Suchmaschinenoptimierung selbst machen?

Suchmaschinenoptimierung selbst machen?

Wie du Suchmaschinenoptimierung selbst machen kannst – 5 Tipps für SEO Anfänger.

Magst du lieber lesen statt hören, dann findest du hier ein Transkript der Podcast-Episode.

Ich denke, der eine oder andere wird sich sicher die Frage schon gestellt haben, ob Suchmaschinenoptimierung selbst in die Hand nimmt und selbst einsetzt. Insbesondere diejenigen, die nicht so SEO-affin sind fragen sich, soll ich mir das wirklich antun und mich mit Suchmaschinenoptimierung und Webdesign beschäftigen und das Ganze dann auch noch umsetzen? Oder hole ich mir doch Unterstützung ins Haus? Dazu möchte ich dir heute gerne ein paar Ideen und Anregungen mitgeben. Denn es gibt, wie in vielen Dingen des Lebens, auch hier keine ganz klare eindeutige Antwort.

 

 

Was bringt dir Suchmaschinenoptimierung?

Suchmaschinenoptimierung bedeutet, dass du verschiedene Maßnahmen einsetzt und Verbesserungen an deiner Website vornimmst, um besser bei den Suchmaschinen in der Suchergebnisliste gefunden zu werden. Menschen begeben sich auf die Suche nach einem Produkt oder einer Dienstleistung, geben dies in die Suche ein und erhalten in der Suchergebnisliste, jene Produkte, welche auch nachweislich geklickt werden und stehen somit in den oberen Positionen. Das ist die allgemeine Definition von Suchmaschinenoptimierung.

Das bedeutet natürlich, dass Suchmaschinenoptimierung, die du richtig einsetzt, auch nachhaltig eingesetzt werden soll. SEO ist keine einmalige Aktion, welche dir langfristig auch mehr Sichtbarkeit bringt, wobei mehr Sichtbarkeit auch fast zu allgemein formuliert ist. Sondern es kann, richtig eingesetzt, dir vor allen Dingen mehr Sichtbarkeit bei den richtigen und passenden Kunden schaffen.

 

 

Was will die Suchmaschine?

Um für das eigene Business, die Suchmaschinenoptimierung richtig einschätzen zu können, ist es grundlegend wichtig, dass wir verstehen, was die Suchmaschine eigentlich will? Was bringt sie dazu, eine Website besser zu positionieren als eine andere?

Diese Frage ist ganz einfach: Die Suchmaschine möchte das bestmögliche Ergebnis zu einer Suchanfrage liefern. Das heißt, wenn wir zum Beispiel in die Google-Suchmaske unsere Suche oder unsere Frage eingeben, erwarten wir, dass die Websites, welche auf der ersten Seite der Suchergebnisliste gezeigt werden, auch wirklich exakt diese sind. Wir wollen nicht lange suchen oder die Suche noch extra verfeinern, sondern wir wollen nur die Treffer sehen, welche uns bei bei unserer Suche direkt weiterhelfen. Das Ziel der Suchmaschine ist es, nur die relevantesten Websites auf die Suchanfrage zu zeigen, zu indexieren und dementsprechend auch zuzuordnen.

Um diese Einschätzung vorzunehmen, bedient sich die Suchmaschine diverser sogenannter Rankingfaktoren. Anhand eines Kriterienkatalogs, wird die Website eingeschätzt, eingestuft und indexiert. Dies ist ein Prozess und passiert auch nicht nur einmal, sondern fortlaufend.

Die Suchmaschine “beobachtet” das Verhalten der Nutzer, indem Sie überprüft, was auf der Website passiert, wie gut die Nutzersignale sind, ob sich die Besucher ausreichend lang auf der Webseite aufhalten oder ob sie sofort wieder abspringen, wenn sie einmal draufgeklickt haben. Dies ist ein immer wiederkehrender Prozess. Diese Kennzahlen kann man in Analysetools gut auslesen. Nutzersignale sind ein Kriterium, welches die Suchmaschine nutzt, um die Website gut beurteilen zu können.

Was kannst du jetzt konkret tun, wenn du darüber nachdenkst, Suchmaschinenoptimierung an deiner Website selber vorzunehmen? Hier ein paar Tipps, für jene, welche damit erst anfangen und sich auch erst anfänglich mit dem Thema beschäftigen.

 

 

Wie du häufige SEO Fehler vermeidest.

Wie geht Suchmaschinenoptimierung? – 5 Tipps für SEO-Starter

Tipp 1: Verschaffe dir einen Überblick.

Die subjektive Wahrnehmung, wie gut oder schlecht unsere Website funktioniert, ist wie schon gesagt eine sehr individuelle. Dies entspricht nicht unbedingt immer zwangsläufig dem, was tatsächlich reell für unser Business oder unseren Erfolg ist. Ich möchte damit auch sagen, dass eine schöne Website noch nicht unbedingt die beste Website ist, nur weil sie schön ist, sondern sie sollte zum Beispiel im Inhalt konkret die Frage des Besuchers beantworten, nach welcher er tatsächlich sucht.

Verschaffe dir einen Überblick! Das kannst du oftmals tun, indem du dir einfach Meinungen zu deiner Website einholst und dir Feedback von Kunden geben lässt, welche deine Website besucht haben.

Das geht auch sehr gut mit diversen Analysetools. Entweder über die von Google kostenlos bereitgestellten Tools, Google Analytics und Search Console oder auch andere Tools, die von außen deine Website betrachten und dann eine Analyse durchführen.

