Diesen SEO-Plan solltest du dir vorher machen.

Magst du lieber lesen statt hören, dann findest du hier eine Zusammenfassung der Podcast-Episode.

Du bist Experte auf deinem Gebiet, hast eine Website und schon einige Blogbeiträge erstellt. Doch die Kunden bleiben aus oder es melden sich die „falschen“ Kunden?

Google ist die marktführende Suchmaschine und der Begriff „googeln“ gehört schon zu unserem täglichen Sprachgebrauch. „Ich muss meine Website für Google optimieren.“ – denkst du. Also googelst du „SEO selbst machen“ und stürzt dich ins digitale Infogetümmel – bis du am Ende frustriert und überfordert bist.

Und auf einmal sind sie da, die ersten frustrierenden Gedanken:

• SEO ist so kompliziert.
• SEO ist so viel Arbeit.
• Ich habe keine Zeit für SEO.

Kennst du das? Damit bist du nicht allein.

Warum du SEO machen solltest?

​SEO ist ein weitreichendes Feld und wirkt ziemlich komplex. Nun könntest du ganz auf SEO verzichten und darauf vertrauen, dass alles seinen Weg gehen wird. Dabei ist jedoch zu bedenken, dass:

  • deine potentiellen Kunden vermutlich schon in der Suchmaschine nach einem Angebot wie deinem suchen
  • deine Mitbewerber sich wahrscheinlich schon um die Suchmaschinenoptimierung kümmern
  • dass du mit Sicherheit schon einiges an Arbeit, Zeit und Geld in deine Website gesteckt hast – das sollte doch nicht umsonst gewesen sein, oder?

Wie kannst du mit der Suchmaschinenoptimierung beginnen?

Bevor du viel Zeit und Energie in die Suchmaschinenoptimierung steckst, solltest du dir im Klaren darüber sein, wohin die Reise gehen soll. Denn es lässt sich wirklich viel Zeit mit einer Vielzahl an SEO-Maßnahmen verbringen. Doch ohne Plan fällt die Auswertung der SEO Erfolge schwer. Schnell arbeitest Du in die „falsche“ Richtung und bekommst so keinen nennenswerten Erfolg mit deiner Website.

Schritt 1: Notiere dir deinen Zielkunden und deine Zielsetzung.

Bitte schreibe dir unbedingt auf, wer dein Zielkunde ist. Stichworte genügen. Das Niederschreiben macht das Profil des Zielkunden oft noch viel, viel klarer.

Diese Fragen können dir dabei helfen:

  • Was für einen Wunsch, Problem oder ein Ziel haben deine Kunden?
  • Was ist diesem Menschen wichtig? Wie tickt er?
  • Welche Werte, Interessen haben deine Kunden?
  • Was brauchen diese Kunden grundsätzlich? (Basisanforderungen)
  • Was mögen deine Kunden? – Was mögen deine Kunden nicht?
  • Wie informiert sind deine Kunden zu deinem Thema, wenn sie zu dir kommen? Haben sie schon Grundkenntnisse oder Erfahrungen?

 

Rufe dir die Erstkontakte mit deinen Wunschkunden ins Gedächtnis und notiere dir:

  • Was sind ihre häufigsten Fragen in Bezug auf dein Angebot?
  • Welches sind die größten Einwände bzw. Hürden in Bezug auf dein Angebot?
  • Welche Wörter verwenden sie in Bezug auf dein Angebot? (Kundensprache)

 

Erinnere dich an die Rückmeldungen deiner bisherigen Kunden:

  • Was wurde oft als besonders hilfreich/gut erwähnt?
  • Welches Ergebnis/Lösung betonten die Kunden besonders?
  • Was fällt in den Feedbacks sonst noch auf?
Was soll deine Website für dich und dein Business leisten?

Wie in allen anderen Bereichen der Unternehmensarbeit ist es wichtig, dass du klar beschreiben kannst, welche Ziele du mit SEO erreichen möchtest. Dabei empfehle ich dir, deine Ziele in strategische Ziele und in klar herunter gebrochene Projektziele zu definieren.

