Interne Verlinkung – oft vergessenes SEO-Gold

Interne Verlinkung – oft vergessenes SEO-Gold

Interne Links – oft vergessenes SEO-Gold

Hast du dir schon einmal Gedanken über die interne Verlinkung deiner Website gemacht?

Mir fällt oft auf, dass viele Websites kaum interne Links setzen oder dies sehr unstrukturiert tun. Dabei gehört die Verlinkung zu den wichtigsten Rankingfaktoren für Google.

Meist konzentrieren sich die Bemühungen auf die Generierung von externen Links, also auf Links von anderen Websites. Doch auch eine gut durchdachte interne Linkstruktur kann wesentlich zum guten Ranking deiner Website beitragen. Der Vorteil an der internen Verlinkung ist, dass wir diese selbst steuern können.

 

Wikipedia Einträge sind gute Besipiele für strukturierte, interne Verlinkungen. Hier siehst du eine Ausschnitte aus dem Einrag zu “Wordpress”. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/WordPress

 

Wie wichtig sind interne Links?

Die interne Verlinkung hilft der Suchmaschine die Unterseiten thematisch zuzuordnen. Neue Inhalte, wie z.B. Blogbeiträge, können schneller in den Index der Suchmaschine gelangen, wenn sie von bestehenden Beiträgen und Seiten verlinkt werden.

Der Crawler der Suchmaschine erkennt den Link beim „Scannen“ der Seite und folgt ihm, das heißt er wird auf die neue Seite aufmerksam. Somit kann er auch die neue Seite scannen und indexieren. (Vorausgesetzt, der Link wurde nicht mit dem Befehl „nofollow, noindex“ markiert.) Der Suchmaschine wird damit signalisiert, welche Seiten thematisch verwandt sind und welche der Seiten den Haupt- oder Basisinhalt zum Thema beinhalten.

Auch für die Besucher der Website sind diese internen Links hilfreiche Wegweiser durch den Inhalt deiner Website. Du kannst so übersichtliche Themenseiten schaffen und den Besucher auf detailliertere Informationsseiten oder themenverwandte Seiten führen. Damit schaffst du eine klare und hilfreiche Nutzerführung.

Mit der internen Verlinkung hilfst du also der Suchmaschine und deinen Besucher, deine Website im thematischen Gesamtkontext zu erfassen und auf weitere Inhalte aufmerksam zu machen.

Dies zahlt sich nachhaltig auf dein Website Ranking aus.

 

Was ist der Link-Juice?

Jede deiner Unterseiten hat eine bestimmte Gewichtung oder Rankingpower. Die Startseite wird meist am häufigsten extern verlinkt und am meisten besucht. Sie hat damit ein starkes Gewicht. Mit einem Link von der Startseite auf eine Unterseite (z. B. Kategorieseite) gibt die Startseite etwas von ihrem „Link Juice“ diesem Link mit, der sich dann auf die Unterseite vererbt. Diese Rankingpower ist nicht unendlich und wird aufgeteilt unter den gesetzten Links.

Ein Rechenbeispiel:
Deine Startseite hat einen Link Juice von 100%. Von der Startseite aus verlinken wir auf drei Unterseiten. Damit bekommt jede diese Unterseiten ca. 33% des „Link-Juice“ vererbt.

Die Rankingpower jeder einzelnen Seite wird zusätzlich noch von anderen Faktoren beeinflusst.
Zum Beispiel bekommt ein Blogbeitrag noch mehr Rankingpower, wenn er zudem noch von externen Seiten verlinkt wird. Aber für unser heutiges Thema „Interne Verlinkung“ bleiben wir einmal bei dieser vereinfachten Betrachtungsweise.

Im Umkehrschluss bedeutet das für uns, dass wir wohl überlegt unseren „Link Juice“ verteilen sollten. Eine unstrukturierte Verlinkung quer durch alle Themen und Kategorien der Website, verteilt viel Link Juice auf zu viele Unterseiten, so dass dann eventuell gar keine Unterseite an Sichtbarkeit gewinnt.

 

Die strukturierte interne Verlinkung.

Verschaffe dir einen Überblick über die bestehende interne Verlinkung deiner Website. Grundsätzlich hilft dir zum Beispiel ein Tool wie der Screaming Frog, um überhaupt erst einmal einen Überblick über die Seitenstruktur deiner Website zu bekommen.

Du kannst kleinere Websites manuell durchforsten. Du kannst auch die Google Search Console verwenden. Oder du investierst in ein kostenpflichtiges SEO-Tool. Dann bekommst du auch detailliertere Informationen zu den Verlinkungen und teilweise auch eine visualisierte Linkstruktur.