Diese Analyse soll dir dabei helfen, einen Überblick zu bekommen, wo deine Website steht und wie sie im Vergleich zu deinen Mitbewerbern aussieht.

  • Ist sie gut sichtbar und zu welchen Begriffen ist sie das?
  • Welche Unterseiten funktionieren am besten?
  • Welche haben am meisten Zugriffe?
  • Welcher Blogartikel ist zum Beispiel am beliebtesten?
  • Von wo kommen die Kunden? Kommen sie eher aus den organischen Ergebnissen, die Suchmaschinen. Oder kommen Besucher über andere Websites oder Social Media Kanälen?
  • Wie stehe ich im Vergleich zu meinen Mitbewerbern?

Es ist wichtig, dass du einfach einen grundlegenden Überblick hast, wo du stehst.

Zum Thema Sichtbarkeit: Es gibt es in den vielen Tools, welche auch in der Grundversion kostenlos zur Verfügung gestellt werden, einen Wert. Der sogenannte Sichtbarkeitswert. Bei diesem Wert geht es grundlegend darum, abzulesen, wie gut du innerhalb der Suchergebnisliste sichtbar bist. Der Sichtbarkeitswert ist daher wichtig, um einen Trend zu erkennen und ein Gefühl für die Website zu bekommen.

Mein Tipp: Behalte dir zu Beginn immer im Kopf, dass die reine Sichtbarkeit dir noch keinen Umsatz und keine neuen Kontakte verschafft. Sichtbarkeit bedeutet, du bist sichtbar. Aber die Frage ist, zu welchen Begriffen, zu welchem Thema und in welchem Kontext bist du das? Ist es auch der richtige Kontext, sind es die richtigen Kunden?

Bei diesem Thema fällt mir immer wieder auf, dass gerade in diesem Bereich häufig versucht wird, mit Standardformeln und Standardmasken, ganz konkrete Werte zu bekommen, an denen wir uns orientieren wollen. Das ist natürlich verständlich, aber bedenke immer, dass solch einzelnen Werte nur als Trendwert betrachtet werden sollen und man lieber die Werte nutzt, welche im Gesamtkonzept interpretiert werden. Nur dadurch entsteht ein reelles Bild, welches wir nicht verfälschen, in dem wir sagen, dass die Sichtbarkeit zwar super ist, aber auf der Website trotzdem nichts passiert, weil wir nicht geschaut haben, ob diese für die richtigen Kunden und für die Begrifflichkeiten gut sichtbar ist.

 

Tipp 2: Lerne deine Website Besucher durch Zuhören kennen.

Also wer schon öfter mal ein Webinar von mir besucht oder auch ein Podcast gehört hat, wird wahrscheinlich wissen, worauf ich jetzt hinauswill, da dies eins der Dinge ist, die ich immer wieder erwähne: Bitte höre deinem Kunden zu und das fortwährend!

Das Zuhören ist insofern sehr wichtig, weil wir mit unserem Business oftmals eine ganz eigene Vorstellung haben, was unser Kunde braucht. Wir sind sehr lösungsorientiert, weil wir ja wissen, dass wir unseren Kunden helfen können. Wir haben die Lösung. Am anderen Bildschirm sitzt aber meist ein Kunde, der noch keine klare Idee davon hat, dass es eine Lösung gibt, geschweige denn wie diese Lösung für ihn ausschauen könnte. Er hat oftmals gar keine Vorstellung dazu. Der Kunde hat einfach nur in dem Moment das Bewusstsein, „Ich habe hier eine Frage, ich habe ein Anliegen, ich habe ein Problem, ich habe einen Wunsch, ich habe ein Ziel und das möchte ich irgendwie erreichen und jetzt suche ich Antworten oder auch eine Inspiration im Internet“.

Du magst auf der einen Seiten einen Kunden haben, der ganz am Anfang steht und auch noch keine Hintergrundinformation hat. Im Gegensatz zu deinem Kunden, stehst du bereits aber schon am anderen Ende mit dem fertigen Produkt, der fertigen Lösung. Dazwischen sind aber eine ganze Menge Zwischenstufen, die wir nicht einfach so überspringen können, weil das Grundverständnis erstmal wegfällt. Unser Kunde kann gar nicht nachempfinden oder nachverfolgen „Ist das jetzt was? Warum soll das jetzt was sein? Warum soll die Lösung jetzt die Lösung sein?“. Denn was ist dazwischen? Wie kommt es dazu, wie kommen wir dahin?

Ich sage immer wieder, es gibt Seiten, die haben entweder zu wenig Inhalte oder Seiten, welche wiederum viel zu viele Informationen beinhalten. In beiden Fällen ist es wichtig, genau hin zu schauen, ob dass das richtige Maß an Informationen vorhanden ist. Führe dir deine Zielkunden, deine Bestandskunden, deine Lieblingskunden, vor Augen und frage Dich, welche Wünsche, Bedürfnisse und Fragen hatten sie tatsächlich bei der ersten Kontaktaufnahme? Bitte habe den Mut zur Reduktion. Weil das Schema „Ich liefere dir, lieber Kunde, alle Informationen, die du hier bei mir bekommen kannst und du suchst dir hier das Beste raus“, wird nicht funktionieren.