Mögliche strategische Ziele können sein:

  • „Branding“: dein Unternehmen/die Marke bekannter machen, dadurch dass die Website häufiger in den Suchergebnislisten erscheint
  • „Neukundengewinnung“: die Zahl der Besucher deiner Website oder deines Online Shops steigern, um mehr Neukunden zu gewinnen
  • „Marketing online“: mehr Kunden online abholen und so z.B. Marketingkosten im Printbereich einsparen.
  • „Mitarbeitergewinnung“: gute Auffindbarkeit der eigenen Stellenangebote in der Suchergebnisliste und deine Präsentation als Arbeitgeber auf der eigenen Website
  • „Expertise zeigen“: durch gute Inhalte zu mehr Sichtbarkeit und mehr Referenzlinks.

Dein Projektziel ist vermutlich, die Auffindbarkeit deiner Website in der Suchergebnisliste zu verbessern. Ein allgemein formuliertes Ziel, wie „Die Website soll auf der ersten Seite der Google-Ergebnisliste stehen.“ ist keine klare Zielrichtung. Denn die Wunschposition in der Suchergebnisliste sollte immer nur Keyword-bezogen formuliert werden. Die Frage sollte also eher lauten: Zu welcher Suchanfrage und für welchen Zielkunden soll deine Website auf den vorderen Plätzen der Suchergebnisliste erscheinen.

Dabei solltest du immer berücksichtigen, dass die Erreichbarkeit einer solchen Zielsetzung noch von weiteren Faktoren abhängt, wie z.B.:

  • Wie viele Mitbewerber werden zum anvisierten Keyword in der Suchergebnisliste angezeigt?
  • Wie gut sind die top rankenden Websites optimiert?
  • Wie viel regelmäßige SEO-Arbeit und hochwertigen Inhalt kannst du selbst erbringen?

 

Schritt 2: Mache die inhaltliche und strukturelle Bestandsaufnahme deiner Website.

Es gibt vielfältige Ziele für deine Website. Wichtig ist jedoch, dass du dir im Klaren darüber bist, was du erreichen möchtest und du versuchst aus der Perspektive deiner Besucher diese Aktionen zu positionieren. Was sollen deine Besucher konkret tun auf deiner Website? Möchtest du, dass sie dich bei Interesse anrufen? Dann sorge dafür, dass deine Telefonnummer gut sichtbar, an mehreren Stellen deiner Website, erscheint. Sollen sie ein Anfrageformular ausfüllen oder sich zu deinem Newsletter anmelden? Dann sorge auch hier dafür, dass diese Elemente immer wieder auf deiner Website sichtbar sind und informiere deine Besucher darüber, was sie erwartet.

Betrachte deine einzelnen Seiten und frage dich:

  • Findet mein Kunde hier was er sucht?
  • Ist die Fülle an Informationen ausreichend und passend für meine potentiellen Kunden?
  • Haben die Besucher die Möglichkeit einfach mit mir in Kontakt zu kommen?
  • Was macht den Unterschied zu meinen Mitbewerbern aus? Ist dieser Unterschied erkennbar?

 

Schritt 3: Schaue auf das was du schon hast!

Vielleicht hast du schon einige Blogbeiträge und suchst immer wieder verzweifelt nach neuen Blogthemen. Hast du den Erfolg deiner bisherigen Blogbeiträge schon einmal ausgewertet?

Im Google Analytics Tool kannst du dir die Ergebnisse deines Contents anschauen. Navigiere zu: „Verhalten“ > „Websitecontent“ > „Alle Seiten“ und betrachte dir den Zeitraum der letzten 6 Monate.

  • Welche Inhalte wurden am häufigsten besucht?
  • Wie lange hielten sich die Besucher im Schnitt auf?

Erkennst du beliebte Themen und passen diese wiederum zu deinen Botschaften und den Zielen deiner Website? Ziel dieser Auswertung ist es, den bestehenden Content so gut zu optimieren, dass er dir hilft, neue passende Besucher zu bekommen und als Kunden zu gewinnen.