Überprüfe, welche deiner Seiten bisher recht erfolgreich sind. Das siehst du in deinem Website Analysetool (z.B. Google Analytics). Welche Seiten werden häufig besucht, haben eine gute Aufenthaltsdauer und geringe Absprungraten (Kennzahlen immer in Kombination betrachten!)

Tipps zu Analysedaten von Google Analytics bekommst du in dieser Episode.

Erstelle dir eine Mindmap, ein Organigramm oder arbeite mit Karteikarten:

  • Welche Themenbereiche hast du?
  • Welche Seiten sind wichtige Basis-Seiten: Hier sind eher allgemeine Informationen zu einem Themenbereich zu finden.
  • Welche weiteren Seiten ergänzen den jeweiligen Themenbereich sehr gut, z. B. sind Detailinformationen oder spezielle Teilbereiche des Themas?

Bringe den informativen Inhalt deiner Website in eine übersichtliche und für den Besucher logische Anordnung.

Dann überlege dir, welche internen Verlinkungen hier hilfreich und sinnvoll sind.

 

 

Empfohlene Links zur Episode:

“SEO ist wie ein Fass ohne Boden!” … und andere SEO-Glaubenssätze

“SEO ist wie ein Fass ohne Boden!” … und andere SEO-Glaubenssätze

Was hält dich davon ab, mit SEO zu starten?

In dieser Episode erzähle ich dir von einer lieben Kollegin. Sie sagte mir, dass sie sich scheut ihre Website zu optimieren. Sie hat das Gefühl, dass sie damit nicht mehr fertig wird, wenn sie einmal damit angefangen hat. 

“Ich habe Respekt davor, weil SEO ist wie ein Fass ohne Boden!”

In dieser Episode erzähle ich dir meine Gedanken dazu. Das “Für” und “Wider” der Suchmaschinenoptimierung. Ich habe das Bild “Fass ohne Boden” gegen eine “Treppe aufwärts” ausgetauscht.

Willst du wissen:

  • Warum SEO gut für dein Business ist?
  • Ob du SEO selbst machen solltest?
  • Wie SEO einfach geht?

Dann höre dir diese Podcast-Episode an!


Ich freue mich auf deine Impulse und Meinung dazu. Schreib mir einen Kommentar dazu, wie du mit der Suchmaschinenoptimierung deiner Website umgehst oder auch haderst. Was sind deine größten Herausforderungen beim Thema SEO? Und: Kennst du noch mehr Argumente gegen SEO?

Viele Grüße
Deine Manuela

 

3 Ideen, um das Potenzial deiner Website voll auszuschöpfen

3 Ideen, um das Potenzial deiner Website voll auszuschöpfen

Magst du lieber lesen statt hören, dann findest du hier eine Zusammenfassung der Podcast-Episode.

Wie kann deine Website dich unterstützen?

Mir ist bei Gesprächen und SEO-Coachings aufgefallen, dass das volle Potential einer Website oftmals gar nicht ausgeschöpft wird.
Jeder spricht über Website- Optimierung und das Google Ranking, aber wie kann dich deine Website noch richtig gut unterstützen? Drei Imulse gebe ich dir heute.

 

Beispiel #1: Ich brauche gar keine Kunden mehr, die mich finden.

Eine Kundin sagte mir einmal beim Coaching-Termin, dass sie gar nicht so recht weiß, wie ihr SEO nützen soll. Sie suche gar keine Kunden, denn Kunden hätte sie zur Genüge. Sie kann gar keine neuen Kunden aufnehmen. Schön, wenn man das sagen kann, oder?

Meine Kundin stand vor einer ganz anderen Herausforderung. Ihr fehlten die Mitarbeiter. Hier war es ein ambulanter Pflegedienst, um den es ging. Aber die Problematik mit dem Mitarbeitermangel kennen noch viele andere Branchen, wie zum Beispiel das Handwerk, die Hotellerie und Gastronomie.

Es gibt nicht ausreichend gut ausgebildete Mitarbeiter und kann sehr lange dauern bis passende Mitarbeiter gefunden werden. Daraus resultiert oftmals auch die zusätzliche Belastung der Mitarbeiter, die noch da sind. Sie müssen die Mehrarbeit leisten und den Personalmangel abfangen. Passende Mitarbeiter zu finden ist eine wichtige Herausforderung für Unternehmen. Neue Mitarbeiter zu finden kann für den langfristigen Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens entscheidend sein.

