, um deine Keywords passend auszuwählen. Keyword-Analyse ist eine Fleißarbeit, das habe ich glaube ich schon mal erwähnt. Nimm dir bitte auch ausreichend Zeit. Für eine Keyword-Analyse räume ich mir immer so gut 2 Stunden Zeit ein, damit ich auch weiß, ich kann dranbleiben. Weil ich weiß, es ist schwierig das Ganze zu unterbrechen und zu sagen, okay, mache ich morgen weiter. Wenn du einmal in diesem Fluss drin bist und dich da völlig drauf fokussierst, solltest du das auch durchziehen und nutzen, weil am nächsten Tag da wieder reinzufinden, kostet wirklich nochmal Zeit und Energie. Ich freue mich, dass du dabei warst und hoffe, du bist bei der nächsten Episode wieder dabei. Ich wünsche dir eine schöne Zeit bis dahin. Bis dann! Deine Manuela

Empfohlene Links zur Episode:

Online Workshop SEO Basics

Du hast eine Website und möchtest mehr Sichtbarkeit im Web? Du planst eine Website und möchtest mit dieser schon SEO-fit live gehen? Du hast dich bisher noch nicht eingehend mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigt, aber möchtest das nun ändern?
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Welche Google Rankingfaktoren sind für deine Website wichtig? – Podcast

Welche Google Rankingfaktoren sind für deine Website wichtig? – Podcast

Wie bewertet Google die Website?

Hallo und herzlich willkommen zur 2. Episode meines Podcast “SEO leichtgemacht”, ich freue mich, dass du da bist und zuhörst.

02: Wie bewertet Google deine Website?


Möchtest du lieber lesen, statt hören? Dann findest du hier das Transkript zur Episode.

Heute spreche ich darüber, wie Google eigentlich die Webseiten bewertet, wonach sich das richtet, an welcher Stelle, in welcher Suchergebnisliste deine Website und andere Websites erscheinen.

Wir sprechen von den Rankingfaktoren, das heißt den Faktoren und Kriterien, die Google zu Hilfe nimmt als Maßstab, um Webseiten zu bewerten und einzustufen.

Wir sprechen, wenn wir von Suchmaschinenoptimierung sprechen, das hast du wahrscheinlich schon gemerkt, überwiegend von Google. Das hat den einfachen Grund, dass Google natürlich mit 96 Prozent Marktanteil der Marktführer ist. Das heißt nicht, so viel möchte ich an der Stelle auch noch erwähnen, dass man andere Suchmaschinen völlig außer Acht lassen sollte. Insbesondere Bing kann für manche Branchen je nachdem, wo auch deine Zielgruppe herkommt, durchaus von Interesse sein.
Nur ist Google halt definitiv der Marktführer, das heißt, wenn du mit SEO-Arbeit beginnst, dann konzentriere dich erstmal auf Google und die anderen Webseiten, in einer anderen Episode werde ich darüber auch nochmal sprechen, wann es Sinn macht sich auch mit Bing zu befassen.

Google hat irgendwas über 200 Rankingfaktoren, anhand dessen es die Webseiten bewertet, diese sind natürlich streng geheim.

Wäre auch zu schön, wenn wir die auf einer Liste bekämen und dann einfach wie eine Checkliste das Ganze abhandeln könnten natürlich.

 

Wie funktioniert die Google Suche?

Schauen wir uns einfach mal an, was Google überhaupt macht, wenn eine Suchanfrage gestellt wird.

Der Besucher, der Website-Betreiber oder gehe von dir selber aus, das ist immer am einfachsten, ruft die Google Seite auf und gibt einen Suchbegriff ein. Nehmen wir einmal das Beispiel, wir hatten vor ein paar Wochen hier in Sachsen die Schuleinführung, was schenkt man einem Schulanfängerkind? Gib zum Beispiel den Suchbegriff “Kind Geschenk” ein.

