Content Audit und Content Recycling: Neue SEO Impulse mit alten Inhalten.

Content Audit und Content Recycling: Neue SEO Impulse mit alten Inhalten.

Regelmäßige Blogbeiträge unterstützen dich in vielerlei Hinsicht.
Deine Website bekommt im Optimalfall mehr Sichtbarkeit zu passenden Suchanfragen, welche nicht so sehr allgemein formuliert sind. Und deine Leser können sich von deiner Expertise überzeugen und bekommen Antworten auf ihre Fragen und Lösungen für ihre Probleme.

Ist dir die Affinität zum Schreiben nicht schon in die Wiege gelegt worden ist, so kann das teilweise recht mühsam werden mit dem Verfassen von regelmäßigen Blogbeiträgen. Dennoch ist ein aktueller und nützlicher Content wichtig.

Doch es muss gar nicht immer ein neuer Blogbeitrag sein. Denn die Aktualisierung und Verbesserung bereits bestehender Beiträge ist für die Leser und auch aus SEO-Sicht absolut sinnvoll und empfehlenswert.

Welche Effekte das Content Recycling haben kann und wie du dabei vorgehst, darum geht es in dieser Episode.

Was ist ein Content Audit und wie führst du einen Content Audit durch?

Wie du das Website Ranking verbessern kannst durch einen regelmäßigen Content Audit, davon hatte uns Raffael Schulz bereits in Episode 16 schon einmal erzählt. Hier kannst du sie noch einmal nachhören.

Der Content Audit ist die Inventur, eine Bestandsaufnahme aller Inhalte deiner Website. Dabei werden alle Inhalte dokumentiert und systematisch analysiert. Auf dieser Basis kannst du dann entscheiden, wie deine weitere Content Marketing Strategie ausschaut.
Ich empfehle dir folgende Prüfungsschritte für deinen bestehenden Content:

1. Welche Inhalte hast du auf deiner Website?

Crawling Tools, wie zum Beispiel der Screaming Frog SEO Spider können dir die Arbeit und Übersicht erleichtern. Du kannst deine Daten vom Screaming Frog sehr einfach in eine Excel Tabelle exportieren und mit dieser weiterarbeiten. Automatisch bekommst du dabei auch die Daten zu URL, Meta Daten, Titel und H-Überschriften mitgeliefert.

2. Wie schaut es mit der Performance der Website Inhalte aus?

Diese Informationen bekommst du aus Analyse Tools wie Google Analytics und Matomo. Hier prüfst du, wie erfolgreich deine Inhalte sind, indem du die Zugriffsquellen, Seitenaufrufe, Verweildauer, Absprungraten und Anzahl (sowie Quellen) der Backlinks anschaust. Auch kannst du hier ablesen, ob bestimmte Content Formate sich größerer Beliebtheit erfreuen als andere.

Betrachte hierbei einen größeren Zeitraum, also mindestens die letzten 6 Monate. Auch mögliche Saisonzeiten solltest du im Hinterkopf haben.

Das Thema „Bau eines Wintergartens“ ist in den Wintermonaten meist weniger gefragt, als im Frühling. Diese saisonal schwankenden Zugriffe solltest du entsprechend bewerten und immer eine Kombination der Kennzahlen Anzahl Zugriffe, Aufenthaltsdauer und Absprungrate betrachten.

Gibt es zum Beispiel Inhalte mit vielen Zugriffen, aber einer geringen Verweildauer und hoher Absprungrate, solltest du schauen, ob du die Inhalte attraktiver und nutzerfreundlicher gestalten kannst.

Findest du Inhalte mit durchweg guten Ergebnissen, dann schaue, welche Gemeinsamkeiten diese haben. Vielleicht gibt es hier eine bestimmte Struktur, bessere lesbare Textgestaltung oder inhaltliche Unterstützung durch mehr Grafiken, Bilder oder Videos. Diese positiven Beispiele können dir als Inspiration für die Optimierung der Inhalte mit schlechterer Performance dienen.

3. Thematische Strukturierung und Weiterentwicklung

Insbesondere bei Blogbeiträgen, welche ja nach und nach erstellt werden und irgendwann auch ein Thema eventuell mehrfach abdecken, sollten immer wieder ein inhaltlicher Überblick geschaffen werden.

Gibt es Blogbeiträge, die inhaltlich so ähnlich sind, dass sie sich eventuell gegenseitig „stören“, kannibalisieren?
Oder gibt es Beiträge, die sich sehr gut ergänzen, aber bisher gar nicht miteinander intern verlinkt werden?
Sind alle Inhalte auf dem aktuellen Stand und sind sie noch relevant für die Leser?

Überprüfe hier genau und hinterfrage kritisch welcher Inhalt bleibt, ergänzt, aktualisiert, zusammengeführt oder auch gelöscht wird.

Alles was auf deiner Website zu finden ist, sollte einen aktuellen Stand und eine zu erwartende Relevanz in deinem „Corporate Image“ wiedergeben. Und genau diese Elemente entwickeln sich immer weiter und bleiben nie stehen. Daher ist diese inhaltliche Überprüfung immer wieder wichtig.

Tools:

Screaming Frog SEO Spider
Google Analytics
Matomo

Was ist Content Recycling?

Was es mit dem Content Recycling auf sich hat, lässt sich nun sicher schon erahnen. Doch geht es beim Content Recycling mehr als um die Aktualisierung, Anpassung und Neu-Veröffentlichung einzelner Inhalte.

Vielmehr kannst du hier schauen, ob sich bestehende Inhalte in neuen Formaten weiterverwenden lassen. Zum Beispiel kannst du überarbeitete Blogbeiträge als Basis für eine Podcast-Episode, ein Webinar oder Videobeitrag nehmen.


Vielleicht hast du schon so viele wertvolle Beiträge zu einem Themenkomplex geschrieben, dass sich diese zu einem E-Book zusammenführen lassen. Oder du kombinierst die Inhalte neu in einer Newsletter Serie. Die Möglichkeiten sind vielfältig.


Vorteil des Content Recyclings ist, dass du die Inhalte, deren Erstellung viel Zeit und Mühe in Anspruch genommen haben, noch einmal bzw. mehrfach nutzen kannst.

So kannst du zum Beispiel auch Teile deiner bestehenden Blogbeiträge für Postings in verschiedenen Social-Media-Kanälen nutzen. Hast du zum Beispiel einmal einen umfassenden Beitrag zum Thema „Wie lerne ich eine Fremdsprache?“ geschrieben, in dem du 7 Tipps gibst, wie man einfach eine neue Sprache erlernen kannst, dann eignen sich diese einzelnen Schritte als Auszug für ein tägliches Posting einer ganzen Woche.
Du sparst letzten Endes also Zeit, im Vergleich zur Themenfindung, Recherche und Neuerstellung von Inhalten und Posts.

Meine SEO Tipps zum Content Audit und Content Recycling

Abschließend noch ein paar praktische Tipps zu deinem Content Audit.

  • Analysiere deine Inhalte regelmäßig und betrachte dabei auch immer den aktuellen SEO-Status. Zu welchen Keywords werden diese Inhalte auf welchen Positionen gelistet? Ergeben sich hier noch wertvolle Impulse und lassen sich weitere passende Keywords erkennen?
  • Führe generell einen Keyword Check vor der Optimierung der einzelnen Inhalte durch und, ganz wichtig, dokumentiere welches Keyword Set du auf welche Webseite oder bei welchem Blogbeitrag einsetzt.
  • Behalte die Website bzw. deinen Blog im Gesamten im Blick. Welche Themen ergänzen sich gut und welche Aspekte fehlen vielleicht noch. Die fehlenden Themen planst du für neue Blogbeiträge ein.
  • Scheue dich nicht davor, veraltete Inhalte oder nicht mehr zum „Corporate Image“ passende Inhalte zu löschen. Überholte Inhalte sorgen für ein schlechtes Nutzererlebnis. Bei Blogbeiträgen schaue vorab immer, ob eine Zusammenführung von Inhalten eine gute Alternative sein könnte. Generell solltest du daran denken, ggf. eine 301 Weiterleitung der alten (gelöschten) URL auf passende, andere Inhalte einzurichten.
  • Hast du einen Blogbeitrag der sich jährlich aktualisiert, wie zum Beispiel „Webdesigntrends 2021“, dann lasse die Jahreszahl aus der URL des Beitrages raus. So kannst du jedes Jahr den Beitrag aktualisieren, ohne eine komplette Neuerstellung.
  • Prüfe bei der Überarbeitung immer auch, ob du Lesbarkeit (auch bei mobiler Nutzung) und Textstruktur der Inhalte noch weiter optimieren kannst.
  • Plane genügend Zeit für deine Content Analyse ein. Musst du aus Zeitgründen mittendrin abbrechen, wird es dich mehr Zeit kosten in einigen Wochen dich erneut in die Content Analyse und die Themen einzufuchsen.

Interessante Links und Tools zur Episode:

Keyword-Kannibalismus – wenn du dir selbst Konkurrenz machst.

Tools für den Content Audit:

ScreamingFrog

Google Search Console

Google Analytics

Matomo


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SEO für verschiedene Zielgruppen

SEO für verschiedene Zielgruppen


Magst du lieber lesen statt hören, dann findest du hier eine Zusammenfassung der Podcast-Episode.

Wie du auf deiner Website mehrere Kundengruppen ansprichst.

Mit einer Website sprichst du meist verschiedene Zielgruppen an. Damit sich diese richtig abgeholt fühlen, solltest du dir die Zeit nehmen, sie genauer zu unterteilen. Auf SEO übertragen bedeutet das, dass bei der Suche jede Person eine andere Ausgangsposition, verschiedene Suchanfragen und unterschiedliche Zielsetzungen hat.

Es gibt Modelle (wie die Customer Journey oder die AIDA-Formel), die den potenziellen Weg des Kunden von der Suchanfrage bis zur Kaufentscheidung nachzeichnen. In jeder Phase ist natürlich der Informationsbedarf des jeweiligen Besuchers unterschiedlich. Die Modelle sind hilfreich, um zu erkennen, welche Information ein Kunde zu welchem Zeitpunkt seiner Kundenreise benötigt. Es ist sinnvoll, dass du dir bei deiner Website zusätzlich darüber klar wirst, wie du verschiedene Zielgruppen differenziert ansprechen solltest.

