Wie du Suchmaschinenoptimierung selbst machen kannst – 5 Tipps für SEO Anfänger.

Magst du lieber lesen statt hören, dann findest du hier ein Transkript der Podcast-Episode.

Ich denke, der eine oder andere wird sich sicher die Frage schon gestellt haben, ob Suchmaschinenoptimierung selbst in die Hand nimmt und selbst einsetzt. Insbesondere diejenigen, die nicht so SEO-affin sind fragen sich, soll ich mir das wirklich antun und mich mit Suchmaschinenoptimierung und Webdesign beschäftigen und das Ganze dann auch noch umsetzen? Oder hole ich mir doch Unterstützung ins Haus? Dazu möchte ich dir heute gerne ein paar Ideen und Anregungen mitgeben. Denn es gibt, wie in vielen Dingen des Lebens, auch hier keine ganz klare eindeutige Antwort.

 

 

Was bringt dir Suchmaschinenoptimierung?

Suchmaschinenoptimierung bedeutet, dass du verschiedene Maßnahmen einsetzt und Verbesserungen an deiner Website vornimmst, um besser bei den Suchmaschinen in der Suchergebnisliste gefunden zu werden. Menschen begeben sich auf die Suche nach einem Produkt oder einer Dienstleistung, geben dies in die Suche ein und erhalten in der Suchergebnisliste, jene Produkte, welche auch nachweislich geklickt werden und stehen somit in den oberen Positionen. Das ist die allgemeine Definition von Suchmaschinenoptimierung.

Das bedeutet natürlich, dass Suchmaschinenoptimierung, die du richtig einsetzt, auch nachhaltig eingesetzt werden soll. SEO ist keine einmalige Aktion, welche dir langfristig auch mehr Sichtbarkeit bringt, wobei mehr Sichtbarkeit auch fast zu allgemein formuliert ist. Sondern es kann, richtig eingesetzt, dir vor allen Dingen mehr Sichtbarkeit bei den richtigen und passenden Kunden schaffen.

 

 

Was will die Suchmaschine?

Um für das eigene Business, die Suchmaschinenoptimierung richtig einschätzen zu können, ist es grundlegend wichtig, dass wir verstehen, was die Suchmaschine eigentlich will? Was bringt sie dazu, eine Website besser zu positionieren als eine andere?

Diese Frage ist ganz einfach: Die Suchmaschine möchte das bestmögliche Ergebnis zu einer Suchanfrage liefern. Das heißt, wenn wir zum Beispiel in die Google-Suchmaske unsere Suche oder unsere Frage eingeben, erwarten wir, dass die Websites, welche auf der ersten Seite der Suchergebnisliste gezeigt werden, auch wirklich exakt diese sind. Wir wollen nicht lange suchen oder die Suche noch extra verfeinern, sondern wir wollen nur die Treffer sehen, welche uns bei bei unserer Suche direkt weiterhelfen. Das Ziel der Suchmaschine ist es, nur die relevantesten Websites auf die Suchanfrage zu zeigen, zu indexieren und dementsprechend auch zuzuordnen.

Um diese Einschätzung vorzunehmen, bedient sich die Suchmaschine diverser sogenannter Rankingfaktoren. Anhand eines Kriterienkatalogs, wird die Website eingeschätzt, eingestuft und indexiert. Dies ist ein Prozess und passiert auch nicht nur einmal, sondern fortlaufend.

Die Suchmaschine “beobachtet” das Verhalten der Nutzer, indem Sie überprüft, was auf der Website passiert, wie gut die Nutzersignale sind, ob sich die Besucher ausreichend lang auf der Webseite aufhalten oder ob sie sofort wieder abspringen, wenn sie einmal draufgeklickt haben. Dies ist ein immer wiederkehrender Prozess. Diese Kennzahlen kann man in Analysetools gut auslesen. Nutzersignale sind ein Kriterium, welches die Suchmaschine nutzt, um die Website gut beurteilen zu können.

Was kannst du jetzt konkret tun, wenn du darüber nachdenkst, Suchmaschinenoptimierung an deiner Website selber vorzunehmen? Hier ein paar Tipps, für jene, welche damit erst anfangen und sich auch erst anfänglich mit dem Thema beschäftigen.

 

 

Wie du häufige SEO Fehler vermeidest.

Wie geht Suchmaschinenoptimierung? – 5 Tipps für SEO-Starter

Tipp 1: Verschaffe dir einen Überblick.

