Wie bewertet Google die Website?

Möchtest du lieber lesen, statt hören? Dann findest du hier das Transkript zur Episode.

Heute spreche ich darüber, wie Google eigentlich die Webseiten bewertet. Welche Richtlinien entscheiden, an welcher Stelle der Suchergebnisliste deine Website und andere Websites erscheinen.

Wir sprechen von den Google Ranking Faktoren – den Faktoren und Kriterien, die Google als Maßstab zur Hilfe nimmt, um Webseiten zu bewerten und einzustufen.

Wenn wir von Suchmaschinenoptimierung sprechen, dann überwiegend von Google. Das hat den einfachen Grund, dass Google natürlich mit 96 Prozent Marktanteil der Marktführer ist. Das heißt nicht, so viel möchte ich an der Stelle auch noch erwähnen, dass man andere Suchmaschinen völlig außer Acht lassen sollte. Insbesondere Bing kann für manche Branchen durchaus von Interesse sein.
Nur ist Google halt definitiv der Marktführer, das heißt, wenn du mit SEO-Arbeit beginnst, dann konzentriere dich erstmal auf Google und die anderen Webseiten.

Google hat mehr als 200 Rankingfaktoren, anhand dessen es die Webseiten bewertet, diese sind natürlich streng geheim.

Wäre auch zu schön, wenn wir von Google eine Liste bekämen und dann einfach wie eine Checkliste das Ganze abhandeln könnten.

 

Wie funktioniert die Google Suche?

Schauen wir uns einfach mal an, was Google überhaupt macht, wenn eine Suchanfrage gestellt wird.

Der Besucher (oder gehe von dir selber aus, das ist immer am einfachsten), ruft die Google Seite auf und gibt einen Suchbegriff ein. Nehmen wir einmal das Beispiel „Schuleinführung“. Dann stellst sich die Frage: „Was schenkt man einem Schulanfängerkind?“. Gib zum Beispiel den Suchbegriff „Kind Geschenk“ ein.

Google muss jetzt schauen, sagt: „Okay, es wird ein Geschenk gesucht und es wird ein Geschenk für ein Kind gesucht.“. Google schaut sich alle Webseiten an, die es in seinem Index, das heißt in seiner Bibliothek hat, und schaut, welche Webseiten passen zu dieser Suchanfrage.

Sicherlich habt ihr selber auch schon mal die Erfahrung gemacht, wenn ihr eine zu allgemeine Suchanfrage stellt, dass ihr natürlich eine Fülle von Webseiten bekommt, die auch gar nicht immer unbedingt was mit dem, was ihr eigentlich sucht, wirklich zu tun haben.

Da hilft es, die Suchanfrage noch ein bisschen stärker zu konkretisieren.

Wenn wir jetzt zum Beispiel sagen, anstatt „Kind Geschenk“ nehmen wir „Schuleinführung Geschenk“, dann weiß Google: „Ah okay, es geht hier nicht um Kindergeschenke. Zum Beispiel Babys, also die ganzen Babysachen, Rassel und so weiter kann ich schon mal völlig außen vor lassen. Sondern es geht hier um ein Geschenk für ein Kind von 6 oder 7 Jahren.“

Und Google sucht dann in seinem Index die Webseiten raus, die wahrscheinlich auch diese Suchbegriffe in ihren Inhalten drin haben. Vielleicht findet die Suchmaschine eine spezielle Seite zum Thema  „Was schenkt man zur Schuleinführung“.

Wenn Google das gefunden hat, wird es noch weitere Kriterien zur Bewertung heranziehen, denn nach wie vor haben wir eine ganze Menge Webseiten. Ich meine, es sind viele Millionen Webseiten im Internet unterwegs, selbst wenn es Google einschränkt hat auf das Thema „Schuleinführung Geschenk“, dann werden immer noch eine ganze Fülle von Webseiten vorhanden sein. Und Google muss irgendwann eine Entscheidung treffen, welche Seiten sind jetzt wirklich die relevantesten und die besten, die ich dem Suchenden anbiete.

