„Darf ich dich verlinken?“ – Meine Tipps zur Verlinkung mit anderen Websites.

„Darf ich dich verlinken?“ – Meine Tipps zur Verlinkung mit anderen Websites.

Du kennst das sicher: Eine Freundin oder ein Bekannter sendet dir eine Nachricht und fragt, ob er deine Domain auf seiner neuen Website in die „Linkliste“ eintragen darf. Du denkst: Klar, ich möchte ihr (oder ihm) gern helfen. Oder: Super, dann bekomme ich eine Verlinkung, das ist doch gut für das Google Ranking meiner Website.

Warte mal und lies bitte weiter. Denn, so simple ist es leider (mal wieder) nicht, mit dem SEO. 😉

Warum ist Verlinkung überhaupt wichtig?

Die Links, welche von anderen Websites auf deine Website verweisen, sind eine „redaktionelle Empfehlung“ an Google (und die Besucher). Das bedeutet, ganz einfach formuliert, jede Verlinkung ist wie eine „Sternchen-Bewertung“ für euch. Die Website mit den meisten „Sternchen“ scheint relevanter für die Besucher zu sein und gibt damit wichtige Signale im Bereich „Nutzererfahrung“ an Google, was dann dein Ranking in den Suchergebnissen positiv verändern kann.

Nun führte diese Erkenntnis über die „Macht der Links“ dazu, dass einige versucht haben, diese Bewertung durch viele Verlinkungen zu manipulieren. Das eigentliche Ziel der „redaktionellen Empfehlung“ wurde irgendwann sehr verfehlt, da viele Links ohne sinnvolle und hilfreiche Inhalte auf den Websites gesetzt wurden. Die Suchmaschinen haben darauf reagiert und entwickeln stetig einen immer feineren Algorithmus zur Bewertung von ein- und ausgehenden Links. Darum: So einfach ist das mit den Links (zum Glück) nicht mehr.

 

Dann besser gar nicht verlinken?

Doch, unbedingt! Die Suchmaschine beobachtet die ein- UND ausgehenden Links einer Website. Diese Messungen und Bewertungen fließen in die Bewertung deiner Website ein, sie haben Einfluss auf das Ranking. Der Faktor „Verlinkung“ ist wichtig und wird dir helfen, wenn du ein paar Punkte beachtest.

 

Tipps für die Praxis:

  • Achte darauf, dass Websites, die dich verlinken wollen, wirklich seriös sind, einen inhaltlichen Zusammenhang zu deinem Thema haben und daß sinnvolle und aussagekräftige Linktexte (sogenannte Ankertexte) eingesetzt werden. Die Linktexte sollten schon beschreiben was mich erwartet, wenn ich den Link klicke.
    Gleiches gilt auch, wenn du andere Websites verlinkst. Sei hier bitte genauso sorgfältig, wie du es von den anderen Website-Betreibern erwartest, wenn sie dich verlinken.
  • Achte darauf, dass du dich nicht mit Websites verlinkst, die auf den ersten Blick vor Werbung überquellen. Auch wenn irgendwo wirklich tolle Inhalte zu finden sind. Besucher und die Suchmaschinen mögen keine „Werbeschleudern“. Die besten Inhalte sind redaktioneller Art, in Form von Text, Fotos, Videos und Tools. Keiner verlangt nach Werbung, wenn er nach mehr Informationen sucht.
  • Schaffe wertvolle und nützliche Inhalte auf deiner Website. Werde Experte und unterstütze die Menschen mit deinen Tipps, Anleitungen, Beiträgen. Du profitierst davon, dass andere Websites und Blogs dich verlinken und damit weiterempfehlen.
  • Eigentlich sollte es klar sein, aber ich will es noch einmal erwähnen: Meide Linkfarmen!  Lösche E-Mail-Anfragen á la „Wir haben so einen super enormen Traffic auf unserer Seite. Wir möchten dir einen Linktausch vorschlagen!/Wir möchten dir die Eintragung deiner Domain vorschlagen für Betrag X.“

Schau dir einfach an wen du verlinkst bzw. wer dich verlinken möchtest! Und frage dich: Ist diese Verknüpfung für meine Besucher hilfreich und sinnvoll?

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Eine Website oder doch lieber zwei?

Eine Website oder doch lieber zwei?

Was meinst du? Was macht eine Einzelunternehmerin erfolgreich? Ich denke, es ist die Persönlichkeit und Einzigartigkeit, die natürlich das „Wesen“ unseres Angebots entscheidend prägen.