Beispiel für differenzierte Zielgruppenansprachen

Bei einem meiner Kundenprojekte geht es um Wandschutzplatten. Dabei wird der Wandschutz sowohl von Privatkunden (z. B. als Schutz hinter einem Kinderbett) als auch von Businesskunden (z. B. im Wartezimmer) gekauft. D. h. es gibt zwei verschiedene Zielgruppen, die individuell angesprochen werden müssen.

Vielleicht hast auch du ein Angebot für Privat- als auch Businesskunden. Bei dieser klassischen Unterteilung solltest du genauer überlegen, ob es sinnhaft ist, beiden Kundenstämmen eigene Bereiche auf der Website zu bieten. Diese Bereiche passt du dann konkret auf die Ausgangssituation, Fragestellung und Suchanfragen der jeweiligen Zielgruppe an.

Abgrenzung der Begriffe Zielgruppe und Bedarfsgruppe

Grundsätzlich ist zwischen Ziel- und Bedarfsgruppen zu unterscheiden. Eine Zielgruppe beschreibt eine Gruppe von Personen mit vergleichbaren Merkmalen und Eigenschaften. Eine Bedarfsgruppe orientiert sich an einer Gruppierung, die allgemeiner arbeitet. Am Beispiel von meinem Bereich wende ich mich an Business-Kunden, die Suchmaschinenoptimierung für Ihre Website in Betracht ziehen. Unter anderem gibt es darin verschiedene Bedarfsgruppen. Es gibt die Gruppe, die SEO selbst auf ihrer Website anwendet und diejenigen, die SEO umsetzen lassen möchten. Somit ist das zwar dieselbe Zielgruppe mit der Eigenschaft Unternehmer, aber sie haben unterschiedlichen Bedarf.

Hier solltest du also durchaus feingliedrig abstufen und prüfen, welche Cluster sich aus deiner Zielgruppe ableiten. Je nach Informationsbedarf deiner Kunden musst du unterschiedlich tief ins Detail gehen. Vor allem bei Onlineshops, die jedoch einer spezielleren Unterscheidung unterliegen, ist es zu empfehlen, die Kunden in Bedarfsgruppen zu unterteilen.

Was dir bei der Abstufung der Zielgruppen helfen kann

  1. Werde dir über dein Ziel klar
    Was möchtest du mit deinem Angebot erreichen? Was sollen potentielle Kunden, die auf deiner Website landen, tun? Mache dir eine klare Übersicht über das Ziel deiner Website.
  2. Erstelle dir Personas/eine Zielkunden-Beschreibung
    Wer sind deine Kunden? Hilft es dir, an bisherige Kunden zu denken? Mit wem hast du bis jetzt zusammengearbeitet? Gibt es Gemeinsamkeiten bei deinen vergangenen Kunden? Erstelle dir ein klares Bild über deine Kundschaft.
  3. Bilde ein Zielkunden-Cluster
    Führe mehrere Kunden in ein Cluster zusammen. Wie sind die Ausgangssituationen dieser Kunden? Welche Begriffe suchen und verwenden sie?
  4. Sprich die Sprache deiner Kunden
    Kennen deine Kunden Fachvokabular? Interessenten oder potenzielle Kunden kennen sich oft weniger gut aus und suchen viel allgemeiner als Kunden, die mit deinem Produkt oder deiner Dienstleistung schon Erfahrung haben.
  5. Welche W-Fragen sind für deine Kunden interessant?
    Welche Fragestellungen haben sie? Als Quellen dienen dir dabei bestehende oder vergangene Kunden. Das hilft dir ungemein, um die Inhalte passgenau für deine Interessenten zu präsentieren.

Die gesammelten Daten verwendest du dann für eine strukturierte Keyword-Analyse. Wie du Schritt für Schritt eine gute Keyword-Recherche durchführst, erfährst du in diesem Beitrag. Das Geheimnis einer guten Keyword-Analyse ist dabei das kritische Sortieren und Strukturieren der Schlagwörter, sodass du damit praktikabel arbeiten kannst. Verliere deshalb nie den Blick auf deine Zielgruppe, denn er ist äußerst wichtig.

Erst nach all der Vorarbeit geht es wirklich praktisch an deine Website.

Was tust du nun mit den gesammelten Daten? Ich empfehle, die Antworten auf die grundlegenden Fragen deiner Kunden sowie wichtige Informationen auf der Angebotsseite zu platzieren. Berücksichtige dabei deren Ausgangssituation, Zielvorstellung etc. Zeige deinen Kunden, was sie von dir erwarten können und wie du sie unterstützen kannst.

Achte beim Segmentieren deiner Zielkunden darauf, dass es nicht zu kleinlich wird. Das lässt sich auf einer Website nicht gut abbilden und wird schnell unübersichtlich. Sammle spezielle Suchanfragen und -themen und bilde sie nicht direkt auf der Angebotsseite ab. Erstelle dazu stattdessen lieber einen Blogbeitrag, der auf den Punkt gebracht ist oder eine separate Ratgeber-Seite, um dein Haupt-Content zu ergänzen.

 

Möglichkeiten für die Präsentation deines Angebots auf deiner Website

Gerade für das Angebot einer Beratung möchte ich dir ein paar verschiedene Möglichkeiten präsentieren, wie du es auf deiner Website abbilden kannst.

Möglichkeit 1

Du beschreibst dein Angebot/Produkt für alle Kunden gleichermaßen. Das eignet sich vor allem für ein Angebot, das sich hinsichtlich der Zielgruppen nicht groß unterscheidet. Du führst alle Besucher zum Angebot hin. Die Differenzierung passiert dann erst bei der Auswahl möglicher Produktvariantionen. Beispielsweise haben die Kunden die Wahl zwischen drei Preis-Paketen. So kann jeder Kunde für sich entscheiden, was genau er braucht. Auch bei Produkten mit drei verschiedenen Abstufungen (bspw. bei Software) eignet sich diese Möglichkeit.

Möglichkeit 2

Diese Möglichkeit ist angebracht, wenn du maximal drei Zielgruppen hast. Du erstellst für jede Zielgruppe einen eigenen Bereich (analog des Beispiels mit dem Wandschutz). So kannst du perfekt auf den Informationsbedarf jedes Clusters eingehen. Dieses Modell eignet sich durch die deutlich abgrenzbaren Gruppen gut für fokussierte Suchmaschinenoptimierung und auch besonders gut für Landeseiten von Suchmaschinen-Anzeigen.

Möglichkeit 3

Du kannst für die unterschiedlichen Zielgruppen eigene Domains schalten. Du hast also für die jeweiligen Kundengruppen verschiedene Websites. Im Bereich der Kleinunternehmer und Mittelständler sehe ich diese Möglichkeit jedoch ein wenig kritisch. Sicherlich ist es für global agierende Unternehmen sinnvoll, länderspezifische Websites zu schalten. Für Zielgruppen Websites zu spezifizieren ist technisch ein hoher Aufwand. Die Suchmaschinenoptimierung für derartige Websites zu betreiben erweist sich als komplex zumal man möglicherweise (versehentlich) mit sich selbst in Konkurrenz geht. Durch den höheren Pflegeaufwand hat man weniger Zeit, um den eigentlichen Content nach und nach so zu verfeinern, dass er perfekt auf die Zielgruppe abgestimmt ist. Das kann dazu führen, schnell den Überblick zu verlieren und die Websites nicht aktuell zu halten.

Fazit:

Werde dir darüber klar, was das Ziel deiner Website ist. Überprüfe, welche Zielgruppen du tatsächlich hast oder ob es sich um Bedarfsgruppen handelt. Worin unterscheidet sich deine Zielgruppe ganz konkret? Mache daraufhin zu jeder Zielgruppe eine umfassende Keyword-Recherche. Du wirst dabei oft bereits feststellen, was die beste Sortierung ist. Bereite schlussendlich die verschiedenen Seiten pro Zielgruppe vor und stimme sie auf den Bedarf ab.

Wenn es keine großen Unterschiede innerhalb der einzelnen Zielgruppen gibt, kann es sinnvoll sein, dein gesamtes Angebot abzubilden. Du kannst mit den erarbeiteten Begrifflichkeiten die Zielgruppe zu einem späteren Zeitpunkt auf der Website zu passenden Angebots-Paketen hinführen. Oft zeigt dir die Keyword-Recherche, ob du viele unterschiedliche Begriffe hast oder nicht.

Achte in jedem Fall darauf, dass du in keinen Keyword-Kannibalismus verfällst oder gar mit dir selbst in Form von zu vielen Unterseiten in Konkurrenz trittst. Sonst wird dein Ranking nicht stabil, da du dir selbst im Weg stehst.

Ich hoffe, ich konnte dir eine Struktur an die Hand geben. Hast du noch Fragen? Schreib mir gerne eine E-Mail an kontakt@manuela-kind.de oder hinterlasse mir einen Kommentar.

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Keine Zeit für SEO? Mit dieser Struktur klappt es besser.

Keine Zeit für SEO? Mit dieser Struktur klappt es besser.


Magst du lieber lesen statt hören, dann findest du hier eine Zusammenfassung der Podcast-Episode.
Hast du dich schon einmal von Grund auf mit SEO beschäftigt? Wenn ja, wirst du Blogbeiträge, Podcasts, Webinare und Videos dazu konsumiert haben. Wie hast du dich bei der Vielzahl an Informationen zu SEO gefühlt? Die meisten Menschen antworten mir auf diese Frage: “Ich habe keine Zeit dafür. Das ist so viel!“.

Wie du deine Website auch ohne viel Zeitaufwand für Google optimierst, erfährst du jetzt.

Was du verpasst wenn du SEO nicht betreibst

Suchmaschinenoptimierung ist keine einmalige Marketingaktion. Erfolge sind erst einige Monate nach der Optimierung konkret sichtbar. Doch, ganz ehrlich: Kein SEO zu betreiben wird dein Business auch nicht unterstützen.

Das liegt an drei wichtigen Gründen:

    1. Deine potenziellen Kunden suchen in der Suchmaschine nach einem Angebot wie deinem – und finden dich nicht.
    2. Deine Mitbewerber kümmern sich um SEO und überholen dich.
    3. Die Zeit, Arbeit und das Geld, das du in deine Website gesteckt hast, soll nicht umsonst gewesen sein, oder?