Hierzu reicht einfach auch schon ein Blick auf uns selbst, wie wir im Internet surfen. Wie gerne lesen wir viel Text? Insbesondere jene Texte, bei denen wir das Gefühl haben, jetzt müssen wir uns irgendwo die Antwort auf unsere Frage mühsam heraussuchen.

Also bitte zuhören und diese Information online immer ins Verhältnis mit dem tatsächlichen Kundenbedürfnis setzen. Und das ist schon der nächste Schritt, um die Website wirklich optimal auf die Idealkunden vorzubereiten. Der Kunde erhält alle Antworten, davon nicht zu viel und nicht zu wenig, einfach ein gutes Mittelmaß.

 

Tipp 3: Liefere Content mit hoher Qualität.

Lieber wenige Inhalte, dafür aber wirklich absolute Qualität liefern! Und hier möchte ich auch konkret nochmal auf das Thema „Blogbeiträge“ eingehen. Es geht nicht unbedingt darum, dass du jeden Monat einen Blogbeitrag veröffentlichst. Google mag es zwar besonders gern, wenn immer wieder was auf deiner Website passiert und in dem Fall regelmäßig Blogbeiträge veröffentlicht werden, aber Google mag es noch lieber, wenn qualitativ hochwertig was auf der Website passiert. Eine Regelmäßigkeit ist schon wichtig, damit Google oder auch die anderen Suchmaschinen einfach erkennen, da passiert noch was, die Website ist noch aktiv, da steht noch ein Unternehmen hintendran. Das ist keine “Website-Leiche”, welche einfach vergessen wurde abzuschalten. Das ist schon wichtig, aber nicht um jeden Preis.

Letzten Endes zählen hauptsächlich die Nutzersignale. Es bringt nichts, Blogbeiträge ohne wirklichen Inhalt, ohne wirklichen Mehrwert oder Informationsgehalt zu veröffentlichen, nur damit was veröffentlicht wird. Deine Nutzer werden dich nach kurzer Zeit abstrafen, weil sie deine Seite nicht als hilfreich empfanden und dadurch schnell wieder abspringen und somit nicht zurückkehren. Diese Nutzersignale werden dann als negativ und schwerwiegend gezählt und verhindern ein gutes Ranking der Website. Also lieber wenige, aber dafür wirklich qualitativ auf den Punkt gebrachte Blogbeiträge liefern.

 

Tipp 4: Fokus – welches Ziel verfolgst du mit deiner Website?

Dieser Tipp betrifft die Zielsetzung deiner Website. Es geht darum, dass du für dich auch von vorneherein festlegst, was du mit der Website eigentlich erreichen möchtest? Ich erlebe oftmals, dass Kunden sich eine neue Website erstellen lassen und damit “nur eine digitale Visitenkarte” meinen und denken, dass sie mit dieser online gut präsent sind. Grundsätzlich mal ein sinnvoller Ansatz. Auf der anderen Seite weiß ich, dass es wirklich viel Zeit kostet, eine Website gut zu konzipieren und die Inhalte dafür zu erstellen. Die Website kostet in aller Regel auch Geld, diese Investition sollte sich lohnen. Und um einschätzen zu können, ob sich die Investition lohnt, sollten die Ziele auch klar definiert sein.

Mit der klaren Definition meine ich nicht, ja da sollen Kunden drüber kommen. Nein, die Frage ist, wie sollen Kunden über die Website kommen oder was sollen die Kunden konkret tun?

Möchtest du zum Beispiel:

  • pro Woche vier Anfragen für ein Kennenlerngespräch oder ein Strategiegespräch
  • eine bestimmte Anzahl an Anrufen
  • eine bestimmte Zahl an ausgefüllten Kontaktformularen

Du solltest dir hier im Klaren sein und deine Ziele genau definieren. Ist deine Website eine reine Präsentationsform oder ein Marketingkanal?

Ich weiß, dass es immer hilfreich ist eine positive Vorstellung von seinem großen Ziel zu haben, was wir am Ende auch erreichen wollen. Aber da wirst du nicht hinkommen, wenn der Bezug zur Realität abhandenkommt. Daher ist es enorm wichtig, auch die Zwischenschritte zu bedenken. Nur so kannst Du dein großes Ziel erreichen. Und bedenke, dass es einen Umweg oder eine Abkürzung leider nicht gibt!

Wenn du dir die Ziele setzt, überlege wirklich konkret, wobei dich deine Website unterstützen soll? Soll sie in deiner Abwesenheit, das heißt in Zeiten, wo du im Feierabend bist, deine Kunden an dich binden? Denn in genau dieser Zeit, werden deine Kunden online sein. Hier kannst du deine Kunden schon mal an dich binden, indem du Nähe herstellst, du dich persönlich vorstellst, sie dich kennenlernen, sie ihre ersten Fragen beantwortet bekommen und dann Kontakt aufnehmen können. Das wäre zum Beispiel eine mögliche Zielsetzung für deine Website.

Tipp 5: SEO Basis Wissen – Lerne wie Suchmaschinenoptimierung grundlegend funktioniert.

Verschaffe dir wirklich ein Basiswissen zum Thema Suchmaschinenoptimierung. Es ist  wichtig, dass du verstehst, wie die Suchmaschine funktioniert und wie Menschen sich online verhalten. Denn wir nehmen Texte, Bilder und Inhalte online anders wahr als offline.