Insbesondere zu Beginn bewegen sich die meisten Unternehmerinnen mit einem Bauchladen durch die Geschäftswelt. Der Fokus liegt auf einem möglichst breiten Angebot, damit wir auch wirklich irgendeinen Kunden „erwischen“. Mit der Zeit erkennen wir, dass das so gar nichts bringt und wir uns im schlimmsten Fall nur „verzetteln“.

Ich habe diese Erfahrung selbst gemacht und weiß aus vielen Gesprächen, dass ich damit ganz und gar nicht allein bin. Irgendwie scheint dieser Prozess aber auch einfach zum „Gründen“ und dem Entwickeln des eigenen Wunsch-Business dazu zu gehören. 😉

In den letzten Wochen traf ich mehrere Unternehmerinnen, die mindestens zwei leicht differente Geschäftsfelder haben. Sofort stand für diese Unternehmerinnen fest: Ich brauche zwei Websites.

Jedes Mal formte sich in meinem Kopf sofort ein ganz großes WARUM?

Sind es tatsächlich die Geschäftsfelder, die diese Einzelunternehmerin ausmachen? Oder ist es nicht vielmehr diese besondere Kombination, welche diese Einzelunternehmerin ganz besonders macht?

Nehmen wir uns ein Beispiel, um es „greifbarer“ zu machen: Wir haben eine Texterin, ihr Haupttätigkeitfeld sind Texte für den Bankensektor – sehr analytisch, klar und „schnörkellos“. Ihre zweite Leidenschaft sind Texte, welche emotional ansprechen sollen, Bilder im Kopf entstehen lassen – am liebsten für Wellness-Anbieter und Reiseunternehmer.

Sie ist in beiden Gebieten Texterin. Traut man ihr diesen Wechsel von sachlich zu emotional zu? Kommt darauf an? Worauf? Ich denke, es kommt darauf an wie ich diese Frau erlebe. Dann kann ich für mich entscheiden, ob ich ihr das zutraue.
Wäre sie meine Kundin, dann würde ich zuerst herausfinden, ob sie die Texte für die Banken wirklich-wirklich noch schreiben will, oder ob es „nur“ ein „Brot-Job“ für sie ist. In jedem Fall würde ich ihr von zwei Websites abraten.

Zwei Leidenschaften in einer Person.

Ich gebe zu, die Texterin ist Texterin und somit ist das mit den beiden Geschäftsfeldern noch nicht so eine offensichtliche Frage. Wie schaut es beim nächsten Beispiel aus?
Da haben wir noch eine Einzelunternehmerin, sie beschäftigt sich mit der Unternehmensberatung von Einzel- und Kleinunternehmern. Diese Beratung macht sie schon seit Jahren mit großer Leidenschaft. Ergänzend bietet sie Dienstleistungen, wie „Karten legen“ und Edelsteinberatung, an. Wir können uns vorstellen, dass sie beide Beratungen durchaus verbindet. Es gibt den eher pragmatischen Teil der Unternehmensberatung und, wer es wünscht, bekommt noch passende Empfehlungen, welche Edelsteine ihm Energie und Kraft für den bevorstehenden Veränderungsprozess geben könnten. Was denkst du, unabhängig davon ob du ein Wunschkunde für diese Unternehmerin bist? 😉

Ich bin der Überzeugung, sie bietet eine Kombination an, für welche ihre Wunschkunden sehr offen und sehr dankbar sind. Dass es Wunschkunden für dieses Angebot gibt, steht für mich außer Frage.
Die Unternehmerin betreibt beide Tätigkeiten mit gleich intensiver Leidenschaft, sie ist und lebt diese Kombination.
Wäre sie meine Kundin, würde ich sie bestärken, genau die passende Ansprache für ihre Wunschkunden zu erarbeiten. Und auf alle Fälle findet alles seinen Raum auf einer Website.

Warum eine Website für zwei Geschäftsfelder?

Grundsätzliche haben wir einen ganz praxisorientiertes „Contra“ für zwei Websites. Der Pflegeaufwand ist hier wirklich nicht zu unterschätzen. Einfacher ist es definitiv, sich voll und ganz auf die Pflege einer Website zu konzentrieren.

Hinzu kommt aber noch eine ganz andere Herausforderung. Wie produziere ich guten Content für zwei Websites, welche ich so völlig losgelöst voneinander darstellen möchte? Und das, obwohl beide Themen in einer Person vereint sind. Wäre das nicht immer wieder als ob ich mir eine Maske/Mindset für die jeweilige Seite überstreife?

Wie denkst du darüber? Würdest du dich für eine oder zwei Websites entscheiden? Ich freue mich auf deine Impulse!