Content Audit – Bestandsaufnahme des bestehenden Contents

Du kannst mit einem „content audit“ Zeit sparen, denn die Recherche und Neuerstellung von Inhalten ist meist viel aufwendiger. Die Bestandsaufnahme deines bisherigen Content hilft dir auch, noch besser zu fokussieren und zu kommunizieren. Du „schärfst“ deine Inhalte und deine Botschaft und richtest den Content zielführend auf deine Wunschkunden aus.

Keywordanalyse

Um wirklich die richtige Ansprache zu treffen und von den passenden Menschen gefunden zu werden, ist eine gute und fundierte Keywordanalyse als Basis unerlässlich. Auch hier kannst du unter anderem auch schon auf bestehende Werte zurückgreifen und für dich auswerten. In der Google Search Console erkennst du, zu welchen Suchanfragen du Besucher erhalten hast. Stimmen diese Suchanfragen mit deinen favorisierten Keywords überein? Notiere dir neue und noch unbekannte, aber passende Suchbegriffe.

Nutze den Google Adwords Keyword Planer, um herauszufinden:

  • Wie hoch das Suchvolumen für das jeweilige Keyword ist.
  • Wie stark der Wettbewerb zum jeweiligen Keyword ist.
  • Welche Keywords und Keyword-Kombinationen noch möglich sind. Achte hier vor allem auch auf die sogenannten „W-Fragen“. Alle Begriffskombinationen, die als Frage formuliert sind.

Jetzt reduziere die Liste auf die wichtigsten 10 – 15 Keywords. Wähle auch Keywordkombinationen, die aus mehr als einem Wort bestehen. Viele Einzelwörter sind sehr allgemein, so dass sie dir nicht wirklich weiterhelfen werden. Dein Keyword sollte ein ansprechendes Suchvolumen haben. Stürze dich bitte nicht auf alles, was 1000 Suchanfragen und mehr verspricht, denn 100 passende Suchanfragen im Monat sind hilfreicher als 1000 nicht so treffende Suchanfragen. Schaue, welche dieser Suchanfragen einen recht geringen Wettbewerb haben. Damit steigerst du einfach deine Chancen durch die Nische an deinen Mitbewerbern vorbei zu gelangen.

Und zum Schluss: Prüfst du bitte alle ausgewählten Keywords noch einmal auf Sinnhaftigkeit und passenden Kontext zu deinem Thema. Gut passende Blogbeiträge und Unterseiten zu diesem Keyword, sollten dir hier sofort in den Sinn kommen.

Nun geht es an die Feinarbeit!

Überarbeite zuerst deine bestehenden Inhalte. Gibt es Blogbeiträge, die sich inhaltlich gleichen? Dann führe diese Beiträge zu einem Beitrag zusammen. Es ist hilfreicher einen guten und etwas längeren Beitrag zu publizieren, als viele kürzere zum gleichen Thema. Aktualisiere ältere Beiträge und veröffentliche sie erneut.

Lassen sich Beiträge auch mehrfach verwenden? Damit meine ich nicht nur das Teilen in Social-Media-Kanälen. Kannst du die Inhalte zum Beispiel auch für ein Videotutorial, eine Podcast Episode oder als Basis für ein Webinar nutzen? Ein vielfältiger Einsatz von verschiedenen Contentformaten (Video, Audio, Text) ist hilfreich, da wir Menschen meist unterschiedliche Formate bevorzugt konsumieren. Hast du das Thema bereits einmal intensiv recherchiert und qualitativ hochwertig z.B. als Text erstellt, so ist das eine tolle Basis, um daraus weitere Formate zu erstellen.

Behalte dabei immer deine Zielkunden und ihre Fragen im Kopf.

Schritt 4: Behalte den gewonnenen Überblick.

Zumindest ein SEO-Kurzcheck deiner Website sollte einen festen Termin in deinem Kalender haben. Schreibe alle Optimierungsmaßnahmen in deinem „SEO-Tagebuch“ mit. Viele SEO-Erfolge sind erst nach einigen Monaten sichtbar. Anhand deiner Notizen kannst du Rückschlüsse ziehen, was gut funktioniert hat und was eventuell noch optimiert werden muss.