Neue Mitarbeiter ansprechen und  finden – dabei kann deine Website dich wunderbar unterstützen.

Wichtig ist es:
• Dass der potentielle Mitarbeiter alle relevanten Informationen findet.
• Die Stellenbeschreibung persönlich ansprechend und konkret formuliert ist. (Inspiration in Jobportalen suchen)
• Der potentielle Mitarbeiter das Team und die Geschäftsführung auch schon visuell kennen lernen kann. Das bedeutet, es sollten Fotos von realen Menschen, vom Team auf der Website zu finden sein.

Viele Stellenbeschreibungen sind sehr nüchtern, kühl, wenig konkret formuliert. Wenn wir den Mitarbeiter als unseren Kunden betrachten, würden wir angesichts solch einer nüchternen Ansprache erwarten, dass der Kunde sich „angezogen“ fühlt ?

Erstelle ein „Wunsch-Mitarbeiter-Profil“ genauso wie du ein Wunschkundenprofil erstellst.

Eine Anleitung dazu findest du in dem Blogartikel hier: “Wunschkunden finden”

Versetze dich in die Situation deines zukünftigen Mitarbeiters: Was ist ihm wichtig? Worauf legt er Wert? Was kannst du ihm ganz konkret anbieten? Welche Philosophie, welches Wertesystem findet er in deinem Unternehmen vor?

Wenn du Inspiration suchst, dann frage deine bestehenden Mitarbeiter und recherchiere in Mitarbeiter-Feedbacks auf Arbeitgeber-Bewertungsportalen (z.B. kununu).
Wichtig ist, dass du deinen Mitarbeiter ANSPRICHST und nicht in der dritten Person über (irgend-)einen Job redest.

 

Beispiel #2: Meine Kunden suchen mich nicht bei Google, die kennen meinen Namen schon.

Mein nächstes Beispiel habe ich aus der Zusammenarbeit mit einer Architektin. Ihr Architekturbüro hatte den Leistungsfokus und auch die Leidenschaft in der Sanierung von Denkmalgeschützen Gebäuden gefunden.

Ihre Auftragsgeber sind zumeist Institutionen und Verwaltungen. Diese Entscheider suchen weniger in der Suchmaschine nach geeigneten Projektpartnern und Dienstleistern. Sie orientieren sich meist regional, an ihrem Netzwerk bisheriger Partner, lernen einen neuen Dienstleister vielleicht bei einer Offline-Veranstaltung kennen, durch persönliche Empfehlung oder persönliche Vorstellung des Dienstleisters.

Kurz und gut: Diese Entscheider haben zumeist schon einen konkreten Namen im Kopf. Ihr Blick auf die Website dient der Recherche und Information zum Architekturbüro. Sie wollen wissen, mit wem sie es zu tun haben, welche Expertise hier dahintersteckt, wieviel Erfahrung die Architekten schon mit Denkmalsanierung haben und vieles mehr. Sie suchen ganz konkrete Informationen und greifen direkt auf die Website zu.

Wenn diese Situation auf dich zutrifft, dann sorge auch hier dafür, dass diese Besucher genau das finden was sie suchen. Gib ihnen die Referenzen, welche sie als „Argumentationsstütze“ benötigen. Schreibe ihnen keine langen Geschichten, sondern die Fakten zu deiner Erfahrung und Expertise. Welche sie benötigen, um abgleichen zu können, ob du sie bei dem neuen Projekt erfolgreich unterstützen kannst.

Vergiss bitte dennoch nicht deine „über-mich“-Seite und diese auch zu verlinken bzw. Kurzvorstellungen in den Text einzubauen. Denn zuerst kommt vielleicht der „Faktencheck“ für diese Entscheider, aber auch der persönliche Sympathie-Check lässt sich bei uns Menschen nicht ignorieren. 

 

Beispiel #3: Meine Website nimmt mir Terminfindung und Korrespondenz ab.

Das dritte Beispiel kenne ich auch aus eigener Erfahrung sehr gut. Ich habe für mich erkannt, dass die Website mir viele Prozesse verkürzen und erleichtern kann. Ich spare unter anderem wertvolle Zeit, die ich für Projekte nutzen kann.

Ich nutze zur Terminfindung für Kennenlerngespräche und Coachingtermine ein „Buchungstool“. Bei mir ist es Youcanbook.me. Aber es gibt noch einige andere Anbieter. In diesem Tool kann ich die Zeitfenster für mögliche Kennenlerngespräche (meinen SEO-Plausch) festlegen. Meine Interessenten können direkt auf der Website den Link anklicken und gelangen in die Terminübersicht. Dort können sie einen Wunschtermin auswählen.

