Was ist ein call to action und wie setzt du ihn auf deiner Website ein?

Was ist ein call to action und wie setzt du ihn auf deiner Website ein?

Tipps zu Gestaltung und Einsatz deines “call to action”.


Magst du lieber lesen statt hören, dann findest du hier eine Zusammenfassung der Podcast-Episode.

Einen “call to action”-Button haben wir wahrscheinlich alle schon einmal wahrgenommen. Ich erkläre dir in dieser Episode was ein “call to action ist”, warum er so wichtig ist. Und ich gebe dir noch ein paar Tipps, wie du gute “call to action” formulierst und einsetzt.

Was ist ein Call to action?

 

Ein “call to action” ist eine Handlungsaufforderung an deinen Besucher. Du zeigst ihm damit den Weg, was er alles nächstes auf deiner Website tun kann oder soll.

Beispiele für call to actions können sein:

  • Anmeldung für ein Newsletter Abonnement
  • Anmeldung für ein Webinar
  • Herunterladen eines E-Books
  • Vereinbaren eines Kennenlern-Termins
  • Kauf eines Produkts
  • usw.

Dabei kann der call to action ein Textlink sein, ein Button oder auch eine Box mit beschreibenden Text und Button. Die Handlungsaufforderung kann überall auf deiner Website platziert sein. Auf deiner Startseite, den Unterseiten, unter deinem Blogbeitrag, in der Seitenleiste…dem Einsatzgebiet der Handlungsaufforderung sind hier keine Grenzen gesetzt.

Warum ist ein “call to action” so wichtig?

 

Dein Besucher wäre sicher auch in der Lage wäre, den Weg selbst zu finden. Aber es ist doch so, dass er tagtäglich mit vielen Informationen konfrontiert ist, die um seine Aufmerksamkeit buhlen und Entscheidungen fordern. Da fühlt er sich wohler, wenn er intuitiv einem vorgezeichneten Weg folgen kann.

Forschungen sagen aus, dass 96-98 % unserer Handlungen werden intuitiv getätigt und Entscheidungen im Unterbewusstsein getroffen. Werden wir zum Handeln aufgefordert und das in einem Kontext, der für uns schlüssig ist, so entscheiden wir uns intuitiv eher rasch für die Aktion.

Fehlen Aufforderungen, kommt unser intuitives Handeln ins Stocken. Wir müssen nachdenken, was sind die nächsten Optionen und entscheiden welche die richtige Auswahl ist. Im Zweifelsfall sind wir davon so verunsichert, dass wir uns gegen jegliche Aktion entscheiden und die Website verlassen.

Kurz gesagt: Reichst du deinem Besucher die Hand und führst ihn durch deine Website und zu deinem Angebot, dann wird er dem eher folgen, als wenn du ihn sich selbst überlässt in der für ihn unbekannten Website Struktur.

 

Was sind die wesentlichen Eigenschaften eines guten “call to action”?

 

Die Handlungsaufforderung soll ein Sprungbrett und keine Hürde sein. Dafür ist es wichtig, dass du deinem Besucher klar sagst was er als nächstes tun kann, ihm konkret mitteilst was ihn als nächstes erwartet und all das in einfachen und kurzen Botschaften.

Jegliche Verunsicherung lässt den Besucher zögern. Er muss nachdenken, ober sich richtig entscheidet oder einen Fehler begeht. Ein echter “Conversion-Killer”!

Ein Praxis-Beispiel:

Du bist Berater und dein Ziel ist es, die potentiellen Neukunden zur Buchung eines Kennenlerntermins zu bringen. Dieses Gespräch ist kostenfrei und dient:

  • Dem gegenseitigen Kennenlernen: Stimmt die Chemie? Kann eine Zusammenarbeit funktionieren?
  • Information über die Ist-Situation und den Wunsch bzw. das Ziel des Kunden bekommen: Wo steht mein Kunde und wo will er hin?
  • Ein passendes Angebot vorschlagen und erläutern können: Wie sieht der beste Weg zur Zielerreichung aus? Welche Ergebnisse können damit erreicht werden?
  • Kauf bzw. Vertragsabschluss vorbereiten oder erreichen
  • zusätzlich: wertvolle Impulse und Informationen für das eigene Idealkundenprofil

 

Szenario 1:

Du präsentierst dich, deine Expertise und deine Dienstleistungen ansprechend und umfassend auf deiner Website. Auf einen call to action hast du verzichtet, weil es dir wie “zu viel Werbung” vorkam.

Dein potentieller Neukunde findet deine Website und schaut sich um. Nach der Informationsphase kommt er zum Entschluss, dass du der passende Berater sein könntest. Ein Rest-Zweifel bleibt und die unterschwellige Angst, die falsche Entscheidung zu treffen.

Irgendwo auf deiner Website hatte er gelesen, dass du ein Erstgespräch anbietest. Aber der Besucher findet keine weiteren Informationen dazu. Er weiß nicht wie das Erstgespräch abläuft und welche Verbindlichkeit er damit bereits eingehen müsste.

Tipp: Gehe bitte nie davon aus, dass dein Besucher genau so gut wie du weiß, wie der Ablauf deiner Beratung ist. Du kannst dir sicher sein, dass er meist Hürden und Hemmnisse hat einfach eine E-Mail zu schreiben. Weil er einfach nicht genügend Sicherheit und Informationen zu diesem ersten Schritt hat.

Fragt dein Kunde dich beim Gespräch: Kostet das schon was? Dann weißt du, dass du hier deine Informationen konkreter formulieren solltest.

Er sucht nun deine Telefonnummer oder E-Mail Adresse, denn er will unbedingt. Viele Besucher werden an dieser Stelle schon, den leichter erreichbaren, “zurück”-Button gedrückt haben und weiter gesucht haben.