Wie du häufige SEO Fehler vermeidest.Doch was und wie suchen Menschen eigentlich und welche Schlüsse kannst du daraus ziehen?   Zuerst ist es wichtig festzuhalten, dass die Suchmaschine das Werkzeug ist, dass deine Kunden nutzen. Sie suchen etwas und Google zeigt ihnen die Ergebnisse, welche am besten zur Suchanfrage passen könnten. Wie gut diese Inhalte passen, das hast du grundsätzlich in in der Hand. Erstelle hochwertige Inhalte, die auf deine potentiellen Kunden zugeschnitten sind.   Sichtbarkeit in der Suchergebnisliste hängt unmittelbar mit der Qualität deiner Inhalte und der Befriedigung der Nutzerbedürfnisse zusammen. Sind die Nutzersignale positiv, so honoriert die Suchmaschine dies langfristig auch mit einer besseren Positionierung.   Wenn dein Kunde die Suchmaschine nutzt, dann hat er einen Wunsch, einen Grund, eine Intention. Er sucht eine Anleitung dafür, wie er ein Problem lösen kann. Er sucht ein bestimmtes Buch, das ihm vielleicht empfohlen wurde und das er nun kaufen möchte. Oder, er sucht deine Firma, die er kennt, aber dessen Domain er nicht im Kopf hat (oder die er aus Bequemlichkeit nicht eintippen will). All diese Dinge gibt der Suchende in den Google Suchschlitz ein.   Google hat diese verschiedenen Kategorien der Suchintensionen in seinen Guidelines definiert.   Ich möchte dir hier kurz die wesentlichen Suchintensionen erklären. Mit diesem Hintergrundwissen kannst du selbst deinen Content und deine verwendeten Keywords besser kategorisieren.   Die informationsbezogene Suchanfrage.   Sucht der Nutzer eine Anleitung, so möchte er Informationen, wie er etwas tun kann. Er möchte mehr zu einem bestimmten Thema erfahren. Er sucht nach Antworten auf bestimmte Fragen, Lösungen für Problemstellungen oder nach Informationen zu Hintergründen oder Zusammenhängen. Diese Suchanfragen haben meist keine konkrete Kaufabsicht, dienen aber oft der Recherche, bevor eine konkrete Kaufabsicht entsteht. Der potentielle Kunde befindet sich in den Phasen Inspiration und Recherche.   Hilfreich sind für diese Suchenden meist: ·        Blogbeiträge ·        Redaktionelle Berichte ·        Anleitungen ·        Definitionen und Lexikoneinträge     Die Informationssuche ist geprägt davon, dass der Suchenden meist ein Wie, Was oder Warum im Kopf hat und die Suchbegriffe eher allgemein gehalten sind. Diese Suchanfragen werden am häufigsten eingesetzt.   Für dich bedeutet das: Biete deinen Interessenten die Informationen, die sie in dieser Phase benötigen, indem du hilfreiche Blogbeiträge schreibst. Unterstütze sie bei ihrer Problemlösung mit Anleitungen und Basisinformationen zu deinem Thema. Du solltest hier nicht darauf vertrauen, dass sich dein Angebot direkt verkauft, denn deine Interessenten sind vielleicht zum ersten Mal auf das Thema gestoßen und noch gar nicht bereit dafür, sich für eine Buchung oder Kauf zu entscheiden. Deine Inhalte können aber hier den wichtigen Grundstein legen, um in Erinnerung zu bleiben, als Experte wahrgenommen zu werden und damit einen erfolgreichen Abschluss vorzubereiten.   Nutzer hierfür die Inspiration aus typischen Fragen, die deine bisherigen Kunden beim Erstkontakt gestellt haben. Was wirst du oft auf Netzwerktreffen gefragt, wenn du dich und dein Angebot vorstellst.     Sucht der Besucher ein Angebot oder Produkt, das er kaufen möchte, so ist er bereits für eine Transaktion (Kaufen) bereit. Er hat eine klare Vorstellung was er sucht und was er tu möchte. Diese Suche können wir in die Kategorie der transaktionsorientierte Suchanfrage einsortieren. Gut zu erkennen sind diese Suchanfragen an den ergänzenden Suchbegriffen „…kaufen“, „…buchen“, „…Download“ und ähnliche. In diese Kategorie gehören also alle Suchanfragen bei denen der Besucher etwas tun möchte (kaufen, sehen, hören etc.).   