Dann hinterlassen sie mir noch ihre E-Mail-Adresse und Website-Adresse, damit kann ich sie kontaktieren und bis zum SEO-Plausch auch schon ihre Website anschauen. Meine Interessenten und auch ich bekommen den ausgewählten Termin per E-Mail bestätigt und können ihn mit einem Klick in unsere eigenen Kalender speichern.

Dieser kurze Buchungsprozess erspart viel Zeit, die wir eventuell gebraucht hätten für:

• Wiederholte Telefonate, um den Gesprächspartner zu erreichen und einen Termin zu vereinbaren.
• E-Mail Korrespondenz hin und her gesendet, um einen passenden Termin zu finden.
• Falsch notierte Termine, Zahlendreher, etc.

Natürlich kannst du mir auch jederzeit einfach eine E-Mail an kontakt@manuela–kind.de senden.
Wenn du dich für den Einsatz eines Terminbuchungs-Tools entscheidest, dann beachte bitte die Datenschutzverordnungen und dass du eventuell einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Anbieter abschließen solltest. Hier findest du ein Interview mit der Rechtsanwältin Alexandra Rogner zum Thema „Datenschutzgrundverordnung-DSGVO“.

Zum Thema Korrespondenz passen auch die häufig gestellten Fragen oder häufige Missverständnisse. Beides lässt sich sehr gut mit der Website „abfangen“. Wenn dir auffällt, dass Interessenten dir immer wieder die gleichen Fragen stellen oder die gleichen Dinge immer wieder falsch verstehen, dann betrachte deine Website. Gibt sie an den richtigen Stellen die entscheidenden Stellen die richtigen Antworten und Erklärungen? Ist alles einfach und klar zu verstehen? Wie könntest du deine Besucher noch besser „abholen“?

Eine klare und richtig positionierte Botschaft und Information auf der Website kann dir eine Menge Zeit sparen. Und kann auch dafür sorgen, dass Interessenten überhaupt auf deiner Website bleiben und dort gern stöbern.

Welche Aufgaben nimmt dir deine Website ab? Welche Unterstützung nutzt du? Ich freue mich über deinen Kommentar und Impulse. Lass uns gern darüber diskutieren, wie wir das volle Potential unserer Websites nutzen könne.

Viele Grüße von
Manuela

 

DSGVO – was Du jetzt tun kannst und solltest – Interview mit Rechtsanwältin Alexandra Rogner

DSGVO – was Du jetzt tun kannst und solltest – Interview mit Rechtsanwältin Alexandra Rogner

DSGVO - Was ist zu tun?

Rechtsanwältin Alexandra Rogner im Interview zur DSGVO

Alexandra Rogner arbeitet seit 12 Jahren als Rechtsanwältin. Sie hat sich auf die Bereiche IT-Recht, Marken- und Wettbewerbsrecht spezialisiert – das sind ihre Lieblingsthemen. Dieses Expertenwissen gibt sie auch als Lehrbeautragte und in ihren Vorträge und Workshops weiter.

Möchtest du mehr über Alexandra und ihre Arbeit erfahren, dann besuche ihre nagelneuen Blog unter: www.rogner-recht.de

Ich habe mich mit Alexandra über die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) unterhalten und ihr folgende Fragen gestellt.

Du kannst im Podcastplayer die Kapitel-Liste öffnen  (“Kapitelmarken anzeigen”) und zur gewünschten Frage vor oder zurück springen.

  • Worum geht es bei der neuen DSGVO? Warum war die DSGVO notwendig?
  • Was sind die grundsätzlichen Pflichten als Unternehmer? Was müssen wir als Unternehmer in Zukunft eventuell anders machen?
  • Gibt es Unterschiede zwischen Online-Unternehmen und Offline-Unternehmern?
  • Womit sollten wir jetzt anfangen? Welche konkreten praktischen Schritte empfiehlst du, in welcher Reihenfolge?
  • Hat DSGVO nur neue Pflichten für Unternehmer oder auch Vorteile?
  • Was ist, wenn man es als Unternehmen darauf ankommen lässt? Welche Bußgelder erwarten dieses Unternehmen?
  • Der Stichtag für die DSGVO ist 28.05.2018? Haben wir als Unternehmen noch Schonfristen oder Übergangszeiten?
  • Was muss jetzt konkret umgesetzt werden? Wo bekommt ein Unternehmen Unterstützung?