Wie du häufige SEO Fehler vermeidest.Doch was und wie suchen Menschen eigentlich und welche Schlüsse kannst du daraus ziehen?

 

Zuerst ist es wichtig festzuhalten, dass die Suchmaschine das Werkzeug ist, dass deine Kunden nutzen. Sie suchen etwas und Google zeigt ihnen die Ergebnisse, welche am besten zur Suchanfrage passen könnten. Wie gut diese Inhalte passen, das hast du grundsätzlich in in der Hand. Erstelle hochwertige Inhalte, die auf deine potentiellen Kunden zugeschnitten sind.

 

Sichtbarkeit in der Suchergebnisliste hängt unmittelbar mit der Qualität deiner Inhalte und der Befriedigung der Nutzerbedürfnisse zusammen. Sind die Nutzersignale positiv, so honoriert die Suchmaschine dies langfristig auch mit einer besseren Positionierung.

 

Wenn dein Kunde die Suchmaschine nutzt, dann hat er einen Wunsch, einen Grund, eine Intention.

Er sucht eine Anleitung dafür, wie er ein Problem lösen kann.

Er sucht ein bestimmtes Buch, das ihm vielleicht empfohlen wurde und das er nun kaufen möchte. Oder, er sucht deine Firma, die er kennt, aber dessen Domain er nicht im Kopf hat (oder die er aus Bequemlichkeit nicht eintippen will). All diese Dinge gibt der Suchende in den Google Suchschlitz ein.

 

Google hat diese verschiedenen Kategorien der Suchintensionen in seinen Guidelines definiert.

 

Ich möchte dir hier kurz die wesentlichen Suchintensionen erklären. Mit diesem Hintergrundwissen kannst du selbst deinen Content und deine verwendeten Keywords besser kategorisieren.

 

Die informationsbezogene Suchanfrage.

 

Sucht der Nutzer eine Anleitung, so möchte er Informationen, wie er etwas tun kann. Er möchte mehr zu einem bestimmten Thema erfahren. Er sucht nach Antworten auf bestimmte Fragen, Lösungen für Problemstellungen oder nach Informationen zu Hintergründen oder Zusammenhängen. Diese Suchanfragen haben meist keine konkrete Kaufabsicht, dienen aber oft der Recherche, bevor eine konkrete Kaufabsicht entsteht. Der potentielle Kunde befindet sich in den Phasen Inspiration und Recherche.

 

Hilfreich sind für diese Suchenden meist:

·        Blogbeiträge

·        Redaktionelle Berichte

·        Anleitungen

·        Definitionen und Lexikoneinträge

 

 

Die Informationssuche ist geprägt davon, dass der Suchenden meist ein Wie, Was oder Warum im Kopf hat und die Suchbegriffe eher allgemein gehalten sind. Diese Suchanfragen werden am häufigsten eingesetzt.

 

Für dich bedeutet das:

Biete deinen Interessenten die Informationen, die sie in dieser Phase benötigen, indem du hilfreiche Blogbeiträge schreibst. Unterstütze sie bei ihrer Problemlösung mit Anleitungen und Basisinformationen zu deinem Thema.

Du solltest hier nicht darauf vertrauen, dass sich dein Angebot direkt verkauft, denn deine Interessenten sind vielleicht zum ersten Mal auf das Thema gestoßen und noch gar nicht bereit dafür, sich für eine Buchung oder Kauf zu entscheiden. Deine Inhalte können aber hier den wichtigen Grundstein legen, um in Erinnerung zu bleiben, als Experte wahrgenommen zu werden und damit einen erfolgreichen Abschluss vorzubereiten.

 

Nutzer hierfür die Inspiration aus typischen Fragen, die deine bisherigen Kunden beim Erstkontakt gestellt haben. Was wirst du oft auf Netzwerktreffen gefragt, wenn du dich und dein Angebot vorstellst.

 

 

Sucht der Besucher ein Angebot oder Produkt, das er kaufen möchte, so ist er bereits für eine Transaktion (Kaufen) bereit. Er hat eine klare Vorstellung was er sucht und was er tu möchte. Diese Suche können wir in die Kategorie der transaktionsorientierte Suchanfrage einsortieren. Gut zu erkennen sind diese Suchanfragen an den ergänzenden Suchbegriffen „…kaufen“, „…buchen“, „…Download“ und ähnliche.

In diese Kategorie gehören also alle Suchanfragen bei denen der Besucher etwas tun möchte (kaufen, sehen, hören etc.).

 

Dein potentieller Kunde ist schon soweit informiert, dass er genau weiß, was er möchte. Hier wird er sich verstärkt die Detailinformationen zu deinem Angebot anschauen und dabei entscheiden wollen, ob er dich bucht oder dein Produkt kauft.

Gib ihm an dieser Stelle die wichtigsten Informationen kurz und konkret. Kläre zum Beispiel als Berater alle Fragen zum Ablauf der Zusammenarbeit und mache ihm die Buchung oder den Direktkontakt so leicht wie möglich. Benenne deine Produkte und Angebote eindeutig, vermeide zu verspielte Phantasienamen. Wenn dein Kunde einen Yoga Kurs sucht, dann benenne ihn auch so.

 

Auch deine redaktionellen Inhalte können hier wieder helfen, eine Kaufentscheidung vorzubereiten. Biete Downloads für Whitepaper und Checklisten an. Die Suchintensionen lassen sich nicht für alle Branchen und Angebote hier ganz klar abgrenzen. Die Schwelle von Information zu Entscheidung ist hier fließend. Wichtig ist aber, dass du auf den Detailseiten deiner Angebote und Produkte klar die Fakten und Vorteile benennst und den Kunden nicht mit inspirierenden Blogbeiträgen wieder ablenkst. Bleibe im Kanal hin zur Buchung, leicht, verständlich und unkompliziert.

 

 

Eine weitere Kategorie ist die der navigationsorientierten Suchanfrage. Mit dieser Suchanfrage möchte der Suchende zu einem bestimmten Ort navigieren.  Hand aufs Herz: Wie oft hast du bei Google schon „Facebook“ eingegeben, statt die Facebook-Domain im Webbrowser einzugeben? Dies wäre so eine navigationsorientierte Suchanfrage. Auch Suchen zu Unterseiten einer bestimmten Domain, wie zum Beispiel eine Supportseite eines Produktherstellers oder die Eingabe des Namens eines Unternehmens fallen in diese Kategorie.

 

Insbesondere bei der mobilen Suche kommt die „Visit-in-person“-Suche zum Tragen. Hier möchten die Suchenden einen bestimmten Ort persönlich besuchen, z.B. ein Unternehmen, ein Restaurant, einen Laden o.ä.

Hierfür empfehle ich dir, dass du auf alle Fälle dein Google My Business Profil pflegst und dich somit, insbesondere lokal, auffindbar machst.

 

Es gibt also im Wesentlichen die Suchintensionen:

 

·        Information

·        Transaktion

·        Navigation

·        Visit-in-person

Doch was und wie suchen Menschen eigentlich und welche Schlüsse kannst du daraus ziehen?

 

Zuerst ist es wichtig festzuhalten, dass die Suchmaschine das Werkzeug ist, dass deine Kunden nutzen. Sie suchen etwas und Google zeigt ihnen die Ergebnisse, welche am besten zur Suchanfrage passen könnten. Wie gut diese Inhalte passen, das hast du grundsätzlich in in der Hand. Erstelle hochwertige Inhalte, die auf deine potentiellen Kunden zugeschnitten sind.

 

Sichtbarkeit in der Suchergebnisliste hängt unmittelbar mit der Qualität deiner Inhalte und der Befriedigung der Nutzerbedürfnisse zusammen. Sind die Nutzersignale positiv, so honoriert die Suchmaschine dies langfristig auch mit einer besseren Positionierung.

 

Wenn dein Kunde die Suchmaschine nutzt, dann hat er einen Wunsch, einen Grund, eine Intention.

Er sucht eine Anleitung dafür, wie er ein Problem lösen kann.

Er sucht ein bestimmtes Buch, das ihm vielleicht empfohlen wurde und das er nun kaufen möchte. Oder, er sucht deine Firma, die er kennt, aber dessen Domain er nicht im Kopf hat (oder die er aus Bequemlichkeit nicht eintippen will). All diese Dinge gibt der Suchende in den Google Suchschlitz ein.

 

Google hat diese verschiedenen Kategorien der Suchintensionen in seinen Guidelines definiert.

 

Ich möchte dir hier kurz die wesentlichen Suchintensionen erklären. Mit diesem Hintergrundwissen kannst du selbst deinen Content und deine verwendeten Keywords besser kategorisieren.

 

Die informationsbezogene Suchanfrage.

 

Sucht der Nutzer eine Anleitung, so möchte er Informationen, wie er etwas tun kann. Er möchte mehr zu einem bestimmten Thema erfahren. Er sucht nach Antworten auf bestimmte Fragen, Lösungen für Problemstellungen oder nach Informationen zu Hintergründen oder Zusammenhängen. Diese Suchanfragen haben meist keine konkrete Kaufabsicht, dienen aber oft der Recherche, bevor eine konkrete Kaufabsicht entsteht. Der potentielle Kunde befindet sich in den Phasen Inspiration und Recherche.

 

Hilfreich sind für diese Suchenden meist:

·        Blogbeiträge

·        Redaktionelle Berichte

·        Anleitungen

·        Definitionen und Lexikoneinträge

 

 

Die Informationssuche ist geprägt davon, dass der Suchenden meist ein Wie, Was oder Warum im Kopf hat und die Suchbegriffe eher allgemein gehalten sind. Diese Suchanfragen werden am häufigsten eingesetzt.

 

Für dich bedeutet das:

Biete deinen Interessenten die Informationen, die sie in dieser Phase benötigen, indem du hilfreiche Blogbeiträge schreibst. Unterstütze sie bei ihrer Problemlösung mit Anleitungen und Basisinformationen zu deinem Thema.

