3 Ideen, um das Potenzial deiner Website voll auszuschöpfen

3 Ideen, um das Potenzial deiner Website voll auszuschöpfen

Magst du lieber lesen statt hören, dann findest du hier eine Zusammenfassung der Podcast-Episode.

Wie kann deine Website dich unterstützen?

Mir ist bei Gesprächen und SEO-Coachings aufgefallen, dass das volle Potential einer Website oftmals gar nicht ausgeschöpft wird.
Jeder spricht über Website- Optimierung und das Google Ranking, aber wie kann dich deine Website noch richtig gut unterstützen? Drei Imulse gebe ich dir heute.

 

Beispiel #1: Ich brauche gar keine Kunden mehr, die mich finden.

Eine Kundin sagte mir einmal beim Coaching-Termin, dass sie gar nicht so recht weiß, wie ihr SEO nützen soll. Sie suche gar keine Kunden, denn Kunden hätte sie zur Genüge. Sie kann gar keine neuen Kunden aufnehmen. Schön, wenn man das sagen kann, oder?

Meine Kundin stand vor einer ganz anderen Herausforderung. Ihr fehlten die Mitarbeiter. Hier war es ein ambulanter Pflegedienst, um den es ging. Aber die Problematik mit dem Mitarbeitermangel kennen noch viele andere Branchen, wie zum Beispiel das Handwerk, die Hotellerie und Gastronomie.

Es gibt nicht ausreichend gut ausgebildete Mitarbeiter und kann sehr lange dauern bis passende Mitarbeiter gefunden werden. Daraus resultiert oftmals auch die zusätzliche Belastung der Mitarbeiter, die noch da sind. Sie müssen die Mehrarbeit leisten und den Personalmangel abfangen. Passende Mitarbeiter zu finden ist eine wichtige Herausforderung für Unternehmen. Neue Mitarbeiter zu finden kann für den langfristigen Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens entscheidend sein.

Neue Mitarbeiter ansprechen und  finden – dabei kann deine Website dich wunderbar unterstützen.

Wichtig ist es:
• Dass der potentielle Mitarbeiter alle relevanten Informationen findet.
• Die Stellenbeschreibung persönlich ansprechend und konkret formuliert ist. (Inspiration in Jobportalen suchen)
• Der potentielle Mitarbeiter das Team und die Geschäftsführung auch schon visuell kennen lernen kann. Das bedeutet, es sollten Fotos von realen Menschen, vom Team auf der Website zu finden sein.

Viele Stellenbeschreibungen sind sehr nüchtern, kühl, wenig konkret formuliert. Wenn wir den Mitarbeiter als unseren Kunden betrachten, würden wir angesichts solch einer nüchternen Ansprache erwarten, dass der Kunde sich „angezogen“ fühlt ?

Erstelle ein „Wunsch-Mitarbeiter-Profil“ genauso wie du ein Wunschkundenprofil erstellst.

Eine Anleitung dazu findest du in dem Blogartikel hier: “Wunschkunden finden”

Versetze dich in die Situation deines zukünftigen Mitarbeiters: Was ist ihm wichtig? Worauf legt er Wert? Was kannst du ihm ganz konkret anbieten? Welche Philosophie, welches Wertesystem findet er in deinem Unternehmen vor?

Wenn du Inspiration suchst, dann frage deine bestehenden Mitarbeiter und recherchiere in Mitarbeiter-Feedbacks auf Arbeitgeber-Bewertungsportalen (z.B. kununu).
Wichtig ist, dass du deinen Mitarbeiter ANSPRICHST und nicht in der dritten Person über (irgend-)einen Job redest.

 

Beispiel #2: Meine Kunden suchen mich nicht bei Google, die kennen meinen Namen schon.

Mein nächstes Beispiel habe ich aus der Zusammenarbeit mit einer Architektin. Ihr Architekturbüro hatte den Leistungsfokus und auch die Leidenschaft in der Sanierung von Denkmalgeschützen Gebäuden gefunden.

Ihre Auftragsgeber sind zumeist Institutionen und Verwaltungen. Diese Entscheider suchen weniger in der Suchmaschine nach geeigneten Projektpartnern und Dienstleistern. Sie orientieren sich meist regional, an ihrem Netzwerk bisheriger Partner, lernen einen neuen Dienstleister vielleicht bei einer Offline-Veranstaltung kennen, durch persönliche Empfehlung oder persönliche Vorstellung des Dienstleisters.

Kurz und gut: Diese Entscheider haben zumeist schon einen konkreten Namen im Kopf. Ihr Blick auf die Website dient der Recherche und Information zum Architekturbüro. Sie wollen wissen, mit wem sie es zu tun haben, welche Expertise hier dahintersteckt, wieviel Erfahrung die Architekten schon mit Denkmalsanierung haben und vieles mehr. Sie suchen ganz konkrete Informationen und greifen direkt auf die Website zu.

Wenn diese Situation auf dich zutrifft, dann sorge auch hier dafür, dass diese Besucher genau das finden was sie suchen. Gib ihnen die Referenzen, welche sie als „Argumentationsstütze“ benötigen. Schreibe ihnen keine langen Geschichten, sondern die Fakten zu deiner Erfahrung und Expertise. Welche sie benötigen, um abgleichen zu können, ob du sie bei dem neuen Projekt erfolgreich unterstützen kannst.

Vergiss bitte dennoch nicht deine „über-mich“-Seite und diese auch zu verlinken bzw. Kurzvorstellungen in den Text einzubauen. Denn zuerst kommt vielleicht der „Faktencheck“ für diese Entscheider, aber auch der persönliche Sympathie-Check lässt sich bei uns Menschen nicht ignorieren. 

 

Beispiel #3: Meine Website nimmt mir Terminfindung und Korrespondenz ab.