Zum Schluß bitte ich Alexandra noch um ein kurzes Fazit. Alexandra Rogner empfiehlt, sich auf jeden Fall mit der DSGVO auseinander zu setzen. Besser ist es, dass ein Unternehmen einen nicht ganz perfekt umgesetzten Prozess zur Anpassung an die DSGVO abwickelt, als den Kopf in den Sand zu stecken und gar nichts vorweisen zu können, wenn die Datenschutzbehörde vor der Tür steht.
Es ist viel Arbeit, aber diese kann auch sehr nützlich und reinigend für die eigenen internen Prozesse sein. Die DSGVO wird uns immer beschäftigen, aber mit der gründlichen Bestandsaufnahme und Einrichtung aller geforderten Dokumentationen sind wir zukünftig bestens gerüstet und die Aktualisierungen der Dokumentationen laufen dann rascher und organisierter ab.

Folgende Schritte empfiehlt Alexandra Rogner für die Umsetzung der DSGVO.

Umsetzung der DSGVO – Schritt für Schritt.

  1. Überblick verschaffen über alle Datenerhebungen – Welche Daten erfasse ich zu welchem Zweck?
  2. Rechtmäßigkeit und Sinnhaftigkeit der Datenerhebungen und verbundenen Datenverarbeitungsprozesse prüfen
  3. Datenschutzerklärung aktualisieren
  4. bestehende Einwilligungen und Formulare prüfen und ggf. ändern
  5. Verfahrensverzeichnis erstellen
  6. Verträge über Auftragsverarbeitung aktualisieren bzw. abschließen

 

Wo findest du hilfreiche Tipps und Muster zur Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)?

Literaturtipps und Muster (kostenpflichtig)

Mehr Informationen zum IT-Recht und den Link zum praktischen Nachschlagewerk, ohne Paragrafen und Juristendeutsch, “Medienrecht in der Praxis” findest du auf der Website von Alexandra Rogner www.rogner-recht.de

 

 

 

Webtexte, die bei deinem Wunschkunden zünden – Interview mit Simone Domahs

Webtexte, die bei deinem Wunschkunden zünden – Interview mit Simone Domahs

Webtexte, die bei deinem Wunschkunden zünden.

10: Interview mit Verkaufstexterin und Autorin Simone Domahs

Seit über 10 Jahren folgt Simone Domahs als Verkaufstexterin ihrer Berufung, Unternehmer und ihre Wunschkunden mit den richtigen Worten zu verbinden.

Simone steht für Verkauf ohne Marktgeschrei, sondern voller Feingefühl und in der Tonart des Kunden.
Ihr Herz schlägt für (Klein-)Unternehmer, Coaches und Handwerker, die mit ihren Texten nicht nur werben, sondern ihre Lieblingskunden magnetisch anziehen wollen.
Als Expertin für verkaufsstarke Webseiten, Landingpages und Mailings hat sich Simone auch auf die oft vernachlässigte Geschäftskorrespondenz spezialisiert.

Davon handelt ihr erstes Buch: „Wie mache ich meine Geschäftspost zum Kundenmagneten?“
Weil jede E-Mail und jeder Geschäftsbrief auch ein Verkäufer ist, der über JA oder NEIN eines Auftrags entscheiden kann.

Wir sprechen über ihre Arbeit als Verkaufstexterin, typische Hürden bei Webtexten und über ihr Buch „Wie mache ich meine Geschäftspost zum Kundenmagneten?“.

Empfohlene Links zur Episode:

Simone Domahs:  „Wie mache ich meine Geschäftspost zum Kundenmagneten?“

Hier kannst du dich kostenfrei zum Webinar am 16.03.2018, 11 Uhr, anmelden.
“Wie du Webtexte schreibst, die bei deinem Wunschkunden zünden.”

 

 

Drei häufige SEO Fehler, die du sehr leicht vermeiden kannst.

Drei häufige SEO Fehler, die du sehr leicht vermeiden kannst.

Wie du häufige SEO Fehler vermeidest.

09: Drei häufige Fehler bei der Suchmaschinenoptimierung, die du sehr leicht vermeiden kannst.

Möchtest du lieber lesen, statt hören? Dann findest du hier das Transkript zur Episode.

#1 Zu wenig oder kein guter Inhalt (Content)

Was mir häufig auffällt ist, dass viele Webseiten entweder viel zu wenig Inhalte haben oder sehr viel. Was beide oftmals gleich haben, egal ob zu viel oder zu wenig, es sind oft Texte, die den Kunden nicht direkt ansprechen, die zu allgemein gehalten sind und nicht viel Mehrwert beinhalten. Und auch wenn du es schon nicht mehr hören kannst 🙂 “Content is King” und dieser sollte wirklich qualitativ hochwertig sein.  Deine Inhalte müssen sich wirklich ganz klar auf deinen Kunden fokussieren.