Würde es die Ergebnisse wahllos ausliefern, das heißt auch Seiten, die vielleicht wirklich eine Themenseite erstellt haben, aber insgesamt ein Angebot verbreiten, das sich gar nicht um Geschenke für Kinder handelt. Sondern einfach damit nur erreichen wollte, dass es irgendwelche Suchenden auf seine Seite lockt, dann ist auch klar, dass wir als Nutzer der Suchmaschine früher oder später eine zuverlässigere Suchmaschine auswählen würden und nicht mehr bei Google suchen. Weil wir einfach unzufrieden wären mit den Ergebnislisten und es viel Zeit kosten würde, uns da überall durchzuklicken bis wir die richtige Website für uns gefunden haben.

Das heißt, Google legt natürlich sehr, sehr viel Wert drauf, dass die Seiten, die es in der Suchergebnisliste anzeigt, auch wirklich relevant und hochwertig sind für die, die angefragt haben, für die Besucher und die Nutzer.

 

Google Rankingkriterium „mobile Ansicht der Website“

Dieses Rankingkriterien war eins der wenigen Kriterien, die Google wirklich so klar und deutlich öffentlich gemacht hat. Google sagte, dass die mobile Ansicht und Bedienbarkeit ein wichtiges Kriterium für die Bewertung der Website ist.

Mobile Ansicht heißt, deine Website ist entweder im sogenannten Responsive-Design, das bedeutet, dass deine Website so programmiert ist, dass sie die Größe der Ansicht, aber auch die Bedienelemente so anordnet sind, dass sie mit dem jeweilig abrufenden Medium (Smartphone, Tablet oder auch PC) optimal bedienbar ist.

Das bedeutet zum Beispiel, dass du die Schriften ordentlich lesen kannst. Auch dass du Website im Gesamten sehen kannst. Ihr kennt das oftmals, dass die Menüs zum Beispiel hinter dem sogenannten Hamburger-Menü verschwinden (das sind diese 3 Striche). Das Menü wird als Navigation nicht mehr komplett ausgeschrieben, weil das sonst nicht gut bedienbar und abbildbar wäre auf einem Smartphone. Es heißt aber nicht nur, die Ansicht muss wunderbar sein für das Smartphone, sondern auch die Bedienbarkeit, das heißt Links und auch Buttons müssen natürlich auch für etwas größere Finger gut tippbar sein, ohne dass man daneben tippt und aus Versehen irgendwas anderes aufruft.

Eine andere Variante ist wäre, wenn du keine Website im Responsive-Design hast, dass du eine zweite Website hast, die aber als mobile Website konzipiert ist. Das ist in der Domain an einem „m.deine domain.de“ erkennbar. Diese Alternative hat allerdings den Nachteil, dass du im Prinzip zwei Webseiten hast, die zu pflegen sind.
Gerade wenn du eine neue Seite aufsetzt und noch kein Responsive-Design hast, dann ist responsive Design inzwischen ein absolutes Muss.

Warum ist das für Google so wichtig?

Google hat auch herausgefunden, dass wir natürlich alle zu überwiegendem Teil mobil Webseiten abrufen, mobil surfen.

Wie gesagt, zu mobilen Endgeräten gehören auch die Tablets, also selbst wenn wir abends vorm Fernseher sitzen und nebenbei auf dem Tablet im Internet surfen, dann ist das auch eine mobile Nutzung des Internets.

Update: Seit März 2018 wechselte Google offiziell zum „mobile index“. Das bedeutet, dass Google nun zuerst die mobile Version der Website bewertet und in den Index aufnimmt (sofern diese vorhanden ist). Erst im nächsten Schritt wird die sogenannte Desktop-Version bewertet. (Desktop-Version heißt, die Version, die wir auf einem normalen Rechner, am großen Monitor angezeigt bekommen.)