Du solltest hier nicht darauf vertrauen, dass sich dein Angebot direkt verkauft, denn deine Interessenten sind vielleicht zum ersten Mal auf das Thema gestoßen und noch gar nicht bereit dafür, sich für eine Buchung oder Kauf zu entscheiden. Deine Inhalte können aber hier den wichtigen Grundstein legen, um in Erinnerung zu bleiben, als Experte wahrgenommen zu werden und damit einen erfolgreichen Abschluss vorzubereiten.

 

Nutzer hierfür die Inspiration aus typischen Fragen, die deine bisherigen Kunden beim Erstkontakt gestellt haben. Was wirst du oft auf Netzwerktreffen gefragt, wenn du dich und dein Angebot vorstellst.

 

 

Sucht der Besucher ein Angebot oder Produkt, das er kaufen möchte, so ist er bereits für eine Transaktion (Kaufen) bereit. Er hat eine klare Vorstellung was er sucht und was er tu möchte. Diese Suche können wir in die Kategorie der transaktionsorientierte Suchanfrage einsortieren. Gut zu erkennen sind diese Suchanfragen an den ergänzenden Suchbegriffen „…kaufen“, „…buchen“, „…Download“ und ähnliche.

In diese Kategorie gehören also alle Suchanfragen bei denen der Besucher etwas tun möchte (kaufen, sehen, hören etc.).

 

Dein potentieller Kunde ist schon soweit informiert, dass er genau weiß, was er möchte. Hier wird er sich verstärkt die Detailinformationen zu deinem Angebot anschauen und dabei entscheiden wollen, ob er dich bucht oder dein Produkt kauft.

Gib ihm an dieser Stelle die wichtigsten Informationen kurz und konkret. Kläre zum Beispiel als Berater alle Fragen zum Ablauf der Zusammenarbeit und mache ihm die Buchung oder den Direktkontakt so leicht wie möglich. Benenne deine Produkte und Angebote eindeutig, vermeide zu verspielte Phantasienamen. Wenn dein Kunde einen Yoga Kurs sucht, dann benenne ihn auch so.

 

Auch deine redaktionellen Inhalte können hier wieder helfen, eine Kaufentscheidung vorzubereiten. Biete Downloads für Whitepaper und Checklisten an. Die Suchintensionen lassen sich nicht für alle Branchen und Angebote hier ganz klar abgrenzen. Die Schwelle von Information zu Entscheidung ist hier fließend. Wichtig ist aber, dass du auf den Detailseiten deiner Angebote und Produkte klar die Fakten und Vorteile benennst und den Kunden nicht mit inspirierenden Blogbeiträgen wieder ablenkst. Bleibe im Kanal hin zur Buchung, leicht, verständlich und unkompliziert.

 

 

Eine weitere Kategorie ist die der navigationsorientierten Suchanfrage. Mit dieser Suchanfrage möchte der Suchende zu einem bestimmten Ort navigieren.  Hand aufs Herz: Wie oft hast du bei Google schon „Facebook“ eingegeben, statt die Facebook-Domain im Webbrowser einzugeben? Dies wäre so eine navigationsorientierte Suchanfrage. Auch Suchen zu Unterseiten einer bestimmten Domain, wie zum Beispiel eine Supportseite eines Produktherstellers oder die Eingabe des Namens eines Unternehmens fallen in diese Kategorie.

 

Insbesondere bei der mobilen Suche kommt die „Visit-in-person“-Suche zum Tragen. Hier möchten die Suchenden einen bestimmten Ort persönlich besuchen, z.B. ein Unternehmen, ein Restaurant, einen Laden o.ä.

Hierfür empfehle ich dir, dass du auf alle Fälle dein Google My Business Profil pflegst und dich somit, insbesondere lokal, auffindbar machst.

 

Es gibt also im Wesentlichen die Suchintensionen:

 

·        Information

·        Transaktion

·        Navigation

·        Visit-in-person

 

Mit welchem Zeitaufwand du deine Website für Google optimierst

 

Heute zeige ich dir einen SEO-Zeitplan, mit dem du besser in deine eigene Routine kommst. Ja, du wirst dir dafür Zeit nehmen müssen. Aber durch Fokus und Struktur wirst du am Ende viel Zeit sparen.

 

Dein SEO-Zeitplan und deine nächsten Schritte

 

Schritt 1: Überblick

Zeitaufwand beim ersten Mal: 60 Minuten

Zeitaufwand beim nächsten Mal: 15 – 30 Minuten

Mögliche Tools: Google Search Console, Keyword Tools Ranking Check, Ranking Spy

In der Google Search Console (sofern du diese für deine Website eingerichtet hast) kannst du sehen, zu welchen Suchanfragen deine Website angezeigt und wie oft geklickt wurde. Hier siehst du, welche Unterseiten bzw. Blogbeiträge am meisten besucht wurden.

Du findest diese Informationen unter „Leistung“ im zweiten Segment, dort kannst du die Reiter „Suchanfragen“ und „Seiten“ anwählen. Achte darauf, dass du bei der ersten Auswertung den Zeitraum der letzten 12 Monate betrachtest. Später genügen jeweils 3 Monate im Rückblick. Damit erkennst du einfacher den Trend der Suchanfragen.

Ähnlich funktionieren die Tools Ranking Spy und Ranking Live. Hier gibst du deine Domain ein sowie ein paar deiner favorisierten Keywords. Dann schaust du dir die Position deiner Website an.

Im Google Analytics kannst du außerdem die Seiten auswählen, die am häufigsten besucht wurden. Wähle auch hier einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten in der Rückschau.

Werte diese Ergebnisse jetzt aus:

  • Passen die Suchanfragen zu deinem Thema und deinen Inhalten?
  • Wurden die erfolgreichsten Seiten wirklich besucht oder nur kurz angeklickt? (Kennzahlen Aufenthaltsdauer und Zeit auf der Seite)
  • Sind die Inhalte in Bezug auf dein Angebot wichtig?
  • Sind das die wesentlichen Inhalte für deine Idealkunden?

Ich zeige dir nun zwei Auswertungsmöglichkeiten.

Möglichkeit 1:

Du entdeckst Keywords, die du bisher nicht berücksichtigt hattest, die aber relevant für dein Thema sind. Siehe dir Seiten an, die zu diesen Begriffen ranken und werte aus, was dort gut funktioniert hat. Das gibt dir wertvolle Impulse für weitere Optimierungen.

Notiere dir diese Begriffe und führe einen Keywordcheck durch. Suche passende W-Fragen, die zu diesen Begriffen passen. Definiere die Inhalte, welche du nach und nach optimieren möchtest.

Möglichkeit 2:

Du erkennst, dass du zu Suchbegriffen gelistet wirst, die entweder nicht relevant für dein Business sind oder, dass deine Seiten nicht intensiv besucht werden. Lege durch einen Keywordcheck fest, welche Beiträge und Seiten du anpassen möchtest. 

Nimm hier am besten eine Priorisierung vor: Seiten und Blogartikel, die sehr hilfreich für die Präsentation deiner Expertise sind, bekommen Priorität A. Weitere Seiten und Beiträge erhalten Priorität B oder C. Auf diese Weise schaffst du direkt eine Struktur. Später kannst du die zu verbessernden Seiten in Arbeitspakete packen, ohne, dass es zu viel auf einmal wird.

 

Habe ich schon erwähnt, dass SEO eher ein Langstreckenlauf als ein Sprint ist? Ja, grundsätzlich scheint die „Arbeit“ nie auszugehen, doch mit Prioritäten schaffst du einen klaren Fokus.

 

Findest du Blogbeiträge, die kaum (noch) besucht werden? Prüfe, ob das Thema noch zu deinem Angebot passt. Wenn nicht, lösche sie nicht gleich, sondern versuche, sie zu aktualisieren und auf aktuellen Stand zu bringen. Diese Beiträge haben oft schon eine Zeit lang im Index verbracht. Dank ihres Alters können sie wieder schneller im Ranking steigen als neue Beiträge. Solltest du die URL des Beitrages ändern, dann denke daran, die alte URL auf die neue weiterzuleiten via 301-Weiterleitung.

301-Weiterleitung
Die 301-Weiterleitung ist Weiterleitung, die den Linkverkehr dauerhaft („moved permanently“) umleitet. Diese Weiterleitung zeigt an, dass die Seite bzw. die Inhalte der Seite zu einer neuen Adresse (URL) übergesiedelt ist und die alte URL veraltet ist.

Beispiel:

Du überarbeitest einen alten Beitrag und passt auch die URL an. Aus www.deine-domain.de/beitrag-alt wird vielleicht www.deine-domain.de/keyword-beitrag-wieder-frisch. Dann würde ohne 301-Weiterleitung eine 404-Fehlermeldung (Seite nicht gefunden) erscheinen, wenn der alte Link angeklickt wird. Mit 301-Weiterleitung, wird der Besucher einfach zur neuen URL geleitet.

Wie du häufige SEO Fehler vermeidest.Doch was und wie suchen Menschen eigentlich und welche Schlüsse kannst du daraus ziehen?

 

Zuerst ist es wichtig festzuhalten, dass die Suchmaschine das Werkzeug ist, dass deine Kunden nutzen. Sie suchen etwas und Google zeigt ihnen die Ergebnisse, welche am besten zur Suchanfrage passen könnten. Wie gut diese Inhalte passen, das hast du grundsätzlich in in der Hand. Erstelle hochwertige Inhalte, die auf deine potentiellen Kunden zugeschnitten sind.

 

Sichtbarkeit in der Suchergebnisliste hängt unmittelbar mit der Qualität deiner Inhalte und der Befriedigung der Nutzerbedürfnisse zusammen. Sind die Nutzersignale positiv, so honoriert die Suchmaschine dies langfristig auch mit einer besseren Positionierung.

 

Wenn dein Kunde die Suchmaschine nutzt, dann hat er einen Wunsch, einen Grund, eine Intention.

Er sucht eine Anleitung dafür, wie er ein Problem lösen kann.

Er sucht ein bestimmtes Buch, das ihm vielleicht empfohlen wurde und das er nun kaufen möchte. Oder, er sucht deine Firma, die er kennt, aber dessen Domain er nicht im Kopf hat (oder die er aus Bequemlichkeit nicht eintippen will). All diese Dinge gibt der Suchende in den Google Suchschlitz ein.

