SEO Trends 2018

07: SEO Trends 2018

Möchtest du lieber lesen, statt hören? Dann findest du hier die Zusammenfassung der Episode.

Hallo und herzlich willkommen zur ersten Episode meines Podcast im neuen Jahr. Ich wünsche dir noch ein wundervolles neues Jahr und freue mich sehr, dass du heute da bist und zuhörst. Heute spreche ich über die SEO-Trends für 2018.

Was kannst du tun, um deine Webseit dieses Jahr bei Google nach oben zu bringen. Es sind gar keine neue Trends und so neue Maßnahmen, aber es sind immer noch Maßnahmen, die oftmals noch nicht wirklich berücksichtigt werden und immer mehr und mehr an Wichtigkeit gewinnen.

#1 Ist deine Website mobil gut bedienbar?

Das ist ein Punkt, den wirst du wahrscheinlich schon mal gehört haben und zwar, dass deine Webseite für die mobile Nutzung optimal vorbereitet sein sollte. Noch in den letzten Tagen im Dezember 2017 informierte Google, dass es zum mobile Index wechselt. Google schaut sich nun zuerst die mobilen Seiten an und schaut wie gut die vorbereitet sind für die Internetnutzer.

Selbst wenn du mit deiner Webseite in der Desktop-Version, das heißt auf dem großen Rechner innerhalb der Google-Suche ziemlich weit oben positioniert bist, kann es sein, dass ein Nutzer die gleiche Anfrage über ein mobiles Smartphone zum Beispiel oder ein Tablet stellt, und er ganz andere Seiten angezeigt bekommt. Eventuell taucht deine Website in der mobilen Suchergebnisliste gar nicht auf, wenn die mobile Variante deiner Webseite nicht so optimal für die mobile Nutzung vorbereitet ist.

In aller Regel ist es schon wirklich sehr sinnvoll und sehr hilfreich, wenn du einfach eine Webseite im sogenannten “responsive Design” hast, das heißt, dass die Webseite sich automatisch an die Ausgabegeräte bzw. an die Größe des Displays des Ausgabegerätes anpasst. Mein Tipp ist: Checke bitte trotzdem deine Webseite immer wieder auch mal live auf deinem Smartphone. Da wir oft viel Zeit vor dem großen PC oder Laptop verbingen, neigen wir Unternehmer nattürlich dazu, dass wir auch nur diese Sicht der Dinge auf unserer Webseite habe. Wir betrachten sie nur in diesem Format und selten schauen wir unsere eigene Website auf einem Smartphone oder Tablet an. Aber genau das empfehle ich dir, ab und zu mal zu tun und zu schauen:

  • Ist alles gut bedienbar?
  • Sind die Schriftgrößen groß genug?
  • Lädt die Seite schnell genug?

Wenn das nicht der Fall ist, dann schau, was du daran optimieren kannst.

Nutze das Google Tool, um deine Website auf mobile Nutzungsfreundlichkeit zu prüfen.  Einmal gibt‘s das innerhalb der Search Console oder über diese URL: https://search.google.com/test/mobile-friendly. Unter dieser Adresse kannst du testen, wie gut deine Seite für die mobile Nutzung vorbereitet ist. Google gibt dir hier wirklich sehr hilfreiche Tipps an die Hand, was du noch tun kannst.

Prüfe bitte auch über deine Google-Analytics-Daten, wie sich die Zugriffe über mobile Endgeräte und Desktop Geräte entwickelt haben. Beobachte die Nutzersignale, ob sich da Absprungraten, Aufenthaltsdauer und ähnliches noch nach oben oder nach unten verändern. Damit kannst du erkennen: “Okay, hier ist Handlungsbedarf.” oder “Es funktioniert im Großen und Ganzen ganz gut.”

 

#2 Voice -Search – Sprachassistenten verändern die Suchanfrage.

Kommen wir zum 2. Punkt. Der ist eigentlich auch ziemlich nahe an die mobile Nutzung angelehnt. Ich glaube, das wird uns auch  nicht mehr loslassen, denn wie schon gesagt, überwiegend nutzen wir das Internet mobil. Die sogenannte Sprachsuche / Voice Search wird wohl, bevorzugt auf den Smartphones, immer öfter genutzt.

