Website Vorschau in den Google Suchergebnissen

Website Vorschau in den Google Suchergebnissen

Die Textauszüge (Snippets), die zu jedem Suchergebnis angezeigt werden, geben (optimalerweise) eine kurze und prägnante Vorschau darauf, was ich auf der jeweiligen Website erwarten kann. Je besser die Vorschau zu meiner Suchanfrage passt bzw. je interessanter der Textauszug ist, um so wahrscheinlicher ist es, dass ich auch auf dieses Suchergebnis klicke. Über diese Klickrate wirkt die Optimierung der Snippets (Meta Daten „Title“ und „Description“) auch auf die Besucherzahlen, die Nutzerinteraktionen auf deiner Website und natürlich das Google Ranking deiner Website. Das Potential der Meta Daten liegt auf der Hand, hier ein paar Tipps, wie du vorgehen solltest.

Meta-Tags: Title und Description

Title und Description (deutsch: Titel und Beschreibung) sind Elemente, die du in jedem guten CMS (Content Management System, wie z. B. WordPress) individuell eingeben kannst.

Zuerst einmal helfen Title und Description deinen Interessenten schnell zu erfassen, ob du das Angebot hast das sie suchen. Wir haben heute alle irgendwie „keine Zeit“ und wünschen uns schnelle und unkomplizierte Informationen.

Auch für die Suchmaschine sind diese Angaben relevant, denn die Meta Daten sind eine (von vielen) Quellen, aus denen z. B. Google ausliest worum es auf deiner Website geht. Daher setze bitte auch konkrete Suchbegriffe (Keywords) in Title und Description ein. Überlege dir vorher zu welchen Suchanfragen dein Angebot bzw. Inhalt der betreffenden Seite angezeigt werden sollen. Bereits vor der Contentersellung solltest du passende Suchbegriffe und Keyword Kombinationen, sowie häufig gestellte W-Fragen recherchiert haben. Dieses Keyword Set ist auch wichtig für deien Meta Daten Optimierung.

Wie oben schon erwähnt, sind Meta-Daten kein direkter Rankingfaktor, sondern wirken sich eher indirekt aus. Für Google ist das Nutzerverhalten der Besucher ein wichtiges Signal. Erhälst du mehr Zugriffe aus der Google Suche auf deine Website und agieren die Besucher lange und intensiv auf deiner Website, so ist das ein positives Signal für Google und hilft dir beim Google-Ranking.t

Wo erscheinen Title und Description?

Du siehst sie in der Suchergebnisliste (SERPS) der Suchmaschinen. Schau dir einmal diese Suchergebnisseite an.

Ich habe nach „Kosmetikstudio Dresden“ gesucht. Dir wird auffallen, dass einige Titel und Beschreibungen sofort wichtige Informationen zum Angebot und Standort beinhalten. Andere wiederum haben auch eine Beschreibung, die aber irgendwann mitten im Satz abgeschnitten sind und mit „…“ enden.

Welche Website würdest du intuitiv eher auswählen und klicken? Vermutlich jene, welche am besten zu deiner Suchanfrage passt.

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Du kannst für deine wichtigsten Zielseiten, wie zum Beispiel die Startseite, die Angebotsseite, die „Über mich“ oder Kontakt-Seite, den Titel und die Beschreibung konkret formulieren und im CMS hinterlegen. Machst du das nicht, so wählt sich die Suchmaschine den Titel und die Beschreibung aus dem Inhalt der Seite selbst. Nachteil hierbei ist, dass die Zeichen für Titel und Beschreibung beschränkt sind. Daher werden die meisten Beschreibungstexte im Satz abgeschnitten.

Wo kann ich Title und Description einstellen?

Die meisten CMS Systeme (auch Baukastensysteme) bieten die Einstellmöglichkeiten an. Suche innerhalb deines CMS nach einem Punkt wie „SEO“ oder „Meta-Daten“, meist wirst du dort fündig.

Im WordPress CMS gibt es viele Möglichkeiten, diese Einstellungen vorzunehmen. Ich wähle meist mein Favoriten-Plugin zum Thema SEO: das Yoast Plugin. Aber auch andere Plugins bieten das an.

Hast du Yoast installiert und aktiviert, siehst du in der Bearbeitungsansicht deiner Seite einen Abschnitt namens „Yoast SEO“.

Hier kannst du dann den „Codeschnipsel bearbeiten“ und deinen individuellen Titel und die Beschreibung eingeben. Das Vorschaufenster zeigt dir, wie es dann in der Suchergebnisliste aussieht. Und die grünen Balken helfen dir, bei der Eingabe die richtige Zeichenanzahl zu finden.

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Tipps zur Snippetoptimierung

Es kostet etwas Zeit und Fleiß die Meta-Tags Title und Description zu formulieren und auf deiner Website einzustellen. Aber es lohnt sich.

  • Der Titel sollte den Inhalt der Unterseite korrekt beschreiben. Das Keyword sollte hier idealerweise zu Beginn stehen.
  • Verspreche in Titel und Description nichts, was nicht auch tatsächlich auf der verlinkten Seite zu finden ist.
  • Nenne deine eigene Marke nur, wenn diese auch bekannt ist. Ansonsten orientiere dich nur an der Suchintention bzw. den Suchanfragen der passenden Besucher.
  • Die Meta-Beschreibung (Description) gibt dem Leser eine Vorschau, was ihn auf der Seite erwartet. Sie sollte so formuliert sein, dass sie Lust auf mehr Informationen macht. Dabei sollte der Leser auf der Seite auch das wiederfinden, was im Beschreibungstext versprochen wurde.
  • Achte darauf, dass du die vorgegebene Länge für Titel und Beschreibung einhältst. Der Snippet Generator von Snippet ist ein sehr schönes Tool, welches dir hierbei sicher helfen kann: https://app.sistrix.com/de/serp-snippet-generator
  • Es kommt immer wieder vor, dass Google nicht die von dir eingetragenen Textauszüge verwendet. Gründe hierfür können sein, dass Titel zu lang sind oder zu viele Keywords enthalten. In diesem Fall übernimmt Google dann eher die visuell größte Überschrift im Text, was dann in der Regel die H1-Überschrift ist. Behalte den Status deiner Website im Auge und passe ggf. Title und Description nochmals an.