Ich glaube, es wird deutlich, dass wir auf dieser Website noch viel mehr dafür tun können, um es dem Besucher so einfach wie möglich zu machen. Und das sollte immer unser Ziel sein: So einfach und intuitiv wie möglich.

 

Szenario 2:

Dein Besucher informiert sich und ist überzeugt, dass du ihm weiterhelfen könntest. An verschiedenen Stellen deiner Website sieht er die Handlungsaufforderung “Jetzt einen kostenfreien Kennenlerntermin vereinbaren.” Das sind Links im Text, Buttons oder auch einmal Textboxen mit einem begleitendem Beschreibungstext wie das mit dem Kennenlerntermin abläuft. Wichtig ist, dass er immer die Information angepasst zum restlichen Kontext bekommt. Dein Besucher weiß was er erwarten kann und er beschäftigt sich gar nicht mit der Frage, ob er hier ein verbindlichen und/oder kostenpflichtigen Auftrag eingeht.

Es fällt ihm leicht, den Kontakt zu dir aufzunehmen und ein Gesprächstermin zu vereinbaren, um dich und dein Angebot näher kennen zu lernen.

Die beschriebenen Szenarien lassen sich auch anwenden auf:

  • Newsletter-Abonnements
  • Kaufen-Aktionen
  • Event-Anmeldungen
  • Whitepaper oder E-Book Downloads
  • usw.

Kurz: Sage deinem Besucher klar und einfach was zu tun ist und was ihn erwartet.

Wie sollte ein “call to action” formuliert und gestaltet werden?

 

Formulierung der Handlungsaufforderung

Wenn du einen Shop betreibst und dein Kunde einen mehrstufigen Prozess von Auswahl, in den Warenkorb legen, Adresseingabe, Bestellübersicht, Verkauf abschliessen durchläuft, dann solltest du die einzelnen Schritte klar benennen.

Du schützt dich am besten vor Kaufabbrüchen, wenn dein Käufer weiß was ihn nach dem Klick erwartet. Eine standardisierte Bezeichnung der Buttons mit “weiter” lässt sich hier definitiv optimieren.

Beispiele für gute Bezeichnungen:

  • In den Warenkorb legen.
  • Weiter zu den Zahlungsdetails.
  • Weiter zu den Versandoptionen.

Möchtest du auf das “Weiter” nicht verzichten, so formuliere kurze Beschreibungstexte, die deutlich machen, was den Besucher nach dem Klick erwartet, auf welche Seite er gelangt.

Der “call to action” gibt konkrete Handlungsaufforderung, macht klar was als nächstes passiert und beinhaltet den Mehrwert bzw. Vorteil für den Besucher. Damit wird seine Argumentation, dass er eine gute Entscheidung getroffen hat gestützt. Die Unsicherheit wird minimiert.

Formuliere deine Handlungsaufforderungen in aktiver Sprache:

  • Button: Jetzt zum Gratis-Webinar anmelden.
  • Newsletter Anmeldung mit Begleittext: Schliesse dich den über 10000 Unternehmen an und erhalte regelmäßige neue Tipps zur Kundengewinnung direkt in dein Postfach. Button: Gratis Tipps abonnieren.
  • Button: Sende mir ein unverbindliches Angebot.
  • Button: Jetzt kaufen und 25% sparen.

 

Farbgestaltung eines “call to action”-Buttons

Der Button zur Handlungsaufforderung sollte sich in Form und Farbe vom restlichen Text abheben, um gut vom Besucher wahrgenommen zu werden. Dies kann durch auffällige oder farbige Schrift passieren oder eben Buttons oder Textboxen.

Doch sei vorsichtig mit Farbexperimenten. Mir fällt immer wieder auf, dass Shops im Kaufprozess mit roten Buttons arbeiten. Das mag einerseits der Wille sein, dass der Button auffällt, anderseits hat die Farbe Rot vielleicht eine prominente Bedeutung im Corporate Design.

Ich empfehle dir, im Shop nicht die Signalfarbe Rot zu verwenden. Jede Farbe hat für uns einen bestimmten emotionalen Trigger. Die Farbe Rot steht unter anderem für “Achtung”, “Vorsicht” oder gar für “Gefahr”. Das ist emotional keine gute Unterstützung für einen Käufer, der gerade dabei ist, seine Konto-Daten in deinen Online Shop einzugeben. Daher wähle dezentere und vertrauensbildender Farben (Grün, Blau, Grautöne).

In diesem Artikel hat meine liebe Kollegin Katy Schmitt von Mattgelb eine schönen Überblick über die Wirkung von Farben.

Für Blogs und andere Websites kann die Farbe Rot wiederum funktionieren, insbesondere wenn sie zum Corporate Design gehört.

 

Wohin mit der Handlungsaufforderung?

 

Grundsätzlich sollte der “call to action” an verschiedenen Stellen der Website positioniert werden. Es gibt keine Standard Empfehlung und auch hier gilt wieder: Testen, testen, testen.

Meine Empfehlungen:

  • Startseite
  • Blogbeiträge, Seitenleiste
  • Produkt-/Angebotsseiten
  • Über mich-Seite
  • Vor, zwischen, nach Blogbeitrag

Dabei ist ein “call to action” immer “above the folder” (der Bereich der Website, der für den Benutzer als erstes sichtbar ist, ohne dass er scrollen muss). Zwischendrin im Content für Zwischen-Aussteiger und am Ende des Contents.

 

Beispiele für gute Handlungsaufforderungen

Evernote

Evernote macht dem Nutzer in der Überschrift sofort klar, worum es geht, “Bleib mühelos gut organisiert”. Dies Vorteile des Evernote-Tools werden kurz und konkret benannt. Der “call to action”-Button klärt auch direkt, dass die Registrierung kostenfrei ist.