Beobachte, wie sich die gesuchten Keywords für dein Thema eventuell verändern. Nutzen wir einen Sprachassistenten, werden wir nicht mehr nur mit einem Keyword arbeiten. In aller Regel wird es so sein, dass wir dem Sprachassistenten eine komplexe Frage stellen. Die Sprachsuche ist ja komfortabler als das Eintippen der Buchstaben auf dem Display. Da werden wir zum Beispiel nicht nur nach “Damenschuhe blau” suchen, sondern auch noch die gewünschte Marke angeben oder vielleicht auch einen regionalen Begriff, wie den Stadtnamen oder das Großstadtviertel, in dem wir uns befinden, hinzufügen. Das ist in der Sprachvariante natürlich schneller passiert als wenn wir das mühsam mit dem Finger auf dem Smartphone eintippen.

Damit gilt weiterhin und nun stärker als je zuvor, bei der Keyword-Analyse nicht nur auf einfache Wörter abzuzielen, sondern sogenannte Longtail-Keywords mehr ins Visier zu nehmen und danach zu suchen.

Longtail-Keyword bedeutet: Longtail ist die englische Bezeichnung für “langer Schwanz”, das heißt Longtail-Keywords bestehen aus mehreren Suchbegriffen.

Da kann ein zentrales Element ein Suchbegriff sein, der schon häufig verwendet wird, aber allein durch die Kombination mit noch weiteren Begrifflichkeiten ist das Suchvolumen meistens nicht mehr ganz so hoch. Das heißt, weniger Menschen suchen nach diesem Begriff oder nach dieser Begriffskombination. Aber es gibt dafür auch oftmals sehr viel weniger Wettbewerb um diesen Suchbegriff. Und darum geht es eigentlich. Finde sogenannte Longtail-Begriffe oder Keywords, mit denen du dich klar und konkret bzw. in einer Nische positionieren kannst. Diese Keyword Kombination sollte noch ein ansprechendes Suchvolumen haben, aber eben auch wenig Wettbewerb. Damit hast du mehr Möglichkeiten innerhalb der Suchergebnisliste weiter oben zu erscheinen und positioniert zu werden.

Diese Longtail-Keywords helfen auch, dass man hier Begriffe und Begriffskombinationen erkennen kann, die über die mobile Suche oftmals verwendet werden. Dazu gehört auch, dass wir immer weiter an unsere Besucher, Nutzer heranrücken, indem wir auch unsere Inhalte und unsere Keyword-Analyse darauf prüfen, ob wir eine natürliche Sprache verwenden. Also die Kundensprache verwenden.

Höre zu und notieren:

  • Wie kommunizieren deine Kunden?
  • Was sagen sie?
  • Wie benutzen sie verschiedene Begriffe?
  • Wie drücken sie sich aus, bei dem, was sie suchen in Verbindung zu unserem Angebot?

Also was kannst du tun? Bitte mache eine ordentliche Keyword-Recherche – immer wieder mal.

Was hier auch immer sehr hilfreich ist, sind natürlich die W-Fragen-Tools. Das heißt konkrete Fragestellungen der Nutzer, die häufig gesucht werden. Diese nimmst du dir entweder als Arbeitstitel oder noch besser, als Überschrift für deine Seite, deinen nächsten Blogbeitrag, dein Angebot. Genau diese Frage beantwortest du bitte umfänglich ohne es zu übertreiben mit den Inhalten und dem Umfang, aber in einer hilfreichen und qualitativ hochwertigen Art und Weise. Unterstützt wird der Text mit Fotos,  Grafiken oder auch einem Video. Sehr hilfreich können auch sogenannten “FAQ-Listen” – „Häufige Fragen / Antwort – Listen“ sein. Wenn du merkst, dass zu einem bestimmten Thema, zu bestimmten Begriffen immer wieder Rückfragen kommen (was das ist / wie das funktioniert) überleg dir mal, ob eine Seite mit genau diesen Fragen und deinen Antworten für deine Kunden sehr nützlich sein Könnte.

 

#3 Datensicherheit für deine Kunden

Auch das ist eine Entwicklung, die hat sich schon lange angekündigt und wird nun einfach nur noch weitergehen und weiter in den Fokus rücken. Es geht um die Datensicherheit. Diese wird immer wichtiger und damit rückt natürlich die sogenannte SSL-Verschlüsselung immer stärker in den Fokus.

Was ist die SSL-Verschlüsselung eigentlich?

Ganz kurz zusammengefasst: SSL sorgt dafür, dass die Daten verschlüsselt über das Internet verschickt werden und vor unerwünschten Zugriffen geschützt sind. Es sichert den Übertragungsweg quasi zwischen dem Server, auf dem die Webseite liegt, und dem Computer, der die Website abruft. Das SSL-Zertifikat, ist dafür da, dass abgeprüft werden kann, ob du tatsächlich derjenige bist, der diese Webseite ausliefert und zu dem diese Webseite auch gehört.