Dein potentieller Kunde ist schon soweit informiert, dass er genau weiß, was er möchte. Hier wird er sich verstärkt die Detailinformationen zu deinem Angebot anschauen und dabei entscheiden wollen, ob er dich bucht oder dein Produkt kauft. Gib ihm an dieser Stelle die wichtigsten Informationen kurz und konkret. Kläre zum Beispiel als Berater alle Fragen zum Ablauf der Zusammenarbeit und mache ihm die Buchung oder den Direktkontakt so leicht wie möglich. Benenne deine Produkte und Angebote eindeutig, vermeide zu verspielte Phantasienamen. Wenn dein Kunde einen Yoga Kurs sucht, dann benenne ihn auch so.   Auch deine redaktionellen Inhalte können hier wieder helfen, eine Kaufentscheidung vorzubereiten. Biete Downloads für Whitepaper und Checklisten an. Die Suchintensionen lassen sich nicht für alle Branchen und Angebote hier ganz klar abgrenzen. Die Schwelle von Information zu Entscheidung ist hier fließend. Wichtig ist aber, dass du auf den Detailseiten deiner Angebote und Produkte klar die Fakten und Vorteile benennst und den Kunden nicht mit inspirierenden Blogbeiträgen wieder ablenkst. Bleibe im Kanal hin zur Buchung, leicht, verständlich und unkompliziert.     Eine weitere Kategorie ist die der navigationsorientierten Suchanfrage. Mit dieser Suchanfrage möchte der Suchende zu einem bestimmten Ort navigieren.  Hand aufs Herz: Wie oft hast du bei Google schon „Facebook“ eingegeben, statt die Facebook-Domain im Webbrowser einzugeben? Dies wäre so eine navigationsorientierte Suchanfrage. Auch Suchen zu Unterseiten einer bestimmten Domain, wie zum Beispiel eine Supportseite eines Produktherstellers oder die Eingabe des Namens eines Unternehmens fallen in diese Kategorie.   Insbesondere bei der mobilen Suche kommt die „Visit-in-person“-Suche zum Tragen. Hier möchten die Suchenden einen bestimmten Ort persönlich besuchen, z.B. ein Unternehmen, ein Restaurant, einen Laden o.ä. Hierfür empfehle ich dir, dass du auf alle Fälle dein Google My Business Profil pflegst und dich somit, insbesondere lokal, auffindbar machst.   Es gibt also im Wesentlichen die Suchintensionen:   ·        Information ·        Transaktion ·        Navigation ·        Visit-in-person Doch was und wie suchen Menschen eigentlich und welche Schlüsse kannst du daraus ziehen?   Zuerst ist es wichtig festzuhalten, dass die Suchmaschine das Werkzeug ist, dass deine Kunden nutzen. Sie suchen etwas und Google zeigt ihnen die Ergebnisse, welche am besten zur Suchanfrage passen könnten. Wie gut diese Inhalte passen, das hast du grundsätzlich in in der Hand. Erstelle hochwertige Inhalte, die auf deine potentiellen Kunden zugeschnitten sind.   Sichtbarkeit in der Suchergebnisliste hängt unmittelbar mit der Qualität deiner Inhalte und der Befriedigung der Nutzerbedürfnisse zusammen. Sind die Nutzersignale positiv, so honoriert die Suchmaschine dies langfristig auch mit einer besseren Positionierung.   Wenn dein Kunde die Suchmaschine nutzt, dann hat er einen Wunsch, einen Grund, eine Intention. Er sucht eine Anleitung dafür, wie er ein Problem lösen kann. Er sucht ein bestimmtes Buch, das ihm vielleicht empfohlen wurde und das er nun kaufen möchte. Oder, er sucht deine Firma, die er kennt, aber dessen Domain er nicht im Kopf hat (oder die er aus Bequemlichkeit nicht eintippen will). All diese Dinge gibt der Suchende in den Google Suchschlitz ein.   Google hat diese verschiedenen Kategorien der Suchintensionen in seinen Guidelines definiert.   Ich möchte dir hier kurz die wesentlichen Suchintensionen erklären. Mit diesem Hintergrundwissen kannst du selbst deinen Content und deine verwendeten Keywords besser kategorisieren.   Die informationsbezogene Suchanfrage.   Sucht der Nutzer eine Anleitung, so möchte er Informationen, wie er etwas tun kann. Er möchte mehr zu einem bestimmten Thema erfahren. Er sucht nach Antworten auf bestimmte Fragen, Lösungen für Problemstellungen oder nach Informationen zu Hintergründen oder Zusammenhängen. Diese Suchanfragen haben meist keine konkrete Kaufabsicht, dienen aber oft der Recherche, bevor eine konkrete Kaufabsicht entsteht. Der potentielle Kunde befindet sich in den Phasen Inspiration und Recherche.   