Beispiele für Fragestellungen zur Nutzerführung und Inhalten:

  • Was ist zu viel oder entsprechend zu wenig?
  • Was brauchen unsere Kunden, um intuitiv durch eine Website zu surfen, sodass es sich wirklich gut anfühlt und sie nicht ständig überlegen müssen, was als Nächstes zu tun ist?
  • Wie findest du selbst heraus, was deine Kunden an Informationen brauchen und wollen?
  • Wie erstellst du qualitativ hochwertige Inhalte?

Und dabei kann ich vorwegnehmen: Es geht ganz und gar nicht darum, lange Texte zu erstellen und eine gewisse Keyworddichte zu haben. Deine Texte müssen genau passen und genau das liefern, wonach dein Kunde sucht und das können durchaus auch kleinere Texte erreichen.

Es gibt für Suchmaschinen keine Standard-Mindest-Wortanzahl, welche du haben musst. Es verhält sich genauso wie mit der Keyworddichte. Die Suchmaschinen sind inzwischen auch so clever, dass sie auch natürlich schon längst erfasst haben, welche Wörter in welchem Kontext oftmals gemeinsam verwendet und welche Synonyme für diverse Wörter eingesetzt werden können.

Es ist jedoch viel wichtiger, dass du bei deinen Keywords darauf achtest, dass diese in Kundensprache gestaltet werden. Nicht in der Fachsprache, sondern wirklich mit den Wörtern, mit denen dein Kunde sucht. Selbst wenn Sie fachlich nicht ganz korrekt sind. Manchmal müssen wir dahingehend ein bisschen wohlwollend drüber hinwegsehen, da unsere Kunden meist Laien in unserem Thema sind.

Zudem ist es für dich wichtig zu sehen, wie du den Erfolg messen und kontrollieren kannst. Suchmaschinenoptimierung ist keine kurzfristige Angelegenheit, sondern ein langfristiges Projekt und entsprechend langfristig in der Wirkung. Es gibt Höhen und Tiefen, Auf und Ab’s, wie auch in anderen Bereichen.

Passende Kanäle wie zum Beispiel Social Media, ergänzen und unterstützen die Suchmaschinenoptimierung. All das kann wirklich wunderbar miteinander harmonieren. Nur muss es so sein, dass die Website gut vorbereitet ist. Dann ist es auch ein leichtes, deine Website auch über andere Kanäle bekannt zu machen und Besucher zu generieren.

Und nun kommen wir noch abschließend zu der Frage, ist es denn wirklich sinnvoll SEO selbst zu machen und ist es zielführend?

 

 

SEO selbst machen – ja oder nein?

Es kommt wirklich darauf an. Stehst du noch ganz am Anfang oder relativ am Anfang und möchtest einen Relaunch angehen und hast dich bisher auch noch gar nicht so intensiv mit SEO beschäftigt, hast aber die Möglichkeit und die Affinität, die Zeit, die Ressourcen und vielleicht auch schon ein kleines Team, um dich damit auseinanderzusetzen?

Dann würde ich dir die Grundlagen auf jeden Fall empfehlen. Die Wahrnehmung, das Ausarbeiten des Zielkunden und die Zielführung der Kundensprache sind Arbeiten, die du auch deinen Experten zuarbeiten musst. Dieses Wissen, welches du dadurch erhältst, braucht auch ein Experte, um weitermachen zu können. Daher hilft dir die Suchmaschinenoptimierung auch dabei, einen klaren Blick und Fokus zu bekommen.

Wenn du ein Angebot oder eine Dienstleistung hast, welches sich mehr oder minder in einer Nische bewegt und du vielleicht gar nicht so viele Mitbewerber hast, dann ist das auch eine gute Voraussetzung für eigene Suchmaschinenoptimierung. Denn das ist ein guter Weg, um verschiedene Möglichkeiten zu testen und zu probieren, mit Suchmaschinenoptimierung weiterzukommen.

 

Wann wäre es der richtige Zeitpunkt, SEO zu delegieren?

Zu welchem Zeitpunkt, wäre es denn sinnvoll sich Gedanken zu machen, die SEO-Arbeit zu delegieren?

Hier würde ich sagen, definitiv dann, wenn du merkst, dass du einfach nicht mehr hinterherkommst und dich das ganze Thema zu sehr stresst und du überhaupt keine Zeit mehr für Suchmaschinenoptimierung hast. Dann denke darüber nach, ob entweder eine virtuelle Assistentin als Unterstützung gut wäre oder du einen Mitarbeiter/Mitarbeiterin in die Grundkenntnisse und in das Basiswissen der Suchmaschinenoptimierung schulen lässt und die Arbeiten dann entsprechend delegierst. Oder du suchst dir einen Experten.

Ein Experte wäre ratsam, wenn du das Gefühl hast, jetzt keine Idee mehr zu bekommen, was du noch besser machen könntest. Du warst schon sehr erfolgreich mit Suchmaschinenoptimierung, aber irgendwie stagniert es jetzt. Auch das wäre sicherlich ein Indiz dafür, dass du dir sagst, jetzt hole ich mir mal einen Profi an die Seite.

Der Vorteil daran ist natürlich, dass wir Optimierer, die tagtächlich nichts anderes machen als Suchmaschinenoptimierung, natürlich in diesem sehr schnelllebigen und informativ sehr reichhaltigen Gebiet drin sind. Wir können einfach aus unseren Erfahrungen schöpfen. Und um unser Know-how zu halten, müssen wir uns natürlich permanent up to date halten. Da kann es sicherlich eine gute Möglichkeit sein, sich über einen Experten Inspiration zu holen.