Google muss jetzt schauen, sagt: “Okay, es wird ein Geschenk gesucht und es wird ein Geschenk für ein Kind gesucht.”. Das kann das Ganze schon ein bisschen eingrenzen. Google schaut sich alle Webseiten an, die es in seinem Index, das heißt in seiner Bibliothek hat, und schaut, welche Webseiten passen vom Inhalt her zu dieser Suchanfrage.

Sicherlich habt ihr selber auch schon mal die Erfahrung gemacht, wenn ihr eine zu allgemeine Suchanfrage stellt, dass ihr natürlich eine Fülle von Webseiten bekommt, die auch gar nicht immer unbedingt was mit dem, was ihr eigentlich sucht, wirklich zu tun haben.

Da hilft es, die Suchanfrage noch ein bisschen stärker zu konkretisieren.

Wenn wir jetzt zum Beispiel sagen, anstatt “Kind Geschenk” nehmen wir “Schuleinführung Geschenk”, dann weiß Google: “Ah okay, es geht hier nicht um Kindergeschenke. Zum Beispiel Babys, also die ganzen Babysachen, Rassel und so weiter kann ich schon mal völlig außen vor lassen. Sondern es geht hier um ein Geschenk für ein Kind von 6 oder 7 Jahren.”

Und es sucht natürlich dann automatisch auch in seinem Index, in der Bibliothek wiederum die Webseiten raus, die wahrscheinlich auch diese Suchbegriffe in ihren Inhalten mit verarbeitet haben. Die vielleicht spezielle Themenseiten, zum Thema  “Was schenkt man zur Schuleinführung”, erstellt haben.

Das ist jetzt wirklich mal eine ganz grob runtergebrochene, vereinfachte Struktur, wie Google das Ganze sucht.

Wenn Google das gefunden hat, das passiert natürlich alles innerhalb kürzester Zeit, wird es noch weitere Kriterien zur Bewertung heranziehen, denn nach wie vor haben wir eine ganze Menge Webseiten. Ich meine, es sind viele Millionen Webseiten im Internet unterwegs, selbst wenn es Google einschränkt hat auf das Thema “Schuleinführung Geschenk”, dann werden immer noch eine ganze Fülle von Webseiten vorhanden sein. Und Google muss irgendwann eine Entscheidung treffen, welche Seiten sind jetzt wirklich die relevantesten und die besten, die ich dem Suchenden anbiete.

Würde es die Ergebnisse wahllos ausliefern, das heißt auch Seiten, die vielleicht wirklich eine Themenseite erstellt haben, aber insgesamt ein Angebot verbreiten, das sich gar nicht um Geschenke für Kinder handelt. Sondern einfach damit nur erreichen wollte, dass es irgendwelche Suchenden auf seine Seite lockt, dann ist auch klar, dass wir als Nutzer der Suchmaschine früher oder später eine zuverlässigere Suchmaschine auswählen würden und nicht mehr bei Google suchen. Weil wir einfach unzufrieden wären mit den Ergebnislisten und es uns das viel Zeit kosten würde, uns da überall durchzuklicken bis wir die richtige Website für uns gefunden haben.

Das heißt Google legt natürlich sehr, sehr viel Wert drauf, dass die Seiten, die es in der Suchergebnisliste anzeigt, auch wirklich relevant und hochwertig sind für die, die angefragt haben, für die Besucher und die Nutzer.

 

Google Rankingkriterium “mobile Ansicht der Website”

Und zu diesen Rankingkriterien gehört unter anderem, dass Google, und das war glaube ich ein einziges Kriterium, an das ich mich erinnern kann, das Google wirklich so klar und deutlich öffentlich gemacht hat, die mobile Ansicht der Website.

Mobile Ansicht heißt, deine Website ist entweder im sogenannten Responsive-Design, das bedeutet, dass deine Website so programmiert ist, dass sie die Größe der Ansicht, aber auch die Bedienelemente so anordnet sind, dass sie dem jeweiligen abrufenden Medium, sprich vom Smartphone, Tablet oder auch PC, optimal bedienbar ist.