Das dritte Beispiel kenne ich auch aus eigener Erfahrung sehr gut. Ich habe für mich erkannt, dass die Website mir viele Prozesse verkürzen und erleichtern kann. Ich spare unter anderem wertvolle Zeit, die ich für Projekte nutzen kann.

Ich nutze zur Terminfindung für Kennenlerngespräche und Coachingtermine ein „Buchungstool“. Bei mir ist es Youcanbook.me. Aber es gibt noch einige andere Anbieter. In diesem Tool kann ich die Zeitfenster für mögliche Kennenlerngespräche (meinen SEO-Plausch) festlegen. Meine Interessenten können direkt auf der Website den Link anklicken und gelangen in die Terminübersicht. Dort können sie einen Wunschtermin auswählen.

Dann hinterlassen sie mir noch ihre E-Mail-Adresse und Website-Adresse, damit kann ich sie kontaktieren und bis zum SEO-Plausch auch schon ihre Website anschauen. Meine Interessenten und auch ich bekommen den ausgewählten Termin per E-Mail bestätigt und können ihn mit einem Klick in unsere eigenen Kalender speichern.

Dieser kurze Buchungsprozess erspart viel Zeit, die wir eventuell gebraucht hätten für:

• Wiederholte Telefonate, um den Gesprächspartner zu erreichen und einen Termin zu vereinbaren.
• E-Mail Korrespondenz hin und her gesendet, um einen passenden Termin zu finden.
• Falsch notierte Termine, Zahlendreher, etc.

Natürlich kannst du mir auch jederzeit einfach eine E-Mail an kontakt@manuela–kind.de senden.
Wenn du dich für den Einsatz eines Terminbuchungs-Tools entscheidest, dann beachte bitte die Datenschutzverordnungen und dass du eventuell einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Anbieter abschließen solltest. Hier findest du ein Interview mit der Rechtsanwältin Alexandra Rogner zum Thema „Datenschutzgrundverordnung-DSGVO“.

Zum Thema Korrespondenz passen auch die häufig gestellten Fragen oder häufige Missverständnisse. Beides lässt sich sehr gut mit der Website „abfangen“. Wenn dir auffällt, dass Interessenten dir immer wieder die gleichen Fragen stellen oder die gleichen Dinge immer wieder falsch verstehen, dann betrachte deine Website. Gibt sie an den richtigen Stellen die entscheidenden Stellen die richtigen Antworten und Erklärungen? Ist alles einfach und klar zu verstehen? Wie könntest du deine Besucher noch besser „abholen“?

Eine klare und richtig positionierte Botschaft und Information auf der Website kann dir eine Menge Zeit sparen. Und kann auch dafür sorgen, dass Interessenten überhaupt auf deiner Website bleiben und dort gern stöbern.

Welche Aufgaben nimmt dir deine Website ab? Welche Unterstützung nutzt du? Ich freue mich über deinen Kommentar und Impulse. Lass uns gern darüber diskutieren, wie wir das volle Potential unserer Websites nutzen könne.

Viele Grüße von
Manuela

 

DSGVO – was Du jetzt tun kannst und solltest – Interview mit Rechtsanwältin Alexandra Rogner

DSGVO – was Du jetzt tun kannst und solltest – Interview mit Rechtsanwältin Alexandra Rogner

DSGVO - Was ist zu tun?

Rechtsanwältin Alexandra Rogner im Interview zur DSGVO

Alexandra Rogner arbeitet seit 12 Jahren als Rechtsanwältin. Sie hat sich auf die Bereiche IT-Recht, Marken- und Wettbewerbsrecht spezialisiert – das sind ihre Lieblingsthemen. Dieses Expertenwissen gibt sie auch als Lehrbeautragte und in ihren Vorträge und Workshops weiter.

Möchtest du mehr über Alexandra und ihre Arbeit erfahren, dann besuche ihre nagelneuen Blog unter: www.rogner-recht.de

Ich habe mich mit Alexandra über die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) unterhalten und ihr folgende Fragen gestellt.

Du kannst im Podcastplayer die Kapitel-Liste öffnen  (“Kapitelmarken anzeigen”) und zur gewünschten Frage vor oder zurück springen.

  • Worum geht es bei der neuen DSGVO? Warum war die DSGVO notwendig?
  • Was sind die grundsätzlichen Pflichten als Unternehmer? Was müssen wir als Unternehmer in Zukunft eventuell anders machen?
  • Gibt es Unterschiede zwischen Online-Unternehmen und Offline-Unternehmern?
  • Womit sollten wir jetzt anfangen? Welche konkreten praktischen Schritte empfiehlst du, in welcher Reihenfolge?
  • Hat DSGVO nur neue Pflichten für Unternehmer oder auch Vorteile?
  • Was ist, wenn man es als Unternehmen darauf ankommen lässt? Welche Bußgelder erwarten dieses Unternehmen?
  • Der Stichtag für die DSGVO ist 28.05.2018? Haben wir als Unternehmen noch Schonfristen oder Übergangszeiten?
  • Was muss jetzt konkret umgesetzt werden? Wo bekommt ein Unternehmen Unterstützung?

Zum Schluß bitte ich Alexandra noch um ein kurzes Fazit. Alexandra Rogner empfiehlt, sich auf jeden Fall mit der DSGVO auseinander zu setzen. Besser ist es, dass ein Unternehmen einen nicht ganz perfekt umgesetzten Prozess zur Anpassung an die DSGVO abwickelt, als den Kopf in den Sand zu stecken und gar nichts vorweisen zu können, wenn die Datenschutzbehörde vor der Tür steht.
Es ist viel Arbeit, aber diese kann auch sehr nützlich und reinigend für die eigenen internen Prozesse sein. Die DSGVO wird uns immer beschäftigen, aber mit der gründlichen Bestandsaufnahme und Einrichtung aller geforderten Dokumentationen sind wir zukünftig bestens gerüstet und die Aktualisierungen der Dokumentationen laufen dann rascher und organisierter ab.