„Mobile first!“ bedeutet –  immer die Inhalte für die mobile Ansicht optimieren und bereitstellen und nicht allein auf die Desktop-Version konzentrieren!

Google Rankingkriterium Page Speed

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist der sogenannte Page Speed, die Ladezeit der Website.Das ist die Zeit, die es braucht, bis alle Elemente der Website inklusive Fotos wirklich geladen sind und angezeigt werden, wenn wir eine Website aufrufen.

Die Page Speed Bewertung, inklusive vieler Tipps zur Optimierung kannst du dir hier von Google abholen: Page Speed Insights

Fotos im richtigen Format hochladen

Klassisches Beispiel für Ladezeit-Optimierung sind die Fotos. Die Fotos müssen nicht in der Originalversion, wie ihr sie vom Fotografen bekommt, mit 5 MB auf die Website hochgeladen werden. Dieses Datenvolumen ist viel zu groß, das braucht viel zu viel Rechenleistung und Zeit bis diese großen Fotos geöffnet sind. Lasst euch vom Webdesigner das größte notwendige Maß zum Beispiel der Slider-Fotos, nennen. Schneidet die Fotos auf dieses Maß zu, rechnet das noch ein bisschen runter und ladet nur diese abgespeckten Versionen hoch. Die werden im Internet immer noch gut dargestellt. Und das hilft oft wirklich schon viel, um den Page-Speed zu verbessern.

Noch mehr Tipps zum „Bilder SEO“ und eine kurze Videoanleitung, wie du selbst die notwendigen Abmessungen deiner Bilder herausfindest, kannst du in diesem Blogbeitrag nachlesen: Bilder-SEO – Wie du deine Bilder für Google optimierst.

Nur Plugins, die du wirklich brauchst.

Eine andere Variante die bei WordPress Seiten oft auftaucht, ich kenne das von mir selber auch, sind die vielen zusätzlichen Plugins. Da hat man natürlich dieses schöne System, dass man sich Plugins, also kleine Software-Bausteine, noch in der Website integrieren kann für viele verschiedene Möglichkeiten. Doch, wähle wirklich aus, welche Plugins du tatsächlich brauchst. Auch wenn du Plugins einfach nur zum Testen installiert, bitte bereinige das Ganze wieder. Denn alles, was da hintendran mitläuft, sobald die Seite hochgefahren wird, geht zu Lasten des Page Speed.

Es gibt noch ein paar andere Versionen, wie man den Page Speed wirklich verbessern kann, aber dazu brauchst du oftmals das know how eines Programmierers, das würde ich wirklich in einer anderen Episode nochmal behandeln. Und dir ein paar Tipps geben was du da vielleicht mal testen kannst und welchen Auftrag du dann vielleicht an deinen Webworker, Programmierer, geben kannst, damit er dies verbessert.

 

Klare Strukturen und Meta Daten

Was Google auch berücksichtigt, das ist meist mit dem Oberbegriff klare Strukturen, eindeutige Metadaten zusammengefasst.

Klare Struktur heißt, dass Google das vielleicht nicht direkt an der Website-Struktur erkennen kann, aber Google kann das Nutzerverhalten ablesen. Das heißt, alle Schritte, die unser Website-Besucher auf unserer Website tut und wo er entlang geht, wo er häufig aussteigt, wie schnell er aussteigt. Wie viele Seiten er sich anschaut, wie viel Zeit er auf der Website verbringt, all das sind indirekte Kriterien für Google und sehr wichtige, weil das sind Signale wie die Besucher die Website empfinden, wie wohl sie sich fühlen.

Und klare Struktur heißt unter anderem auch, dass du wirklich klar bist im Angebot, das klar präsentierst, die Inhalte auch klar kennzeichnest. Du solltest dir wirklich darüber im Klaren sein, was brauchen deine Besucher an Informationen und vermische deine Angebote nicht so arg, dass es unübersichtlich wird.

Metadaten, damit sind meist nur die Metatags „Title“ und „Description“ gemeint, also Titel und Beschreibung.