Diese Verschlüsselung wird immer wichtiger. Es ist bereits jetzt so, dass bei Google Chrome sichere Seiten, also die mit SSL-Zertifikat gesichert sind, mit dem Symbol eines grünen Vorhängeschlosses deutlich markiert werden. Unverschlüsselte Seiten werden momentan noch mit einem einfachen “Info-i” angezeigt, in einer grauen Farbe.

Es wird in der SEO-Szene davon gesprochen, dass Google sich vielleicht früher oder später dafür entscheidet ungesicherte Seiten noch etwas deutlicher in der Signalfarbe Rot zu markieren. Um dem dem Nutzer anzuzeigen: “Pass auf, wenn du die Seite anklickst, findet keine Verschlüsselung statt, die ist unsicher.”

Was kannst du tun für die SSL-Verschlüsselung?

Der einfachste Weg ist wirklich, dass du deinen Webmaster oder Programmierer beauftragst und ihm sagst: “Ich brauche ein SSL-Zertifikat, informiere mich bitte, berate mich dahingehend, richte alles ein.”
Das ist wirklich der einfachste Weg und das ist auch keine lange Geschichte für einen Programmierer.

Es gibt auch kostenfreie Zertifikate wie zum Beispiel bei Let‘s Encrypt. Hier informiere dich bitte, wie lange diese Zertifikate laufen. Bei anderen Anbietern kann man Zertifikate kaufen, die sind 1 Jahr gültig oder 2 Jahre, 3 Jahre, je nachdem was man auswählt. Kostenfreie Zertifikate haben teilweise eine kürzere Laufzeit als 1 Jahr. Wichtig ist hier, dass du für dich eine Erinnerung notierst, wann dieses Zertifikat abläuft. Damit du diesen Termin nicht aus den Augen verlierst und nachhaken kannst bezüglich der Verlängerung.

Denn was passiert, wenn das Zertifikat nicht verlängert wird? Dann kommt eine Meldung, wenn jemand deine Website abruft,  mit einem Hinweis, dass ein ungültiges Zertifikat für die aufgerufene Website vorliegt. Diese Meldung schaut für Webiste Besucher immer so gefährlich aus und einige werden sich vermutlich auch gegen den Besuch deiner Website entscheiden. Und dass nur weil du die verlängerungd es Zertifikats “verschlafen” hast. Darauf würde ich es ganz ehrlich nicht ankommen lassen. Sorge dafür, dass reibungslos ein durchgängiges SSL-Zertifikat vorliegt, damit so eine Meldung gar nicht erst auftaucht.

Also, wie gesagt am besten einen Programmierer dafür beauftragen, der hat das schnell gemacht. Das ist kein großer Aufwand. Dann bist du auf der sicheren Seite.

 

#4 OnPage Optimierungen deiner Website

Der 4. und letzte Punkt ist auch ein Punkt, der eigentlich schon immer Bestand hatte und nicht wirklich neu. Aber die Hausaufgaben, die du auf deiner Webseite bitte erledigen solltest für die Google-Optimierung, für deine SEO-Arbeit, sind nach wie vor zentraler Bestandteil der SEO-Maßnahmen. Die sogenannte Onpage-Optimierung.

Onpage bedeutet, alle Optimierungen, die auf auf der Webseite vorgenommen.

Dazu gehören zum Beispiel:

Nutzererfahrung und die Nutzersignale sind das zentrale Signal für die Suchmaschinen. Das ist das A und O, damit deine Seite wirklich optimal für die Suchmaschine vorbereitet ist und auch beste Chancen hat weit oben gelistet zu werden.

Das waren meine 4 Tipps für 2018. Wie gesagt, nicht so extrem viel Neues, aber einiges, was sich schon lange angekündigt hat.

Hast du Fragen dazu, hast du Wünsche, möchtest du irgendwas gerne noch einmal näher erklärt bekommen? Dann schreibe mir gerne eine Nachricht und ansonsten wünsche ich dir eine gute Zeit und bis bald.

Manuela.

Einladung zum SEO Plausch!

Hättest du gern Unterstützung bei der SEO-Arbeit? Steckst du fest mit der Optimierung deiner Website? Weißt du nicht, wo du anfangen sollst mit der Suchmaschienoptimierung? Das kenne ich zu gut! 🙂

Lass uns zu einem halbstündigen Gratis-SEO-Plausch treffen!

Du erzählst mit wo du stehst und ich gebe dir meine Tipps zum Thema SEO. Gern können wir dann auch gemeinsam schauen, ob wir noch mehr zusammenarbeiten möchten.