 

Fazit:

Auf den Punkt gebracht, möchte ich dir mitgeben, dass du Suchmaschinenoptimierung auf alle Fälle selbst starten kannst.

Ausschließen würde ich immer die technische Dinge. Wenn Du nicht ganz genau weißt, was du tust und du wirklich keine Affinität zum Programmieren, zur Technik und zu HTML-Codes hast, überlasse das wirklich den Programmierern, Webmastern und Experten.

Aber in der inhaltlichen Gestaltung, und das ist ja die wesentliche Maßnahmenpalette bei der Suchmaschinenoptimierung, kannst du selbst aktiv werden. Dabei sollten die Inhalte perfekt gestaltet werden und die Website-Struktur stimmen.

Wenn du grundlegend ehrlich und transparent kommunizierst und wirklich eine authentische Website zeigst, dich als Experte/Expertin präsentierst und eine ganz einfache Kommunikation direkt auf deinen Kunden abstimmst, dann hast du wirklich die grundlegenden Dinge der Suchmaschinenoptimierung schon in Angriff genommen. Und das geht auf alle Fälle jederzeit selbst.

 

Hast du noch Fragen zum Thema „Suchmaschinenoptimierung selber machen oder auch nicht“, sende mir gerne eine Nachricht an kontakt@manuela-kind.de oder hinterlasse einen Kommentar.

Hab viel Erfolg und vor allem Spass bei der SEO-Arbeit!

Manuela.

Gute Texte – worauf kommt es an?

Gute Texte – worauf kommt es an?

Interview mit Dr. Sandra Meinzenbach

Mit Sandra Meinzenbach spreche ich darüber, was bei der Erstellung guter Texte zu beachten ist.Ich befrage Sandra zu ihrer Vorgehensweise, wenn es darum geht, die passenden Keywords im Text unterzubringen. Und Sandra gibt uns ein paar wertvolle Tipps, wie wir Fehler in Rechtschreibung und Grammatik im Text schnell erkennen können.

Mein Interviewgast: 

Sandra Meinzenbach lebt in Leipzig und arbeitet dort als freie Texterin. Sandra unterstützt ihre Kunden bei Texten für die Website und auch Printmedien. Darüber hinaus ist Sandra Korrektorin und Lektorin tätig. Dabei schaut sie, ob der Satzbau und die Formulierungen eines Textes stimmig sind, und sie sucht mögliche Rechtschreibfehler.

www.textarbeit-sprachkonzept.de/vita.html

Besseres Google Ranking durch Content Audit.

Besseres Google Ranking durch Content Audit.

Wie du häufige SEO Fehler vermeidest.

Wie hochzeitsportal24.de mit Content Audit eine besseres Google Ranking erreichte – Interview mit Raffael Schulz.

Raffael Schulz von hochzeitsportal24.de erzählt uns, wie er mit einer Bestandsaufnahme und Analyse seiner bestehender Website Inhalte – einem Content Audit – bessere Positionen innerhalb der Suchmaschinenergebnisse erreicht hat.

Ein spannender Erfahrungsbericht aus der Praxis eines Website Inhabers.

Mein Interviewgast:

Raffael Schulz lebt in Pforzheim. Er gründete 2009 das hochzeitsportal24.de und konzentrierte sich von Anfang an sehr auf SEO. Heute gehört hochzeitportal24.de zu den 3 führenden Websites rund um das Thema Hochzeit.

Seit April 2018 ist Raffael bei Chrono24 GmbH und baut dort einen neuen Marktplatz für Luxusschmuck auf – www.finejewels24.com.

Guter Content und SEO sind Raffaels Leidenschaft und so liegt es für ihn nahe, dass ein Content Audit für den SEO-Erfolg sehr sinnvoll ist.

 

Was ist Content Audit?

Content Audit bietet sich für Websites mit einem bereits vielfältig vorhandenen Content an. Dabei werden sämtliche Inhalte der Website in einen Überblick gebracht. Anschließend werden die Webanalysedaten betrachtet, um Beiträge und Inhalte herauszufiltern, die Potential für bessere Positionierungen zu bestimmten Keywords haben. Diese werden überarbeitet und optimiert. Nicht mehr aktuelle Inhalte werden angepasst, in andere Beiträge integriert oder auch gelöscht.

Der große Vorteil von Content Audit ist es, dass eine Überarbeitung bestehender Inhalt in der Regel weitaus zeitsparender durchgeführt werden können als die komplette Neuerstellung von Content.

Zudem profitieren die bestehenden Inhalte meist schon von einer gewissen Positionierung und Besucher-Traffic.

 

Content Audit – Idee, Vorgehen und Praxis-Tipps

Raffael Schulz erzählt uns, wie es zu der Idee kam einen Content Audit durchzuführen. Er erklärt, welche Schritte er und sein Team beim Content Audit gegangen sind. Welche Kriterien er anwendet, um potentiellen Content zu erkennen und die Art der Optimierung festzulegen.

Auch ein Content Audit ist Arbeit und kostet Zeit. Raffael gibt uns sehr praktische Tipps, wie du bei einem Content Audit vorgehen kannst und dabei deine Ressource Zeit im Auge behältst.

Anhand sehr praktischer Beispiele zeigt Raffael wie du beim Content Audit vorgehen kannst und welche Erfolge du damit erzielen kannst.