Wenn ihr in die Suchmaschine geht und einen Suchbegriff eingebt, zum Beispiel „Schuleinführung Geschenk“, dann seht ihr eine Liste, blau markiert ist der Titel der Webseite, die könnt ihr in den meisten Website-Pflege-Systemen selbst bestimmen.

Welche Google Rankingfaktoren sind für deine Website wichtig? - Podcast 1

Die Beschreibung ist der kurze Anreißer-Text, der unter dem Titel steht. Hier bekommt der Suchende eine Vorschau auf das, was ihn auf der Webseite erwartet. Das ist wirklich eine kleine Fleißarbeit, das individuell einzustellen, aber das lohnt sich.

Ihr solltet für jede Seite wirklich einen ganz eigenen Titel und Beschreibungen festlegen, sodass auch die Suchenden, die auf die Suchergebnisliste kommen, sehen: „Okay, das passt zu meiner Suchanfrage und das erwartet mich, genau das suche ich.“.

Mehr Infos und Tipps zur Gestaltung von Titel und Beschreibung findest du in diesem Blogbeitrag: Gestalte selbst die Vorschau deiner Website in der Google-Liste.

 

Wie ist das Nutzerverhalten auf deiner Website?

Ein wichtiges Rankingkriterium, was ich schon erwähnt habe und was ich immer wieder, bei so ziemlich allen Elementen der Suchmaschinenoptimierung wiederfindet, ist die Nutzerführung bzw. die Nutzererfahrung. Dass heißt, wie bewegt sich der Besucher auf deiner Seite und wie wohl fühlt er sich.

Da gibt’s ein paar Elemente zum Thema Usability, Bedienbarkeit, User Experience, Nutzererfahrung nennt man das auch, mit denen man die Website so gestalten kann, dass es der Besucher so einfach wie möglich hat seinen Weg zum Ziel zu finden.

Ich habe letztens erst wieder eine Seite gesehen, da waren die Inhalte wirklich klar präsentiert und ganz klar formuliert, worum es geht.  Es wurde klar der Nutzen für den potentiellen Kunden herausgestellt und nicht zu viel Information geliefert. Die Fotos haben dazu gepasst und den ganzen Text unterstützt. Diese Seite zeigte eine wirklich gute Einheit, und dann brach es ab. Es gab keinen Hinweis drauf, was der Besucher als nächstes tun kann, um zum Beispiel Kontakt aufzunehmen?

Optimal wäre gewesen entweder, dass der Website-Betreiber einen sogenannten „Call to Action“ (Angebot anfragen, Kontakt aufnehmen, Kaufen, Blog besuchen o.ä.) einsetzt, aber das war nicht der Fall. Hier steht der Besucher erst einmal da und darf sich den Weg selbst suchen. Nicht, dass der Besucher das nicht könnte, aber es wird ihm damit auch unnötig schwer gemacht.

 

Interne Verlinkungen

Was auch auf vielen Seiten nicht gemacht wird, ist die interne Verlinkung. Habt ihr zum Beispiel auf der Startseite einen Text, in dem ihr schon grob euer Thema, euer Angebot beschreibt, vielleicht in einzelnen Unterelementen, ich biete an: Dienstleistung A, B und C. Und ihr habt aber auch noch Unterseiten, wo ihr diese Dienstleistung jeweils nochmal detaillierter beschreibt, dann verlinkt das bitte auch aus dem Text heraus auf diese Unterseiten.

Das hat den Vorteil, dass der Crawler, also sprich die Maschine, die die Seite absucht da den Hinweis bekommt: „Ah, da gibt’s einen Link auf eine weitere Seite.“ Der Crawler wird in aller Regel weitergeführt, und nimmt diese Unterseite, auf die er weitergeführt wurde, auch in den Index mit auf. Das heißt ihr seid nicht nur mit der Startseite, sondern auch mit den Unterseiten in der Bibliothek von Google quasi hinterlegt und verknüpft.