Das bedeutet, dass du die Schriften ordentlich lesen kannst, dass du Website im Gesamten siehst, ihr kennt das oftmals, dass die Menüs zum Beispiel hinter dem sogenannten Hamburger-Menü verschwinden, das sind diese 3 Striche, das Menü wird als Navigation nicht mehr komplett ausgeschrieben, weil das sonst nicht so gut bedienbar und abbildbar wäre auf einem Smartphone. Es heißt aber nicht nur, die Ansicht muss wunderbar sein für das Smartphone, sondern auch die Bedienbarkeit, das heißt Links und auch Buttons müssen natürlich auch für etwas größere Finger gut tippbar sein, ohne dass man daneben tippt und aus Versehen irgendwas anderes aufruft.

Eine andere Variante ist noch, wenn man keine Website im Responsive-Design hat, dass man eine zweite Website hat, die aber als mobile Website konzipiert ist. Das ist meistens dann markiert in der Domain mit einem “m.” und dann kommt der eigentliche Domainname, und das hat allerdings den Nachteil, dass man im Prinzip zwei Webseiten hat, die man zu pflegen sind.
Gerade wenn ihr eine neue Seite aufsetzt und noch kein Responsive-Design habt, dann ist responsive Design inzwischen ein absolutes Muss.

Warum ist das für Google so wichtig?

Google hat auch herausgefunden und das war auch schon letztes Jahr der Fall, dass wir natürlich alle zu überwiegendem Teil mobil Webseiten abrufen, mobil surfen.

Wie gesagt zu mobilen Endgeräten gehören auch die Tablets, also selbst wenn wir abends vorm Fernseher sitzen und nebenbei auf dem Tablet im Internet surfen, dann ist das auch eine mobile Nutzung des Internets.

Dementsprechend sagt Google auch seit letztem Jahr: “Okay, wenn wir eine Website indexieren, in unserer Bibliothek aufnehmen, bewerten wir als erstes die mobile Version der Website, erst später dann die sogenannte Desktop-Version.” Desktop-Version heißt, die Version, die wir auf einem normalen Rechner, am großen Monitor angezeigt bekommen.

Deswegen auch immer der Spruch, habt ihr vielleicht auch schon gehört, “Mobile first!”. Also immer auch für die mobile Ansicht die Inhalte optimieren und bereitstellen und nicht allein auf die Desktop-Version konzentrieren!

Google Rankingkriterium Page Speed

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist der sogenannte Page Speed, also sprich die Ladezeiten der Website, die Zeit, die es braucht, bis alle Elemente der Website inklusive Fotos wirklich geladen sind und angezeigt werden, wenn wir eine Website aufrufen.
Auch hier: Wenn wir mobil Webseiten aufrufen, ich glaube da sind wir sogar nochmal einiges ungeduldiger, wenn es da nicht sofort alle Inhalte öffnet, und springen dann schnell wieder zurück zur Ergebnisliste, um uns wieder eine andere Website auszuwählen.

Fotos im richtigen Format hochladen

Klassisches Beispiel, was oft vergessen wird, sind die Fotos. Die Fotos müssen nicht in der Originalversion wie ihr sie vom Fotografen bekommt mit 5 MB da hochgeladen werden, das ist viel zu groß, das braucht viel zu viel Rechenleistung, das braucht viel zu viel Zeit bis diese großen Fotos geöffnet sind. Optimal ist, gerade wenn ihr wirklich dabei seid eine neue Seite zu befüllen, lasst euch vom Webdesigner das Maß, das größtmögliche Maß um Beispiel der Slider-Fotos, der Fotos, die es oben über den Text anzeigt nennen, schneidet die Fotos auf dieses Maß zu, rechnet das noch ein bisschen runter und ladet nur diese abgespeckten Versionen hoch. Die werden im Internet immer noch gut dargestellt, die sind nicht druckfähig, für Druck brauchen wir sowas, um die 300, 500 DPI, im Internet empfiehlt man so 72 DPI, mehr kann sowieso nicht abgebildet werden. Und das hilft aber wirklich schon mal sehr viel, um den Page-Speed zu erhöhen.