 

Hilfreiche Tools

  • Screaming Frog SEO Spider hilft dir, einen Überblick über deine Titel und Beschreibungstexte zu bekommen. Scanne deine Seite und schau, dass du keine Dopplungen oder zu lange Inhalte in Title und Beschreibung hast. Optimiere die Vorschautexte inhaltlich, unter Berücksichtigung deines jeweiligen Keyword Sets.
  • Hast du schon individuelle Textauszüge formuliert und möchtest du weitere Optimierungspotentiale für die Meta Daten entdecken. Dann schaue dir die Leistungsdaten in der Google Search Console an. Welche Seiten hatten in den letzten Monaten viele „Impressions“, aber eine sehr geringe „Klickrate“ (Click-Through-Rate/CTR). Möglicherweise regt die Vorschau in den Suchergebnissen zu wenig zum Klicken an.
  • Die richtige Länge findest du zum Beispiel sehr einfach mit dem Sistrix Snippet Generator.
  • Die gängigen SEO-PLugins für WordPress bieten euch auch hilfreiche Anleitungen und ermöglichen die individuelle Einstellungen. Eine kleine Auswahl dieser SEO-Plugins sind: Yoast SEO, Rank Math und das Delucks SEO Plugin. (keine Werbung, nur Erfahrungswerte)

Hast du noch Fragen zum Thema SEO? Lass es mich gern wissen und schreibe mir gern eine E-Mail an kontakt@manuela-kind.de.

Update-Hinweis: Die ursprüngliche Version des Beitrages (v. 28.7.2017) wurde im September 2021 aktualisiert.

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Welche Auswirkungen haben die Sprachassistenten auf SEO? – 5 Tipps zu Voice Search SEO

Welche Auswirkungen haben die Sprachassistenten auf SEO? – 5 Tipps zu Voice Search SEO

Die Suche nach Informationen oder dem nächstgelegenen Restaurant muss schon längst nicht mehr auf dem kleinen Smartphone Display eingetippt werden. Komfortabler ist dies mit der integrierten Sprachsuche. Auch in den eigenen vier Wänden haben Sprachassistenten ihren Platz gefunden.
Für die Postbank Studie 2020 wurden im Februar und März 3035 Menschen in Deutschland befragt. Es stellte sich heraus, dass auch Menschen ab 40 Jahren immer häufiger Sprachassistenten nutzen.

In Deutschland hat der Google Assistant die Nase vorn, gefolgt von Alexa (Amazon) und Siri (Apple).

Infografik: Google Assistant schlägt Siri und Alexa | Statista Mehr Infografiken bei Statista

Was bedeutet die vermehrte Nutzung der „Voice Search“ für deine SEO-Arbeit? Mit diesem Artikel möchte ich dir die Hintergrundinfos und Impulse dazu geben.

 

Wie wichtig ist die Optimierung für die Sprachsuche – Voice Search SEO?

Im Jahr 2016 gab Google bekannt, dass 20 % der Suchanfragen via Sprachsuche gestellt werden. Diese Daten gelten allerdings für den US-Markt.
Quelle: https://www.thinkwithgoogle.com/data/google-app-voice-search/

2017 befragte Bitkom 1011 Personen ab 14 Jahren, ob sie die Spracheingabe ihres Smartphones nutzten. Und wenn ja, wofür. 59 % gaben an, die Spracheingabe zu verwenden und 31 % von ihnen nutzen sie für Suchanfragen und Internetrecherchen.

2018 zeichnete sich in einer Kooperationsstudie von Ipsos und der beruflichen Medienschule in Hamburg ab, dass 92 % der Deutschen Sprachassistenten kennen, jedoch nur 18 % sie aktiv nutzen (21 % sind an der Nutzung interessiert). Diese Zurückhaltung begründet sich durch Sicherheitsbedenken.

Das legt nahe, für Deutschland betrachtet, dass die Nutzung der Voice Search noch nicht ganz so Fahrt aufgenommen hat, wie es noch 2017 (als ich die erste Version dieses Beitrages schrieb) den Anschein hatte.

Warum solltest du dich also mit Voice Search auseinandersetzen?

Weil die Sprachassistenten für den Nutzer dennoch so einfach und bequem sind, dass sie nicht wieder verschwinden werden. Es ist viel einfacher, eine Frage zu sprechen als sie auf dem Display einzutippen.

Ich denke, wir können damit rechnen, dass die Sprachassistenten weiterentwickelt und sicherer gemacht werden. Zumindest wäre dies notwendig, um das Vertrauen neuer Nutzer in Deutschland zu gewinnen. In den USA zeigt sich häufig schon eine intensivere Nutzung der Sprachassistenten.

Für die Optimierung deiner Website solltest du die gesprochenen Suchanfragen also beachten. Ich gebe dir gleich ein paar Tipps zur Optimierung und du wirst sehen, dass vieles davon nicht nur für die sprachliche Textausgabe, sondern auch für den lesenden Nutzer sehr hilfreich sein wird. Somit optimierst du im besten Falle umfassend.

Tipps für Voice Search SEO

# 1 Optimierung für mobile Endgeräte

Gesprochene Suchanfragen werden überwiegend über mobile Endgeräte gestellt. Sorge dafür, dass deine Inhalte rasch und korrekt ausgeliefert werden. Ladezeit und ein mobil optimiertes Design sind hier wichtig.

# 2 Longtail Keywords und W-Fragen recherchieren

Auf dem PC tippen wir „Yoga Anfänger“ ein, den Sprachassistenten fragen wir im ganzen Satz: „Welche Yoga Arten eignen sich für Anfänger?“. Recherchiere nicht nur einzelne Keywords, welche oftmals zu allgemein sind. Suche nach ganz konkreten Fragestellungen der Nutzer, mit „natürlichem Klang“. Wähle Fragen, die dir deine Kunden oder Leser immer wieder stellen.

Wie du eine fundierte Keywordrecherche erstellst und welche Tools dir dabei helfen, kannst du in diesem Blogbeitrag nachlesen.

Setze die Fragen als Zwischenüberschriften (H2 bis H6) in deinen Texten ein. Und gib die passende Antwort im nachfolgenden Absatz. Schreibe auf den Punkt!