Die subjektive Wahrnehmung, wie gut oder schlecht unsere Website funktioniert, ist wie schon gesagt eine sehr individuelle. Dies entspricht nicht unbedingt immer zwangsläufig dem, was tatsächlich reell für unser Business oder unseren Erfolg ist. Ich möchte damit auch sagen, dass eine schöne Website noch nicht unbedingt die beste Website ist, nur weil sie schön ist, sondern sie sollte zum Beispiel im Inhalt konkret die Frage des Besuchers beantworten, nach welcher er tatsächlich sucht.

Verschaffe dir einen Überblick! Das kannst du oftmals tun, indem du dir einfach Meinungen zu deiner Website einholst und dir Feedback von Kunden geben lässt, welche deine Website besucht haben.

Das geht auch sehr gut mit diversen Analysetools. Entweder über die von Google kostenlos bereitgestellten Tools, Google Analytics und Search Console oder auch andere Tools, die von außen deine Website betrachten und dann eine Analyse durchführen.

Diese Analyse soll dir dabei helfen, einen Überblick zu bekommen, wo deine Website steht und wie sie im Vergleich zu deinen Mitbewerbern aussieht.

  • Ist sie gut sichtbar und zu welchen Begriffen ist sie das?
  • Welche Unterseiten funktionieren am besten?
  • Welche haben am meisten Zugriffe?
  • Welcher Blogartikel ist zum Beispiel am beliebtesten?
  • Von wo kommen die Kunden? Kommen sie eher aus den organischen Ergebnissen, die Suchmaschinen. Oder kommen Besucher über andere Websites oder Social Media Kanälen?
  • Wie stehe ich im Vergleich zu meinen Mitbewerbern?

Es ist wichtig, dass du einfach einen grundlegenden Überblick hast, wo du stehst.

Zum Thema Sichtbarkeit: Es gibt es in den vielen Tools, welche auch in der Grundversion kostenlos zur Verfügung gestellt werden, einen Wert. Der sogenannte Sichtbarkeitswert. Bei diesem Wert geht es grundlegend darum, abzulesen, wie gut du innerhalb der Suchergebnisliste sichtbar bist. Der Sichtbarkeitswert ist daher wichtig, um einen Trend zu erkennen und ein Gefühl für die Website zu bekommen.

Mein Tipp: Behalte dir zu Beginn immer im Kopf, dass die reine Sichtbarkeit dir noch keinen Umsatz und keine neuen Kontakte verschafft. Sichtbarkeit bedeutet, du bist sichtbar. Aber die Frage ist, zu welchen Begriffen, zu welchem Thema und in welchem Kontext bist du das? Ist es auch der richtige Kontext, sind es die richtigen Kunden?

Bei diesem Thema fällt mir immer wieder auf, dass gerade in diesem Bereich häufig versucht wird, mit Standardformeln und Standardmasken, ganz konkrete Werte zu bekommen, an denen wir uns orientieren wollen. Das ist natürlich verständlich, aber bedenke immer, dass solch einzelnen Werte nur als Trendwert betrachtet werden sollen und man lieber die Werte nutzt, welche im Gesamtkonzept interpretiert werden. Nur dadurch entsteht ein reelles Bild, welches wir nicht verfälschen, in dem wir sagen, dass die Sichtbarkeit zwar super ist, aber auf der Website trotzdem nichts passiert, weil wir nicht geschaut haben, ob diese für die richtigen Kunden und für die Begrifflichkeiten gut sichtbar ist.

 

Tipp 2: Lerne deine Website Besucher durch Zuhören kennen.

Also wer schon öfter mal ein Webinar von mir besucht oder auch ein Podcast gehört hat, wird wahrscheinlich wissen, worauf ich jetzt hinauswill, da dies eins der Dinge ist, die ich immer wieder erwähne: Bitte höre deinem Kunden zu und das fortwährend!

Das Zuhören ist insofern sehr wichtig, weil wir mit unserem Business oftmals eine ganz eigene Vorstellung haben, was unser Kunde braucht. Wir sind sehr lösungsorientiert, weil wir ja wissen, dass wir unseren Kunden helfen können. Wir haben die Lösung. Am anderen Bildschirm sitzt aber meist ein Kunde, der noch keine klare Idee davon hat, dass es eine Lösung gibt, geschweige denn wie diese Lösung für ihn ausschauen könnte. Er hat oftmals gar keine Vorstellung dazu. Der Kunde hat einfach nur in dem Moment das Bewusstsein, „Ich habe hier eine Frage, ich habe ein Anliegen, ich habe ein Problem, ich habe einen Wunsch, ich habe ein Ziel und das möchte ich irgendwie erreichen und jetzt suche ich Antworten oder auch eine Inspiration im Internet“.