Folgende Schritte empfiehlt Alexandra Rogner für die Umsetzung der DSGVO.

Umsetzung der DSGVO – Schritt für Schritt.

  1. Überblick verschaffen über alle Datenerhebungen – Welche Daten erfasse ich zu welchem Zweck?
  2. Rechtmäßigkeit und Sinnhaftigkeit der Datenerhebungen und verbundenen Datenverarbeitungsprozesse prüfen
  3. Datenschutzerklärung aktualisieren
  4. bestehende Einwilligungen und Formulare prüfen und ggf. ändern
  5. Verfahrensverzeichnis erstellen
  6. Verträge über Auftragsverarbeitung aktualisieren bzw. abschließen

 

Wo findest du hilfreiche Tipps und Muster zur Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)?

Literaturtipps und Muster (kostenpflichtig)

Mehr Informationen zum IT-Recht und den Link zum praktischen Nachschlagewerk, ohne Paragrafen und Juristendeutsch, “Medienrecht in der Praxis” findest du auf der Website von Alexandra Rogner www.rogner-recht.de

 

 

 

Webtexte, die bei deinem Wunschkunden zünden – Interview mit Simone Domahs

Webtexte, die bei deinem Wunschkunden zünden – Interview mit Simone Domahs

Webtexte, die bei deinem Wunschkunden zünden.

10: Interview mit Verkaufstexterin und Autorin Simone Domahs

 

Seit über 10 Jahren folgt Simone Domahs als Verkaufstexterin ihrer Berufung, Unternehmer und ihre Wunschkunden mit den richtigen Worten zu verbinden.

Simone steht für Verkauf ohne Marktgeschrei, sondern voller Feingefühl und in der Tonart des Kunden.
Ihr Herz schlägt für (Klein-)Unternehmer, Coaches und Handwerker, die mit ihren Texten nicht nur werben, sondern ihre Lieblingskunden magnetisch anziehen wollen.
Als Expertin für verkaufsstarke Webseiten, Landingpages und Mailings hat sich Simone auch auf die oft vernachlässigte Geschäftskorrespondenz spezialisiert.

Davon handelt ihr erstes Buch: „Wie mache ich meine Geschäftspost zum Kundenmagneten?“
Weil jede E-Mail und jeder Geschäftsbrief auch ein Verkäufer ist, der über JA oder NEIN eines Auftrags entscheiden kann.

Wir sprechen über ihre Arbeit als Verkaufstexterin, typische Hürden bei Webtexten und über ihr Buch „Wie mache ich meine Geschäftspost zum Kundenmagneten?“.

Empfohlene Links zur Episode:

Simone Domahs:  „Wie mache ich meine Geschäftspost zum Kundenmagneten?“

Hier kannst du dich kostenfrei zum Webinar am 16.03.2018, 11 Uhr, anmelden.
“Wie du Webtexte schreibst, die bei deinem Wunschkunden zünden.”

 

 

Drei häufige SEO Fehler, die du sehr leicht vermeiden kannst.

Drei häufige SEO Fehler, die du sehr leicht vermeiden kannst.

Wie du häufige SEO Fehler vermeidest.

09: Drei häufige Fehler bei der Suchmaschinenoptimierung, die du sehr leicht vermeiden kannst.


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Möchtest du lieber lesen, statt hören? Dann findest du hier das Transkript zur Episode.

 

#1 Zu wenig oder kein guter Inhalt (Content)

Was mir häufig auffällt ist, dass viele Webseiten entweder viel zu wenig Inhalte haben oder sehr viel. Was beide oftmals gleich haben, egal ob zu viel oder zu wenig, es sind oft Texte, die den Kunden nicht direkt ansprechen, die zu allgemein gehalten sind und nicht viel Mehrwert beinhalten. Und auch wenn du es schon nicht mehr hören kannst 🙂 “Content is King” und dieser sollte wirklich qualitativ hochwertig sein.  Deine Inhalte müssen sich wirklich ganz klar auf deinen Kunden fokussieren.

 

Wer ist dein Idealkunde?

Dazu gehört natürlich, dass wir im Vorfeld auch ganz genau wissen:

  • Wer ist denn mein Idealkunde?
  • Was interessiert ihn?
  • Welche Fragen hat er?

Wenn du dir diese Fragen einmal gestellt hast und beantwortet hast, wirst du ganz automatisch wirst erkennen, was die richtigen Inhalte für deine Webseite sind. Ein paar Tipps noch:

  • Frage dich immer, wenn du Inhalte erstellst: “Ist es jetzt wirklich genau das, was meinen Besucher, meinen Kunden wirklich interessiert?”.
  • Lass die Inhalte einen Tag liegen und lies es mit Abstand erneut durch. Versuche immer zu kürzen. Kürzen geht immer!
  • Frage dich: “Wie kann ich den Kunden abholen, damit er sich nicht unsicher fühlt bei seinem ersten Besuch?”.  Sei dir dessen bewusst und hole deinen Kunden da ab. Hol ihn ab, sodass er sich sofort verstanden fühlt und auf einer Augenhöhe mit dir fühlt.
  • Es ist immer besser lieber erst einmal mit weniger Seiten zu starten und diese aber wirklich qualitativ hochwertig ausgearbeitet. Nach und nach fügst du mehr Seiten hinzu.

Was sind hochwertige Website-Inhalte?