Wir beide sind uns einig: Content Audit ist ein sehr vernachlässigte SEO-Maßnahme mit enormen Erfolgspotential für das Ranking deiner Website.

Hör die den Erfahrungsbericht an, es lohnt sich sehr.

Viel Spaß dabei!

Manuela

 

Interessante Links und Tools zur Episode:

Interne Verlinkung – oft vergessenes SEO-Gold

Interne Verlinkung – oft vergessenes SEO-Gold

Interne Links – oft vergessenes SEO-Gold

Hast du dir schon einmal Gedanken über die interne Verlinkung deiner Website gemacht?

Mir fällt oft auf, dass viele Websites kaum interne Links setzen oder dies sehr unstrukturiert tun. Dabei gehört die Verlinkung zu den wichtigsten Rankingfaktoren für Google.

Meist konzentrieren sich die Bemühungen auf die Generierung von externen Links, also auf Links von anderen Websites. Doch auch eine gut durchdachte interne Linkstruktur kann wesentlich zum guten Ranking deiner Website beitragen. Der Vorteil an der internen Verlinkung ist, dass wir diese selbst steuern können.

 

Wikipedia Einträge sind gute Besipiele für strukturierte, interne Verlinkungen. Hier siehst du eine Ausschnitte aus dem Einrag zu “Wordpress”. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/WordPress

 

Wie wichtig sind interne Links?

Die interne Verlinkung hilft der Suchmaschine die Unterseiten thematisch zuzuordnen. Neue Inhalte, wie z.B. Blogbeiträge, können schneller in den Index der Suchmaschine gelangen, wenn sie von bestehenden Beiträgen und Seiten verlinkt werden.

Der Crawler der Suchmaschine erkennt den Link beim „Scannen“ der Seite und folgt ihm, das heißt er wird auf die neue Seite aufmerksam. Somit kann er auch die neue Seite scannen und indexieren. (Vorausgesetzt, der Link wurde nicht mit dem Befehl „nofollow, noindex“ markiert.) Der Suchmaschine wird damit signalisiert, welche Seiten thematisch verwandt sind und welche der Seiten den Haupt- oder Basisinhalt zum Thema beinhalten.

Auch für die Besucher der Website sind diese internen Links hilfreiche Wegweiser durch den Inhalt deiner Website. Du kannst so übersichtliche Themenseiten schaffen und den Besucher auf detailliertere Informationsseiten oder themenverwandte Seiten führen. Damit schaffst du eine klare und hilfreiche Nutzerführung.

Mit der internen Verlinkung hilfst du also der Suchmaschine und deinen Besucher, deine Website im thematischen Gesamtkontext zu erfassen und auf weitere Inhalte aufmerksam zu machen.

Dies zahlt sich nachhaltig auf dein Website Ranking aus.

 

Was ist der Link-Juice?

Jede deiner Unterseiten hat eine bestimmte Gewichtung oder Rankingpower. Die Startseite wird meist am häufigsten extern verlinkt und am meisten besucht. Sie hat damit ein starkes Gewicht. Mit einem Link von der Startseite auf eine Unterseite (z. B. Kategorieseite) gibt die Startseite etwas von ihrem „Link Juice“ diesem Link mit, der sich dann auf die Unterseite vererbt. Diese Rankingpower ist nicht unendlich und wird aufgeteilt unter den gesetzten Links.

Ein Rechenbeispiel:
Deine Startseite hat einen Link Juice von 100%. Von der Startseite aus verlinken wir auf drei Unterseiten. Damit bekommt jede diese Unterseiten ca. 33% des „Link-Juice“ vererbt.

Die Rankingpower jeder einzelnen Seite wird zusätzlich noch von anderen Faktoren beeinflusst.
Zum Beispiel bekommt ein Blogbeitrag noch mehr Rankingpower, wenn er zudem noch von externen Seiten verlinkt wird. Aber für unser heutiges Thema „Interne Verlinkung“ bleiben wir einmal bei dieser vereinfachten Betrachtungsweise.

Im Umkehrschluss bedeutet das für uns, dass wir wohl überlegt unseren „Link Juice“ verteilen sollten. Eine unstrukturierte Verlinkung quer durch alle Themen und Kategorien der Website, verteilt viel Link Juice auf zu viele Unterseiten, so dass dann eventuell gar keine Unterseite an Sichtbarkeit gewinnt.

 

Die strukturierte interne Verlinkung.

Verschaffe dir einen Überblick über die bestehende interne Verlinkung deiner Website. Grundsätzlich hilft dir zum Beispiel ein Tool wie der Screaming Frog, um überhaupt erst einmal einen Überblick über die Seitenstruktur deiner Website zu bekommen.

Du kannst kleinere Websites manuell durchforsten. Du kannst auch die Google Search Console verwenden. Oder du investierst in ein kostenpflichtiges SEO-Tool. Dann bekommst du auch detailliertere Informationen zu den Verlinkungen und teilweise auch eine visualisierte Linkstruktur.

Überprüfe, welche deiner Seiten bisher recht erfolgreich sind. Das siehst du in deinem Website Analysetool (z.B. Google Analytics). Welche Seiten werden häufig besucht, haben eine gute Aufenthaltsdauer und geringe Absprungraten (Kennzahlen immer in Kombination betrachten!)

Tipps zu Analysedaten von Google Analytics bekommst du in dieser Episode.