Du magst auf der einen Seiten einen Kunden haben, der ganz am Anfang steht und auch noch keine Hintergrundinformation hat. Im Gegensatz zu deinem Kunden, stehst du bereits aber schon am anderen Ende mit dem fertigen Produkt, der fertigen Lösung. Dazwischen sind aber eine ganze Menge Zwischenstufen, die wir nicht einfach so überspringen können, weil das Grundverständnis erstmal wegfällt. Unser Kunde kann gar nicht nachempfinden oder nachverfolgen „Ist das jetzt was? Warum soll das jetzt was sein? Warum soll die Lösung jetzt die Lösung sein?“. Denn was ist dazwischen? Wie kommt es dazu, wie kommen wir dahin?

Ich sage immer wieder, es gibt Seiten, die haben entweder zu wenig Inhalte oder Seiten, welche wiederum viel zu viele Informationen beinhalten. In beiden Fällen ist es wichtig, genau hin zu schauen, ob dass das richtige Maß an Informationen vorhanden ist. Führe dir deine Zielkunden, deine Bestandskunden, deine Lieblingskunden, vor Augen und frage Dich, welche Wünsche, Bedürfnisse und Fragen hatten sie tatsächlich bei der ersten Kontaktaufnahme? Bitte habe den Mut zur Reduktion. Weil das Schema „Ich liefere dir, lieber Kunde, alle Informationen, die du hier bei mir bekommen kannst und du suchst dir hier das Beste raus“, wird nicht funktionieren.

Hierzu reicht einfach auch schon ein Blick auf uns selbst, wie wir im Internet surfen. Wie gerne lesen wir viel Text? Insbesondere jene Texte, bei denen wir das Gefühl haben, jetzt müssen wir uns irgendwo die Antwort auf unsere Frage mühsam heraussuchen.

Also bitte zuhören und diese Information online immer ins Verhältnis mit dem tatsächlichen Kundenbedürfnis setzen. Und das ist schon der nächste Schritt, um die Website wirklich optimal auf die Idealkunden vorzubereiten. Der Kunde erhält alle Antworten, davon nicht zu viel und nicht zu wenig, einfach ein gutes Mittelmaß.

 

Tipp 3: Liefere Content mit hoher Qualität.

Lieber wenige Inhalte, dafür aber wirklich absolute Qualität liefern! Und hier möchte ich auch konkret nochmal auf das Thema „Blogbeiträge“ eingehen. Es geht nicht unbedingt darum, dass du jeden Monat einen Blogbeitrag veröffentlichst. Google mag es zwar besonders gern, wenn immer wieder was auf deiner Website passiert und in dem Fall regelmäßig Blogbeiträge veröffentlicht werden, aber Google mag es noch lieber, wenn qualitativ hochwertig was auf der Website passiert. Eine Regelmäßigkeit ist schon wichtig, damit Google oder auch die anderen Suchmaschinen einfach erkennen, da passiert noch was, die Website ist noch aktiv, da steht noch ein Unternehmen hintendran. Das ist keine “Website-Leiche”, welche einfach vergessen wurde abzuschalten. Das ist schon wichtig, aber nicht um jeden Preis.

Letzten Endes zählen hauptsächlich die Nutzersignale. Es bringt nichts, Blogbeiträge ohne wirklichen Inhalt, ohne wirklichen Mehrwert oder Informationsgehalt zu veröffentlichen, nur damit was veröffentlicht wird. Deine Nutzer werden dich nach kurzer Zeit abstrafen, weil sie deine Seite nicht als hilfreich empfanden und dadurch schnell wieder abspringen und somit nicht zurückkehren. Diese Nutzersignale werden dann als negativ und schwerwiegend gezählt und verhindern ein gutes Ranking der Website. Also lieber wenige, aber dafür wirklich qualitativ auf den Punkt gebrachte Blogbeiträge liefern.

 

Tipp 4: Fokus – welches Ziel verfolgst du mit deiner Website?

Dieser Tipp betrifft die Zielsetzung deiner Website. Es geht darum, dass du für dich auch von vorneherein festlegst, was du mit der Website eigentlich erreichen möchtest? Ich erlebe oftmals, dass Kunden sich eine neue Website erstellen lassen und damit “nur eine digitale Visitenkarte” meinen und denken, dass sie mit dieser online gut präsent sind. Grundsätzlich mal ein sinnvoller Ansatz. Auf der anderen Seite weiß ich, dass es wirklich viel Zeit kostet, eine Website gut zu konzipieren und die Inhalte dafür zu erstellen. Die Website kostet in aller Regel auch Geld, diese Investition sollte sich lohnen. Und um einschätzen zu können, ob sich die Investition lohnt, sollten die Ziele auch klar definiert sein.