Hochwertige Inhalte sind immer jene, die dem Kunden wirklich weiterhelfen. Wertvolle Inhalte sind u.a. Anleitungen, die ihm erklären wie er ein Produkt verwenden kann. Diese Anleitungen können wunderbar mit Grafiken, Bildern und Videos unterstützt werden. Hilfreich ist auch, z.B. bei Beratungsangeboten, zu erzählen, warum du Wert oder Fokus auf den einen Aspekt innerhalb deiner Beratung legst. Erzähle die Geschichte dahinter, wie du überhaupt zu dieser Erkenntnis gekommen bist. Also alles, was es deinem Kunden leichter macht, dich kennenzulernen. Alles was es ihm erleichtert, deine Denkweise zu verstehen und zu wissen wie du tickst, hilft ihm. Bei Produkten: Alles, was deinem Kunden hilft das Produkt anzuwenden, zu verstehen, was ist jetzt wirklich mein Gewinn durch das Produkt oder auch die Dienstleistung? All diese Dinge helfen weiter.

 

Gib dem Text Struktur und dem Auge einen Anker!

Was mir auch häufig auffällt ist, dass die Texte an sich eine graue Masse bilden. Viele Texte sind oftmals wenig oder gar nicht strukturiert sind. Texte kannst du sehr gut mit folgenden Elementen strukturieren:

  • Überschriften
  • Zwischen-Überschriften
  • Absätzen
  • Fettungen

Wir sind beim Lesen am Bildschirm, insbesondere bei Texten, die wir auf dem Smartphone lesen, recht ungeduldig. Wir haben eine konkrete Frage, wir suchen eine Information. Wir scannen erst einmal diagonal das, was uns an Inhalt angeboten wird. Um zu erkennen, okay, ist das jetzt wirklich genau die richtige Information, die ich suche? Lohnt es sich da jetzt weiter zu lesen und mehr Zeit zu investieren? Um einen Text diagonal scannen zu können, brauchen unsere Augen einfach Anker. Diese Anker können wir nur schaffen durch visuelle Markierungen. Das können Fettung von Keywords sein. Oder durch die Strukturierung mit Überschriften und Zwischenüberschriften. Lange Texte sind übersichtlicher, wenn sie in kleine Abschnitte eingeteilt werden. Die Überschriften sollten natürlich immer aussagekräftig sein. Optimalerweise auch mit dem Keyword “bestückt”. Das bringt deinem Besucher absolute Übersichtlichkeit und Klarheit.

Da fühlt sich dein Besucher auch wohl. Warum soll er sich wohlfühlen? Es geht nicht nur darum, dass er einfach einen Klick auf deine Seite macht, sondern entscheidend ist natürlich das Nutzersignal, was er sendet. Nutzsignal bedeutet zum Beispiel, dass er nicht sofort wieder wegspringt, weil er nicht findet, was er sucht. Und damit eine hohe Absprungrate generiert, sondern, dass er länger verweilt und deine Inhalte liest. Das sind die Signale, die bei Google ankommen und die Google zeigen, wie relevant und wichtig deine Seite zu diesen Keywords, zu diesem Thema ist.

 

#2 Schlechte oder unpassende Keywords

Kommen wir zum 2. Punkt und der hängt unmittelbar mit dem 1. Punkt zusammen. Das sind oftmals schlechte oder unpassende Keywords, die verarbeitet werden oder auch gar keine Keywords, die recherchiert werden. Ich möchte von vornherein klarstellen, es geht hier nicht darum die ganze Seite mit Keywords voll zu spicken. In meinem Beratungen und SEO Coachings wird mir immer wieder klar, dass eine Keyword-Analyse meist zwei Funktionen hat.
Zum einen finden wir Keywords und passende Schlagworte für die einzelnen Seiten der Website, auf die wir optimieren können, sprich auf die wir uns ausrichten, um dann innerhalb der Suchmaschine gut gefunden zu werden, zu dem Keyword.
Auf der anderen Seite steht aber oftmals, dass diese Keywords dir als Webseitenbetreiber und Anbieter erst einmal helfen ein Gefühl dafür zu bekommen: “Welche Sprache spricht mein Kunde?”. Das halte ich meist noch für den viel wertvolleren Effekt.

Denn es geht uns allen, glaube ich, sehr ähnlich. Wir sind jeden Tag in unserer Branche, in unserem Bereich unterwegs und jede Branche, jeder Bereich, hat oftmals eine ganz eigene Sprache. Es gibt auch ein paar Branchen, die haben ganz spezielle Fachbegriffe. Da gehöre ich mit Online-Marketing auch dazu. Mit diesen Fachbegriffen hantieren wir ganz selbstverständlich und natürlich. Aber für unsere Kunden, sind diese Begriffe oftmals völlig unbekannt und unverständlich. Ergo werden sie auch nicht mit diesen Begriffen nach uns suchen. Das heißt wir müssen erst wieder lernen aus der Kundensicht, aus dem Kundenkopf heraus zu agieren und zu überlegen, okay, mit welchen Wörtern wird er suchen? Nicht nur mit welchen Wörtern, sondern das geht auch weiter bis zur Frage: “Welche Situation, welches Problem hat mein Kunde gerade?”.

Wir haben meist die Lösung vor Augen. Wir bieten die Lösung an. Nur ist es in vielen Fällen auch so, dass der Kunde gar nicht nach der Lösung sucht. Vielleicht beschreibt er zuerst seine Situation und weiß noch gar nichts von der Lösung, die du ihm bietest. Es geht wirklich darum, dass wir sensibilisiert werden für die Sprache unserer Kunden. Wichtig ist auch, dass es ein Keyword pro Seite gibt, das fokussiert wird. Das heißt nicht, dass man ein allgemeines Keyword hernimmt und sagt, ach hier “Stressbewältigung” ist ein cooles Keyword. Das fokussiere ich jetzt auf jeder einzelnen Unterseite meiner gesamten Website. Damit würden die mehr oder minder in Konkurrenz treten. Das heißt jede Seite sollte ihren eigenen Keyword-Fokus haben, und auch genau mit dem Inhalt und allem Drum und Dran darauf ausgerichtet sein. Es bringt auch nichts sich nur die Keywords herauszusuchen, die jetzt extrem viel Suchvolumen haben, aber die eigentlich gar nicht im Fokus meiner eigentlichen Arbeit stehen.