Nur Plugins, die du wirklich brauchst.

Eine andere Variante ist oftmals bei WordPress Seiten, ich kenne das von mir selber auch, da hat man natürlich dieses schöne System, dass man sich Plugins, also kleine Software-Bausteine noch mit dazu auf die Website integrieren kann für viele verschiedene Möglichkeiten. Wähle wirklich aus, welche Plugins du tatsächlich brauchst. Auch wenn du Plugins einfach nur zum Testen installiert, bitte bereinigt das Ganze wieder, weil alles, was da hintendran mitläuft, sobald die Seite hochgefahren wird, geht alles oftmals zu Lasten des Page Speed.

Es gibt noch ein paar andere Versionen, wie man den Page Speed wirklich verbessern kann, aber dazu brauchst du oftmals das know how eines Programmierers, das würde ich wirklich in einer anderen Episode nochmal behandeln. Und dir ein paar Tipps geben was du da vielleicht mal testen kannst und welchen Auftrag du dann vielleicht an deinen Webworker, Programmierer, geben kannst, damit er dies verbessert.

 

Klare Strukturen und Meta Daten

Was Google natürlich auch sich anschaut und bewertet, um zu sagen, okay, welche dieser vielen Websites sind jetzt wirklich gute Websites, die unserem Suchenden wirklich weiterhelfen, wo er sich wohlfühlt, das ist meist mit dem Oberbegriff klare Strukturen, eindeutige Metadaten zusammengefasst.

Klare Struktur heißt, dass Google das vielleicht nicht direkt an der Website-Struktur erkennen kann, aber Google kann sehr, sehr viel rauslesen aus dem Nutzerverhalten, sprich all diese Schritte, die unser Website-Besucher auf unserer Website tut und wo er entlang geht, wo er häufig aussteigt, wie schnell er aussteigt und so weiter und so fort. Wie viele Seiten er sich anschaut, wie viel Zeit er auf der Website verbringt, all das sind indirekte Kriterien für Google und sehr wichtige, weil das sind Signale wie die Besucher die Website empfinden, wie wohl sie sich fühlen.

Und klare Struktur heißt unter anderem auch, dass du wirklich klar bist im Angebot, das klar präsentierst, die Inhalte auch klar kennzeichnest. Du solltest dir wirklich darüber im Klaren sein, okay was braucht es, und selbst, wenn du mehrere, vielleicht zwei, drei unterschiedliche Angebote hast: mache einzelne Themenseiten dazu, vermische nicht alles miteinander. Mache das wirklich so klar wie möglich, so dass auch für die Suchmaschine, welche ja im Hintergrund nur den Quellcode zur Verfügung hat, um einzustufen, worum geht’s bei deiner Seite, dass das wirklich klar herauslesbar ist.

 

Metadaten, auch da nochmal eine extra Episode irgendwann, aber so viel dazu, Metadaten, das sind diese Metatags “Title” und “Description”, also Titel und Beschreibung.

Wenn ihr in die Suchmaschine geht und einen Suchbegriff eingebt, zum Beispiel “Schuleinführung Geschenk”, dann seht ihr eine Liste, blau markiert, also in blauer Schrift eingetragen sind immer die sogenannten Titel der Webseiten, die könnt ihr in den meisten Systemen selber bestimmen.

Die Beschreibung ist immer dieser kurze Anreißer-Text, der unter dem Titel steht, sodass ihr schon mal ein Gefühl dafür bekommt “Was erwartet mich auf der Seite?”. Das ist wirklich Fleißarbeit, das zumindest für die wichtigsten Seiten zu machen, aber das lohnt sich.