Mit der klaren Definition meine ich nicht, ja da sollen Kunden drüber kommen. Nein, die Frage ist, wie sollen Kunden über die Website kommen oder was sollen die Kunden konkret tun?

Möchtest du zum Beispiel:

  • pro Woche vier Anfragen für ein Kennenlerngespräch oder ein Strategiegespräch
  • eine bestimmte Anzahl an Anrufen
  • eine bestimmte Zahl an ausgefüllten Kontaktformularen

Du solltest dir hier im Klaren sein und deine Ziele genau definieren. Ist deine Website eine reine Präsentationsform oder ein Marketingkanal?

Ich weiß, dass es immer hilfreich ist eine positive Vorstellung von seinem großen Ziel zu haben, was wir am Ende auch erreichen wollen. Aber da wirst du nicht hinkommen, wenn der Bezug zur Realität abhandenkommt. Daher ist es enorm wichtig, auch die Zwischenschritte zu bedenken. Nur so kannst Du dein großes Ziel erreichen. Und bedenke, dass es einen Umweg oder eine Abkürzung leider nicht gibt!

Wenn du dir die Ziele setzt, überlege wirklich konkret, wobei dich deine Website unterstützen soll? Soll sie in deiner Abwesenheit, das heißt in Zeiten, wo du im Feierabend bist, deine Kunden an dich binden? Denn in genau dieser Zeit, werden deine Kunden online sein. Hier kannst du deine Kunden schon mal an dich binden, indem du Nähe herstellst, du dich persönlich vorstellst, sie dich kennenlernen, sie ihre ersten Fragen beantwortet bekommen und dann Kontakt aufnehmen können. Das wäre zum Beispiel eine mögliche Zielsetzung für deine Website.

Tipp 5: SEO Basis Wissen – Lerne wie Suchmaschinenoptimierung grundlegend funktioniert.

Verschaffe dir wirklich ein Basiswissen zum Thema Suchmaschinenoptimierung. Es ist  wichtig, dass du verstehst, wie die Suchmaschine funktioniert und wie Menschen sich online verhalten. Denn wir nehmen Texte, Bilder und Inhalte online anders wahr als offline.

Beispiele für Fragestellungen zur Nutzerführung und Inhalten:

  • Was ist zu viel oder entsprechend zu wenig?
  • Was brauchen unsere Kunden, um intuitiv durch eine Website zu surfen, sodass es sich wirklich gut anfühlt und sie nicht ständig überlegen müssen, was als Nächstes zu tun ist?
  • Wie findest du selbst heraus, was deine Kunden an Informationen brauchen und wollen?
  • Wie erstellst du qualitativ hochwertige Inhalte?

Und dabei kann ich vorwegnehmen: Es geht ganz und gar nicht darum, lange Texte zu erstellen und eine gewisse Keyworddichte zu haben. Deine Texte müssen genau passen und genau das liefern, wonach dein Kunde sucht und das können durchaus auch kleinere Texte erreichen.

Es gibt für Suchmaschinen keine Standard-Mindest-Wortanzahl, welche du haben musst. Es verhält sich genauso wie mit der Keyworddichte. Die Suchmaschinen sind inzwischen auch so clever, dass sie auch natürlich schon längst erfasst haben, welche Wörter in welchem Kontext oftmals gemeinsam verwendet und welche Synonyme für diverse Wörter eingesetzt werden können.

Es ist jedoch viel wichtiger, dass du bei deinen Keywords darauf achtest, dass diese in Kundensprache gestaltet werden. Nicht in der Fachsprache, sondern wirklich mit den Wörtern, mit denen dein Kunde sucht. Selbst wenn Sie fachlich nicht ganz korrekt sind. Manchmal müssen wir dahingehend ein bisschen wohlwollend drüber hinwegsehen, da unsere Kunden meist Laien in unserem Thema sind.

Zudem ist es für dich wichtig zu sehen, wie du den Erfolg messen und kontrollieren kannst. Suchmaschinenoptimierung ist keine kurzfristige Angelegenheit, sondern ein langfristiges Projekt und entsprechend langfristig in der Wirkung. Es gibt Höhen und Tiefen, Auf und Ab’s, wie auch in anderen Bereichen.

Passende Kanäle wie zum Beispiel Social Media, ergänzen und unterstützen die Suchmaschinenoptimierung. All das kann wirklich wunderbar miteinander harmonieren. Nur muss es so sein, dass die Website gut vorbereitet ist. Dann ist es auch ein leichtes, deine Website auch über andere Kanäle bekannt zu machen und Besucher zu generieren.