Als Beispiel: Wir haben einen Handwerker, der hat sich spezialisiert neue Bäder zu designen. Er hat wirklich ein Händchen dafür, sehr moderne, ausgefallene, spezielle, ganz persönliche Bäder zu gestalten und er bietet das auch am liebsten im Komplettpaket an. Der Handwerker wird nicht weit kommen bzw. nicht die richtigen Neukunden zu finden, wenn er alles nur optimiert auf „Badewanne kaufen“ oder „WC kaufen“. Was darunter häufig erscheint, sind erst einmal die Baumärkte. Das sind auch die Kunden, die einfach genau nach dieser Möglichkeit suchen und in den nächsten Baumarkt gehen und sich eine neue Badewanne oder ein neues WC kaufen. Die sind bei diesem Handwerker, der wirklich ein komplettes Paket anbietet, falsch. Er braucht andere Begrifflichkeiten, die vielleicht ein geringeres Suchvolumen haben, aber dafür hervorragend passen und genau die richtigen Kunden anziehen.

 

Ein weiterer häufiger Fehler ist, dass wirklich immer nur auf “ein Wort” als Keyword ausgerichtet, statt auf Wortkombinationen (longtail keywords). Denke bitte daran, dass die Sprachassistenten immer häufiger genutzt werden zur Suche. Das heißt es werden wirklich ganz konkrete Fragen gesprochen. Da geht es nicht mehr nur um ein Wort. Wenn du dich fragst, wie du überhaupt zur Inspiration für passende Keywords kommst, dann melde dich beim Gratis Webinar an. Am 22.2.2018 um 11 Uhr halte ich ein zu diesem Thema. Da gebe ich dir 5 Wege, wie du Inspiration für die passenden Keywords für deine Wunschkunden bekommst.

 

#3 Keine internen Verlinkungen

Kommen wir zum letzten Punkt und das ist wirklich mit Abstand einer der häufigsten “SEO-Fehler”. Es ist aber so einfach umzusetzen! Bei ca. 80 Prozent der Webseiten oder der Kunden, die mit ihren Webseiten zu mir kommen und entweder ein Coaching oder auch einen Webseite-Relaunch planen, sehe ich, dass keinerlei interne Verlinkungen existieren.

 

Was bedeutet interne Verlinkung?

Hast du zum Beispiel einen Blogbeitrag geschrieben und hast noch einen weiteren Blogbeitrag, der wunderbar zum neuen Beitrag udn Thema passt. Dann kannst du hingehen und sagen: “Möchtest du mehr wissen?” Oder “In diesem Beitrag hier habe ich schon mal über die Auswirkungen von Stress geschrieben.” Und verlinkst aus deinem aktuellen Blogbeitrag  auf den anderen Blogbeitrag.

Warum das Ganze? Zum einen hast du hier eine gute Möglichkeit deinen Kunden natürlich auf weiterführende Themen zu bringen oder zu sagen, hier kannst du auch nochmal nachlesen, da gibt‘s nochmal speziellere Tipps oder Informationen zu diesem Teilbereich. Zum anderen ist es natürlich für die Crawler der Suchmaschine bzw. für uns ganz hilfreich. Wenn wir den Crawlern der Suchmaschine sagen können, hier gibt‘s einen Link, da ist noch mehr zu dem Thema, schau dir das auch mal an. Der Crawler kann somit auf weitere Seiten und Beiträge gelenkt werden, welche dann in den Index aufgenommen werden (können). Das heißt je mehr Seiten, Unterseiten du im Index von Google hast, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass du in der Suchergebnisliste mit einem dieser Detailseiten ausgeliefert wirst. Auch natürlich immer unter Voraussetzung der passenden Inhalte und des passenden Keywords oder überhaupt des passenden Themas.

Es sollte keine wilde Verlinkung deiner Seiten geben. Ich empfehle dir, mit System und Struktur vorzugehen. Gehe auch hier gern den “Weg der kleinen Schritte” und baue die interne Verlinkung lieber nach und nach, aber konsistent auf. Was auch immer gut möglich ist, ist zum Beispiel ein Lexikon. Fachbegriffe, die du verwendest oder auch Prozesse legst du in einem Lexikon auf deiner Website an. Und verlinkst aus dem Text immer zu diesem Beitrag, wo der Begriff erklärt wird. So hat jeder die Möglichkeit da einfach nachzulesen. Für Google, für den Crawler ist es einfach ein Hinweis, in welchem Themengebiet dieser Text einzuordnen ist und was das Oberthema deines Textes ist.

Also: interne Verlinkung ist wirklich kein Hexenwerk und einfach umgesetzt. Du kannst einzelne Wörter, die Keywords, markieren und aus dem Text heraus verlinken. Du kannst einen extra Linktext formulieren. Dabei solltest du immer formulieren, was hinter dem Link zu erwarten ist. Es sollte klar formuliert sein und nicht einfach mit „mehr Infos hier“ oder „Details hier“ oder „klick hier für mehr Info“ beschrieben werden. Interne Verlinkung ist recht schnell gemacht und eine gute Möglichkeit, um mehr Seiten in den Google- Index zu bekommen, sofern sie wirklich qualitativ gut gemacht sind.