Hilfreich sind für diese Suchenden meist: ·        Blogbeiträge ·        Redaktionelle Berichte ·        Anleitungen ·        Definitionen und Lexikoneinträge     Die Informationssuche ist geprägt davon, dass der Suchenden meist ein Wie, Was oder Warum im Kopf hat und die Suchbegriffe eher allgemein gehalten sind. Diese Suchanfragen werden am häufigsten eingesetzt.   Für dich bedeutet das: Biete deinen Interessenten die Informationen, die sie in dieser Phase benötigen, indem du hilfreiche Blogbeiträge schreibst. Unterstütze sie bei ihrer Problemlösung mit Anleitungen und Basisinformationen zu deinem Thema. Du solltest hier nicht darauf vertrauen, dass sich dein Angebot direkt verkauft, denn deine Interessenten sind vielleicht zum ersten Mal auf das Thema gestoßen und noch gar nicht bereit dafür, sich für eine Buchung oder Kauf zu entscheiden. Deine Inhalte können aber hier den wichtigen Grundstein legen, um in Erinnerung zu bleiben, als Experte wahrgenommen zu werden und damit einen erfolgreichen Abschluss vorzubereiten.   Nutzer hierfür die Inspiration aus typischen Fragen, die deine bisherigen Kunden beim Erstkontakt gestellt haben. Was wirst du oft auf Netzwerktreffen gefragt, wenn du dich und dein Angebot vorstellst.     Sucht der Besucher ein Angebot oder Produkt, das er kaufen möchte, so ist er bereits für eine Transaktion (Kaufen) bereit. Er hat eine klare Vorstellung was er sucht und was er tu möchte. Diese Suche können wir in die Kategorie der transaktionsorientierte Suchanfrage einsortieren. Gut zu erkennen sind diese Suchanfragen an den ergänzenden Suchbegriffen „…kaufen“, „…buchen“, „…Download“ und ähnliche. In diese Kategorie gehören also alle Suchanfragen bei denen der Besucher etwas tun möchte (kaufen, sehen, hören etc.).   Dein potentieller Kunde ist schon soweit informiert, dass er genau weiß, was er möchte. Hier wird er sich verstärkt die Detailinformationen zu deinem Angebot anschauen und dabei entscheiden wollen, ob er dich bucht oder dein Produkt kauft. Gib ihm an dieser Stelle die wichtigsten Informationen kurz und konkret. Kläre zum Beispiel als Berater alle Fragen zum Ablauf der Zusammenarbeit und mache ihm die Buchung oder den Direktkontakt so leicht wie möglich. Benenne deine Produkte und Angebote eindeutig, vermeide zu verspielte Phantasienamen. Wenn dein Kunde einen Yoga Kurs sucht, dann benenne ihn auch so.   Auch deine redaktionellen Inhalte können hier wieder helfen, eine Kaufentscheidung vorzubereiten. Biete Downloads für Whitepaper und Checklisten an. Die Suchintensionen lassen sich nicht für alle Branchen und Angebote hier ganz klar abgrenzen. Die Schwelle von Information zu Entscheidung ist hier fließend. Wichtig ist aber, dass du auf den Detailseiten deiner Angebote und Produkte klar die Fakten und Vorteile benennst und den Kunden nicht mit inspirierenden Blogbeiträgen wieder ablenkst. Bleibe im Kanal hin zur Buchung, leicht, verständlich und unkompliziert.     Eine weitere Kategorie ist die der navigationsorientierten Suchanfrage. Mit dieser Suchanfrage möchte der Suchende zu einem bestimmten Ort navigieren.  Hand aufs Herz: Wie oft hast du bei Google schon „Facebook“ eingegeben, statt die Facebook-Domain im Webbrowser einzugeben? Dies wäre so eine navigationsorientierte Suchanfrage. Auch Suchen zu Unterseiten einer bestimmten Domain, wie zum Beispiel eine Supportseite eines Produktherstellers oder die Eingabe des Namens eines Unternehmens fallen in diese Kategorie.   Insbesondere bei der mobilen Suche kommt die „Visit-in-person“-Suche zum Tragen. Hier möchten die Suchenden einen bestimmten Ort persönlich besuchen, z.B. ein Unternehmen, ein Restaurant, einen Laden o.ä. Hierfür empfehle ich dir, dass du auf alle Fälle dein Google My Business Profil pflegst und dich somit, insbesondere lokal, auffindbar machst.   Es gibt also im Wesentlichen die Suchintensionen:   ·        Information ·        Transaktion ·        Navigation ·        Visit-in-person