 

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SEO Tipp: Konzentriere dich auf guten Content.

SEO Tipp: Konzentriere dich auf guten Content.

SEO wirkt meist unüberschaubar und sehr komplex. Es gibt aber eine Menge „kleiner Schritte“, die du gehen kannst, um es anzugehen. Und es stellt sich dir immer die Frage: „Was passiert, wenn ich nichts in Sachen SEO  unternehme.

Ich konzentriere mich bei diesen „SEO-Tipps“ auf Maßnahmen, die du selbst umsetzen kannst. Es gibt noch mehr Faktoren, die Google in die Bewertung deiner Website einbezieht. Aber ich habe nicht den Wunsch, dich hier mit allen Zahlen-Daten-Fakten zu überladen.

Was ist guter Content?

Guter Content (Inhalt) auf deiner Website ist genau das, was deine Wunschkunden interessiert und ihnen weiterhilft. Im Gegensatz zur Werbung stehen hier die Information, Tipps und Unterhaltung im Mittelpunkt, nicht nur dein Unternehmen selbst oder deine Produkte.

Guter Content:

  • ist inhaltlich ausführlich, trotzdem kurz und konkret.
  • ist gut strukturiert und leicht verständlich.
  • vermittelt Wissen, das deinen Lesern bei einem konkreten Problem weiterhilft.
  • kann leicht geteilt und verlinkt werden.

Hochwertige Inhalte ähneln redaktionellen Texten und haben nicht den typischen werblichen Charakter.
Das Gegenteil von guten Content nennt man „Thin Content“.

Welche Inhalte benötigt denn dein Kunde?

Zeichne einmal den Weg deines Kunden vom ersten „Kennenlernen“ bis zum Kauf oder der Kontaktaufnahme über deine Website auf. Wohlgemerkt, den kürzesten Weg! Dieser Weg des Kunden (customer journey) lässt sich sogar noch differenzierter betrachten, je nach Zielgruppen und unterteilt nach Neu-Kunden und wiederkehrenden Kunden.

Wie auch immer die Reise deines Kunden ausschaut, dieser Weg ist deine Vorlage für die Website Inhalte (Content) und die Strukturierung der Informationen.

Wie könnte so ein Weg ausschauen?

Beim Erstkontakt möchte sich der Interessent meist erst einmal ein Bild von möglichen Anbietern machen. Oder er kommt eher zufällig auf deine Website und verspürte bisher noch gar keinen Bedarf nach deinem Produkt bzw. Dienstleistung. Im besten Fall weckt deine Internetpräsenz aber seine Neugier und er schaut sich bei dir um. Er schaut auf deiner Website zum Beispiel welche Dienstleistung/Produkte in welcher Preisklasse angeboten werden.

Bist du ihm „sympathisch“, so wird er sich intensiver mit dir bzw. deinem Angebot auseinander setzen. Der potentielle Kunde möchte wissen, was dich von den Mitbewerbern abhebt. Welche Besonderheiten, Spezialisierungen zeichnen dich aus? Welche Lösungen bietest du für sein „Problem an?

Dazu gehört auch: Deine Reputation. Welche Erfahrungen haben andere mit dir, deinem Produkt oder Dienstleistung gemacht? Das Reputationsmanagement ist in einigen Branchen noch sehr unbeachtet. Dabei ist es ein sehr starkes und nachhaltiges Instrument im Online Marketing.

Der (bereits informierte) Interessent möchte dein Angebot in Anspruch nehmen und benötigt nun schnellen Zugang zum Online Shop, den Kontaktdaten, besonderen Angeboten für Neukunden oder die Terminübersicht deiner Seminare. Auch eine transparente Darstellung der Zahlungsmodalitäten, noch bevor der Bestellvorgang gestartet wurde, ist sehr vielen Kunden wichtig.

Wie findet man die richtigen Ideen und Inhalte?

Recherchiere Inhalte, die deine Kunden interessieren:

  • Lob/Kritik, Feedback, Gästefragen: Welche Fragen werden immer wieder gestellt? Was gefällt deinen Kunden besonders? Welche „Missverständnisse“ kannst du aufklären und durch bessere Kommunikation vermeiden? Oftmals eignen sich diese Informationen für eine eigene FAQ-Seite sehr gut.

 

  • Mitbewerber: Schaue dich auf den Internetpräsenzen deiner Mitbewerber um (Websites, Social Media, Gästebewertungen etc.). Finde deine Stärken und Schwächen im Vergleich zu den direkten Mittbewerbern. Hebe auf deiner Website deine Stärken hervor. Konzentriere dich auf die Leistungen und Produkte die sich positiv vom Wettbewerb abheben.