Welchen Hintergrund hat das? Wenn ich zum Beispiel ein Geschenkportal habe, allgemein, für Männer, Frauen, Kinder jeglichen Alters, und ich habe jetzt eine Themenseite zum Thema „Schuleinführung Geschenk“. Mein Wunschkunde gibt nun die Suchanfrage ein: „ich suche ein Geschenk zur Schuleinführung“, dann weiß ich, dass mein Kunde auf diese Unterseite „Geschenke zur Schuleinführung“ am besten aufgehoben ist. Und ich möchte natürlich, dass diese Themenseite zur Schuleinführung „Geschenke zur Schuleinführung“ ganz oben in der Suchergebnisliste von Google erscheint. Das heißt aber auch, dass Google diese Seite auch indexiert haben muss, sonst wird, wenn es überhaupt erscheint, da nur die Startseite erscheinen. Und ihr kennt das auch, ihr kommt auf eine Startseite, ihr habt ein ganz klares Anliegen, ihr habt einen ganz klaren Wunsch „ich suche ein Geschenk für Schuleinführung“. Nun kommt ihr aber auf eine Startseite, wo sämtliche Geschenke dargestellt werden und ihr müsst wieder anfangen euch selbst „durchkämpfen“ bis ihr zu dem Angebot kommt, das ihr eigentlich sucht.

 

Referenzlinks (externe Verlinkung)

Ein weiteres und wirklich sehr, sehr wichtiges Kriterium, das eigentlich von Anbeginn an der Suchmaschinenoptimierung schon immer eine sehr hohe Gewichtung hatte, sind die sogenannten Linkverweise zur Website, das heißt die Referenzverweise von anderen Websites zu eurer Website.

Das heißt zum Beispiel, ihr schreibt einen Blogartikel über ein Thema, zum Beispiel über das Thema „gesunde Ernährung für werdende Mütter“ und ihr werdet von anderen Seiten (Medien, Blogs), die sich mit dem Thema beschäftigen, verlinkt „Hier gibt’s wertvolle weiterführende Hinweise zum Thema Ernährung für werdende Mütter.“, dann ist das quasi eine Referenz. Das ist eine Empfehlung für Google und je mehr hochwertige externe Verlinkungen, das muss man dazusagen, nicht je mehr Empfehlungen ich habe, sondern je mehr wirklich qualitativ hochwertige Empfehlungen ihr auf eurer Seite bekommt, umso stärker wird eure Seite auch in dem Ranking gewichtet, das ist ein wichtiges Signal für Google.

Hier möchte ich aber gleich eine Anmerkung dazu machen. Ich weiß, dass viele Einzelunternehmen auch dazu neigen, dass sie sagen, okay, ich mache jetzt hier einfach eine Linkliste auf meiner Seite und alle Unternehmer, Unternehmerinnen, Freunde, Freundinnen, die ich kenne, die verlinke ich da, und bitte sie das Gleiche für mich zu tun.

Hier findest du einen Blogbeitrag, in dem ich dieses Thema einmal aufgegriffen habe: “Darf ich dich verlinken?” – Meine Tipps zur Verlinkung mit anderen Websites.

Es ist nett gemeint, aber nicht besonders hilfreich, ganz im Gegenteil, es kann durchaus sogar für ein schlechtes Signal an Google sorgen.

Achtet bitte darauf, dass ihr wirklich nur von Seiten die hochwertig sind verlinkt werdet. Bei Angebote, die ihr vielleicht per E-Mail erhaltet, wo euch jemand sagt: „Ich habe die und die Seiten, ich kann dich auf jeder Linkliste auf meinen Seiten eintragen, mache das Gleiche bitte mit mir.“ schaut euch bitte die Seiten genau an. Diese Angebote sind in aller Regel hochgradig unseriös.