Es hat den Hintergrund, dass ihr für jede Seite wirklich einen ganz eigenen Titel und Beschreibungen festlegen könnt, sodass auch die Suchenden, die auf die Suchergebnisliste kommen, sehen, okay, Titel, passt zu meiner Suchanfrage, in der Beschreibung, das und das erwartet mich, genau das suche ich. Das sollte dann natürlich auch auf der Seite, wenn er draufklickt, zu finden sein, und das hilft wirklich für eine gute Nutzerführung und auf der anderen Seite sind das wirklich nochmal wertvolle Informationen auch für Google, dass es zur Indexierung verwenden kann.

 

Wie ist das Nutzerverhalten auf deiner Website?

Ein wichtiges Rankingkriterium, was ich schon erwähnt habe und was ich immer wieder, also bei so ziemlich allen Elementen der Suchmaschinenoptimierung wiederfindet, letzten Endes geht es immer um das Nutzerverhalten, um die Nutzerführung, wie bewegt sich der Besucher auf deiner Seite und wie fühlt er sich wohl.

Da gibt’s ein paar Elemente zum Thema Usability, also Bedienbarkeit, User Experience, Nutzererfahrung nennt man das auch, und da kann man wirklich einiges sehr gut gestalten, um es dem Besucher so einfach wie möglich zu machen, damit er wirklich seinen Weg findet.

Ich habe letztens erst zum Beispiel wieder eine Seite gesehen, die Inhalte waren wirklich klar präsentiert, da war ganz klar formuliert, worum geht’s, was tun wir, klar der Nutzen herausgestellt und nicht zu viel Information, die Fotos haben dazu gepasst, die haben den ganzen Text auch unterstützt, das war wirklich eine gute Einheit, und dann brach es ab. Es gab keinen Hinweis drauf, okay, was kann ich jetzt tun als Nutzer?

Optimal wäre gewesen entweder, dass man unten nochmal den sogenannten “Call to Action”, Angebotsanfragen, Kontakt aufnehmen, Kaufen, Blog besuchen, wie auch immer eisnetzt, aber das ist oftmals so eine Sache, dass es am Ende abbricht und genau diese Wegführung dann auch wegfällt.

 

Interne Verlinkungen

Was auch auf vielen Seiten nicht gemacht wird, ist die interne Verlinkung, das heißt, habt ihr zum Beispiel auf der Startseite einen Text, in dem ihr schon grob euer Thema, euer Angebot beschreibt, vielleicht in einzelnen Unterelementen, ich biete an: Dienstleistung A, B und C. Und ihr habt aber auch noch Unterseiten, wo ihr diese Dienstleistung jeweils nochmal detaillierter beschreibt, dann verlinkt das bitte auch aus dem Text heraus auf diese Unterseiten.

Das hat den Vorteil, dass der Crawler, also sprich die Maschine, die die Seite absucht da den Hinweis bekommt: “Ah, da gibt’s einen Link auf eine weitere Seite.” Der Crawler wird in aller Regel weitergeführt, und nimmt diese Unterseite, auf die er weitergeführt wurde, auch in den Index mit auf. Das heißt ihr seid nicht nur mit der Startseite, sondern auch mit den Unterseiten in der Bibliothek von Google quasi hinterlegt und verknüpft.

Welchen Hintergrund hat das? Wenn ich zum Beispiel ein Geschenkportal habe, allgemein, für Männer, Frauen, Kinder jeglichen Alters, und ich habe jetzt eine Themenseite zum Thema “Schuleinführung Geschenk” und mein Wunschkunde gibt die Suchanfrage ein, “ich suche ein Geschenk zur Schuleinführung”, dann weiß ich, dass mein Kunde auf diese Unterseite “Geschenke zur Schuleinführung” am besten aufgehoben ist. Und ich möchte natürlich, dass diese Themenseite zur Schuleinführung “Geschenke zur Schuleinführung” ganz oben in der Suchergebnisliste von Google erscheint, das heißt aber auch, dass Google diese Seite auch indexiert haben muss, sonst wird, wenn es überhaupt erscheint, da nur die Startseite erscheinen. Und ihr kennt das auch, ihr kommt auf eine Startseite, ihr habt ein ganz klares Anliegen, ihr habt einen ganz klaren Wunsch “ich suche ein Geschenk für Schuleinführung”, komme auf eine Startseite, wo sämtliche Geschenke dargestellt werden und ich muss wieder anfangen mich selber durchkämpfen bis ich zu dem komme, was ich eigentlich suche.