 

Google hat diese verschiedenen Kategorien der Suchintensionen in seinen Guidelines definiert.

 

Ich möchte dir hier kurz die wesentlichen Suchintensionen erklären. Mit diesem Hintergrundwissen kannst du selbst deinen Content und deine verwendeten Keywords besser kategorisieren.

 

Die informationsbezogene Suchanfrage.

 

Sucht der Nutzer eine Anleitung, so möchte er Informationen, wie er etwas tun kann. Er möchte mehr zu einem bestimmten Thema erfahren. Er sucht nach Antworten auf bestimmte Fragen, Lösungen für Problemstellungen oder nach Informationen zu Hintergründen oder Zusammenhängen. Diese Suchanfragen haben meist keine konkrete Kaufabsicht, dienen aber oft der Recherche, bevor eine konkrete Kaufabsicht entsteht. Der potentielle Kunde befindet sich in den Phasen Inspiration und Recherche.

 

Hilfreich sind für diese Suchenden meist:

·        Blogbeiträge

·        Redaktionelle Berichte

·        Anleitungen

·        Definitionen und Lexikoneinträge

 

 

Die Informationssuche ist geprägt davon, dass der Suchenden meist ein Wie, Was oder Warum im Kopf hat und die Suchbegriffe eher allgemein gehalten sind. Diese Suchanfragen werden am häufigsten eingesetzt.

 

Für dich bedeutet das:

Biete deinen Interessenten die Informationen, die sie in dieser Phase benötigen, indem du hilfreiche Blogbeiträge schreibst. Unterstütze sie bei ihrer Problemlösung mit Anleitungen und Basisinformationen zu deinem Thema.

Du solltest hier nicht darauf vertrauen, dass sich dein Angebot direkt verkauft, denn deine Interessenten sind vielleicht zum ersten Mal auf das Thema gestoßen und noch gar nicht bereit dafür, sich für eine Buchung oder Kauf zu entscheiden. Deine Inhalte können aber hier den wichtigen Grundstein legen, um in Erinnerung zu bleiben, als Experte wahrgenommen zu werden und damit einen erfolgreichen Abschluss vorzubereiten.

 

Nutzer hierfür die Inspiration aus typischen Fragen, die deine bisherigen Kunden beim Erstkontakt gestellt haben. Was wirst du oft auf Netzwerktreffen gefragt, wenn du dich und dein Angebot vorstellst.

 

 

Sucht der Besucher ein Angebot oder Produkt, das er kaufen möchte, so ist er bereits für eine Transaktion (Kaufen) bereit. Er hat eine klare Vorstellung was er sucht und was er tu möchte. Diese Suche können wir in die Kategorie der transaktionsorientierte Suchanfrage einsortieren. Gut zu erkennen sind diese Suchanfragen an den ergänzenden Suchbegriffen „…kaufen“, „…buchen“, „…Download“ und ähnliche.

In diese Kategorie gehören also alle Suchanfragen bei denen der Besucher etwas tun möchte (kaufen, sehen, hören etc.).

 

Dein potentieller Kunde ist schon soweit informiert, dass er genau weiß, was er möchte. Hier wird er sich verstärkt die Detailinformationen zu deinem Angebot anschauen und dabei entscheiden wollen, ob er dich bucht oder dein Produkt kauft.

Gib ihm an dieser Stelle die wichtigsten Informationen kurz und konkret. Kläre zum Beispiel als Berater alle Fragen zum Ablauf der Zusammenarbeit und mache ihm die Buchung oder den Direktkontakt so leicht wie möglich. Benenne deine Produkte und Angebote eindeutig, vermeide zu verspielte Phantasienamen. Wenn dein Kunde einen Yoga Kurs sucht, dann benenne ihn auch so.

 

Auch deine redaktionellen Inhalte können hier wieder helfen, eine Kaufentscheidung vorzubereiten. Biete Downloads für Whitepaper und Checklisten an. Die Suchintensionen lassen sich nicht für alle Branchen und Angebote hier ganz klar abgrenzen. Die Schwelle von Information zu Entscheidung ist hier fließend. Wichtig ist aber, dass du auf den Detailseiten deiner Angebote und Produkte klar die Fakten und Vorteile benennst und den Kunden nicht mit inspirierenden Blogbeiträgen wieder ablenkst. Bleibe im Kanal hin zur Buchung, leicht, verständlich und unkompliziert.

 

 

Eine weitere Kategorie ist die der navigationsorientierten Suchanfrage. Mit dieser Suchanfrage möchte der Suchende zu einem bestimmten Ort navigieren.  Hand aufs Herz: Wie oft hast du bei Google schon „Facebook“ eingegeben, statt die Facebook-Domain im Webbrowser einzugeben? Dies wäre so eine navigationsorientierte Suchanfrage. Auch Suchen zu Unterseiten einer bestimmten Domain, wie zum Beispiel eine Supportseite eines Produktherstellers oder die Eingabe des Namens eines Unternehmens fallen in diese Kategorie.

 

Insbesondere bei der mobilen Suche kommt die „Visit-in-person“-Suche zum Tragen. Hier möchten die Suchenden einen bestimmten Ort persönlich besuchen, z.B. ein Unternehmen, ein Restaurant, einen Laden o.ä.

Hierfür empfehle ich dir, dass du auf alle Fälle dein Google My Business Profil pflegst und dich somit, insbesondere lokal, auffindbar machst.

 

Es gibt also im Wesentlichen die Suchintensionen:

 

·        Information

·        Transaktion

·        Navigation

·        Visit-in-person

Doch was und wie suchen Menschen eigentlich und welche Schlüsse kannst du daraus ziehen?

 

Zuerst ist es wichtig festzuhalten, dass die Suchmaschine das Werkzeug ist, dass deine Kunden nutzen. Sie suchen etwas und Google zeigt ihnen die Ergebnisse, welche am besten zur Suchanfrage passen könnten. Wie gut diese Inhalte passen, das hast du grundsätzlich in in der Hand. Erstelle hochwertige Inhalte, die auf deine potentiellen Kunden zugeschnitten sind.

 

Sichtbarkeit in der Suchergebnisliste hängt unmittelbar mit der Qualität deiner Inhalte und der Befriedigung der Nutzerbedürfnisse zusammen. Sind die Nutzersignale positiv, so honoriert die Suchmaschine dies langfristig auch mit einer besseren Positionierung.

 

Wenn dein Kunde die Suchmaschine nutzt, dann hat er einen Wunsch, einen Grund, eine Intention.

Er sucht eine Anleitung dafür, wie er ein Problem lösen kann.

Er sucht ein bestimmtes Buch, das ihm vielleicht empfohlen wurde und das er nun kaufen möchte. Oder, er sucht deine Firma, die er kennt, aber dessen Domain er nicht im Kopf hat (oder die er aus Bequemlichkeit nicht eintippen will). All diese Dinge gibt der Suchende in den Google Suchschlitz ein.

 

Google hat diese verschiedenen Kategorien der Suchintensionen in seinen Guidelines definiert.

 

Ich möchte dir hier kurz die wesentlichen Suchintensionen erklären. Mit diesem Hintergrundwissen kannst du selbst deinen Content und deine verwendeten Keywords besser kategorisieren.

 

Die informationsbezogene Suchanfrage.

 

Sucht der Nutzer eine Anleitung, so möchte er Informationen, wie er etwas tun kann. Er möchte mehr zu einem bestimmten Thema erfahren. Er sucht nach Antworten auf bestimmte Fragen, Lösungen für Problemstellungen oder nach Informationen zu Hintergründen oder Zusammenhängen. Diese Suchanfragen haben meist keine konkrete Kaufabsicht, dienen aber oft der Recherche, bevor eine konkrete Kaufabsicht entsteht. Der potentielle Kunde befindet sich in den Phasen Inspiration und Recherche.

 

Hilfreich sind für diese Suchenden meist:

·        Blogbeiträge

·        Redaktionelle Berichte

·        Anleitungen

·        Definitionen und Lexikoneinträge

 

 

Die Informationssuche ist geprägt davon, dass der Suchenden meist ein Wie, Was oder Warum im Kopf hat und die Suchbegriffe eher allgemein gehalten sind. Diese Suchanfragen werden am häufigsten eingesetzt.

 

Für dich bedeutet das:

Biete deinen Interessenten die Informationen, die sie in dieser Phase benötigen, indem du hilfreiche Blogbeiträge schreibst. Unterstütze sie bei ihrer Problemlösung mit Anleitungen und Basisinformationen zu deinem Thema.

Du solltest hier nicht darauf vertrauen, dass sich dein Angebot direkt verkauft, denn deine Interessenten sind vielleicht zum ersten Mal auf das Thema gestoßen und noch gar nicht bereit dafür, sich für eine Buchung oder Kauf zu entscheiden. Deine Inhalte können aber hier den wichtigen Grundstein legen, um in Erinnerung zu bleiben, als Experte wahrgenommen zu werden und damit einen erfolgreichen Abschluss vorzubereiten.

 

Nutzer hierfür die Inspiration aus typischen Fragen, die deine bisherigen Kunden beim Erstkontakt gestellt haben. Was wirst du oft auf Netzwerktreffen gefragt, wenn du dich und dein Angebot vorstellst.

 

 

Sucht der Besucher ein Angebot oder Produkt, das er kaufen möchte, so ist er bereits für eine Transaktion (Kaufen) bereit. Er hat eine klare Vorstellung was er sucht und was er tu möchte. Diese Suche können wir in die Kategorie der transaktionsorientierte Suchanfrage einsortieren. Gut zu erkennen sind diese Suchanfragen an den ergänzenden Suchbegriffen „…kaufen“, „…buchen“, „…Download“ und ähnliche.

In diese Kategorie gehören also alle Suchanfragen bei denen der Besucher etwas tun möchte (kaufen, sehen, hören etc.).

 

Dein potentieller Kunde ist schon soweit informiert, dass er genau weiß, was er möchte. Hier wird er sich verstärkt die Detailinformationen zu deinem Angebot anschauen und dabei entscheiden wollen, ob er dich bucht oder dein Produkt kauft.