# 3 Texte schreiben, die auch (vor)gelesen werden können

Orientiere deinen Satzbau an der gesprochenen Sprache. Schreibe in einfachen und kurzen Sätzen. So hast du bessere Chancen, dass deine Texte von Sprachassistenten ausgewählt werden. Bilde möglichst kurze inhaltliche Einheiten.

# 4 Inhalte zu denen du Experte bist

Für allgemeine Wissensfragen (Öffnungszeiten, Wetter u.ä.) und Definitionen sind Wikipedia und andere spezialisierte Datenbanken die erste Adresse für Sprachassistenten. Konzentriere dich auf die spezielleren Fragen, zu denen du Experte bist und die Autorität besitzt. Mehr zum Einfluss von Expertise, Autorität und Glaubwürdigkeit auf dein Ranking erfährst du in dieser Podcast Episode.

# 5 Local SEO und strukturierte Daten

Suchanfragen mit Sprachassistenten haben meist einen lokalen Bezug. Nutze in jedem Fall die Möglichkeiten des Google My Business Profils. Optimiere auch deine Website auf lokale Suchanfragen und nutze das Auszeichnungssystem schema.org. Das schema.org Markup wird von allen Suchmaschinen unterstützt. Mit dieser Markierung können die Suchmaschinen Angaben, wie z. B. Adresse und Öffnungszeiten, schneller herausfiltern. Mit der Markierung „speakable“ zeigst du der Suchmaschine Abschnitte an, die sich zur Ausgabe über einen Sprachassistenten eignen.

Fazit zur Sprachsuche

Die Suche über Sprachassistenten wird die konventionelle Textsuche nicht ersetzen. Sie ist vielmehr eine Ergänzung, insbesondere für Nutzer, die mobil unterwegs sind.
Grundsätzlich wirst du ein paar Parallelen zur üblichen Optimierung deines Contents entdecken. Daher ist es für deine SEO-Arbeit auch eine hilfreiche Ergänzung, die Nutzer von Sprachassistenten zu berücksichtigen.

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Aufbau einer Website

Aufbau einer Website

Header, Slider, Footer – was ist das?

In meinem letzten SEO-Workshop sprach ich natürlich auch über den strukturellen Aufbau einer Website. Ich merkte gar nicht, wie schnell ich mit Begriffen, wie Header, Slider und Footer um mich warf. Diese Begriffe habe ich intus, sie gehören zu meiner täglichen Arbeit. Aber sie gehören nicht zum täglichen Sprachgebrauch meiner Kunden und Workshop-Teilnehmer. Das wurde mir plötzlich bewusst, als eine Teilnehmerin mich verwirrt anschaute und meinte, dass sie nicht genau versteht wovon ich spreche.

Spreche die Sprache deiner Kunden!

Wie oft „predige“ ich das meinen Kunden? 🙂
So völlig auf die Fachbezeichnungen zu verzichten, wäre etwas zu kurz gedacht. Denn immerhin kann es sein, dass du morgen ein Gespräch mit deinem Webdesigner hast, und schon strömen die Begriffe wieder ins Gespräch rein.

Ich habe dir hier einmal die wichtigsten Grundelemente der Website grafisch nachgebaut und erkläre dir was darunter zu verstehen ist. Wir schauen uns das einmal am Beispiel einer Startseite an.

Aufbau einer Website 3
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Der Headbereich einer Website

Der Headbereich (Kopfbereich) einer Website erstreckt sich vom oberen Rand bis zum abschließenden Rand des Headerbildes, oder bis unterhalb der Hauptnavigation, je nachdem wo diese positioniert ist.

Elemente des Headbereichs:

  • Logo: das Logo steht meist rechts oben oder auch mittig im Headbereich und sollte direkt mit der Startseite verlinkt werden. So finden dich Besucher der Unterseiten zügig zur Startseite zurück.
  • Topbar (auch: Topmenü, Topnavigation): Hier befinden sich meist die Links zum Warenkorb, Login, den Social Media Kanälen und das Suchfeld. Ich empfehle immer, die Telefonnummer und/oder E-Mail Adresse in diesem Bereich einzusetzen. Insbesondere, wenn die Website über ein Smartphone abgerufen wird, stehen die wichtigsten Kontaktwege sofort verfügbar auf dem Display. Die Telefonnummer lässt sich dann direkt anklicken und wählen (click-to-call nennt man diese Funktion).
  • Slider oder Headerbild: Ein Slider ist quasi eine Diashow mehrere Fotos. Das Headerbild besteht aus nur einem Foto. Entscheidest du dich für einen Slider, so solltest du dir unbedingt Gedanken machen, welches Ziel der Slider hat. Du kannst die Atmosphäre und Angebote deines Unternehmens mit mehreren Bildern spiegeln. Allerdings sorgt ein Slider unter Umständen aber auch für längere Ladezeiten, insbesondere wenn du sehr viele Fotos oder sehr große Fotos reinpackst. Zudem findet nicht jeder Besucher Gefallen an den Slidern. Vielen sind diese wechselnden Bildfolgen zu unruhig und sie lenken ab. Auch schaut sich nicht jeder Besucher geduldig alle Slider Elemente an. Auf alle Fälle sollte der Besucher die Möglichkeit haben, manuell durch den Slider zu klicken, mittels Pfeilen links und rechts vom Bild.
    Wähle die Bilder für Slider oder Headerbild mit Bedacht aus und nutze die Möglichkeit auf eine Unterseite, zum Beispiel zum Angebot, zu verlinken.
  • Hauptnavigation (auch: Hauptmenü): Diese befindet sich in der Regel oberhalb oder unterhalb des Headerbildes. Wähle sinnvolle und leicht verständliche Begriffe für die Navigationspunkte. Erstelle eine übersichtliche und intuitiv zu bedienende Navigation. Oft sehe ich noch Navigationen die sowohl den Punkt „Blog“, als auch „Aktuelles“ aufführen. Das bringt mich regelmäßig ins Grübeln: „Was ist der Unterschied zwischen Blog und Aktuelles?“. Vermeide diese „Grübel-Hürden“, sorge für eine ganz klare Nutzerführung und ein „locker leichtes“ Verständnis bei deinen Besuchern.