 

Referenzlinks (externe Verlinkung)

Ein weiteres und wirklich sehr, sehr wichtiges Kriterium, das eigentlich von Anbeginn an der Suchmaschinenoptimierung schon immer einen sehr, sehr hohen Wert hat und hohe Gewichtung hatte, sind die sogenannten Linkverweise zur Website, das heißt die Referenzverweise von anderen Websites zu eurer Website.

Das heißt zum Beispiel, ihr schreibt einen Blogartikel über ein Thema, zum Beispiel über das Thema “gesunde Ernährung für werdende Mütter” und ihr werdet von anderen Seiten (Medien, Blogs), die sich mit dem Thema beschäftigen, verlinkt “Hier gibt’s wertvolle weiterführende Hinweise zum Thema Ernährung für werdende Mütter.”, dann ist das quasi eine Referenz. Das ist eine Empfehlung für Google und je mehr hochwertige externe Verlinkungen, das muss man dazusagen, nicht je mehr Empfehlungen ich habe, sondern je mehr wirklich qualitativ hochwertige Empfehlungen ihr auf eurer Seite bekommt, umso stärker wird eure Seite auch in dem Ranking gewichtet, das ist ein ganz, ganz wichtiges Signal für Google.

Hier möchte ich aber gleich eine Anmerkung dazu machen, ich weiß, dass viele Einzelunternehmen auch dazu neigen, dass sie sagen, okay, ich mache jetzt hier einfach eine Linkliste auf meiner Seite und alle Unternehmer, Unternehmerinnen, Freunde, Freundinnen, wie auch immer, die ich kenne mit eigener Website, die verlinke ich da, und bitte sie das Gleiche für mich zu tun.

Es ist nett gemeint, aber nicht besonders hilfreich, ganz im Gegenteil, es kann durchaus sogar für ein schlechtes Signal an Google sorgen.

Achtet bitte darauf, dass ihr verlinkt werdet zum einen wirklich nur von Seiten, die hochwertig sind. Bei Angebote, die ihr vielleicht per E-Mail erhaltet, wo euch jemand sagt: “Ich habe die und die Seiten, ich kann dich auf jeder Linkliste auf meinen Seiten eintragen, mache das Gleiche bitte mit mir.” schaut euch bitte die Seiten genau an. Diese Angebote sind in aller Regel hochgradig unseriös.

Schaut, was auf den Seiten zu finden ist, von der ihr verlinkt werden, gleiches natürlich gilt auch umgekehrt, also auch Seiten, auf die ihr verlinkt, schaut, dass da wirklich hochwertige Inhalte sind, dass der Besucher, den ihr von eurer Seite dahinschickt auch wirklich genau die gleiche Qualität wiederfinden, wie ihr selber auf eurer Seite auch geben wollt.

Es gibt viele, viele Hinweise und Tipps auch zum Thema Linkbuilding. Beim Linkbuilding beschäftige ich mich damit, wie kann ich viele Links erhalten, die auf meine Website leiten, weil ich weiß, dass diese Linkverweise wirklich ein wichtiges und gewichtiges Kriterium für Google sind.