Papierkram

Auf der Startseite von Papierkram fällt der grüne Button “Jetzt starten” auf, da er sich deutlich vom restlichen Inhalt abhebt. Über diesen Button gelangt man auf eine Seite, wo wir erfahren wie wir direkt mit einer Testversion starten können und welche Vorteile das Tool bietet. Die Aufforderung lautet “kostenfrei anmelden”. Da bleiben keine Fragen offen.

Chimpify

Die Jungs von Chimpify sind immer wunderbar klar in ihrer Sprache und Gestaltung. So auch bei den CTA-Buttons “Kostenlos testen” und “Mehr erfahren”. Sehr anschaulich ist hier auch, wie einfach “Neulinge und Erstbesucher” und “zur Handlung entschlossene” Neukunden” oder “Wiederkehrer” abgeholt werden können. Es besteht die Wahl zwischen mehr Informationen zum Produkt oder direkt testen.

Fazit zum “call to action”

 

Konkrete und sichtbare Handlungsaufforderungen weisen deinem potentiellen Neukunden den Weg zum Ziel. Egal, ob die einen Download, eine Kontaktaufnahme oder ein konkrete Anfrage zum Ziel hast. Zeige deinen Besuchern wie sie dahin gelangen und mache es ihnen so leicht wie möglich.

Hast du noch Fragen zum Thema, sende mir gerne eine Nachricht an kontakt@manuela-kind.de oder hinterlasse einen Kommentar.

Hab viel Erfolg und vor allem Spaß bei der SEO-Arbeit!

Manuela.

Kostenfreies Strategiegespräch
Du bekommst meine SEO-Einschätzung zu deiner Website. Wir lernen uns kennen und ich zeige dir, was wir gemeinsam erreichen können.
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Suchmaschinenoptimierung selbst machen?

Suchmaschinenoptimierung selbst machen?

Wie du Suchmaschinenoptimierung selbst machen kannst – 5 Tipps für SEO Anfänger.

Magst du lieber lesen statt hören, dann findest du hier ein Transkript der Podcast-Episode.

Ich denke, der eine oder andere wird sich sicher die Frage schon gestellt haben, ob Suchmaschinenoptimierung selbst in die Hand nimmt und selbst einsetzt. Insbesondere diejenigen, die nicht so SEO-affin sind fragen sich, soll ich mir das wirklich antun und mich mit Suchmaschinenoptimierung und Webdesign beschäftigen und das Ganze dann auch noch umsetzen? Oder hole ich mir doch Unterstützung ins Haus? Dazu möchte ich dir heute gerne ein paar Ideen und Anregungen mitgeben. Denn es gibt, wie in vielen Dingen des Lebens, auch hier keine ganz klare eindeutige Antwort.

 

 

Was bringt dir Suchmaschinenoptimierung?

Suchmaschinenoptimierung bedeutet, dass du verschiedene Maßnahmen einsetzt und Verbesserungen an deiner Website vornimmst, um besser bei den Suchmaschinen in der Suchergebnisliste gefunden zu werden. Menschen begeben sich auf die Suche nach einem Produkt oder einer Dienstleistung, geben dies in die Suche ein und erhalten in der Suchergebnisliste, jene Produkte, welche auch nachweislich geklickt werden und stehen somit in den oberen Positionen. Das ist die allgemeine Definition von Suchmaschinenoptimierung.

Das bedeutet natürlich, dass Suchmaschinenoptimierung, die du richtig einsetzt, auch nachhaltig eingesetzt werden soll. SEO ist keine einmalige Aktion, welche dir langfristig auch mehr Sichtbarkeit bringt, wobei mehr Sichtbarkeit auch fast zu allgemein formuliert ist. Sondern es kann, richtig eingesetzt, dir vor allen Dingen mehr Sichtbarkeit bei den richtigen und passenden Kunden schaffen.

 

 

Was will die Suchmaschine?

Um für das eigene Business, die Suchmaschinenoptimierung richtig einschätzen zu können, ist es grundlegend wichtig, dass wir verstehen, was die Suchmaschine eigentlich will? Was bringt sie dazu, eine Website besser zu positionieren als eine andere?

Diese Frage ist ganz einfach: Die Suchmaschine möchte das bestmögliche Ergebnis zu einer Suchanfrage liefern. Das heißt, wenn wir zum Beispiel in die Google-Suchmaske unsere Suche oder unsere Frage eingeben, erwarten wir, dass die Websites, welche auf der ersten Seite der Suchergebnisliste gezeigt werden, auch wirklich exakt diese sind. Wir wollen nicht lange suchen oder die Suche noch extra verfeinern, sondern wir wollen nur die Treffer sehen, welche uns bei bei unserer Suche direkt weiterhelfen. Das Ziel der Suchmaschine ist es, nur die relevantesten Websites auf die Suchanfrage zu zeigen, zu indexieren und dementsprechend auch zuzuordnen.

Um diese Einschätzung vorzunehmen, bedient sich die Suchmaschine diverser sogenannter Rankingfaktoren. Anhand eines Kriterienkatalogs, wird die Website eingeschätzt, eingestuft und indexiert. Dies ist ein Prozess und passiert auch nicht nur einmal, sondern fortlaufend.

Die Suchmaschine “beobachtet” das Verhalten der Nutzer, indem Sie überprüft, was auf der Website passiert, wie gut die Nutzersignale sind, ob sich die Besucher ausreichend lang auf der Webseite aufhalten oder ob sie sofort wieder abspringen, wenn sie einmal draufgeklickt haben. Dies ist ein immer wiederkehrender Prozess. Diese Kennzahlen kann man in Analysetools gut auslesen. Nutzersignale sind ein Kriterium, welches die Suchmaschine nutzt, um die Website gut beurteilen zu können.

Was kannst du jetzt konkret tun, wenn du darüber nachdenkst, Suchmaschinenoptimierung an deiner Website selber vorzunehmen? Hier ein paar Tipps, für jene, welche damit erst anfangen und sich auch erst anfänglich mit dem Thema beschäftigen.