Beispiele für Slider und Headerbild

Lipfein Slider

Slider www.lipfein.de

Lipfein hat einen Slider installiert. Das Startbild würde meiner Meinung nach als einzelnes Headerbild schon gut funktionieren. Diese Collage gibt mit der Bildsprache einen guten Einblick. (Quelle: www.lipfein.de)

Slider mit Buchungsmaske

Slider mit Buchungsmaske www.motel-one.com/de

Motel One nutzt auch den Slider, um das vielfältige Angebot zu zeigen. Wichtig bei Beherbergungsbetrieben ist, dass unmittelbar die Buchungsmaske angezeigt wird. So wird der bereits informierte und buchungswillige Kunde sofort der Weg zur Buchung angezeigt. (Quelle: www.motel-one.com/de/)

Erklaervideo Slider

Slider mit Video www.erklaervideo.de

Auch Videos eignen sich gut als Element eines Headerbildes bzw. Sliders. Bei Erklärvideo bietet sich das natürlich wunderbar an. (Quelle: www.erklaervideo.de)

Headerbild www.susann-koehler.de

Susann Köhler nutzt das Headerbild. Es vermittelt sofort einen ersten Eindruck von ihr und über den Button wird dem Besucher angeboten, noch mehr Hintergründe zur Beraterin zu erfahren. (Quelle: www.susann-koehler.de)

Body oder Inhalt einer Startseite

Im Mittelteil der Startseite befinden sich die Hauptinformationen, meist in Form von einem Text oder auch Teaserboxen (kurze Anreißertexte mit begleitendem Foto, die auf die entsprechenden Unterseiten weiterführen).

Wesentlich zu beachten sind beim Text die Heading-Tags, die sogenannten H-Überschriften (insbesondere H1 bis H3). Diese Überschriften definierst du in deinem CMS (Content Management System, wie z. B. WordPress) als „Überschrift 1“, „Überschrift 2“ etc.
Die H1 und H2-Überschriften gelten nach wie vor noch als wichtige Elemente für die Suchmaschine. Hier solltest du dein Fokus-Keyword einsetzen.

Auf jeder Unterseite sollte eine H1-Überschrift definiert sein. Die H2- und H3- Überschriften kannst du mehrmals definieren und zum Strukturieren deines Textes nutzen. Achte bitte darauf, dass du keine H-Ebene auslässt, also zum Beispiel nur H1 und H4 nutzt, ohne H2 und H3.

Beispiele für Inhalte einer Startseite

Wandschutz Nielsen Startseite

Im Body Bereich der Startseite von Wandschutz Nielsen bekommt der Besucher Informationen und mögliche Optionen angezeigt. Das beinhaltet (nicht alle Segmente sind im Screenshot sichtbar): Teaser zu den gefragtesten Shop Kategorien und Weiterführung zum Shop, Handlungsaufforderung zum Eintrag in den Newsletter, Skizzierter Ablauf von der Bestellung bis zur Montage der Wandschutzplatten, Kurzinfo „Wer steht hinter Wandschutz Nielsen“ mit Weiterführung zur „Über uns“-Seite, Referenzen/Inspiration und Vorschau auf die letzten Blogbeiträge (Quelle: www.wandschutz-nielsen.de)

Ausschnitt aus Body Bereich von www.bakuli.de

Bei Bakuli kannst du sehr gut die einzelnen Segmente der Website erkennen: Standorte, Hintergrund zu „Was sind Bowls?“, Angebot, „Wer steht hinter Bakuli?“ und die Philosophie von Bakuli (nicht alle Segmente sind im Screenshot zu sehen).  Jedes Segment dient der Information, insbesondere für Erstbesucher. Doch nicht alle Informationen werden in voller Länge dargestellt, vielmehr bekommt der Besucher Optionen angezeigt und zu Unterseiten weitergeführt. Damit bleibt die Website klar und „schlank“, aber hält dennoch alles Wissenswerte bereit. für  (Quelle: www.bakuli.de)

Der Footer einer Website

Der Footer (auch: Fußzeile, Footermenü) grenzt sich farblich meist wesentlich vom Rest der Seite ab, sozusagen als Abschluss der Webseite.
Hier kannst du nochmals die Verlinkungen zu deinen Social Media Kanälen unterbringen, denn das Nutzerverhalten der Besucher ist unterschiedlich. Je nachdem welche Erfahrung und Lernprozess sie mit anderen Websites gemacht haben, suchen sie die Social Media Verknüpfungen in der Topbar oder im Footer.

weitere (mögliche) Elemente:

  • Link zum Impressum und Datenschutzerklärung
  • Link zu aktuellen Blogartikeln
  • Siegel, Zertifikats-Logos und ähnliches

 

Beispiele für Footer einer Website

Footer www.bakuli.de

Bakuli hat einen sehr reduzierten Footer, welcher sich auf die wirklich wichtigsten Infos konzentriert. Es sind die rechtlich vorgeschriebenen Links untergebracht, welche direkt für den Verkauf jedoch in der Hauptnavigation nicht hilfreich wären. Zudem gibt sie hier eine leicht zu erfassende Übersicht zu den Bakuli Standorten in Dresden und die Infos zu Kontakt und Social Media Präsenzen. (Quelle: www.bakuli.de)

Knusperreich Footer

Footer www.knusperreich.de

Knusperreich nutzt den Footer noch einmal für wichtige inhaltliche Links und Informationen, welche für Online Shop Besucher von Relevanz sind, wie zum Beispiel die Zahlungsarten. (Quelle: www.knusperreich.de)

Welche Begriffe zur Website fallen dir noch ein?

Gibt es noch andere Begriffe, die du gern einmal erklärt haben möchtest? Dann hinterlasse mir doch einfach einen Kommentar oder schreibe mir eine Nachricht.

 

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Wer ist dein Wunschkunde?

Wer ist dein Wunschkunde?

Weißt du wer dein Wunschkunde, deine Wunschkundin ist? Hast du ein konkretes Wunschkundenprofil?
Fragst du dich: „Wozu das aufschreiben? Ich habe das doch im Kopf.“
Die Definition des Wunschkunden ist inzwischen der allererste und „nicht überspringbare“ Schritt bei meinen SEO-Coachings. Und ganz ehrlich: Da bin ich richtig streng geworden.