Ich persönlich bin der Überzeugung: Stellst du hochwertige Inhalte zur Verfügung, wird das letzten Endes seinen Weg selber finden, du wirst verlinkt werden. Du kannst schon mit einem Fokus zum Thema Verlinkung deine Seite betrachten oder da eine gewisse SEO-Arbeit machen, allerdings erst, wenn deine Website wirklich so weit optimiert ist, dass sie super dasteht, vorher macht das wirklich meines Erachtens nach keinen Sinn.

Bei den meisten denke ich, die sich mit dem Thema SEO jetzt erst beschäftigen oder erst anfangen, stehen noch ganz, ganz, ganz viele andere Aufgaben und Optimierungsmöglichkeiten erstmal auf der Liste bevor es wirklich um das Thema Linkbuilding geht.

Grundsätzlich empfehle ich: immer darauf achten, dass unter euren Gastbeiträgen in anderen Blogs auch eure Domain genannt wird, dass da ein Verweis stattfindet, Gleiches gilt auch, wo es immer möglich ist, bei PR-Artikeln und ähnliches, achtet bitte immer darauf, dass ihr verlinkt werden, auch wenn irgendwo eure Angebote, eure Produkte mit verkauft werden. Achtet bitte drauf und bittet darum, dass doch auf eure Seite verlinkt wird, nachdem ihr euch angeschaut habt, von wo ihr verlinkt werdet.

Das ist auf alle Fälle schon mal eine gute Möglichkeit mehr Links zu generieren.

 

So viel erstmal dazu. Auch in Zukunft werde ich noch drüber sprechen, was man im Einzelnen noch tun kann. Ich werde wirklich ganz intensiv noch über die Inhalte sprechen, auch das Thema SEO-Texte, die sogenannten H-Überschriften, auch die Titel und Beschreibungen, Metatexte, werde ich noch mal detaillierter ausarbeiten, aber für heute soll es das erstmal gewesen sein.

Ich freue mich, dass du dabei warst. Ich wünsche dir eine schöne Zeit. Bis zum nächsten Mal! Bis bald!

Manuela

 

“OK Google!” – Welche Auswirkungen hat die Sprachsuche auf SEO?

“OK Google!” – Welche Auswirkungen hat die Sprachsuche auf SEO?

Suche mit Sprachassistent

Hast du schon einmal einen Sprachassistenten auf deinem PC oder Smartphone ausprobiert? Laut einer Umfrage von Statista (siehe Abbildung), haben  47% der Deutschen schon einmal einen Sprachassistenten genutzt.  Für mich gehört die Sprachsuche noch nicht zum Alltag. Ich bevorzuge immer noch die Texteingabe, egal auf welchem Gerät.

Aber, ich denke, dass die Nutzung des Sprachassistenten weiter zunehmen wird. Denn, sind wir mal ehrlich, wir wählen doch gern den bequemeren Weg. Statt auf dem Smartphone lange unsere Suchbegriffe einzugeben, ist es doch mit einem “OK Google! Wo finde ich “Produkt XY”?” oder wenn du in einer fremden Stadt bist: “OK Google! Wie komme ich zum Hauptbahnhof?” wunderbar einfach.

Ich erlebte einmal, wie eine Freundin ihrem Sohn gestattete, seine Lieblingsserie bei Youtube zu schauen. Dieser schnappte sich das Tablet und hielt es vor sein Gesicht. Plötzlich ermahnte ihn seine Mutter: “Aber benutze die Tastatur zur Suche!”. Und erklärte mir: “Er benutzt am liebsten den Sprachassistent, aber Schreiben lernt er damit nicht.” 😉

 

Sprachsuche mit Google und Bing.

Dabei ist aber nicht nur Google sehr umtriebig dabei, seinen Sprachassistenten stetig zu verbessern. Aktuell finden wir  Sprachassistenten auf Smartphones, wie Siri (Apple), Cortana (Microsoft), Bixby (Samsung) und Google Now (Android) und Sprachassistenten für zu Hause, wie Amazon Echo und Google Home.