 

Wer ist dein Idealkunde?

Dazu gehört natürlich, dass wir im Vorfeld auch ganz genau wissen:

Wenn du dir diese Fragen einmal gestellt hast und beantwortet hast, wirst du ganz automatisch wirst erkennen, was die richtigen Inhalte für deine Webseite sind. Ein paar Tipps noch:

  • Frage dich immer, wenn du Inhalte erstellst: “Ist es jetzt wirklich genau das, was meinen Besucher, meinen Kunden wirklich interessiert?”.
  • Lass die Inhalte einen Tag liegen und lies es mit Abstand erneut durch. Versuche immer zu kürzen. Kürzen geht immer!
  • Frage dich: “Wie kann ich den Kunden abholen, damit er sich nicht unsicher fühlt bei seinem ersten Besuch?”.  Sei dir dessen bewusst und hole deinen Kunden da ab. Hol ihn ab, sodass er sich sofort verstanden fühlt und auf einer Augenhöhe mit dir fühlt.
  • Es ist immer besser lieber erst einmal mit weniger Seiten zu starten und diese aber wirklich qualitativ hochwertig ausgearbeitet. Nach und nach fügst du mehr Seiten hinzu.

Was sind hochwertige Website-Inhalte?

Hochwertige Inhalte sind immer jene, die dem Kunden wirklich weiterhelfen. Wertvolle Inhalte sind u.a. Anleitungen, die ihm erklären wie er ein Produkt verwenden kann. Diese Anleitungen können wunderbar mit Grafiken, Bildern und Videos unterstützt werden.

Hilfreich ist auch, z.B. bei Beratungsangeboten, zu erzählen, warum du Wert oder Fokus auf den einen Aspekt innerhalb deiner Beratung legst. Erzähle die Geschichte dahinter, wie du überhaupt zu dieser Erkenntnis gekommen bist. Also alles, was es deinem Kunden leichter macht, dich kennen zu lernen. Alles was es ihm erleichtert, deine Denkweise zu verstehen und zu wissen wie du tickst, hilft ihm.

Bei Produkten: Alles, was deinem Kunden hilft das Produkt anzuwenden, zu verstehen, was ist jetzt wirklich mein Gewinn durch das Produkt oder auch die Dienstleistung? Alle diese Dinge helfen weiter.

 

Gib dem Text Struktur und dem Auge einen Anker!

Was mir auch häufig auffällt ist, dass die Texte an sich eine graue Masse bilden. Viele Texte sind oftmals wenig oder gar nicht strukturiert sind. Texte kannst du sehr gut mit folgenden Elementen strukturieren:

  • Überschriften
  • Zwischen-Überschriften
  • Absätzen
  • Fettungen

Wir sind beim Lesen am Bildschirm, insbesondere bei Texten, die wir auf dem Smartphone lesen, recht ungeduldig. Wir haben eine konkrete Frage, wir suchen eine Information. Wir scannen erst einmal diagonal das, was uns an Inhalt angeboten wird. Um zu erkennen, okay, ist das jetzt wirklich genau die richtige Information, die ich suche? Lohnt es sich da jetzt weiter zu lesen und mehr Zeit zu investieren?

Um einen Text diagonal scannen zu können, brauchen unsere Augen einfach Anker. Diese Anker können wir nur schaffen durch visuelle Markierungen. Das können Fettung von Keywords sein. Oder durch die Strukturierung mit Überschriften und Zwischenüberschriften. Lange Texte sind übersichtlicher, wenn sie in kleine Abschnitte eingeteilt werden. Die Überschriften sollten natürlich immer aussagekräftig sein. Optimalerweise auch mit dem Keyword “bestückt”. Das bringt deinem Besucher absolute Übersichtlichkeit und Klarheit.

Da fühlt sich dein Besucher auch wohl. Warum soll er sich wohlfühlen? Es geht nicht nur darum, dass er einfach einen Klick auf deine Seite macht, sondern entscheidend ist natürlich das Nutzersignal, was er sendet. Nutzsignal bedeutet zum Beispiel, dass er nicht sofort wieder wegspringt, weil er nicht findet, was er sucht. Und damit eine hohe Absprungrate generiert, sondern, dass er länger verweilt und deine Inhalte liest. Das sind die Signale, die bei Google ankommen und die Google zeigen, wie relevant und wichtig deine Seite zu diesen Keywords, zu diesem Thema ist.