Erstelle dir eine Mindmap, ein Organigramm oder arbeite mit Karteikarten:

  • Welche Themenbereiche hast du?
  • Welche Seiten sind wichtige Basis-Seiten: Hier sind eher allgemeine Informationen zu einem Themenbereich zu finden.
  • Welche weiteren Seiten ergänzen den jeweiligen Themenbereich sehr gut, z. B. sind Detailinformationen oder spezielle Teilbereiche des Themas?

Bringe den informativen Inhalt deiner Website in eine übersichtliche und für den Besucher logische Anordnung.

Dann überlege dir, welche internen Verlinkungen hier hilfreich und sinnvoll sind.

 

 

Empfohlene Links zur Episode:

“SEO ist wie ein Fass ohne Boden!” – SEO-Glaubenssätze

“SEO ist wie ein Fass ohne Boden!” – SEO-Glaubenssätze

Was hält dich davon ab, mit SEO zu starten?

In dieser Episode erzähle ich dir von einer lieben Kollegin. Sie sagte mir, dass sie sich scheut ihre Website zu optimieren. Sie hat das Gefühl, dass sie damit nicht mehr fertig wird, wenn sie einmal damit angefangen hat. 

“Ich habe Respekt davor, weil SEO ist wie ein Fass ohne Boden!”

In dieser Episode erzähle ich dir meine Gedanken dazu. Das “Für” und “Wider” der Suchmaschinenoptimierung. Ich habe das Bild “Fass ohne Boden” gegen eine “Treppe aufwärts” ausgetauscht.

Willst du wissen:

  • Warum SEO gut für dein Business ist?
  • Ob du SEO selbst machen solltest?
  • Wie SEO einfach geht?

Dann höre dir diese Podcast-Episode an!


Ich freue mich auf deine Impulse und Meinung dazu. Schreib mir einen Kommentar dazu, wie du mit der Suchmaschinenoptimierung deiner Website umgehst oder auch haderst. Was sind deine größten Herausforderungen beim Thema SEO? Und: Kennst du noch mehr Argumente gegen SEO?

Viele Grüße
Deine Manuela

 

3 Ideen, um das Potenzial deiner Website voll auszuschöpfen

3 Ideen, um das Potenzial deiner Website voll auszuschöpfen

Magst du lieber lesen statt hören, dann findest du hier eine Zusammenfassung der Podcast-Episode.

Wie kann deine Website dich unterstützen?

Mir ist bei Gesprächen und SEO-Coachings aufgefallen, dass das volle Potential einer Website oftmals gar nicht ausgeschöpft wird.
Jeder spricht über Website- Optimierung und das Google Ranking, aber wie kann dich deine Website noch richtig gut unterstützen? Drei Imulse gebe ich dir heute.

 

Beispiel #1: Ich brauche gar keine Kunden mehr, die mich finden.

Eine Kundin sagte mir einmal beim Coaching-Termin, dass sie gar nicht so recht weiß, wie ihr SEO nützen soll. Sie suche gar keine Kunden, denn Kunden hätte sie zur Genüge. Sie kann gar keine neuen Kunden aufnehmen. Schön, wenn man das sagen kann, oder?

Meine Kundin stand vor einer ganz anderen Herausforderung. Ihr fehlten die Mitarbeiter. Hier war es ein ambulanter Pflegedienst, um den es ging. Aber die Problematik mit dem Mitarbeitermangel kennen noch viele andere Branchen, wie zum Beispiel das Handwerk, die Hotellerie und Gastronomie.

Es gibt nicht ausreichend gut ausgebildete Mitarbeiter und kann sehr lange dauern bis passende Mitarbeiter gefunden werden. Daraus resultiert oftmals auch die zusätzliche Belastung der Mitarbeiter, die noch da sind. Sie müssen die Mehrarbeit leisten und den Personalmangel abfangen. Passende Mitarbeiter zu finden ist eine wichtige Herausforderung für Unternehmen. Neue Mitarbeiter zu finden kann für den langfristigen Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens entscheidend sein.

Neue Mitarbeiter ansprechen und  finden – dabei kann deine Website dich wunderbar unterstützen.

Wichtig ist es:
• Dass der potentielle Mitarbeiter alle relevanten Informationen findet.
• Die Stellenbeschreibung persönlich ansprechend und konkret formuliert ist. (Inspiration in Jobportalen suchen)
• Der potentielle Mitarbeiter das Team und die Geschäftsführung auch schon visuell kennen lernen kann. Das bedeutet, es sollten Fotos von realen Menschen, vom Team auf der Website zu finden sein.

Viele Stellenbeschreibungen sind sehr nüchtern, kühl, wenig konkret formuliert. Wenn wir den Mitarbeiter als unseren Kunden betrachten, würden wir angesichts solch einer nüchternen Ansprache erwarten, dass der Kunde sich „angezogen“ fühlt ?

Erstelle ein „Wunsch-Mitarbeiter-Profil“ genauso wie du ein Wunschkundenprofil erstellst.

Eine Anleitung dazu findest du in dem Blogartikel hier: “Wunschkunden finden”

Versetze dich in die Situation deines zukünftigen Mitarbeiters: Was ist ihm wichtig? Worauf legt er Wert? Was kannst du ihm ganz konkret anbieten? Welche Philosophie, welches Wertesystem findet er in deinem Unternehmen vor?