Vor kurzem hatte ich ein Gespräch mit einem Kunden. Seine Aufgabenstellung an mich war: „Ich möchte einen Überblick darüber wie sich meine einzelnen Websites im Ranking machen.“ Ich schaute mir die Analysedaten und die Websites an. Beim Treffen fragte er: „Und wie steht es?“
Meine Gegenfrage: „In Bezug worauf? Was ist das Ziel, die Kennzahl, der Maßstab?“

Weißt du was du mit deiner Website erreichen willst?

Spiegelt sich dieses Ziel in Struktur, Content und Nutzerführung auf deiner Website?

Bei meinem Treffen mit dem Kunden blieben (insbesondere für mich) viele Fragen offen. Ich konnte den Websites nicht entnehmen welches Ziel hier verfolgt wird. Was sollen die Besucher denn tun? Kaufen, Kontakt aufnehmen oder einfach nur über das Unternehmen informiert werden?

Wir stellten alles auf Anfang und setzen uns nun erst einmal intensiv damit auseinander, welcher Kunde hier überhaupt angesprochen werden soll und was dieser auf der Website tun soll. Wir erstellen nun eine Zielgruppen Definition (Wunschkundenprofil).

Wer ist mein Kunde und vor allem, wer ist mein WUNSCHKUNDE?

Wenn du schon über einen Kundenstamm verfügst, dann liste einmal alle deine Lieblingskunden auf. Überlege dir warum diese Kunden deine Lieblingskunden sind.

  • Mit wem arbeitest du am liebsten?
  • Wer bezahlt dich bzw. den Preis für dein Produkt gern, ohne deinen Preis drücken zu wollen?
  • Was wollen diese Gäste/Kunden? Wonach suchen sie bei dir?
  • Wer braucht deine Leistung/dein Angebot am dringendsten?
  • Was ist für sie besonders wichtig?
  • Wer empfiehlt dich gern weiter? (mit welchen Worten, Kriterien)

Suche Gemeinsamkeiten deiner Lieblingskunden!

Was haben alle diese Kunden gemeinsam? Zum Beispiel in Bezug auf:

Demografische Merkmale

  • Geschlecht
  • Alter (Durchschnitt)
  • Familienstand
  • Kinder
  • Beruf
  • Einkommen
  • Region / Wohnsitz

Psychografische Merkmale

  • Welche Werte, Interessen und Vorlieben haben sie?
  • Was sind ihre häufigsten Fragen in Bezug auf dein Angebot?
  • Welches sind die größten Einwände bzw. Hürden in Bezug auf dein Angebot?
  • Was suchen sie in Google in Bezug auf dein Angebot?
  • Welche Wörter verwenden sie in Bezug auf dein Angebot?
  • Welchen Facebookseiten folgen sie?
  • Welche Zeitschriften, Blogs, Bücher lesen sie?
  • Welchen Autoren/Institutionen/Unternehmen sind sie verbunden?

Du musst nicht jede Frage bis ins Detail beantworten können. Du kannst dir sicher sein, dass allein die Beschäftigung mit diesen Fragen es dir zukünftig ermöglichen wird, diese Informationen bei deinen Kunden herauszuhören.

Bist du auf Netzwerkveranstaltungen unterwegs? Dann komme ins Gespräch und höre hin.
Welche Fragen werden in Bezug auf dein Angebot gestellt? Welche Aussagen hörst du immer wieder?

Ich hörte zum Beispiel oft: „SEO ist so komplex, ich verstehe das nie.“ „Ich kenne mich mit Technik nicht aus und habe das ganze Website und SEO Thema ganz weit von mir geschoben.“ „Ich traue mich nicht auf Facebook aktiv zu werden, da ich nicht so viel von mir Preis geben will.“

Höre hin, die Erkenntnisse und Inspirationen werden von allein kommen.

Ich habe meine Arbeitsweise und mein Angebot daraufhin umgestellt. Anfangs erstellte ich vollständige Website-Konzepte und „lieferte“ diese meinen Kunden aus. Ich dachte: „Ok, ich nehme dir diese Arbeit ab. Du brauchst dich gar nicht mit dem SEO-Thema auseinandersetzen, da hast du eh keine Lust drauf.“ Ergebnis war: Einige Kunden konnten mit meinen Vorschlägen nicht mitgehen. Ich hatte ihnen zwar Arbeit abgenommen, aber verstehen konnten sie es immer noch nicht. Warum sollten sie meinem Konzept vertrauen und es völlig überzeugt umsetzen, wenn sie es doch nicht verstanden?

Nun entwickle ich die Konzepte gemeinsam und in Zusammenarbeit auf Augenhöhe MIT meinen Kunden. Inzwischen verabschiede ich mich sogar von meiner detailliert festgelegten SEO-Coaching-Struktur. Wir erarbeiten das Konzept im „Fluss der Inspiration“ und vor allem im Tempo der Kundin. Und ich genieße diese Momente, in denen immer wieder so ein Lächeln der Erkenntnis und, damit verbunden, des Stolzes, über das Gesicht meiner Kundinnen huscht. 😉

Sie verstehen und gestalten, ich unterstütze „nur“ mit meinem know how, Inspiration und Erfahrung.

Wunschkundenprofil erstellen

Formuliere nun ein Beispielprofil (oder zwei) für deinen Wunschkunden. Den Kunden, den DU haben möchtest!
Hier findest du eine Vorlage für dein Wunschkundenprofil.

Formuliere ein paar wenige demografische Merkmale, diese sind für die Zielgruppenauswahl, zum Beispiel bei Anzeigen, wichtig.
Lege aber noch viel mehr Fokus auf die psychografischen Merkmale.

  • Was erwartet er/sie? Was braucht er/sie grundsätzlich? (Basisanforderungen)
  • Was wünscht er/sie sich? (ohne es zu erwarten, eher als „Überraschungsleistung“)
  • Was mag er/sie? – Was mag er/sie nicht?
  • Welche Fragen hat er/sie? (vor allem Neukunden)
  • Was sind ihre/seine Ängste und Hürden?

Während du diese Beschreibung formulierst, werden sich viele Ideen schon ihren Weg bahnen. Schreibe ALLE Ideen auf, ohne „geht nicht“, „aber wie soll ich das machen“ und ähnliche Beschränkungen. Sammle alles, streichen kannst du später immer noch! 😉

Lege dir einen Ideenpool an, das kannst du direkt im Wunschkundenprofil niederschreiben, dann hast du gleich die thematische Nähe.