 

#2 Schlechte oder unpassende Keywords

Kommen wir zum 2. Punkt und der hängt unmittelbar mit dem 1. Punkt zusammen. Das sind oftmals schlechte oder unpassende Keywords, die verarbeitet werden oder auch gar keine Keywords, die recherchiert werden. Ich möchte von vornherein klarstellen, es geht hier nicht darum die ganze Seite mit Keywords voll zu spicken. In meinem Beratungen und SEO Coachings wird mir immer wieder klar, dass eine Keyword-Analyse meist zwei Funktionen hat.

Zum einen finden wir Keywords und passende Schlagworte für die einzelnen Seiten der Website, auf die wir optimieren können, sprich auf die wir uns ausrichten, um dann innerhalb der Suchmaschine gut gefunden zu werden, zu dem Keyword.
Auf der anderen Seite steht aber oftmals, dass diese Keywords dir als Webseitenbetreiber und Anbieter erst einmal helfen ein Gefühl dafür zu bekommen: “Welche Sprache spricht mein Kunde?”. Das halte ich meist noch für den viel wertvolleren Effekt.

Denn es geht uns allen, glaube ich, sehr ähnlich. Wir sind jeden Tag in unserer Branche, in unserem Bereich unterwegs und jede Branche, jeder Bereich, hat oftmals eine ganz eigene Sprache. Es gibt auch ein paar Branchen, die haben ganz spezielle Fachbegriffe. Da gehöre ich mit Online-Marketing auch dazu. Mit diesen Fachbegriffen hantieren wir ganz selbstverständlich und natürlich. Aber für unsere Kunden, sind diese Begriffe oftmals völlig unbekannt und unverständlich. Ergo werden sie auch nicht mit diesen Begriffen nach uns suchen. Das heißt, wir müssen erst wieder lernen aus der Kundensicht, aus dem Kundenkopf heraus zu agieren und zu überlegen, okay, mit welchen Wörtern wird er suchen? Nicht nur mit welchen Wörtern, sondern das geht auch weiter bis zur Frage: “Welche Situation, welches Problem hat mein Kunde gerade?”.

Wir haben meist die Lösung vor Augen. Wir bieten die Lösung an. Nur ist es in vielen Fällen auch so, dass der Kunde gar nicht nach der Lösung sucht. Vielleicht beschreibt er zuerst seine Situation und weiß noch gar nichts von der Lösung, die du ihm bietest. Es geht wirklich darum, dass wir sensibilisiert werden für die Sprache unserer Kunden. Wichtig ist auch, dass es ein Keyword pro Seite gibt, das fokussiert wird. Das heißt nicht, dass man ein allgemeines Keyword hernimmt und sagt, ach hier “Stressbewältigung” ist ein cooles Keyword. Das fokussiere ich jetzt auf jeder einzelnen Unterseite meiner gesamten Website. Damit würden die mehr oder minder in Konkurrenz treten. Das heißt jede Seite sollte ihren eigenen Keyword-Fokus haben, und auch genau mit dem Inhalt und allem Drum und Dran darauf ausgerichtet sein. Es bringt auch nichts sich nur die Keywords herauszusuchen, die jetzt extrem viel Suchvolumen haben, aber die eigentlich gar nicht im Fokus meiner eigentlichen Arbeit stehen.

Als Beispiel: Wir haben einen Handwerker, der hat sich spezialisiert neue Bäder zu designen. Er hat wirklich ein Händchen dafür, sehr moderne, ausgefallene, spezielle, ganz persönliche Bäder zu gestalten und er bietet das auch am liebsten im Komplettpaket an. Der Handwerker wird nicht weit kommen bzw. nicht die richtigen Neukunden zu finden, wenn er alles nur optimiert auf „Badewanne kaufen“ oder „WC kaufen“. Was darunter häufig erscheint, sind erst einmal die Baumärkte. Das sind auch die Kunden, die einfach genau nach dieser Möglichkeit suchen und in den nächsten Baumarkt gehen und sich eine neue Badewanne oder ein neues WC kaufen. Die sind bei diesem Handwerker, der wirklich ein komplettes Paket anbietet, falsch. Er braucht andere Begrifflichkeiten, die vielleicht ein geringeres Suchvolumen haben, aber dafür hervorragend passen und genau die richtigen Kunden anziehen.