 

 

Wie du häufige SEO Fehler vermeidest.

Wie geht Suchmaschinenoptimierung? – 5 Tipps für SEO-Starter

Tipp 1: Verschaffe dir einen Überblick.

Die subjektive Wahrnehmung, wie gut oder schlecht unsere Website funktioniert, ist wie schon gesagt eine sehr individuelle. Dies entspricht nicht unbedingt immer zwangsläufig dem, was tatsächlich reell für unser Business oder unseren Erfolg ist. Ich möchte damit auch sagen, dass eine schöne Website noch nicht unbedingt die beste Website ist, nur weil sie schön ist, sondern sie sollte zum Beispiel im Inhalt konkret die Frage des Besuchers beantworten, nach welcher er tatsächlich sucht.

Verschaffe dir einen Überblick! Das kannst du oftmals tun, indem du dir einfach Meinungen zu deiner Website einholst und dir Feedback von Kunden geben lässt, welche deine Website besucht haben.

Das geht auch sehr gut mit diversen Analysetools. Entweder über die von Google kostenlos bereitgestellten Tools, Google Analytics und Search Console oder auch andere Tools, die von außen deine Website betrachten und dann eine Analyse durchführen.

Diese Analyse soll dir dabei helfen, einen Überblick zu bekommen, wo deine Website steht und wie sie im Vergleich zu deinen Mitbewerbern aussieht.

  • Ist sie gut sichtbar und zu welchen Begriffen ist sie das?
  • Welche Unterseiten funktionieren am besten?
  • Welche haben am meisten Zugriffe?
  • Welcher Blogartikel ist zum Beispiel am beliebtesten?
  • Von wo kommen die Kunden? Kommen sie eher aus den organischen Ergebnissen, die Suchmaschinen. Oder kommen Besucher über andere Websites oder Social Media Kanälen?
  • Wie stehe ich im Vergleich zu meinen Mitbewerbern?

Es ist wichtig, dass du einfach einen grundlegenden Überblick hast, wo du stehst.

Zum Thema Sichtbarkeit: Es gibt es in den vielen Tools, welche auch in der Grundversion kostenlos zur Verfügung gestellt werden, einen Wert. Der sogenannte Sichtbarkeitswert. Bei diesem Wert geht es grundlegend darum, abzulesen, wie gut du innerhalb der Suchergebnisliste sichtbar bist. Der Sichtbarkeitswert ist daher wichtig, um einen Trend zu erkennen und ein Gefühl für die Website zu bekommen.

Mein Tipp: Behalte dir zu Beginn immer im Kopf, dass die reine Sichtbarkeit dir noch keinen Umsatz und keine neuen Kontakte verschafft. Sichtbarkeit bedeutet, du bist sichtbar. Aber die Frage ist, zu welchen Begriffen, zu welchem Thema und in welchem Kontext bist du das? Ist es auch der richtige Kontext, sind es die richtigen Kunden?

Bei diesem Thema fällt mir immer wieder auf, dass gerade in diesem Bereich häufig versucht wird, mit Standardformeln und Standardmasken, ganz konkrete Werte zu bekommen, an denen wir uns orientieren wollen. Das ist natürlich verständlich, aber bedenke immer, dass solch einzelnen Werte nur als Trendwert betrachtet werden sollen und man lieber die Werte nutzt, welche im Gesamtkonzept interpretiert werden. Nur dadurch entsteht ein reelles Bild, welches wir nicht verfälschen, in dem wir sagen, dass die Sichtbarkeit zwar super ist, aber auf der Website trotzdem nichts passiert, weil wir nicht geschaut haben, ob diese für die richtigen Kunden und für die Begrifflichkeiten gut sichtbar ist.

 

Tipp 2: Lerne deine Website Besucher durch Zuhören kennen.

Also wer schon öfter mal ein Webinar von mir besucht oder auch ein Podcast gehört hat, wird wahrscheinlich wissen, worauf ich jetzt hinauswill, da dies eins der Dinge ist, die ich immer wieder erwähne: Bitte höre deinem Kunden zu und das fortwährend!

Das Zuhören ist insofern sehr wichtig, weil wir mit unserem Business oftmals eine ganz eigene Vorstellung haben, was unser Kunde braucht. Wir sind sehr lösungsorientiert, weil wir ja wissen, dass wir unseren Kunden helfen können. Wir haben die Lösung. Am anderen Bildschirm sitzt aber meist ein Kunde, der noch keine klare Idee davon hat, dass es eine Lösung gibt, geschweige denn wie diese Lösung für ihn ausschauen könnte. Er hat oftmals gar keine Vorstellung dazu. Der Kunde hat einfach nur in dem Moment das Bewusstsein, „Ich habe hier eine Frage, ich habe ein Anliegen, ich habe ein Problem, ich habe einen Wunsch, ich habe ein Ziel und das möchte ich irgendwie erreichen und jetzt suche ich Antworten oder auch eine Inspiration im Internet“.

Du magst auf der einen Seiten einen Kunden haben, der ganz am Anfang steht und auch noch keine Hintergrundinformation hat. Im Gegensatz zu deinem Kunden, stehst du bereits aber schon am anderen Ende mit dem fertigen Produkt, der fertigen Lösung. Dazwischen sind aber eine ganze Menge Zwischenstufen, die wir nicht einfach so überspringen können, weil das Grundverständnis erstmal wegfällt. Unser Kunde kann gar nicht nachempfinden oder nachverfolgen „Ist das jetzt was? Warum soll das jetzt was sein? Warum soll die Lösung jetzt die Lösung sein?“. Denn was ist dazwischen? Wie kommt es dazu, wie kommen wir dahin?