Gib ihm an dieser Stelle die wichtigsten Informationen kurz und konkret. Kläre zum Beispiel als Berater alle Fragen zum Ablauf der Zusammenarbeit und mache ihm die Buchung oder den Direktkontakt so leicht wie möglich. Benenne deine Produkte und Angebote eindeutig, vermeide zu verspielte Phantasienamen. Wenn dein Kunde einen Yoga Kurs sucht, dann benenne ihn auch so.

 

Auch deine redaktionellen Inhalte können hier wieder helfen, eine Kaufentscheidung vorzubereiten. Biete Downloads für Whitepaper und Checklisten an. Die Suchintensionen lassen sich nicht für alle Branchen und Angebote hier ganz klar abgrenzen. Die Schwelle von Information zu Entscheidung ist hier fließend. Wichtig ist aber, dass du auf den Detailseiten deiner Angebote und Produkte klar die Fakten und Vorteile benennst und den Kunden nicht mit inspirierenden Blogbeiträgen wieder ablenkst. Bleibe im Kanal hin zur Buchung, leicht, verständlich und unkompliziert.

 

 

Eine weitere Kategorie ist die der navigationsorientierten Suchanfrage. Mit dieser Suchanfrage möchte der Suchende zu einem bestimmten Ort navigieren.  Hand aufs Herz: Wie oft hast du bei Google schon „Facebook“ eingegeben, statt die Facebook-Domain im Webbrowser einzugeben? Dies wäre so eine navigationsorientierte Suchanfrage. Auch Suchen zu Unterseiten einer bestimmten Domain, wie zum Beispiel eine Supportseite eines Produktherstellers oder die Eingabe des Namens eines Unternehmens fallen in diese Kategorie.

 

Insbesondere bei der mobilen Suche kommt die „Visit-in-person“-Suche zum Tragen. Hier möchten die Suchenden einen bestimmten Ort persönlich besuchen, z.B. ein Unternehmen, ein Restaurant, einen Laden o.ä.

Hierfür empfehle ich dir, dass du auf alle Fälle dein Google My Business Profil pflegst und dich somit, insbesondere lokal, auffindbar machst.

 

Es gibt also im Wesentlichen die Suchintensionen:

 

·        Information

·        Transaktion

·        Navigation

·        Visit-in-person

Bei der ersten Analyse wirst du die 30 Minuten wahrscheinlich überschreiten. Der Keywordcheck wird ebenfalls beim ersten Mal mehr Zeit in Anspruch nehmen. Hast du einmal eine ordentliche Basis geschaffen, z. B. in Form einer gut recherchierten Keywordliste, so wird die fortlaufende Optimierung viel rascher gehen, weil du nur noch anpassen musst.

 

Schritt 2: Content Check

Zeitaufwand: 15 – 30 Minuten
Mögliche Tools: Answer The Public, W-Fragen Tool

Nachdem du Überblick und Grundstruktur hast, kannst du sie jetzt umsetzen!

Nimm dir nur eine Seite vor und optimiere diese. Orientiere dich dabei an deiner Priorisierung. Nun schau was du an dieser Seite verbessern kannst.

  • Sind das die richtigen Informationen für deinen Zielkunden? Fehlt etwas, kannst du etwas Unwesentliches reduzieren? Werden die wichtigsten Fragen beantwortet? (Inspiration dazu findest du in W-Fragen Tools)
  • Ist die Seite gut strukturiert und sind Handlungsaufforderungen (call-to-action) vorhanden?
  • Sind relevante Keywords in der Überschrift, Zwischenüberschriften, im Text verteilt (ein bis drei Keywords individuell pro Seite einsetzen, nicht ein Keyword auf allen Seiten!). Wichtig: Der Text ist für Menschen geschrieben! Er sollte keine Keywordsammlung ohne Mehrwert sein.
  • Ist der Text gut strukturiert und die Schrift gut lesbar?
    • Sind Bilder oder Videos vorhanden und können diese zur Unterstützung des Textes hinzugefügt werden? Sind Bilder sinnvoll beschriftet? Eine ausführliche Anleitung zu Bilder SEO findest du hier.

Erneut gilt: Nimm dir nur eine Seite oder einen Blogbeitrag pro Arbeitseinheit vor. Fokussiere dich voll und ganz darauf.

 

Schritt 3: Schaffe neuen und hochwertigen Content!

Zeitaufwand: Dieser Punkt hängt vom Thema und deiner Schreibgeschwindigkeit ab. Plane dir zu Beginn etwa 60 – 120 Minuten ein.

Mögliche Tools und Inspirationsquellen: Answer The Public, KW-Finder, W-Fragen Tool; Kundenfeedbacks, Kundenumfragen, deine Wunschkunden im Gesamten.

Bist du bei Schritt 3 angekommen und hast die beiden vorherigen Schritte gründlich umgesetzt, dann wirst du schon eine gewisse Routine spüren. Auf dem Weg bis hierhin hast du sicher schon eine Menge Inspiration zu neuen und wertvollen Inhalten für deine Besucher bekommen. Sammle beständig alle Ideen. So hast du eine große Auswahl und musst nicht erst nach Inhalten recherchieren, wenn du etwas schreiben möchtest.

 

Um beim Thema Blogbeitrag zu bleiben: Wähle ein passendes Thema aus.

  • Was hilft deinen potentiellen Kunden weiter?
  • Was betont deine Expertise in deinem Fachgebiet?
  • Was löst ein (kleines) Problem deiner Zielkunden? Welche Fragen haben sie?
  • Welches Thema liegt dir und wie können potentielle Kunden dich dadurch näher kennenlernen? (deinen Stil, deine Methoden, deine Persönlichkeit, …)

 

Prüfe nun die Keywordliste, die zum Thema passt. Hole dir, wenn nötig, noch eine letzte Inspiration in einem der W-Fragen-Tools.

Kreiere anschließend neue und hochwertige Inhalte –  fokussiert und passend. Die Dauer der Contenterstellung hängt davon ab:

  • wie viel du vorab noch recherchieren musst
  • wie schnell du Texte verfassen kannst
  • wie fokussiert und konzentriert (!) du bei deiner Aufgabe bleibst

Hast du das Gefühl, dass dir das Schreiben nicht so leicht von der Hand geht und du schon eine gefühlte Ewigkeit benötigst, um endlich mal loszuschreiben? Kenne ich! So geht es mir auch (immer noch).

Die 3-Tage-Schreibtechnik ist genial, um Texte zügiger fertigzustellen.

Wie der Name schon sagt verteilt sie die Arbeit für einen Blogbeitrag auf drei Tage. Bei mir persönlich sind das nicht unbedingt drei aufeinanderfolgende Tage. Aber es klappt dennoch hervorragend. Probiere es aus und passe es an dein Tempo an.

Tag 1: Recherche

Ich öffne mein digitales Notizbuch, in meinem Fall OneNote, und wähle mir ein Thema aus. Oftmals habe ich auch die drei nächsten Themen bereits vorab definiert und mit Ziffern beschriftet. Am ersten Tag steht die Recherche im Fokus. Dabei prüfe ich passende Keywords und W-Fragen, recherchiere Hintergrundinfos sowie passende Zahlen-Daten-Fakten zum Thema. Diese Informationen/Fragen ordne ich alle in einer Mindmap an. Für das Erstellen von Anleitungen sortiere ich die Themenabschnitte in eine sinnvolle Reihenfolge. Teilweise notiere ich fertig formulierte Sätze oder Satzfragmente. Um konzentriert bei einem Thema zu bleiben, habe ich es mir angewöhnt einen Timer auf 30 Minuten zu setzen. Das verhindert das „Hängenbleiben“ (oh, das ist aber auch ein interessanter Beitrag, passt nicht zum Thema… aber interessant, den lese ich mal schnell). Ich empfehle den Tomato Timer.

Natürlich kann es, insbesondere am Anfang, passieren, dass du mehr als 30 Minuten brauchst. Jede neue Routine braucht Übergangszeit. Doch, es wird beim dritten, vierten Mal schon viel besser funktionieren, versprochen!

Tag 2: Rohfassung

Am zweiten Tag schreibe ich den kompletten Text in der Rohfassung. Dabei achte ich nicht auf Tippfehler. Wenn ich dabei hängen bleibe, beende ich einen Satz einfach mit drei Punkten… Die unvollendeten Stellen markiere ich gelb. So finde ich sie schnell wieder und kann sie vervollständigen. Auch markiere ich beim Schreiben schon passende Wörter (meist Keywords), die sich für interne Verlinkungen anbieten. Diese bekommen von mir eine blaue Markierung. Das muss anfangs nicht der Maßstab für dich sein. Konzentriere dich erst einmal auf das freie Schreiben. Hierfür benötige ich 30 bis 60 Minuten.

Anschließend hast du den größten Teil der Arbeit bereits getan! Lass den Text ruhen. Gewinne Abstand zu ihm und vollende ihn am nächsten Tag mit Klarheit und Fokus.

Tag 3: Feinschliff

An diesem Tag nehme ich mir den Feinschliff vor: Ergänzen, korrigieren, abrunden. Ich pflege den Text in WordPress ein (ich schreibe vorab lieber im Worddokument), strukturiere und gestalte ihn, füge Verlinkungen ein, ergänze die Meta-Daten und das Beitragsbild. Dafür plane ich erneut ca. 30 Minuten ein. Für die Veröffentlichung oder deren Vorplanung (inklusive der Erstellung des passenden Bildmaterials) in Social Media Kanälen benötige ich meist weitere 15 Minuten.

Alles in allem benötige ich für einen Blogbeitrag 2 bis 3 Stunden. Für die Podcast-Aufnahmen und alle dazugehörigen Schritte benötige ich noch einmal ca. 1 Stunde.

Falls dir das Schreiben sehr leicht fällt, dann kannst du diese Zeit wahrscheinlich unterbieten.

Teste es einfach aus. Notiere dir regelmäßig deine benötigte Zeit und plane die Content-Erstellung entsprechend in deinen Arbeitsplan ein. Und nein; an dieser Stelle möchte ich kein „Ich habe keine Zeit!“ mehr hören. 😊

Du möchtest nicht nur Kunden haben, sondern du möchtest die richtigen Kunden? Du willst genau genommen absolute Traumkunden  –  und davon immer mehr? Arbeite daran und investiere deine Zeit sinnvoll! Nämlich in wertvolle Inhalte, für die dich deine Besucher lieben werden. Auch, wenn es immer wieder behauptet wird: Ganz ohne Einsatz gibt es kein „höher, schneller, weiter“.