  • Welche Anforderung stellt das an mich!
  • Mögliche Berührungspunkte: Wo treffe ich diese Kunden bzw. sie mich? (Netzwerke, Social Media Kanäle etc.)
  • Spontane Ideen

Formuliere das Profil wie es dir am liebsten ist. Manche mögen eine ausformulierte Beschreibung, andere bevorzugen übersichtliche Stichpunkte. Egal wie, achte darauf, dass du ganz konkret bleibst und keine allgemeinen Formulierungen verwendest (für die Zielgruppe „18 bis 80 Jahre“).
Ergänze das Profil mit einem Beispielfoto, wie dieser Wunschkunde ausschauen könnte. Das hilft sehr beim Visualisieren. Nun drucke dein Profil aus!

Immer wenn du nun Website Inhalte erstellst, Angebote formulierst, Blogbeiträge schreibst, Anzeigen erstellst, schaust du deinen Wunschkunden an und sprichst MIT ihm, nicht über ihn.

Wie sind deine Erfahrung mit dem Wunschkunden-Findungsprozess? Ich freue mich auf deine Kommentare und Impulse!


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Wie du SEO Texte gestaltest und deine Keywords richtig einsetzt.

Wie du SEO Texte gestaltest und deine Keywords richtig einsetzt.

Webtexte gestalten und keywords sinnvoll einsetzen.

Möchtest du lieber lesen, statt hören? Dann findest du hier das Transkript zur Episode.

Hallo und herzlich willkommen zur heutigen Episode meines Podcast „SEO leicht gemacht“. Ich freue mich, dass du da bist und zuhörst. Wir sprechen heute darüber wie du deine Keywords sinnvoll in deine Texte einbauen kannst. In der letzten Episode habe ich ja schon darüber gesprochen wie du in 5 Schritten zu deinen Keywords findest, die du dann auch sortierst und strukturierst. Heute soll es wirklich darum gehen um die Frage: „Wie setze ich die Keywords nun ein?“.

Tipps für gute SEO Texte

Starten möchte ich das Thema mit ein paar grundsätzlichen Worten zu den Texten auf deiner Webseite und ein paar grundsätzliche Empfehlungen. Merke dir bitte immer, wenn du Texte erstellt, natürlich hast du irgendwo auch im Hinterkopf, dass du mit diesen Texten innerhalb der Suchergebnisse von Google und anderen Suchmaschinen gut gelistet sein möchtest, behalte aber bitte immer im Fokus, du schreibst die Texte für Menschen, nicht für die Suchmaschine. Das ist ganz wichtig. Ich erkläre dir nachher noch einmal detailliert warum.

Wenn du diese Texte für Menschen erstellst, sende eine ganz klare Botschaft ohne viel Schnickschnack und Tamtam, ohne zu sehr ins Detail zu gehen oder dich in Nebensächlichkeiten zu verlieren. Bleib beim Fokus, bei deinem Leser.
Strukturiere deine Texte, das ist ganz wichtig. Es gibt immer noch viele Menschen, die sehr große Probleme haben Texte am Bildschirm zu lesen. Ich kenne auch immer noch Freunde und Bekannte, die sagen, ich kann das nicht, ich drucke mir solche Sachen immer wieder aus, wenn sie länger sind. Also im Endeffekt kannst du hier dann wahrscheinlich auch noch was für unsere Umwelt tun, indem du vermeidest, dass lange Anleitungen, Texte und Wissensvermittlung ständig ausgedruckt wird.
Strukturiere das Ganze, damit es schnell erfassbar wird für deine Leser.

Strukturieren kannst du Texte, indem du dir Gedanken machst über deine Überschriften und Zwischenüberschriften, dass du überlegst, wie du einen Text sinnvoll in Absätzen unterteilen kannst und dass du auch Anker für das Auge setzt. Anker für das Auge heißt, dass du wichtige Inhalte bzw. Keywords wirklich fettest, damit der Diagonal-Leser zum Beispiel an diesen Wörtern auch hängenbleibt und das mit seiner Intension abgleichen kann und da auch weiterlesen kann.

Thema „Diagonal-Leser“

Es gibt oftmals immer noch so diese Idee, dass wir unsere Webseite so wunderschön strukturiert von oben nach unten von links nach rechts aufbauen und unser geneigter Leser kommt auf die Webseite und liest sich jedes einzelne Detail von oben angefangen links nach rechts bis nach unten durch. Viele Studien haben nachgewiesen, dass das definitiv nicht so ist. Wenn du dich nun selber beobachtest, wirst du auch merken, dass du selbst in aller Regel auch nicht alle Texte von oben bis unten sofort direkt durchliest. Es gibt viele, die scannen den Text erstmal ab und schauen, okay, passt das jetzt zu meiner Anfrage, passt das zu dem, was ich gesucht habe? Lohnt es sich diesen Text zu lesen und die Zeit hier zu investieren?

Es gibt auch viele Schnell-Leser, Diagonal-Leser, zu denen ich auch definitiv gehöre, die viele Texte wirklich nur überfliegen und auch da wieder abgleichen, passt das zu meiner Anfrage, passt das zu dem, was ich gesucht habe und die vielleicht auch wirklich nur einzelne Elemente aus dem Text, einzelne Absätze lesen, um sich das gewünschte Wissen da herauszuholen.
Deswegen ist es so wichtig, dass du Texte auch optisch strukturiert durch Fettungen, damit der Leser einfach mit dem Auge dran hängenbleibt und da eine gewisse Führung hat, eine gewisse Struktur hat.