Schaut, was auf den Seiten zu finden ist, von der ihr verlinkt werden, gleiches natürlich gilt auch umgekehrt. Auch Seiten, auf die ihr verlinkt, schaut, dass da wirklich hochwertige Inhalte sind, dass der Besucher, den ihr von eurer Seite dahinschickt auch wirklich genau die gleiche Qualität wiederfinden, wie ihr selber auf eurer Seite auch geben wollt.

Es gibt viele, viele Hinweise und Tipps auch zum Thema Linkbuilding. Beim Linkbuilding beschäftige ich mich damit, wie kann ich viele Links erhalten, die auf meine Website leiten, weil ich weiß, dass diese Linkverweise wirklich ein wichtiges und gewichtiges Kriterium für Google sind.

Ich persönlich bin der Überzeugung: Stellst du hochwertige Inhalte zur Verfügung, wird das letzten Endes seinen Weg selber finden, du wirst verlinkt werden. Du kannst schon mit einem Fokus zum Thema Verlinkung deine Seite betrachten oder da fokussierte SEO-Arbeit machen, allerdings erst, wenn deine Website wirklich so weit optimiert ist, dass sie super dasteht, vorher macht das wirklich meines Erachtens nach keinen Sinn.

Bei den meisten denke ich, die sich mit dem Thema SEO jetzt erst beschäftigen oder erst anfangen, stehen noch ganz, ganz, ganz viele andere Aufgaben und Optimierungsmöglichkeiten auf der Liste, bevor es wirklich um das Thema Linkbuilding geht.

Grundsätzlich empfehle ich: immer darauf achten, dass unter euren Gastbeiträgen in anderen Blogs auch eure Domain genannt wird, dass da ein Verweis stattfindet, Gleiches gilt auch, wo es immer möglich ist, bei PR-Artikeln und ähnliches, achtet bitte immer darauf, dass ihr verlinkt werden, auch wenn irgendwo eure Angebote, eure Produkte mit verkauft werden. Achtet bitte drauf und bittet darum, dass doch auf eure Seite verlinkt wird, nachdem ihr euch angeschaut habt, von wo ihr verlinkt werdet.

Das ist auf alle Fälle schon mal eine gute Möglichkeit mehr Links zu generieren.

 

Das war nun ein kurzer Überblick über eine kleine Auswahl der Google Ranking Faktoren. Auch in Zukunft werde ich noch drüber sprechen, was du im Einzelnen noch tun kannst.

Ich freue mich, dass du dabei warst. Ich wünsche dir eine schöne Zeit. Bis zum nächsten Mal!

Manuela

 

Die Autorin: Manuela Kind

SEO lernen und umsetzen mit Manuela Kind.

Ich bin der Überzeugung, dass Websites zuerst für Menschen statt für Suchmaschinen gemacht werden. Mir ist wichtig, dass ich meine Leser und Kunden nicht mit der kompletten Bandbreite des SEO-Wissens überflute, sondern die für sie relevanten Informationen und Techniken auswähle und leicht verständlich erkläre.

Kommentare:

4 Comments
  1. In vielen Punkten sind wir einer Meinung, außer dem Punkte des:
    Wie funktioniert die Google Suche? Die SERP sprechen einen andere Sprache. Bei sehr vielen Suchbegriffen stehen nicht die Seiten oben die es verdient hätten sondern Linkfarmen ala Amazon, Ebay etc Also Mega Seiten die von Google bevorzugt behandelt werden. Die Großen unter sich stechen sich nicht die Augen aus.

    Es gibt einen riesigen Widerspruch zwischen dem was Google verlauten lässt und dem was sich später in den SERP niederschlägt.

    Reply
    • Hallo Arne,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Es gibt, insbesondere im Bereich des Produktverkaufes, eine starke Konkurrenz durch die „großen Player“. Das stimmt. Jedoch habe ich noch keinen eindeutigen Nachweis gefunden, dass Google diese „per se“ bevorzugt. Hast du da einen Tipp bzw. Studie o.ä. dazu? Könntest du mir den Link senden? Das würde mich sehr interessieren.
      Natürlich investieren diese Firmen viel in Online Marketing. Aber Google wird vermutlich auch sorgsam mit seinem eigenem Image umgehen. Denn welches Unternehmen würde noch bei Google werben wollen, wenn bekannt und belegt wäre, dass Google nur „die Großen“ bevorzugt. Wie gesagt, bisher habe ich noch keinen eindeutigen Beleg für oder wider gefunden.