 

Ein weiterer häufiger Fehler ist, dass wirklich immer nur auf “ein Wort” als Keyword ausgerichtet, statt auf Wortkombinationen (longtail keywords). Denke bitte daran, dass die Sprachassistenten immer häufiger genutzt werden zur Suche. Das heißt es werden wirklich ganz konkrete Fragen gesprochen. Da geht es nicht mehr nur um ein Wort. Wenn du dich fragst, wie du überhaupt zur Inspiration für passende Keywords bekommst, dann höre dir diese Podcast Episode an.

#3 Keine internen Verlinkungen

Kommen wir zum letzten Punkt und das ist wirklich mit Abstand einer der häufigsten “SEO-Fehler”. Es ist aber so einfach umzusetzen! Bei ca. 80 Prozent der Webseiten oder der Kunden, die mit ihren Webseiten zu mir kommen und entweder ein Coaching oder auch einen Webseite-Relaunch planen, sehe ich, dass keinerlei interne Verlinkungen existieren.

 

Was bedeutet interne Verlinkung?

Hast du zum Beispiel einen Blogbeitrag geschrieben und hast noch einen weiteren Blogbeitrag, der wunderbar zum neuen Beitrag udn Thema passt. Dann kannst du hingehen und sagen: “Möchtest du mehr wissen?” Oder “In diesem Beitrag hier habe ich schon mal über die Auswirkungen von Stress geschrieben.” Und verlinkst aus deinem aktuellen Blogbeitrag  auf den anderen Blogbeitrag.

Warum das Ganze? Zum einen hast du hier eine gute Möglichkeit deinen Kunden natürlich auf weiterführende Themen zu bringen oder zu sagen, hier kannst du auch nochmal nachlesen, da gibt‘s nochmal speziellere Tipps oder Informationen zu diesem Teilbereich. Zum anderen ist es natürlich für die Crawler der Suchmaschine bzw. für uns ganz hilfreich. Wenn wir den Crawlern der Suchmaschine sagen können, hier gibt‘s einen Link, da ist noch mehr zu dem Thema, schau dir das auch mal an. Der Crawler kann somit auf weitere Seiten und Beiträge gelenkt werden, welche dann in den Index aufgenommen werden (können). Das heißt je mehr Seiten, Unterseiten du im Index von Google hast, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass du in der Suchergebnisliste mit einem dieser Detailseiten ausgeliefert wirst. Auch natürlich immer unter Voraussetzung der passenden Inhalte und des passenden Keywords oder überhaupt des passenden Themas.

Es sollte keine wilde Verlinkung deiner Seiten geben. Ich empfehle dir, mit System und Struktur vorzugehen. Gehe auch hier gern den “Weg der kleinen Schritte” und baue die interne Verlinkung lieber nach und nach, aber konsistent auf. Was auch immer gut möglich ist, ist zum Beispiel ein Lexikon. Fachbegriffe, die du verwendest oder auch Prozesse legst du in einem Lexikon auf deiner Website an. Und verlinkst aus dem Text immer zu diesem Beitrag, wo der Begriff erklärt wird. So hat jeder die Möglichkeit da einfach nachzulesen. Für Google, für den Crawler ist es einfach ein Hinweis, in welchem Themengebiet dieser Text einzuordnen ist und was das Oberthema deines Textes ist.

Also: interne Verlinkung ist wirklich kein Hexenwerk und einfach umgesetzt. Du kannst einzelne Wörter, die Keywords, markieren und aus dem Text heraus verlinken. Du kannst einen extra Linktext formulieren. Dabei solltest du immer formulieren, was hinter dem Link zu erwarten ist. Es sollte klar formuliert sein und nicht einfach mit „mehr Infos hier“ oder „Details hier“ oder „klick hier für mehr Info“ beschrieben werden. Interne Verlinkung ist recht schnell gemacht und eine gute Möglichkeit, um mehr Seiten in den Google- Index zu bekommen, sofern sie wirklich qualitativ gut gemacht sind.

 

Das waren meine 3 Tipps für heute. Das sind bei weitem noch nicht alle SEO-Fehler, die mir so auch im Verlaufe meiner Arbeit unterkommen. Aber für heute soll es das gewesen sein, sonst sprengt das hier den Rahmen der Episode. Natürlich werde ich auch in weiteren Episoden auf andere SEO-Fehler eingehen. Für heute soll es das gewesen sein. Ich freue mich, dass du dabei warst.

Hast du noch Fragen, Wünsche, Anregungen, schicke mir gerne eine Nachricht oder eine E-Mail.

Lass es dir gut gehen. Bis dann!

Manuela

 

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