Strukturierung des Textes

Für diese Struktur hilft öfters auch, dass du für deinen Text eine kleine kurze, ganz kurze Einleitung schreibst. Wir bleiben bei dem Thema Blogartikel. Du schreibst eine ganz kurze Einleitung, indem du vielleicht das Problem benennst, die Fragen aufwirfst, vielleicht auch kurz beschreibst, wie du zu dem Thema kommst. Das macht das Ganze oftmals noch ein bisschen persönlicher, wenn du aus deiner eigenen Erfahrung sprichst.
Dann behandelst du diesen Text intensiv in dem Hauptteil, den du wie gesagt sehr gut strukturierst mit Absätzen, Zwischenüberschriften und Überschriften und dass du dann ganz unten vielleicht nochmal ein kleines Fazit, eine kleine Zusammenfassung ziehst und dann ganz zum Schluss optimalerweise auch noch gerade beim Blogartikel gerne zur Diskussion aufrufst. Das ist das, was bei Blogartikeln auch oft noch ein bisschen vergessen wird, wir Menschen brauchen oftmals Handlungsaufforderungen, wir müssen gesagt bekommen, was wir jetzt noch tun sollen, was von uns erwartet wird, das ist einfach so. Es ist da schon sinnvoll, dass du zum Schluss vielleicht nochmal zur Diskussion anregst, fragst „Okay, wie sind eure Erfahrungen? Schreibt mir einen Kommentar“ und ähnliches.

Denn diese Kommentare, das als kleiner Zwischenexkurs, diese Kommentare unter den Blogartikeln verhelfen dir natürlich auch zu mehr Interaktion und helfen dir selber auch auszuwerten. Indem du diese Kommentare siehst und liest und dann erkennst, okay, hat das jetzt genau gepasst für meine Leser oder daraus vielleicht nochmal Inspiration für weiterführende Artikel ziehst.
Das ist wirklich ein sehr wichtiges hilfreiches Element.

Das war es zum Thema Anker setzen. Jetzt bin ich ein bisschen ausführlicher geworden als ich eigentlich geplant hatte

Mut zur Reduktion

Mein nächster und ganz wichtiger Tipp nochmal grundsätzlich für Texte, die du für Menschen schreibst. Habe Mut zur Reduktion. Das heißt, kürze deinen Text, wo es geht. Ich bin auch so ein Typ, der gerne Dinge noch mal intensiver erklärt, um sicherzustellen, dass das auch richtig rübergekommen ist. Ich glaube, das ist eine Eigenschaft, die habe ich sehr von meinem Vater übernommen. 🙂 Ich muss mich auch hier im Podcast immer sehr zusammenreißen, dass ich nicht so ausführlich werde und mir hilft es immer sehr, dass ich mir vor meinem Auge immer das Memo habe: „Jeder Satz enthält eine neue Aussage!“. Das ist für mich ein ganz wichtiger Grundsatz geworden oder eine nicht nur neue Aussage, sondern jeder Satz enthält eine neue Information, vielleicht allgemeiner formuliert, um mich da nicht zu verlieren.
Denn es ist wichtig, dass du kurz, konkret, knapp wirklich Inhalt lieferst ohne dich in Nebensächlichkeiten zu verlieren. Als kleiner Selbsttest kann das zum Beispiel gelten, dass du deinen Text dahingehend abprüfst, ob wirklich jeder Satz eine neue Information enthält und dass du dich auch jedes Mal immer wieder fragst „Ist das, was ich da schreibe, wirklich wichtig für meinen Kunden, um ihm zu helfen, um ihm eine Anleitung zu geben ein Problem zu lösen oder ist es vielleicht auch nur wichtig für mich, weil ich meine ich muss mich ständig selbst nochmal erklären?“.

Gemeinsame Sprache

Ganz wichtig für die Texte, die du für deine Leser schreibst, finde eine gemeinsame und einfache Sprache. Einfache Sprache ist ganz wichtig, dass du dich wirklich konkret ausdrückst, dich nicht zu sehr in ganz langen Sätzen verlierst, du nicht zu viel Fachbegriffe einsetzt, sondern wirklich deinem Leser egal mit welchem Wissenstand er zu dir kommt, die Möglichkeit eröffnet, dass er deinen Text ganz einfach locker leicht lesen und verstehen kann.
Und gemeinsame Sprache, da sind wir auch wieder bei der Verbindung zu den Keywords, höre zu wie deine Kunden sprechen, wie sie Dinge formulieren, wie sie auch Probleme benennen und wie sie die Fragen dazu auch formulieren.

Es wird immer wieder empfohlen, aber es lohnt sich da auch wirklich immer noch mal dran zu denken, versuche positiv zu formulieren. Nehmen wir das Beispiel, das hatte ich glaube ich bei den Keywords, Thema Stressreduktion bei der Arbeit. Wenn du hier das Ganze sehr in negativen Formulierungen aufsetzt, ist glaube ich für jeden von uns klar, dass du damit ein gewisses Gefühl auslöst. Wenn jetzt sowieso ein Interessent vorm Bildschirm sitzt und sich deinen Blogartikel durchliest und er eh schon in der Situation ist, dass er sich nicht gut fühlt, dann wird das nicht unbedingt dazu beitragen, dass er sofort diesen Drive findet zu sagen, hey, ich brauch dein Stress-Coaching, was auch immer, jetzt fühle ich mich noch schlechter, jetzt komme ich zu dir.
Es ist natürlich hilfreich und sinnvoll, dass wir die Dinge positiv formulieren ohne sie schön zu färben. Das ist ganz wichtig. Aber berücksichtige das mal, wenn du deine Texte nochmals durchliest, ob du an allen Stellen diese positive Formulierung dafür gefunden hast.

Bilder und Text sind eine Einheit

Noch ein ganz wichtiger Aspekt für deine Texte sind die Bilder natürlich. Bilder können Texte unheimlich gut unterstützen, die können nochmal viele Dinge gut visualisieren, sodass all unsere Sinne angesprochen werden und wir die Texte auch noch viel intuitiver und viel umfänglicher, runder wahrnehmen. Dafür ist es aber notwendig, dass die Bilder auch zu den Texten passen und umgekehrt. Achte bei der Auswahl deiner Bilder darauf, dass es jetzt auch zu dem Text passt oder wenn du sie innerhalb der Texte einsetzt, dass es zu dem Abschnitt, der in unmittelbarer Nähe steht, passt. Ansonsten sorgt das wieder für so ein kleines Stocken im Lesefluss, weil es irgendwie gerade nicht stimmig ist.

Wie lang ist ein guter Web-Text?

Kommen wir zum Thema Länge der Texte. Das ist immer ein viel diskutiertes Thema und auch hier ist es immer wieder so, dass wir am liebsten wieder eine ganz einfache Formel hätten wie, schreibe mindestens so und so viel Wörter und dann bist du gut dabei. Ja, es gibt viele Studien dazu, es wurden schon viele Texte untersucht und man hat versucht wirklich eine Richtlinie zu finden wie viele Wörter mindestens notwendig sein sollen, um gut für die Leser zu sein und natürlich auch gut fürs Google Ranking zu sein. Fakt ist, in diesen Studien hat man herausgefunden, dass diese optimale Länge, je nach Studie schwankt die Wörter-Anzahl, aber so zwischen 1000 und 2000 Wörtern liegt.