Ich sage immer wieder, es gibt Seiten, die haben entweder zu wenig Inhalte oder Seiten, welche wiederum viel zu viele Informationen beinhalten. In beiden Fällen ist es wichtig, genau hin zu schauen, ob dass das richtige Maß an Informationen vorhanden ist. Führe dir deine Zielkunden, deine Bestandskunden, deine Lieblingskunden, vor Augen und frage Dich, welche Wünsche, Bedürfnisse und Fragen hatten sie tatsächlich bei der ersten Kontaktaufnahme? Bitte habe den Mut zur Reduktion. Weil das Schema „Ich liefere dir, lieber Kunde, alle Informationen, die du hier bei mir bekommen kannst und du suchst dir hier das Beste raus“, wird nicht funktionieren.

Hierzu reicht einfach auch schon ein Blick auf uns selbst, wie wir im Internet surfen. Wie gerne lesen wir viel Text? Insbesondere jene Texte, bei denen wir das Gefühl haben, jetzt müssen wir uns irgendwo die Antwort auf unsere Frage mühsam heraussuchen.

Also bitte zuhören und diese Information online immer ins Verhältnis mit dem tatsächlichen Kundenbedürfnis setzen. Und das ist schon der nächste Schritt, um die Website wirklich optimal auf die Idealkunden vorzubereiten. Der Kunde erhält alle Antworten, davon nicht zu viel und nicht zu wenig, einfach ein gutes Mittelmaß.

 

Tipp 3: Liefere Content mit hoher Qualität.

Lieber wenige Inhalte, dafür aber wirklich absolute Qualität liefern! Und hier möchte ich auch konkret nochmal auf das Thema „Blogbeiträge“ eingehen. Es geht nicht unbedingt darum, dass du jeden Monat einen Blogbeitrag veröffentlichst. Google mag es zwar besonders gern, wenn immer wieder was auf deiner Website passiert und in dem Fall regelmäßig Blogbeiträge veröffentlicht werden, aber Google mag es noch lieber, wenn qualitativ hochwertig was auf der Website passiert. Eine Regelmäßigkeit ist schon wichtig, damit Google oder auch die anderen Suchmaschinen einfach erkennen, da passiert noch was, die Website ist noch aktiv, da steht noch ein Unternehmen hintendran. Das ist keine “Website-Leiche”, welche einfach vergessen wurde abzuschalten. Das ist schon wichtig, aber nicht um jeden Preis.

Letzten Endes zählen hauptsächlich die Nutzersignale. Es bringt nichts, Blogbeiträge ohne wirklichen Inhalt, ohne wirklichen Mehrwert oder Informationsgehalt zu veröffentlichen, nur damit was veröffentlicht wird. Deine Nutzer werden dich nach kurzer Zeit abstrafen, weil sie deine Seite nicht als hilfreich empfanden und dadurch schnell wieder abspringen und somit nicht zurückkehren. Diese Nutzersignale werden dann als negativ und schwerwiegend gezählt und verhindern ein gutes Ranking der Website. Also lieber wenige, aber dafür wirklich qualitativ auf den Punkt gebrachte Blogbeiträge liefern.

 

Tipp 4: Fokus – welches Ziel verfolgst du mit deiner Website?

Dieser Tipp betrifft die Zielsetzung deiner Website. Es geht darum, dass du für dich auch von vorneherein festlegst, was du mit der Website eigentlich erreichen möchtest? Ich erlebe oftmals, dass Kunden sich eine neue Website erstellen lassen und damit “nur eine digitale Visitenkarte” meinen und denken, dass sie mit dieser online gut präsent sind. Grundsätzlich mal ein sinnvoller Ansatz. Auf der anderen Seite weiß ich, dass es wirklich viel Zeit kostet, eine Website gut zu konzipieren und die Inhalte dafür zu erstellen. Die Website kostet in aller Regel auch Geld, diese Investition sollte sich lohnen. Und um einschätzen zu können, ob sich die Investition lohnt, sollten die Ziele auch klar definiert sein.

Mit der klaren Definition meine ich nicht, ja da sollen Kunden drüber kommen. Nein, die Frage ist, wie sollen Kunden über die Website kommen oder was sollen die Kunden konkret tun?

Möchtest du zum Beispiel:

  • pro Woche vier Anfragen für ein Kennenlerngespräch oder ein Strategiegespräch
  • eine bestimmte Anzahl an Anrufen
  • eine bestimmte Zahl an ausgefüllten Kontaktformularen

Du solltest dir hier im Klaren sein und deine Ziele genau definieren. Ist deine Website eine reine Präsentationsform oder ein Marketingkanal?

Ich weiß, dass es immer hilfreich ist eine positive Vorstellung von seinem großen Ziel zu haben, was wir am Ende auch erreichen wollen. Aber da wirst du nicht hinkommen, wenn der Bezug zur Realität abhandenkommt. Daher ist es enorm wichtig, auch die Zwischenschritte zu bedenken. Nur so kannst Du dein großes Ziel erreichen. Und bedenke, dass es einen Umweg oder eine Abkürzung leider nicht gibt!

Wenn du dir die Ziele setzt, überlege wirklich konkret, wobei dich deine Website unterstützen soll? Soll sie in deiner Abwesenheit, das heißt in Zeiten, wo du im Feierabend bist, deine Kunden an dich binden? Denn in genau dieser Zeit, werden deine Kunden online sein. Hier kannst du deine Kunden schon mal an dich binden, indem du Nähe herstellst, du dich persönlich vorstellst, sie dich kennenlernen, sie ihre ersten Fragen beantwortet bekommen und dann Kontakt aufnehmen können. Das wäre zum Beispiel eine mögliche Zielsetzung für deine Website.

Tipp 5: SEO Basis Wissen – Lerne wie Suchmaschinenoptimierung grundlegend funktioniert.