Wenn du Inspiration suchst, dann frage deine bestehenden Mitarbeiter und recherchiere in Mitarbeiter-Feedbacks auf Arbeitgeber-Bewertungsportalen (z.B. kununu).
Wichtig ist, dass du deinen Mitarbeiter ANSPRICHST und nicht in der dritten Person über (irgend-)einen Job redest.

 

Beispiel #2: Meine Kunden suchen mich nicht bei Google, die kennen meinen Namen schon.

Mein nächstes Beispiel habe ich aus der Zusammenarbeit mit einer Architektin. Ihr Architekturbüro hatte den Leistungsfokus und auch die Leidenschaft in der Sanierung von Denkmalgeschützen Gebäuden gefunden.

Ihre Auftragsgeber sind zumeist Institutionen und Verwaltungen. Diese Entscheider suchen weniger in der Suchmaschine nach geeigneten Projektpartnern und Dienstleistern. Sie orientieren sich meist regional, an ihrem Netzwerk bisheriger Partner, lernen einen neuen Dienstleister vielleicht bei einer Offline-Veranstaltung kennen, durch persönliche Empfehlung oder persönliche Vorstellung des Dienstleisters.

Kurz und gut: Diese Entscheider haben zumeist schon einen konkreten Namen im Kopf. Ihr Blick auf die Website dient der Recherche und Information zum Architekturbüro. Sie wollen wissen, mit wem sie es zu tun haben, welche Expertise hier dahintersteckt, wieviel Erfahrung die Architekten schon mit Denkmalsanierung haben und vieles mehr. Sie suchen ganz konkrete Informationen und greifen direkt auf die Website zu.

Wenn diese Situation auf dich zutrifft, dann sorge auch hier dafür, dass diese Besucher genau das finden was sie suchen. Gib ihnen die Referenzen, welche sie als „Argumentationsstütze“ benötigen. Schreibe ihnen keine langen Geschichten, sondern die Fakten zu deiner Erfahrung und Expertise. Welche sie benötigen, um abgleichen zu können, ob du sie bei dem neuen Projekt erfolgreich unterstützen kannst.

Vergiss bitte dennoch nicht deine „über-mich“-Seite und diese auch zu verlinken bzw. Kurzvorstellungen in den Text einzubauen. Denn zuerst kommt vielleicht der „Faktencheck“ für diese Entscheider, aber auch der persönliche Sympathie-Check lässt sich bei uns Menschen nicht ignorieren. 

 

Beispiel #3: Meine Website nimmt mir Terminfindung und Korrespondenz ab.

Das dritte Beispiel kenne ich auch aus eigener Erfahrung sehr gut. Ich habe für mich erkannt, dass die Website mir viele Prozesse verkürzen und erleichtern kann. Ich spare unter anderem wertvolle Zeit, die ich für Projekte nutzen kann.

Ich nutze zur Terminfindung für Kennenlerngespräche und Coachingtermine ein „Buchungstool“. Bei mir ist es Youcanbook.me. Aber es gibt noch einige andere Anbieter. In diesem Tool kann ich die Zeitfenster für mögliche Kennenlerngespräche (meinen SEO-Plausch) festlegen. Meine Interessenten können direkt auf der Website den Link anklicken und gelangen in die Terminübersicht. Dort können sie einen Wunschtermin auswählen.

Dann hinterlassen sie mir noch ihre E-Mail-Adresse und Website-Adresse, damit kann ich sie kontaktieren und bis zum SEO-Plausch auch schon ihre Website anschauen. Meine Interessenten und auch ich bekommen den ausgewählten Termin per E-Mail bestätigt und können ihn mit einem Klick in unsere eigenen Kalender speichern.

Dieser kurze Buchungsprozess erspart viel Zeit, die wir eventuell gebraucht hätten für:

• Wiederholte Telefonate, um den Gesprächspartner zu erreichen und einen Termin zu vereinbaren.
• E-Mail Korrespondenz hin und her gesendet, um einen passenden Termin zu finden.
• Falsch notierte Termine, Zahlendreher, etc.

Natürlich kannst du mir auch jederzeit einfach eine E-Mail an kontakt@manuela–kind.de senden.
Wenn du dich für den Einsatz eines Terminbuchungs-Tools entscheidest, dann beachte bitte die Datenschutzverordnungen und dass du eventuell einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Anbieter abschließen solltest. Hier findest du ein Interview mit der Rechtsanwältin Alexandra Rogner zum Thema „Datenschutzgrundverordnung-DSGVO“.

Zum Thema Korrespondenz passen auch die häufig gestellten Fragen oder häufige Missverständnisse. Beides lässt sich sehr gut mit der Website „abfangen“. Wenn dir auffällt, dass Interessenten dir immer wieder die gleichen Fragen stellen oder die gleichen Dinge immer wieder falsch verstehen, dann betrachte deine Website. Gibt sie an den richtigen Stellen die entscheidenden Stellen die richtigen Antworten und Erklärungen? Ist alles einfach und klar zu verstehen? Wie könntest du deine Besucher noch besser „abholen“?

Eine klare und richtig positionierte Botschaft und Information auf der Website kann dir eine Menge Zeit sparen. Und kann auch dafür sorgen, dass Interessenten überhaupt auf deiner Website bleiben und dort gern stöbern.

Welche Aufgaben nimmt dir deine Website ab? Welche Unterstützung nutzt du? Ich freue mich über deinen Kommentar und Impulse. Lass uns gern darüber diskutieren, wie wir das volle Potential unserer Websites nutzen könne.

Viele Grüße von
Manuela