 

Das waren meine 3 Tipps für heute. Das sind bei weitem noch nicht alle SEO-Fehler, die mir so auch im Verlaufe meiner Arbeit unterkommen. Aber für heute soll es das gewesen sein, sonst sprengt das hierden Rahmen der Episode. Natürlich werde ich auch in weiteren Episoden auf andere SEO-Fehler eingehen. Für heute soll es das gewesen sein. Ich freue mich, dass du dabei warst.

Hast du noch Fragen, Wünsche, Anregungen, schicke mir gerne eine Nachricht oder eine E-Mail.

Lass es dir gut gehen. Bis dann!

Manuela

 

Was deine Website 2018 braucht, um gefunden zu werden! – Podcast

Was deine Website 2018 braucht, um gefunden zu werden! – Podcast

SEO Trends 2018

07: SEO Trends 2018

Möchtest du lieber lesen, statt hören? Dann findest du hier die Zusammenfassung der Episode.

Hallo und herzlich willkommen zur ersten Episode meines Podcast im neuen Jahr. Ich wünsche dir noch ein wundervolles neues Jahr und freue mich sehr, dass du heute da bist und zuhörst. Heute spreche ich über die SEO-Trends für 2018.

Was kannst du tun, um deine Webseit dieses Jahr bei Google nach oben zu bringen. Es sind gar keine neue Trends und so neue Maßnahmen, aber es sind immer noch Maßnahmen, die oftmals noch nicht wirklich berücksichtigt werden und immer mehr und mehr an Wichtigkeit gewinnen.

#1 Ist deine Website mobil gut bedienbar?

Das ist ein Punkt, den wirst du wahrscheinlich schon mal gehört haben und zwar, dass deine Webseite für die mobile Nutzung optimal vorbereitet sein sollte. Noch in den letzten Tagen im Dezember 2017 informierte Google, dass es zum mobile Index wechselt. Google schaut sich nun zuerst die mobilen Seiten an und schaut wie gut die vorbereitet sind für die Internetnutzer.

Selbst wenn du mit deiner Webseite in der Desktop-Version, das heißt auf dem großen Rechner innerhalb der Google-Suche ziemlich weit oben positioniert bist, kann es sein, dass ein Nutzer die gleiche Anfrage über ein mobiles Smartphone zum Beispiel oder ein Tablet stellt, und er ganz andere Seiten angezeigt bekommt. Eventuell taucht deine Website in der mobilen Suchergebnisliste gar nicht auf, wenn die mobile Variante deiner Webseite nicht so optimal für die mobile Nutzung vorbereitet ist.

In aller Regel ist es schon wirklich sehr sinnvoll und sehr hilfreich, wenn du einfach eine Webseite im sogenannten “responsive Design” hast, das heißt, dass die Webseite sich automatisch an die Ausgabegeräte bzw. an die Größe des Displays des Ausgabegerätes anpasst. Mein Tipp ist: Checke bitte trotzdem deine Webseite immer wieder auch mal live auf deinem Smartphone. Da wir oft viel Zeit vor dem großen PC oder Laptop verbingen, neigen wir Unternehmer nattürlich dazu, dass wir auch nur diese Sicht der Dinge auf unserer Webseite habe. Wir betrachten sie nur in diesem Format und selten schauen wir unsere eigene Website auf einem Smartphone oder Tablet an. Aber genau das empfehle ich dir, ab und zu mal zu tun und zu schauen:

  • Ist alles gut bedienbar?
  • Sind die Schriftgrößen groß genug?
  • Lädt die Seite schnell genug?

Wenn das nicht der Fall ist, dann schau, was du daran optimieren kannst.

Nutze das Google Tool, um deine Website auf mobile Nutzungsfreundlichkeit zu prüfen.  Einmal gibt‘s das innerhalb der Search Console oder über diese URL: https://search.google.com/test/mobile-friendly. Unter dieser Adresse kannst du testen, wie gut deine Seite für die mobile Nutzung vorbereitet ist. Google gibt dir hier wirklich sehr hilfreiche Tipps an die Hand, was du noch tun kannst.

Prüfe bitte auch über deine Google-Analytics-Daten, wie sich die Zugriffe über mobile Endgeräte und Desktop Geräte entwickelt haben. Beobachte die Nutzersignale, ob sich da Absprungraten, Aufenthaltsdauer und ähnliches noch nach oben oder nach unten verändern. Damit kannst du erkennen: “Okay, hier ist Handlungsbedarf.” oder “Es funktioniert im Großen und Ganzen ganz gut.”

 

#2 Voice -Search – Sprachassistenten verändern die Suchanfrage.

Kommen wir zum 2. Punkt. Der ist eigentlich auch ziemlich nahe an die mobile Nutzung angelehnt. Ich glaube, das wird uns auch  nicht mehr loslassen, denn wie schon gesagt, überwiegend nutzen wir das Internet mobil. Die sogenannte Sprachsuche / Voice Search wird wohl, bevorzugt auf den Smartphones, immer öfter genutzt.

Beobachte, wie sich die gesuchten Keywords für dein Thema eventuell verändern. Nutzen wir einen Sprachassistenten, werden wir nicht mehr nur mit einem Keyword arbeiten. In aller Regel wird es so sein, dass wir dem Sprachassistenten eine komplexe Frage stellen. Die Sprachsuche ist ja komfortabler als das Eintippen der Buchstaben auf dem Display. Da werden wir zum Beispiel nicht nur nach “Damenschuhe blau” suchen, sondern auch noch die gewünschte Marke angeben oder vielleicht auch einen regionalen Begriff, wie den Stadtnamen oder das Großstadtviertel, in dem wir uns befinden, hinzufügen. Das ist in der Sprachvariante natürlich schneller passiert als wenn wir das mühsam mit dem Finger auf dem Smartphone eintippen.