Und mit dieser Auswahl findet sich schon der erste Anhaltspunkt für eine angepasste SEO-Strategie. Während die Google-eigenen Sprachassistenten natürlich auf den Suchmaschinen Marktführer “Google” führen, leiten die anderen zum Beispiel auf die Suchmaschine “Bing” * weiter.
Dies ist für mich, wieder einmal, ein entscheidendes Argument dafür, sich eben nicht nur um das Google Ranking zu kümmern.

Hast du schon einmal überprüft wie viele deiner Besucher über Bing auf deine Website gelangen? Und wie lange und intensiv sie sich mit deiner Website beschäftigen?

Auch wenn wir den Sprachassistenten einmal völlig außen vor lassen, Bing wird von deinen Besuchern sicher auch genutzt. Denn schon, wenn deine Besucher den Microsoft Browser Edge nutzen und direkt die Suchanfrage starten, dann suchen sie über Bing. Denn diese Suchmaschine ist im Edge standardmäßig eingestellt.

Was bedeutet das nun konkret für deine SEO-Strategie?

Schaue dir deine Analysedaten (Google Analytics, Piwik o.ä.) an und prüfe:

  • Kommen Besucher über die Bing Suchmaschine?
  • Wie viele deiner Besucher kommen über mobile Endgeräte?
  • Welche Smartphones bzw. Betriebssysteme nutzen sie?

Dies gibt dir einen ersten Überblick über den IST-Stand und zeigt dir, wo und in welche Richtung du vielleicht noch optimieren kannst.

Behalte die Sprachassistenten bei der Erstellung deiner Inhalte im Hinterkopf.

Die Suchanfragen werden sich mit Sprachassistenten noch weiter von den “ein-Suchbegriff-Eingaben” weg bewegen. Bereits heute solltest du Keyword Varianten recherchieren, die mehr als ein Wort beinhalten (sogenannte Longtail-Keywords).  Es werden über Sprachassistenten eher ganz konkrete Fragen gestellt, nicht nur einzelne Begriffe.

Höre deinen Kunden genau zu:

  • Welche Fragen stellen sie zu deinem Angebot?
  • Welche Worte verwenden sie dabei?
  • Welche Fragen werden immer wieder gestellt?

Nutze “W-Fragen-Tools”, um herauszufinden welche Fragen rund um dein fokussiertes Keyword gestellt werden. Überlege dir auch, wie eine mögliche Frage formuliert sein könnte, zu der dein Website-Inhalt die passende Antwort liefert.

Im Grunde ist es wie ein Gespräch mit deinem Wunschkunden, nur dass du den Verlauf im Voraus erahnen musst. 🙂

Fazit:

Die Sprachassistenten sind sehr einfach und bequem. Es gibt Bedenken zu dieser Entwicklung. In vielen Fällen ist es eine Frage des Datenschutzes, aber auch die Frage, inwieweit wir uns vom klassischen Schreiben verabschieden und der intensiven Nutzung der Technik widmen. Dies ist eine ganz persönliche Einstellung, finde ich. Fakt ist jedoch, dass diese Entwicklung der Sprachassistenten weiter seinen Lauf nehmen wird, egal wie jeder Einzelne persönlich dazu steht.

Umso wichtiger finde ich es, dass wir uns einfach jetzt schon einmal gedanklich damit auseinander setzen. Vor allem auch in Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung. Was können wir jetzt schon tun, um auch mit Sprachassistenten auch zukünftig eine gutes Ranking unserer Webpräsenz zu haben?

Nutzt du Sprachassistenten? Was sind deine Erfahrungen? Was hältst du von diser Entwicklung?
Schreibe gern  deinen Kommentar dazu.

*[Update 27.09.2017]
Apple setzt für die die Suche mit Siri zukünftig wieder Google statt Bing ein. Für die Bildersuche mit Siri wird aber weiterhin Bing gewählt. Somit geht Apple den Weg der “Kombination”. Erklärtes Ziel ist die “konsistente Nutzererfahrung”.