 

  • Statistiken (Website, Social Media): Analysiere deine Website und werte das Verhalten, die Aufenthaltsdauer, Absprungrate, Suchanfragen etc. deiner Website Besucher aus. Definiere die Inhalte, welche am stärksten frequentiert werden. Und passe die Strukturierung der Website dementsprechend an.

Höre deinen Kunden zu, was wird wie in den Social Media Kanälen kommuniziert? Welche Themen interessieren deine Kunden?

Ideen entstehen nicht auf Krampf. Lass dir die nötige Zeit und suche gute Themen und Beispiele zur Inspiration. Notiere dir alles zum Thema und erstelle interessante Seiten für deine Wunschkunden.

Auch hier gilt: Aus Erfahrung lernt man stetig dazu. Der Text muss nicht perfekt (nach deinem Empfinden) sein. Denn die meisten Inhalte, die wir erstellen ist für unsere Leser schon super, obwohl wir selbst immer wieder selbstkritisch herumkorrigieren. Wichtig ist, dass du immer deine Wunschkunden im Fokus hast!

Gute Inhalte gestalten

Ein paar Tipps zur Gestaltung der Website Inhalte.

  • Hebe deine  Alleinstellung und Besonderheiten hervor.
  • Hab Mut zur Reduktion!
  • Schreiben kurz, kompakt und einfach („kiss“ – keep it short and simple). Jeder Satz enthält eine neue Information!
  • Strukturiere Texte mit Zwischenüberschriften, Absätzen und Auflistungen.
  • Frage dich immer wieder: Welchen Vorteil hat mein Angebot für den Besucher? Stelle Service und Mehrwert heraus und präsentiere Lösungen.
  • Finde eine gemeinsame und einfache Sprache. Formuliere die Botschaften immer positiv.
  • Schreibe Texte die auch zu deinen Bildern passen.

Wähle zum Thema passende Bilder und Videos aus. Und überlade die Website nicht. Der Kunde soll die Inhalte rasch erfassen können, ohne direkt von der Fülle an Eindrücken und Informationen überfordert zu werden.

Tipps und Anleitungen für gute Webtexte bekommst du im Webinar von Simone Domahs

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Wie wichtig ist guter Content für SEO?

Google kann sehr wohl erkennen, ob Inhalte nützlich für die Besucher sind oder nicht. Eine wichtiger Anhaltspunkt dafür, ist das Verhalten deiner Website Besucher. Halten sie sich lange auf deiner Website auf, besuchen sie mehrere Unterseiten oder springen sie schnell wieder ab (Kennzahl: Absprungrate)?

Diese Signale werden bei Google unter dem Oberpunkt „Nutzererfahrung“ zusammengefasst. Erstelle hochwertige Inhalte für deine Besucher, sie und Google werden es positiv bewerten.

Woher Ideen für fortlaufend guten Content bekommen?

Wichtig ist die Planung und Strukturierung, damit die Ideen nicht ausgehen und immer ein Thema für den neuen Blog-Artikel parat ist. Erstelle dir einen Redaktionsplan. Das kann eine simple Liste sein, in diese notierst du mögliche Themen zu passenden Zeitpunkten (z. B. Jahreszeiten, Feiertage, bestimmte Anlässe etc.).

Stolperst du beim Surfen auf einen interessanten Artikel, so speicher die Seite und trage dir das Thema in deinen Redaktionsplan, um es zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht aufzugreifen. Du wirst sehen, dass du bald deine eigene Routine und Struktur findest.

Fazit:

Gute Inhalte bieten deinen Wunschkunden und Interessenten einen Vorteil in Form von Unterhaltung, Information oder Wissensvermittlung. Sie haben nicht den typisch werblichen Charakter, nicht das Unternehmen oder die Produkte stehen im Mittelpunkt, sondern nützliche Tipps, Anleitungen und Informationen. Guter Content wirkt sich positiv auf die Kundengewinnung und – bindung aus.

Content Marketing ist zudem wertvoll für die Suchmaschinenoptimierung einer Website. Content ist King sagen die SEO-Experten. Klar ist: Qualität setzt sich durch, das gilt für so ziemlich alle Bereiche des Lebens, auch für Websites und ihre Inhalte. Leg los und werde zum Spezialisten und wertvollen Ratgeber für deine Kunden und Fans.

Hast du noch Anregungen, Fragen und Erfahrungen zum Thema Content? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

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