Damit gilt weiterhin und nun stärker als je zuvor, bei der Keyword-Analyse nicht nur auf einfache Wörter abzuzielen, sondern sogenannte Longtail-Keywords mehr ins Visier zu nehmen und danach zu suchen.

Longtail-Keyword bedeutet: Longtail ist die englische Bezeichnung für “langer Schwanz”, das heißt Longtail-Keywords bestehen aus mehreren Suchbegriffen.

Da kann ein zentrales Element ein Suchbegriff sein, der schon häufig verwendet wird, aber allein durch die Kombination mit noch weiteren Begrifflichkeiten ist das Suchvolumen meistens nicht mehr ganz so hoch. Das heißt, weniger Menschen suchen nach diesem Begriff oder nach dieser Begriffskombination. Aber es gibt dafür auch oftmals sehr viel weniger Wettbewerb um diesen Suchbegriff. Und darum geht es eigentlich. Finde sogenannte Longtail-Begriffe oder Keywords, mit denen du dich klar und konkret bzw. in einer Nische positionieren kannst. Diese Keyword Kombination sollte noch ein ansprechendes Suchvolumen haben, aber eben auch wenig Wettbewerb. Damit hast du mehr Möglichkeiten innerhalb der Suchergebnisliste weiter oben zu erscheinen und positioniert zu werden.

Diese Longtail-Keywords helfen auch, dass man hier Begriffe und Begriffskombinationen erkennen kann, die über die mobile Suche oftmals verwendet werden. Dazu gehört auch, dass wir immer weiter an unsere Besucher, Nutzer heranrücken, indem wir auch unsere Inhalte und unsere Keyword-Analyse darauf prüfen, ob wir eine natürliche Sprache verwenden. Also die Kundensprache verwenden.

Höre zu und notieren:

  • Wie kommunizieren deine Kunden?
  • Was sagen sie?
  • Wie benutzen sie verschiedene Begriffe?
  • Wie drücken sie sich aus, bei dem, was sie suchen in Verbindung zu unserem Angebot?

Also was kannst du tun? Bitte mache eine ordentliche Keyword-Recherche – immer wieder mal.

Was hier auch immer sehr hilfreich ist, sind natürlich die W-Fragen-Tools. Das heißt konkrete Fragestellungen der Nutzer, die häufig gesucht werden. Diese nimmst du dir entweder als Arbeitstitel oder noch besser, als Überschrift für deine Seite, deinen nächsten Blogbeitrag, dein Angebot. Genau diese Frage beantwortest du bitte umfänglich ohne es zu übertreiben mit den Inhalten und dem Umfang, aber in einer hilfreichen und qualitativ hochwertigen Art und Weise. Unterstützt wird der Text mit Fotos,  Grafiken oder auch einem Video. Sehr hilfreich können auch sogenannten “FAQ-Listen” – „Häufige Fragen / Antwort – Listen“ sein. Wenn du merkst, dass zu einem bestimmten Thema, zu bestimmten Begriffen immer wieder Rückfragen kommen (was das ist / wie das funktioniert) überleg dir mal, ob eine Seite mit genau diesen Fragen und deinen Antworten für deine Kunden sehr nützlich sein Könnte.

 

#3 Datensicherheit für deine Kunden

Auch das ist eine Entwicklung, die hat sich schon lange angekündigt und wird nun einfach nur noch weitergehen und weiter in den Fokus rücken. Es geht um die Datensicherheit. Diese wird immer wichtiger und damit rückt natürlich die sogenannte SSL-Verschlüsselung immer stärker in den Fokus.

Was ist die SSL-Verschlüsselung eigentlich?

Ganz kurz zusammengefasst: SSL sorgt dafür, dass die Daten verschlüsselt über das Internet verschickt werden und vor unerwünschten Zugriffen geschützt sind. Es sichert den Übertragungsweg quasi zwischen dem Server, auf dem die Webseite liegt, und dem Computer, der die Website abruft. Das SSL-Zertifikat, ist dafür da, dass abgeprüft werden kann, ob du tatsächlich derjenige bist, der diese Webseite ausliefert und zu dem diese Webseite auch gehört.

Diese Verschlüsselung wird immer wichtiger. Es ist bereits jetzt so, dass bei Google Chrome sichere Seiten, also die mit SSL-Zertifikat gesichert sind, mit dem Symbol eines grünen Vorhängeschlosses deutlich markiert werden. Unverschlüsselte Seiten werden momentan noch mit einem einfachen “Info-i” angezeigt, in einer grauen Farbe.

Es wird in der SEO-Szene davon gesprochen, dass Google sich vielleicht früher oder später dafür entscheidet ungesicherte Seiten noch etwas deutlicher in der Signalfarbe Rot zu markieren. Um dem dem Nutzer anzuzeigen: “Pass auf, wenn du die Seite anklickst, findet keine Verschlüsselung statt, die ist unsicher.”

Was kannst du tun für die SSL-Verschlüsselung?

Der einfachste Weg ist wirklich, dass du deinen Webmaster oder Programmierer beauftragst und ihm sagst: “Ich brauche ein SSL-Zertifikat, informiere mich bitte, berate mich dahingehend, richte alles ein.”
Das ist wirklich der einfachste Weg und das ist auch keine lange Geschichte für einen Programmierer.

Es gibt auch kostenfreie Zertifikate wie zum Beispiel bei Let‘s Encrypt. Hier informiere dich bitte, wie lange diese Zertifikate laufen. Bei anderen Anbietern kann man Zertifikate kaufen, die sind 1 Jahr gültig oder 2 Jahre, 3 Jahre, je nachdem was man auswählt. Kostenfreie Zertifikate haben teilweise eine kürzere Laufzeit als 1 Jahr. Wichtig ist hier, dass du für dich eine Erinnerung notierst, wann dieses Zertifikat abläuft. Damit du diesen Termin nicht aus den Augen verlierst und nachhaken kannst bezüglich der Verlängerung.