 

Schritt 4: Aufräumen und korrigieren

Zeitaufwand: 15 – 30 Minuten

Mögliche Tools: SEObility und ähnliche SEO Tools, Search Console

Prüfe einmal zu Beginn und dann quartalsweise, ob es technische oder strukturelle Probleme auf deiner Website gibt.

Dazu können gehören:

  • Bildbeschriftungen und Alt-Attribute, die du in der Vergangenheit vernachlässigt hast. Optimiere das nach und nach. Lösche vorher alle nicht mehr verwendete Bilder aus deinem System.
  • Zeigt die Search Console Fehler beim Crawling an, dann behebe diese oder lasse dich dabei von einem Experten unterstützen.
  • Wird im Analysetool „duplicate content“ angezeigt. Gehe dem nach und behebe das.
  • Funktionieren alle Links noch? Gibt es viele 404er-Meldungen in der Search Console?
  • Wie ist der PageSpeed der Website? Tool: Page Speed Insight

Viele dieser Fehler kannst du relativ rasch beheben. Mein Tipp: Ziehe es in Betracht, Unterstützung von einem Experten (deinem Programmierer) zu holen, statt an diesen technischen Aspekten zu verzweifeln.

Wie findest du endlich Zeit für SEO?

Folge dieser oder einer für dich am besten passenden Struktur. Allein durch die Struktur kannst du besser planen. Schiebe die Suchmaschinenoptimierung nicht auf „wenn ich mal Zeit habe“. Denn diese Zeit wird vermutlich nie kommen. Dadurch verlierst du nicht nur Sichtbarkeit, sondern auch wertvolle Interessenten und deine Mitbewerber überholen dich.

Plane JETZT und HEUTE deine SEO Zeiten für die nächsten 2 Monate. Trage dir feste Termine in deinen Kalender ein. Am besten mit Edding und nicht mit Bleistift. Diese Termine sind nicht verhandelbar! Denn ich kenne es von mir selbst: Was vernachlässigen wir oft zuerst, wenn die Zeit knapp ist? Das eigene Marketing!

Dank dieser Struktur bin ich mit meinem eigenen SEO und der Contenterstellung viel konsequenter geworden.

Buchtipp
Inspiration dafür, gab mir dieses Buch „Konzentriert arbeiten“ (engl.: Deep Work) von Cal Newport. (Dieses Buch empfehle ich aus vollem Herzen, ich bekomme dafür keine Bezahlung.) Es hat mir sehr geholfen, meine zur Verfügung stehende Arbeitszeit viel besser zu nutzen und der positive Nebeneffekt ist: Ich bin am Abend entspannter und weniger gestresst, denn ich habe das Gefühl fertig geworden zu sein.
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Webdesign und SEO – wie hängt das zusammen?

Webdesign und SEO – wie hängt das zusammen?


Magst du lieber lesen statt hören, dann findest du hier eine Zusammenfassung der Podcast-Episode.

Auf den ersten Blick scheinen Webdesign und SEO zwei unterschiedliche Aspekte zu sein. Während es beim Webdesign um den visuellen Eindruck, also die Optik, der Website geht, befasst sich die Suchmaschinenoptimierung damit, dass die Website gut gefunden wird.

Webdesign und SEO haben das gleiche Ziel

Es geht bei SEO also im Wesentlichen um die Inhalte der Website. Webdesigner und SEOs haben am Ende mit ihrer Arbeit jedoch das gleiche Ziel: Die Website soll den Besuchern die gewünschte Information liefern und sie dazu bringen, eine Handlung auszuführen, also zum Beispiel einen Kauf tätigen, sich zu einem Newsletter/Webinar anmelden oder mit dem Website-Inhaber Kontakt aufnehmen. Das bestmögliche Ziel lässt sich also in einer gemeinsamen Zusammenarbeit erreichen. Suchmaschinenoptimierer sollten deshalb möglichst von Beginn an in das Projekt einer Website-Erstellung oder eines Relaunches mit einbezogen werden.

Spielst du mit dem Gedanken, dir eine Website zu erstellen? Im Folgenden erfährst du, wie dein Projekt idealerweise aus einer Kombination von Webdesign und SEO gelingt und ich berichte über meine Erfahrungen im Projektablauf.

Das Projekt „Neue Website“ – Vorbereitungen und Start

Bei Projektstart werden die Rahmenbedingungen des Projekts abgeklärt. Das erfolgt mittels eines Gesprächs zwischen dem Auftraggeber (Website-Betreiber), dem Webdesigner und mir, dem SEO. Alle Informationen werden gesammelt, sodass für alle Projektbeteiligten ein homogenes Bild entsteht:

  • Wer ist der Zielkunde (B2B oder B2C)?
  • Wie vorinformiert sind die Kunden?
  • Welche Informationen suchen die Kunden?
  • Was ist das Ziel der Website?
  • Gibt es Angebote für den Website-Besucher?
  • Wer sind die Mitbewerber und wie sind sie aufgestellt?

Diese Abstimmung ermöglicht es zudem, die Persönlichkeit und das Unternehmen des Website-Betreibers kennenzulernen und zu verstehen, wie er*sie dargestellt werden möchte.

Ablauf eines Relaunch-Projekts, das SEO und Webdesign vereint

Nach dem Kick-Off Meeting analysiere ich die daraus zusammengetragenen Daten, ermittle Schwachpunkte und erstelle eine Grundeinschätzung. Diese Analyse beleuchtet den Wettbewerb außerdem genau.

Daraus kann ich erste Empfehlungen aussprechen. Im nächsten Schritt erfolgt ein Keyword-Check und die Suchintentionen werden ausgewertet. Daraufhin erstelle ich eine Informationsarchitektur für die neue Website. Die ähnelt einem Organigramm und führt Faktoren wie Hauptseiten, Unterseiten und Clusterung, also eine klare, intuitive Navigation der Website, auf. Ist eine grundlegende Website-Struktur festgelegt, so entwerfe ich passende digitale Skizzen dazu, um sie visuell zu untermalen.

Dabei lege ich großen Wert darauf, textliche Elemente bereits einfließen zu lassen. Denn Text ist die Basis der Suchmaschinenoptimierung. Daraus leitet die Suchmaschine ab, für welche Suchanfragen die Website relevant sein könnte. An dieser Stelle möchte ich die Wichtigkeit der Zusammenarbeit von Webdesignern und Suchmaschinenoptimierern betonen. Der Knackpunkt ist nämlich, dass Webdesigner oft den visuellen Aspekt im Kopf haben, wobei manchmal textliche Elemente ein wenig zu kurz kommen. In der Vergangenheit hatte ich teilweise Schwierigkeiten, Inhalte und Texte in eine Website für die Suchmaschine unterzubringen, wenn ich erst später oder gar nach erst nach dem Live-Gang in ein Projekt hinzugezogen wurde.

Website Struktur in Skizzen – Basis für die Visualisierung

Die eben erwähnten Skizzen, die ich für die Startseite und wesentlichen Unterseiten mache, sind ein Fahrplan für sowohl den Webdesigner als auch den SEO, um das Maß an Text auf der Website zu integrieren, das nötig ist. Dabei sollte beachtet werden, dass jede Unterseite stets die Startseite für den Kunden sein kann und die Unterseite deswegen immer schlüssig aufgebaut sein sollte. Ebenfalls sollten die E-A-T-Kriterien auf der Website mit einfließen. Falls du mehr darüber erfahren möchtest, gibt es du dazu meinen Blogbeitrag Google Ranking verbessern: Warum du „E-A-T“ verstehen solltest.

Die Skizzen zeigen sehr schön den roten Faden in der Struktur der Website und sich wiederholende Elemente. Hält man die Skizzen nebeneinander, so wird dies besonders deutlich zu sehen. Auf Basis derer können Webdesigner wertvolle Impulse geben, die im SEO-Tunnel übersehen werden.

Die SEO-Feinarbeiten zum Abschluss

Durch die Skizzen entsteht das Grobkonzept der Website. Segnet der Website-Betreiber sie ab, so kann der Webdesigner direkt mit der Arbeit beginnen und ich begebe mich an das Finetuning der Inhalte wie die Größe der Texte, das Einsetzen der richtigen Keywords oder einen Contentplan. Oft halte ich an dieser Stelle Rücksprache mit dem Texter, was meine Rolle im Projekt vorerst abschließt.

Ist die Website in der Testphase online, überprüfe ich sie erneut, stelle interne Verlinkungen her und schreibe die Meta-Daten (Title & Description). Schlussendlich prüft der Website-Betreiber die Seite auf Herz und Nieren bevor sie live geht. Vier bis sechs Wochen nach dem Livegang vereinbare ich einen Termin zur Rücksprache und sehe mir die erste Entwicklung der Website an. Bei Bedarf gibt es ein Nachgespräch zum Relaunch und optimalerweise eine fortlaufende Betreuung in der SEO-Arbeit.

Fazit:

Das ist der grobe Ablauf. Eine Zusammenarbeit von Webdesignern und Suchmaschinenoptimierern wird zum einen für beide Seiten wertschätzend angenommen und führt zum anderen in der Synergie zu einer schnelleren Durchführung des Projekts. Jeder Spezialist kann sich auf seinen Kernbereich fokussieren, wobei dieser perfekt mit dem jeweils anderen harmonisiert wird. Vor allem wirkt sich das auf die Kundenzufriedenheit aus. Webdesign und SEO gehört aus meiner Sicht also unmittelbar zusammen. Durch das gemeinsame Ziel, Besucher auf eine Website zu holen, die zu Kunden werden sollen, liegt
es auf der Hand, alle Kompetenzen an einen Tisch zu bringen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Wenn du eine Website erstellen möchtest, empfehle ich, dir entweder selbst vorher ausreichend Gedanken dazu zu machen oder dir von Anfang an Unterstützung mit an Bord zu holen.