Verschaffe dir wirklich ein Basiswissen zum Thema Suchmaschinenoptimierung. Es ist  wichtig, dass du verstehst, wie die Suchmaschine funktioniert und wie Menschen sich online verhalten. Denn wir nehmen Texte, Bilder und Inhalte online anders wahr als offline.

Beispiele für Fragestellungen zur Nutzerführung und Inhalten:

  • Was ist zu viel oder entsprechend zu wenig?
  • Was brauchen unsere Kunden, um intuitiv durch eine Website zu surfen, sodass es sich wirklich gut anfühlt und sie nicht ständig überlegen müssen, was als Nächstes zu tun ist?
  • Wie findest du selbst heraus, was deine Kunden an Informationen brauchen und wollen?
  • Wie erstellst du qualitativ hochwertige Inhalte?

Und dabei kann ich vorwegnehmen: Es geht ganz und gar nicht darum, lange Texte zu erstellen und eine gewisse Keyworddichte zu haben. Deine Texte müssen genau passen und genau das liefern, wonach dein Kunde sucht und das können durchaus auch kleinere Texte erreichen.

Es gibt für Suchmaschinen keine Standard-Mindest-Wortanzahl, welche du haben musst. Es verhält sich genauso wie mit der Keyworddichte. Die Suchmaschinen sind inzwischen auch so clever, dass sie auch natürlich schon längst erfasst haben, welche Wörter in welchem Kontext oftmals gemeinsam verwendet und welche Synonyme für diverse Wörter eingesetzt werden können.

Es ist jedoch viel wichtiger, dass du bei deinen Keywords darauf achtest, dass diese in Kundensprache gestaltet werden. Nicht in der Fachsprache, sondern wirklich mit den Wörtern, mit denen dein Kunde sucht. Selbst wenn Sie fachlich nicht ganz korrekt sind. Manchmal müssen wir dahingehend ein bisschen wohlwollend drüber hinwegsehen, da unsere Kunden meist Laien in unserem Thema sind.

Zudem ist es für dich wichtig zu sehen, wie du den Erfolg messen und kontrollieren kannst. Suchmaschinenoptimierung ist keine kurzfristige Angelegenheit, sondern ein langfristiges Projekt und entsprechend langfristig in der Wirkung. Es gibt Höhen und Tiefen, Auf und Ab’s, wie auch in anderen Bereichen.

Passende Kanäle wie zum Beispiel Social Media, ergänzen und unterstützen die Suchmaschinenoptimierung. All das kann wirklich wunderbar miteinander harmonieren. Nur muss es so sein, dass die Website gut vorbereitet ist. Dann ist es auch ein leichtes, deine Website auch über andere Kanäle bekannt zu machen und Besucher zu generieren.

Und nun kommen wir noch abschließend zu der Frage, ist es denn wirklich sinnvoll SEO selbst zu machen und ist es zielführend?

 

 

SEO selbst machen – ja oder nein?

Es kommt wirklich darauf an. Stehst du noch ganz am Anfang oder relativ am Anfang und möchtest einen Relaunch angehen und hast dich bisher auch noch gar nicht so intensiv mit SEO beschäftigt, hast aber die Möglichkeit und die Affinität, die Zeit, die Ressourcen und vielleicht auch schon ein kleines Team, um dich damit auseinanderzusetzen?

Dann würde ich dir die Grundlagen auf jeden Fall empfehlen. Die Wahrnehmung, das Ausarbeiten des Zielkunden und die Zielführung der Kundensprache sind Arbeiten, die du auch deinen Experten zuarbeiten musst. Dieses Wissen, welches du dadurch erhältst, braucht auch ein Experte, um weitermachen zu können. Daher hilft dir die Suchmaschinenoptimierung auch dabei, einen klaren Blick und Fokus zu bekommen.

Wenn du ein Angebot oder eine Dienstleistung hast, welches sich mehr oder minder in einer Nische bewegt und du vielleicht gar nicht so viele Mitbewerber hast, dann ist das auch eine gute Voraussetzung für eigene Suchmaschinenoptimierung. Denn das ist ein guter Weg, um verschiedene Möglichkeiten zu testen und zu probieren, mit Suchmaschinenoptimierung weiterzukommen.

 

Wann wäre es der richtige Zeitpunkt, SEO zu delegieren?

Zu welchem Zeitpunkt, wäre es denn sinnvoll sich Gedanken zu machen, die SEO-Arbeit zu delegieren?

Hier würde ich sagen, definitiv dann, wenn du merkst, dass du einfach nicht mehr hinterherkommst und dich das ganze Thema zu sehr stresst und du überhaupt keine Zeit mehr für Suchmaschinenoptimierung hast. Dann denke darüber nach, ob entweder eine virtuelle Assistentin als Unterstützung gut wäre oder du einen Mitarbeiter/Mitarbeiterin in die Grundkenntnisse und in das Basiswissen der Suchmaschinenoptimierung schulen lässt und die Arbeiten dann entsprechend delegierst. Oder du suchst dir einen Experten.

Ein Experte wäre ratsam, wenn du das Gefühl hast, jetzt keine Idee mehr zu bekommen, was du noch besser machen könntest. Du warst schon sehr erfolgreich mit Suchmaschinenoptimierung, aber irgendwie stagniert es jetzt. Auch das wäre sicherlich ein Indiz dafür, dass du dir sagst, jetzt hole ich mir mal einen Profi an die Seite.

Der Vorteil daran ist natürlich, dass wir Optimierer, die tagtächlich nichts anderes machen als Suchmaschinenoptimierung, natürlich in diesem sehr schnelllebigen und informativ sehr reichhaltigen Gebiet drin sind. Wir können einfach aus unseren Erfahrungen schöpfen. Und um unser Know-how zu halten, müssen wir uns natürlich permanent up to date halten. Da kann es sicherlich eine gute Möglichkeit sein, sich über einen Experten Inspiration zu holen.