Denn was passiert, wenn das Zertifikat nicht verlängert wird? Dann kommt eine Meldung, wenn jemand deine Website abruft,  mit einem Hinweis, dass ein ungültiges Zertifikat für die aufgerufene Website vorliegt. Diese Meldung schaut für Webiste Besucher immer so gefährlich aus und einige werden sich vermutlich auch gegen den Besuch deiner Website entscheiden. Und dass nur weil du die verlängerungd es Zertifikats “verschlafen” hast. Darauf würde ich es ganz ehrlich nicht ankommen lassen. Sorge dafür, dass reibungslos ein durchgängiges SSL-Zertifikat vorliegt, damit so eine Meldung gar nicht erst auftaucht.

Also, wie gesagt am besten einen Programmierer dafür beauftragen, der hat das schnell gemacht. Das ist kein großer Aufwand. Dann bist du auf der sicheren Seite.

 

#4 OnPage Optimierungen deiner Website

Der 4. und letzte Punkt ist auch ein Punkt, der eigentlich schon immer Bestand hatte und nicht wirklich neu. Aber die Hausaufgaben, die du auf deiner Webseite bitte erledigen solltest für die Google-Optimierung, für deine SEO-Arbeit, sind nach wie vor zentraler Bestandteil der SEO-Maßnahmen. Die sogenannte Onpage-Optimierung.

Onpage bedeutet, alle Optimierungen, die auf auf der Webseite vorgenommen.

Dazu gehören zum Beispiel:

Nutzererfahrung und die Nutzersignale sind das zentrale Signal für die Suchmaschinen. Das ist das A und O, damit deine Seite wirklich optimal für die Suchmaschine vorbereitet ist und auch beste Chancen hat weit oben gelistet zu werden.

Das waren meine 4 Tipps für 2018. Wie gesagt, nicht so extrem viel Neues, aber einiges, was sich schon lange angekündigt hat.

Hast du Fragen dazu, hast du Wünsche, möchtest du irgendwas gerne noch einmal näher erklärt bekommen? Dann schreibe mir gerne eine Nachricht und ansonsten wünsche ich dir eine gute Zeit und bis bald.

Manuela.

Einladung zum SEO Plausch!

Hättest du gern Unterstützung bei der SEO-Arbeit? Steckst du fest mit der Optimierung deiner Website? Weißt du nicht, wo du anfangen sollst mit der Suchmaschienoptimierung? Das kenne ich zu gut! 🙂

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Du erzählst mit wo du stehst und ich gebe dir meine Tipps zum Thema SEO. Gern können wir dann auch gemeinsam schauen, ob wir noch mehr zusammenarbeiten möchten.

Google wechselt zum “mobile index” – Was kannst du tun? – Podcast

Google wechselt zum “mobile index” – Was kannst du tun? – Podcast

Google wechselt zum mobile index, was bedeutet das?

07: Google schaut sich zuerst deine mobile Website an!

Möchtest du lieber lesen, statt hören? Dann findest du hier die Zusamemnfassung der Episode.

Im vergangenen Jahr kündigte Google bereits an, dass die Suchmaschine sich zukünftig zuerst auf die mobile Version einer Website (im mobilen Index) fokussieren wird, und die Desktop-Version (Desktop Index) an die zweite Stelle rutscht. Nun wurde bekannt, dass Google begonnen hat diesen Wechsel zum “Mobile Index” umzusetzen.

Worum geht es bei der Nachricht “Google wechselt zum mobile index”?

Nutzer können die Google Suche einerseits über den normalen PC (Desktop-Version) oder mobil über Smartphones und Tablet anschauen (mobile Version). Bisher betrachtete Google zuerst die Desktop Version einer Website. Die Google Rankingkriterien wurde zuerst auf die Desktop Version der Website angewendet und das wirkte sich dann auf Indexierung und somit Ranking der Website aus. Es war dabei unerheblich, ob der Besucher auf dem Smartphone oder am PC im Internet unterwegs war.

Nun kehrt sich das völlig um, d.h. zuerst wird sich Google nun die mobile Version einer Website betrachten und dort entsprechende Rankingkriterien abprüfen. Zum Beispiel wird Google schauen, wie es sich mit der Darstellung der Inhalte verhält, wie die Ladezeiten sind und natürlich, wie sich die Nutzer hier verhalten und welche Signale es dabei gibt.

Warum legt Google so viel Wert auf die mobile Website?

Wir nutzen Internet überwiegend mobil und das mit steigender Tendenz.

Google möchte bestmögliche Ergebnisse ausliefern. Das heisst natürlich auch: optimierte Websites, die sich mobile wunderbar nutzen lassen.

  • Wir suchen mobil.
  • Wir nutzen Websites mobil.
  • Wir möchten, dass es leicht geht auf der mobilen Website (Nutzererfahrung).

Welchen Einfluss hat das auf das Google Ranking?

Wenn Google immer wieder schlechte Nutzersignale von einer mobilen Website Version bekommt, dann wird es die Seite mit dem Ranking nicht so leicht haben. Google wird evtl. keine gute Positionierung einräumen, auch wenn die Desktop Variante ziemlich gut funktioniert.

Google hat in erster Linie das Nutzerverhalten im Blick und passt sein Angebot an. So, wie wir Website Betreiber.

 

Empfohlene Links zur Episode:

Tools, um zu testen wie gute deine Website mobil ist:
https://search.google.com/test/mobile-friendly
https://testmysite.withgoogle.com

Hier findest du Blogartikeln mit weiteren Hintergrundinfos:
Bilder SEO
Website Relaunch

 

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