Hast du noch Fragen zum Thema Website Erstellung, Website Relaunch oder Webdesign? Lass es mich gern wissen. Ich nehme deine Frage gern mit in den Podcast auf.
Planst du einen Website-Relaunch oder eine Website-Erstellung und suchst Unterstützung? Schreibe mir gern eine E-Mail an kontakt@manuela-kind.de. Ich freue mich.
Alles Liebe und bleib gesund,
Manuela

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Welche Google Updates erwarten uns 2021?

Welche Google Updates erwarten uns 2021?


Magst du lieber lesen statt hören, dann findest du hier eine Zusammenfassung der Podcast-Episode.

Inhaltsverzeichnis

Auch im Jahr 2021 wird es Neuerungen im Bereich SEO und im Online Marketing geben. Google hat bereits zwei Updates für das erste Halbjahr angekündigt. In diesem Beitrag möchte ich (m)einen Ausblick auf diese Entwicklungen und Herausforderungen bei der Suchmaschinenoptimierung in diesem Jahr geben.

Google kündigt zwei Algorithmus-Updates für 2021 an

Zwar ist es nicht üblich, dass Google seine Updates vorab verkündet, aber es mag daran liegen, dass sich diese kommenden Updates schon lange ankündigen und nicht komplett neu sind.

Update 1: Desktop Content wird nicht mehr indexiert

Ab März 2021 soll der Desktop Content, also die Anzeige der Website auf einem Computer-Monitor, nicht mehr indexiert werden, sondern die mobile Version der Website. Dabei ist die Strategie der „Mobil-First-Indexierung“ von Google schon seit 2017 im Gange. Das bedeutet, dass Google die Inhalte der mobilen Variante einer Website zuerst untersucht und sie in den Index aufnimmt. Ab März 2021 wird es so sein, dass Google nur noch die Inhalte in den Index aufnimmt, die mobil abrufbar sind.

Eine Möglichkeit ist es, für die mobile Version eine extra Website zu erstellen, die oftmals daran erkennbar ist, dass vorne in der URL ein „m.“ steht. Diese eigene Website konzipiert und erstellt man einzig zur mobilen Ausspielung. Auf den beiden Websites (Desktop Version und mobile Version) können durchaus unterschiedliche Inhalte liegen.

Neuere Websites sind hingegen überwiegend responsive Websites. Das bedeutet, dass sich das Website-Layout (die Gestaltung, Fotos und alle Segmente) an das jeweilige Medium anpasst, mit dem die Website aufgerufen wird (Tablet, PC, Mobiltelefon etc.). Hast du noch eine Website, welche sich in der Größe nicht anpasst, sobald du sie mit dem Smartphone abrufst? Dann ist es jetzt ein guter Moment, um über einen Website Relaunch nachzudenken.

Wie erkennst du, ob deine Website überhaupt mobil indexiert wird? Dazu empfehle ich dir die Google Search Console. Schaue dort unter dem Punkt „Abdeckung“.
Oben rechts sollte der Hinweis „Haupt-Crawler: Smartphone“ stehen.

Screenshot Google Search Console

Das ist der Indikator dafür, dass deine Website mobil indexiert wird. Darüber hinaus gibt dir die Google Search Console Aufschluss über die Ladezeit deiner Website oder eventuelle Probleme mit der mobilen Ansicht.

Tipps zur mobilen Indexierung

  • Überprüfe, ob dein Content mobil zu sehen ist.
  • Achte darauf, dass deine Hauptinhalte in der mobilen und der Desktop-Variante gleich sind.
  • Optimiere deine Website nicht nur am großen Monitor, sondern betrachte sie auch in mobiler Variante.

Alle Tipps von Google dazu findest du hier.

Update 2: Google Core Web Vitals

Ab Mai 2021  Juni 2021 wird es die nächste Aktualisierung geben, bei der es um die sogenannten Google Core Web Vitals geht. Dahinter steht, dass der Nutzer im Fokus ist. Das ist nicht neu, jedoch setzt Google nun eine deutliche Deadline für die Nutzerfreundlichkeit und allen voran die Nutzerzufriedenheit. Untermauert wird dies nun mit deutlichen Zahlen und Hinweisen – den Core Web Vitals.
Diese findest du ebenfalls in der Google Search Console unter Verbesserungen > „Core Web Vitals“ oder im Tool Pagespeed Insights von Google, wobei ich dir die Search Console hinsichtlich der Übersichtlichkeit empfehle.

Diese „Search Signals for Page Experience“ werden ab Mai in das Google Ranking einfließen. Zudem plant Google, Websites, welche die Core Web Vitals erfüllen, in den Suchergebnissen (SERPs) früher oder später besonders hervorzuheben (analog der Kennzeichnung, dass verschlüsselte Websites mit einem grünen Schloss versehen werden). Wie stark sich dieser Rankingfaktor dann tatsächlich auf das Ranking der einzelnen Websites auswirkt, das lässt sich leider noch nicht abschätzen und müssen wir noch abwarten.

Update aus dem April 2021: Schrittweise Einführung des Updates ist nun ab Juni 2021 geplant. Es wird wohl bis Ende August dauern bis das Update vollständig ausgerollt ist.

Was kannst du in Bezug auf die Core Web Vitals tun?

Studien zeigen seit Längerem, dass Besucher es schätzen, wenn die Nutzererfahrung auf einer Website gut ist.
Bei einer positiven User Experience:

  • werden Websites häufiger besucht und intensiver genutzt (längere Verweildauer, mehr Unterseiten werden angesehen)
  • haben die Nutzer ein stärkeres Vertrauen in die Website.

Das funktioniert natürlich nicht alleinstehend, sondern geht nur Hand in Hand mit guten Inhalten, die du immer im Fokus behalten solltest. Die intensivere Betrachtung der Nutzererfahrung ist damit nachvollziehbar und wird sich vermutlich auf das Ranking auswirken.

Woher kommen diese Daten bzw. wo kannst du sie für deine Website ablesen?

Google wertet die Daten aus dem Bericht zur Nutzererfahrung im Google Chrome Browser aus. Der Chrome User Experience Report enthält Messwerte dafür, wie echte Chrome-Nutzer beliebte Websites erleben. Du findest den Bericht hier.

Welche Messwerte umfassen diese Core Web Vitals?

Zwar steigen wir hier tatsächlich in den recht technischen Bereich von SEO ein, dennoch halte ich es für wichtig, dass du die Hintergründe und Funktionsweisen kennst. Die Core Web Vitals zeigen Metriken, welche die Nutzererfahrung auf der Seite messbar machen sollen.

Es dreht sich dabei um folgende drei Messwerte:
1) Largest Contentful Paint (LCP)
Wie schnell lädt die Seite? Der LCP zeigt an, wie lange es dauert, bis der Hauptinhalt deiner Seite für den Nutzer im Browser sichtbar wird. Auch hier bietet die Google Search Console Hilfestellung und zeigt dir diesen Wert im Ampelsystem (grün, gelb, rot) an. Es empfiehlt sich zu überprüfen, was das größte Element der Seite ist, bis es aufgebaut wird. Hast du es enttarnt, kannst du es optimieren (oft sind es Bilder, die angepasst werden dürfen). Überprüfe ebenfalls, ob die Antwortzeit deines Servers Optimierungspotential hat.

2) First Input Delay (FID)
Dieser Wert misst die Zeit von der ersten Interaktion des Nutzers bis zum Zeitpunkt, an dem der Browser auf diese Interaktion (z. B. die Zeit vom Anklicken eines Links bis zum Öffnen der Seite) reagiert.

Möglichkeiten zur Optimierung sind hier (Auswahl):

  • JavaScript minimieren
  • Überprüfen: Sind alle Third Party Tracking Pixel wirklich wichtig?
  • Sind evtl. zu viele Plugins integriert?

3) Cumulative Layout Shift (CLS)

Das ist ein Effekt, der dir vermutlich bereits begegnet ist, wenn du eine Seite aufgerufen hast: Du möchtest mit dem Lesen beginnen, doch plötzlich springt der Inhalt weg, weil sich zum Beispiel eine Anzeige in den Inhalt „nachlädt“.
Das passiert, wenn Teile des Inhalts erst nach und nach (asynchron) geladen werden. Dahinter steckt prinzipiell ein guter Wille. Mit diesem asynchronen Laden soll die Ladezeit für den Nutzer niedrig gehalten werden. Doch es unterbricht den Lesefluss und ist für Nutzer leider eher nervig. Mit dem CLS Wert wird gemessen, wie häufig bereits sichtbare Elemente nachträglich wieder verschoben werden.

Klassische Ansätze zur Überprüfung sind hier:

  • Wie wirken sich Werbebanner auf die Seite aus?
  • Sind Bilder in den entsprechenden Maßen angeben (Platz wird freigehalten, um Verschiebungen beim asynchronen Nachladen zu vermeiden)?
  • Web Fonts hinterher reinladen.

Sehr anschaulich und verständlich erklärt Prof. Dr. Mario Fischer, von der Fachzeitschrift Website Boosting, im Video was der CLS Wert (Cumulativ Layout Shift) genau ist.

 

Fazit

Versuche mithilfe der Google Search Console oder dem Tool Pagespeed herauszufinden, welche Werte du für deine Website beheben bzw. verbessern kannst. Frage dich, ob du selbst an Schraubstellen drehen kannst und suche dir, falls nötig, Unterstützung zur Optimierung. Wie stark sich die Werte tatsächlich auf das Ranking auswirken werden kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht definiert werden. Sobald die Neuerungen implementiert wurden, wird es nach und nach Studien und Erkenntnisse darüber geben. Stelle grundlegend sicher, dass deine Website schlank gestaltet, verschlüsselt, gut nutz- und abrufbar ist und die Inhalte gut zu lesen sind. Damit hast du die Grundlage für einen guten Fahrplan. Denn damit setzt du bereits sehr gute Nutzersignale, die sich mit Sicherheit positiv auf dein Ranking auswirken werden.

Die Autorin: Manuela Kind

SEO lernen und umsetzen mit Manuela Kind.

Ich bin der Überzeugung, dass Websites zuerst für Menschen statt für Suchmaschinen gemacht werden. Mir ist wichtig, dass ich meine Leser und Kunden nicht mit der kompletten Bandbreite des SEO-Wissens überflute, sondern die für sie relevanten Informationen und Techniken auswähle und leicht verständlich erkläre.

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