 

Fazit:

Auf den Punkt gebracht, möchte ich dir mitgeben, dass du Suchmaschinenoptimierung auf alle Fälle selbst starten kannst.

Ausschließen würde ich immer die technische Dinge. Wenn Du nicht ganz genau weißt, was du tust und du wirklich keine Affinität zum Programmieren, zur Technik und zu HTML-Codes hast, überlasse das wirklich den Programmierern, Webmastern und Experten.

Aber in der inhaltlichen Gestaltung, und das ist ja die wesentliche Maßnahmenpalette bei der Suchmaschinenoptimierung, kannst du selbst aktiv werden. Dabei sollten die Inhalte perfekt gestaltet werden und die Website-Struktur stimmen.

Wenn du grundlegend ehrlich und transparent kommunizierst und wirklich eine authentische Website zeigst, dich als Experte/Expertin präsentierst und eine ganz einfache Kommunikation direkt auf deinen Kunden abstimmst, dann hast du wirklich die grundlegenden Dinge der Suchmaschinenoptimierung schon in Angriff genommen. Und das geht auf alle Fälle jederzeit selbst.

 

Hast du noch Fragen zum Thema „Suchmaschinenoptimierung selber machen oder auch nicht“, sende mir gerne eine Nachricht an kontakt@manuela-kind.de oder hinterlasse einen Kommentar.

Hab viel Erfolg und vor allem Spass bei der SEO-Arbeit!

Manuela.

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Gute Texte – worauf kommt es an?

Gute Texte – worauf kommt es an?

Interview mit Dr. Sandra Meinzenbach

Mit Sandra Meinzenbach spreche ich darüber, was bei der Erstellung guter Texte zu beachten ist.Ich befrage Sandra zu ihrer Vorgehensweise, wenn es darum geht, die passenden Keywords im Text unterzubringen. Und Sandra gibt uns ein paar wertvolle Tipps, wie wir Fehler in Rechtschreibung und Grammatik im Text schnell erkennen können.

Mein Interviewgast: 

Sandra Meinzenbach lebt in Leipzig und arbeitet dort als freie Texterin. Sandra unterstützt ihre Kunden bei Texten für die Website und auch Printmedien. Darüber hinaus ist Sandra Korrektorin und Lektorin tätig. Dabei schaut sie, ob der Satzbau und die Formulierungen eines Textes stimmig sind, und sie sucht mögliche Rechtschreibfehler.

www.textarbeit-sprachkonzept.de/vita.html

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Besseres Google Ranking durch Content Audit.

Besseres Google Ranking durch Content Audit.

Wie du häufige SEO Fehler vermeidest.

Wie hochzeitsportal24.de mit Content Audit eine besseres Google Ranking erreichte – Interview mit Raffael Schulz.

Raffael Schulz von hochzeitsportal24.de erzählt uns, wie er mit einer Bestandsaufnahme und Analyse seiner bestehender Website Inhalte – einem Content Audit – bessere Positionen innerhalb der Suchmaschinenergebnisse erreicht hat.

Ein spannender Erfahrungsbericht aus der Praxis eines Website Inhabers.

Mein Interviewgast:

Raffael Schulz lebt in Pforzheim. Er gründete 2009 das hochzeitsportal24.de und konzentrierte sich von Anfang an sehr auf SEO. Heute gehört hochzeitportal24.de zu den 3 führenden Websites rund um das Thema Hochzeit.

Seit April 2018 ist Raffael bei Chrono24 GmbH und baut dort einen neuen Marktplatz für Luxusschmuck auf – www.finejewels24.com.

Guter Content und SEO sind Raffaels Leidenschaft und so liegt es für ihn nahe, dass ein Content Audit für den SEO-Erfolg sehr sinnvoll ist.

 

Was ist Content Audit?

Content Audit bietet sich für Websites mit einem bereits vielfältig vorhandenen Content an. Dabei werden sämtliche Inhalte der Website in einen Überblick gebracht. Anschließend werden die Webanalysedaten betrachtet, um Beiträge und Inhalte herauszufiltern, die Potential für bessere Positionierungen zu bestimmten Keywords haben. Diese werden überarbeitet und optimiert. Nicht mehr aktuelle Inhalte werden angepasst, in andere Beiträge integriert oder auch gelöscht.

Der große Vorteil von Content Audit ist es, dass eine Überarbeitung bestehender Inhalt in der Regel weitaus zeitsparender durchgeführt werden können als die komplette Neuerstellung von Content.

Zudem profitieren die bestehenden Inhalte meist schon von einer gewissen Positionierung und Besucher-Traffic.

 

Content Audit – Idee, Vorgehen und Praxis-Tipps

Raffael Schulz erzählt uns, wie es zu der Idee kam einen Content Audit durchzuführen. Er erklärt, welche Schritte er und sein Team beim Content Audit gegangen sind. Welche Kriterien er anwendet, um potentiellen Content zu erkennen und die Art der Optimierung festzulegen.

Auch ein Content Audit ist Arbeit und kostet Zeit. Raffael gibt uns sehr praktische Tipps, wie du bei einem Content Audit vorgehen kannst und dabei deine Ressource Zeit im Auge behältst.

Anhand sehr praktischer Beispiele zeigt Raffael wie du beim Content Audit vorgehen kannst und welche Erfolge du damit erzielen kannst.

Wir beide sind uns einig: Content Audit ist ein sehr vernachlässigte SEO-Maßnahme mit enormen Erfolgspotential für das Ranking deiner Website.

Hör die den Erfahrungsbericht an, es lohnt sich sehr.

Viel Spaß dabei!

Manuela

 

Interessante Links und Tools zur Episode:

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Interne Verlinkung – oft vergessenes SEO-Gold

Interne Verlinkung – oft vergessenes SEO-Gold

Interne Links – oft vergessenes SEO-Gold

Hast du dir schon einmal Gedanken über die interne Verlinkung deiner Website gemacht?