Und nun kommen wir noch abschließend zu der Frage, ist es denn wirklich sinnvoll SEO selbst zu machen und ist es zielführend?

 

 

SEO selbst machen – ja oder nein?

Es kommt wirklich darauf an. Stehst du noch ganz am Anfang oder relativ am Anfang und möchtest einen Relaunch angehen und hast dich bisher auch noch gar nicht so intensiv mit SEO beschäftigt, hast aber die Möglichkeit und die Affinität, die Zeit, die Ressourcen und vielleicht auch schon ein kleines Team, um dich damit auseinanderzusetzen?

Dann würde ich dir die Grundlagen auf jeden Fall empfehlen. Die Wahrnehmung, das Ausarbeiten des Zielkunden und die Zielführung der Kundensprache sind Arbeiten, die du auch deinen Experten zuarbeiten musst. Dieses Wissen, welches du dadurch erhältst, braucht auch ein Experte, um weitermachen zu können. Daher hilft dir die Suchmaschinenoptimierung auch dabei, einen klaren Blick und Fokus zu bekommen.

Wenn du ein Angebot oder eine Dienstleistung hast, welches sich mehr oder minder in einer Nische bewegt und du vielleicht gar nicht so viele Mitbewerber hast, dann ist das auch eine gute Voraussetzung für eigene Suchmaschinenoptimierung. Denn das ist ein guter Weg, um verschiedene Möglichkeiten zu testen und zu probieren, mit Suchmaschinenoptimierung weiterzukommen.

 

Wann wäre es der richtige Zeitpunkt, SEO zu delegieren?

Zu welchem Zeitpunkt, wäre es denn sinnvoll sich Gedanken zu machen, die SEO-Arbeit zu delegieren?

Hier würde ich sagen, definitiv dann, wenn du merkst, dass du einfach nicht mehr hinterherkommst und dich das ganze Thema zu sehr stresst und du überhaupt keine Zeit mehr für Suchmaschinenoptimierung hast. Dann denke darüber nach, ob entweder eine virtuelle Assistentin als Unterstützung gut wäre oder du einen Mitarbeiter/Mitarbeiterin in die Grundkenntnisse und in das Basiswissen der Suchmaschinenoptimierung schulen lässt und die Arbeiten dann entsprechend delegierst. Oder du suchst dir einen Experten.

Ein Experte wäre ratsam, wenn du das Gefühl hast, jetzt keine Idee mehr zu bekommen, was du noch besser machen könntest. Du warst schon sehr erfolgreich mit Suchmaschinenoptimierung, aber irgendwie stagniert es jetzt. Auch das wäre sicherlich ein Indiz dafür, dass du dir sagst, jetzt hole ich mir mal einen Profi an die Seite.

Der Vorteil daran ist natürlich, dass wir Optimierer, die tagtächlich nichts anderes machen als Suchmaschinenoptimierung, natürlich in diesem sehr schnelllebigen und informativ sehr reichhaltigen Gebiet drin sind. Wir können einfach aus unseren Erfahrungen schöpfen. Und um unser Know-how zu halten, müssen wir uns natürlich permanent up to date halten. Da kann es sicherlich eine gute Möglichkeit sein, sich über einen Experten Inspiration zu holen.

 

Fazit:

Auf den Punkt gebracht, möchte ich dir mitgeben, dass du Suchmaschinenoptimierung auf alle Fälle selbst starten kannst.

Ausschließen würde ich immer die technische Dinge. Wenn Du nicht ganz genau weißt, was du tust und du wirklich keine Affinität zum Programmieren, zur Technik und zu HTML-Codes hast, überlasse das wirklich den Programmierern, Webmastern und Experten.

Aber in der inhaltlichen Gestaltung, und das ist ja die wesentliche Maßnahmenpalette bei der Suchmaschinenoptimierung, kannst du selbst aktiv werden. Dabei sollten die Inhalte perfekt gestaltet werden und die Website-Struktur stimmen.

Wenn du grundlegend ehrlich und transparent kommunizierst und wirklich eine authentische Website zeigst, dich als Experte/Expertin präsentierst und eine ganz einfache Kommunikation direkt auf deinen Kunden abstimmst, dann hast du wirklich die grundlegenden Dinge der Suchmaschinenoptimierung schon in Angriff genommen. Und das geht auf alle Fälle jederzeit selbst.

 

Hast du noch Fragen zum Thema „Suchmaschinenoptimierung selber machen oder auch nicht“, sende mir gerne eine Nachricht an kontakt@manuela-kind.de oder hinterlasse einen Kommentar.

Hab viel Erfolg und vor allem Spass bei der SEO-Arbeit!

Manuela.

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