​Vorschlag für deinen SEO-Zeitplan.

Zugegeben, das sieht schon wieder nach viel Arbeit aus. Ja, SEO ist Arbeit. Aber machbar! Teile dir deine Aufgaben in kleine Pakete auf. Du musst und solltest nicht alle Maßnahmen auf einmal durchführen.

Ein Beispiel, wie du die Suchmaschinenoptimierung planen kannst:

  • Kurzcheck deiner Website: mindestens einmal im Monat, 30 – 60 Minuten; damit hast du immer einen Überblick zur Entwicklung deiner Website
  • Tiefergehende Analyse deiner Website: mindestens einmal im Quartal; hier betrachtest du alle relevanten Kennzahlen (häufig besuchte Seiten, Aufenthaltsdauer, Conversionrate, Absprungrate etc.) und notierst dir notwendige Maßnahmen für das nächste Quartal.
  • Schnüre kleine Arbeitspakete, wie z. B. einzelne Blogbeiträge zu einem umfassenden Beitrag zusammenführen und neu veröffentlichen, eine Inhaltsseite (z. B. Angebotsseite oder „Über mich“- Seite) überarbeiten; das kannst du anfangs in einem halben bis ganzen Arbeitstag durchführen, später wird es mit der Routine meist schneller gehen.
  • Wichtig ist: Nimm dir nur ein oder zwei Seiten vor. Wenn du gleich die komplette Website überarbeiten möchtest, so ist die Gefahr groß, rasch in Zeitnot und Frust zu kommen.
  • Bitte kümmere dich auch darum, dass deine Website technisch aktuell ist und einwandfrei funktioniert. Oder delegiere die Überwachung deiner Website, die Updates der notwendigen Software und das regelmäßige Erstellen von Backups an deinen Programmierer oder Webmaster.

Fazit:

SEO ist eine Disziplin im Online Marketing, die dir kontinuierlich dabei helfen kann, dein Angebot und deine Präsenz immer besser auf deine Zielkunden und deine Ziele auszurichten. Wenn du deine Website immer aktuell hältst und so aufräumst, wie du es mit deinem „Schaufenster“ in der Offline-Welt auch tun würdest. Dann wirst du langfristig von mehr Sichtbarkeit, mehr Kunden und weniger Zeitaufwand durch mehr Routine und Klarheit profitieren.

Hast du noch mehr Fragen zum Thema Suchmaschinenoptimierung, so schreibe mir sehr gerne eine E-Mail an kontakt@manuela-kind.de. Ich freue mich über alle Anfragen und Ideen für weitere Podcast-Episoden.

Hab eine schöne Zeit! Ich hoffe, wir hören uns beim nächsten Mal wieder.
Bis bald.
Manuela.

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Du bekommst meine SEO-Einschätzung zu deiner Website. Wir lernen uns kennen. Und ich zeige dir, was wir gemeinsam erreichen können.
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