Mir fällt oft auf, dass viele Websites kaum interne Links setzen oder dies sehr unstrukturiert tun. Dabei gehört die Verlinkung zu den wichtigsten Rankingfaktoren für Google.

Meist konzentrieren sich die Bemühungen auf die Generierung von externen Links, also auf Links von anderen Websites. Doch auch eine gut durchdachte interne Linkstruktur kann wesentlich zum guten Ranking deiner Website beitragen. Der Vorteil an der internen Verlinkung ist, dass wir diese selbst steuern können.

 

Wikipedia Einträge sind gute Besipiele für strukturierte, interne Verlinkungen. Hier siehst du eine Ausschnitte aus dem Einrag zu “Wordpress”. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/WordPress

 

Wie wichtig sind interne Links?

Die interne Verlinkung hilft der Suchmaschine die Unterseiten thematisch zuzuordnen. Neue Inhalte, wie z.B. Blogbeiträge, können schneller in den Index der Suchmaschine gelangen, wenn sie von bestehenden Beiträgen und Seiten verlinkt werden.

Der Crawler der Suchmaschine erkennt den Link beim „Scannen“ der Seite und folgt ihm, das heißt er wird auf die neue Seite aufmerksam. Somit kann er auch die neue Seite scannen und indexieren. (Vorausgesetzt, der Link wurde nicht mit dem Befehl „nofollow, noindex“ markiert.) Der Suchmaschine wird damit signalisiert, welche Seiten thematisch verwandt sind und welche der Seiten den Haupt- oder Basisinhalt zum Thema beinhalten.

Auch für die Besucher der Website sind diese internen Links hilfreiche Wegweiser durch den Inhalt deiner Website. Du kannst so übersichtliche Themenseiten schaffen und den Besucher auf detailliertere Informationsseiten oder themenverwandte Seiten führen. Damit schaffst du eine klare und hilfreiche Nutzerführung.

Mit der internen Verlinkung hilfst du also der Suchmaschine und deinen Besucher, deine Website im thematischen Gesamtkontext zu erfassen und auf weitere Inhalte aufmerksam zu machen.

Dies zahlt sich nachhaltig auf dein Website Ranking aus.

 

Was ist der Link-Juice?

Jede deiner Unterseiten hat eine bestimmte Gewichtung oder Rankingpower. Die Startseite wird meist am häufigsten extern verlinkt und am meisten besucht. Sie hat damit ein starkes Gewicht. Mit einem Link von der Startseite auf eine Unterseite (z. B. Kategorieseite) gibt die Startseite etwas von ihrem „Link Juice“ diesem Link mit, der sich dann auf die Unterseite vererbt. Diese Rankingpower ist nicht unendlich und wird aufgeteilt unter den gesetzten Links.

Ein Rechenbeispiel:
Deine Startseite hat einen Link Juice von 100%. Von der Startseite aus verlinken wir auf drei Unterseiten. Damit bekommt jede diese Unterseiten ca. 33% des „Link-Juice“ vererbt.

Die Rankingpower jeder einzelnen Seite wird zusätzlich noch von anderen Faktoren beeinflusst.
Zum Beispiel bekommt ein Blogbeitrag noch mehr Rankingpower, wenn er zudem noch von externen Seiten verlinkt wird. Aber für unser heutiges Thema „Interne Verlinkung“ bleiben wir einmal bei dieser vereinfachten Betrachtungsweise.

Im Umkehrschluss bedeutet das für uns, dass wir wohl überlegt unseren „Link Juice“ verteilen sollten. Eine unstrukturierte Verlinkung quer durch alle Themen und Kategorien der Website, verteilt viel Link Juice auf zu viele Unterseiten, so dass dann eventuell gar keine Unterseite an Sichtbarkeit gewinnt.

 

Die strukturierte interne Verlinkung.

Verschaffe dir einen Überblick über die bestehende interne Verlinkung deiner Website. Grundsätzlich hilft dir zum Beispiel ein Tool wie der Screaming Frog, um überhaupt erst einmal einen Überblick über die Seitenstruktur deiner Website zu bekommen.

Du kannst kleinere Websites manuell durchforsten. Du kannst auch die Google Search Console verwenden. Oder du investierst in ein kostenpflichtiges SEO-Tool. Dann bekommst du auch detailliertere Informationen zu den Verlinkungen und teilweise auch eine visualisierte Linkstruktur.

Überprüfe, welche deiner Seiten bisher recht erfolgreich sind. Das siehst du in deinem Website Analysetool (z.B. Google Analytics). Welche Seiten werden häufig besucht, haben eine gute Aufenthaltsdauer und geringe Absprungraten (Kennzahlen immer in Kombination betrachten!)

Tipps zu Analysedaten von Google Analytics bekommst du in dieser Episode.

Erstelle dir eine Mindmap, ein Organigramm oder arbeite mit Karteikarten:

  • Welche Themenbereiche hast du?
  • Welche Seiten sind wichtige Basis-Seiten: Hier sind eher allgemeine Informationen zu einem Themenbereich zu finden.
  • Welche weiteren Seiten ergänzen den jeweiligen Themenbereich sehr gut, z. B. sind Detailinformationen oder spezielle Teilbereiche des Themas?

Bringe den informativen Inhalt deiner Website in eine übersichtliche und für den Besucher logische Anordnung.

Dann überlege dir, welche internen Verlinkungen hier hilfreich und sinnvoll sind.

 

 

Empfohlene Links zur Episode:

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Ich freue mich auf deine Impulse und Meinung dazu. Schreib mir einen Kommentar dazu, wie du mit der Suchmaschinenoptimierung deiner Website umgehst oder auch haderst. Was sind deine größten Herausforderungen beim Thema SEO? Und: Kennst du noch mehr Argumente gegen SEO?

Viele Grüße
Deine Manuela

 

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