      Auf der anderen Seite gibt es noch so viel mehr Unternehmen und Dienstleister, die gar nicht mit Amazon, Ebay & Co. in Verbindung bzw. Konkurrenz stehen. Daher empfinde ich eine pauschale Aussage, dass nur die großen Firmen eine Chance auf gute Positionierung haben, als nicht korrekt. Denn, wie so oft, kommt es hier darauf an was und von wem gesucht wird. Und da lohnt es sich sehr, genauer hinzuschauen und sich klar zu positionieren.
      Bei sehr vielen Suchbegriffen (verschiedenster Anbieter und Angebote) tauchen Amazon, Ebay & Co. gar nicht in den SERPs auf.

      Viele Grüße
      Manuela

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  2. Hallo Manuela nun es gibt keine Studien in dem Sinne, meine Aussage basiert auf den SERP selbst. Suche in Immobilien und die Großen sind die ersten. Gerade Regional kommt man bei uns kaum über eine EBAY Tochter vorbei. Selbst auf Google.com auf der Suche nach einem dsl router kommen Linksys, tp-link ca 8 Male gefolgt vom Walmart. Ok Ebay ist hier noch nicht dabei.

    Es ist auch seit einigen Jahren ein Unterschied wie man sucht, mit einem TOR browser kann man unbedarft surfen, mit dem Browser in dem man einmal eingeloggt war in einen der Google oder auch Bing Dienste und deine SERP werden anders sein als meine.

    Manipulationen: Sehr lesenswert ist dieser Bericht: http://www.viperchill.com/google-control

    Das Problem bei Google ist einfach. Google hat vor ein paar Jahren angefangen zu improvisieren und hat es bis heute nicht geschafft einen radikalen Schwenk zu vollziehen. Rel“nofollow“ ist ein Versuch leicht zu schaffende Links zu entkräften und hat dazu geführt das gut dastehende Blogs ihre Gastartikel dem höchstbietendem den nun sehr gefragten follow Link verkaufen. Es wurde im Ende genau das Gegenteil erreicht.

    Reply
    • Hallo Arne,
      vielen Dank für deine Impulse. Letzten Endes ist es eine Kombination und ein ständiges Experimentieren, auch von Google. Unsere SERPs sind seit ca. Anfang 2017 sehr unterschiedlich, das stimmt. Das sehe ich jedoch weniger als Nachteil, vielmehr versucht Google unserem Suchinteresse nahe zu kommen und bisherige Signale einzubeziehen.
      Es gibt viele gute Blogs, die vielleicht zu wenig gesehen werden. Doch ebenso schaffen es viele gute Blog mit guten Inhalten und Mehrwert, zu den passenden Suchanfragen gut gelistet zu werden. Es ist ja immer abhängig davon, wer sucht und mit welcher Intension. Pauschale „Schablonen“ in Bezug auf Sichtbarkeit und Ranking sind bei diesem komplexen Prozess schwer anzufertigen.
      Vielleicht „manipuliert“ Google, vielleicht stecken auch andere Faktoren dahinter. Ich weiß es, ehrlich gesagt, nicht. Da ich bisher keinen eindeutigen Beleg für die Manipulation gefunden habe. Aber ich habe Erfahrungen gemacht, dass u.a. eine konsequente Ausrichtung hin zum Kunden und hochwertige Inhalte zu besseren Positionierungen und letzten Endes mehr Kontakten bzw. Käufen führte.
      Wir sollten Google kritisch betrachten, beobachten und Signale hinterfragen – immer wider. Das gehört unbedingt zur SEO-Arbeit dazu.
      Viele Grüße
      Manuela

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