Du kannst das gerne als kleine Richtlinie verwenden, aber bedenke bitte, schreibe nur so viel wie es wirklich nötig ist für deine Leser, um dieses Thema zu behandeln, um dieses Thema zu verstehen oder eine Inspiration zu bekommen. Blähe die Texte auf keinen Fall unnötig auf. Sein Problem, also das Problem deines Lesers soll gelöst werden und das nicht mehr und nicht weniger. Wobei Problem kann hier sein, dass du eine Anleitung schreibst, um etwas zu tun oder irgendeine Technik oder Software zu bedienen, dass du Inspirationen gibst, Denkanstöße gibst oder einfach Wissen und Fakten vermittelst.

Wenn du diese Texte unnötig aufblähst oder im Umkehrschluss, wenn du immer zu kurze Texte schreibst, dann kann das dazu führen, dass deine Leser sich nicht sehr lange auf deiner Blogseite oder auf deinem Blogbeitrag aufhalten. Hier spreche ich mal wieder von der Aufenthaltsdauer, die du in deinen Google Analytics Daten ablesen kannst und diese Aufenthaltsdauer ist natürlich wieder ein indirektes Ranking-Signal für Google, ein Faktor für Google, um deine Website zu bewerten. Das heißt, wenn du nur sehr kurze Aufenthaltszeiten und vielleicht auch noch eine hohe Absprungrate hast, dann ist das kein gutes Signal an Google. Deswegen kommen wir dazu, dass wir sagen, okay, die Texte sollten schon eine gewisse Länge haben, im Umkehrschluss aber, wenn du sagst, okay, ich habe jetzt nur einen Text von 465 Wörtern, ich blähe das jetzt nochmal ein bisschen auf 1000 Wörter auf mit sinnlosen Nebensächlichkeiten und unnötigen Informationen, kommen wir auf den gleichen Effekt wieder heraus.
Der Leser wird es merken, der Leser wird sich nicht dafür interessieren, du wirst deine Aufenthaltsdauer nicht verlängern, nur weil du einen längeren Text, nur weil du mehr Wörter reingeschrieben hast, sondern er wird genauso rasch wieder abspringen.

Keywords richtig einsetzen

Kommen wir jetzt mal zum Kern dieser Podcast-Episode. Das waren erstmal nur so die Grundlagen, die Basics zum Thema Texte. Wenn du deine Keyword-Liste erstellt hast und du jetzt in der Situation bist, dass du deinen Text schreiben möchtest, dann bitte leg erst mal die Keyword-Liste beiseite, du hast dich ja eh schon damit auseinandergesetzt. Du wirst so die eine oder andere Inspiration schon bekommen haben und du hast es so oder so schon im Kopf.

Schreibe erst mal deinen Text einfach frei runter. Ich gebe dir in den Shownotes noch 2 Links zu sehr guten Blogartikeln, einmal Sabine Krink, selber SEO-Expertin und Texterin, hat einen sehr guten Blogartikel geschrieben, wie die Texte geschrieben werden sollten, was dabei wichtig ist, worauf du achten solltest. Für alle, die grundsätzlich das Gefühl haben, okay, ich bin keine gute Schreiberin oder kein guter Schreiber, ich tue mich damit schwer, kann ich noch eine Empfehlung geben. Denn ich fühle mich ebenso, ich habe auch immer das Gefühl das gesprochene Wort liegt mir weitaus mehr als das geschriebene Wort und empfinde hohen Respekt für die Leute, die wirklich so hervorragend mit Wörtern der deutschen Sprache umgehen können und fühle mich dann immer ganz klein. Tipp am Rande, lies bitte nicht zu viel davon, bevor du selber einen Text schreiben solltest, weil das sorgt nicht unbedingt für das beste Selbstwertgefühl und das beste Selbstbewusstsein, um einen Text zu erstellen.

Was mir aber kurz und knapp damals geholfen hat, war unter anderem auch die 3 Tage Schreibtechnik. Sandra Holze hat darüber mal einen Blogartikel verfasst. Auch diesen Link setzt sich dir in die Shownotes, ohne es jetzt im Detail zu erklären, weil sonst sprengen wir hier wieder die Länge der Episode.

Wenn du diesen Text geschrieben hast, ich mache es so, wie gesagt, finde deine persönliche Struktur, finde deinen persönlichen Ablauf, ich mache es so, ich lasse ihn meist kurz liegen. Kurz kann sein ein paar Stunden, kurz kann auch sein 1 Tag und dann nehme ihn dir nochmal vor. Als erstes wirst du bitte drangehen und fragen, was kann ich hier kürzen, kürzen geht eigentlich immer. Kürze ihn, feile ihn vielleicht noch ein bisschen und erst dann setze dich hin und schaue, wo du deine ausgewählten Keywords sinnvoll einsetzen kannst. Welche Wörter du vielleicht austauschen kannst gegen diese ausgewählten zwei, drei Keywords, die du hast, dabei sollte eines so ein bisschen dein Fokus-Keyword, dein Haupt-Keyword sein und zwei, drei, die das Ganze noch unterstützen und die im Zusammenhang stehen mit dem Thema.

Gute Plätze für Keywords sind, mal ganz generell gesprochen, der Titel des Blogartikels beziehungsweise der Webseite, auf dem der Blogartikel steht, also der Unterseite besser gesagt. Den Titel gibst du meist oben ein, wenn du die Seite startest und der wird auch in aller Regel an deine Domain drangehängt. Also wenn du den Direkt-Link zu deinem Blogartikel verlinkst, wirst du diesen Titel darin finden. In den meisten Systemen kannst du es auch individuell nochmal anpassen im Nachgang.

H-Überschriften

Die sogenannten H Überschriften, kennst du vielleicht auch, innerhalb deines Systems kannst du unterschiedliche Überschriften bestimmen, von H1 meist bis H5 oder H6 und die haben eine unterschiedliche Textgröße und diese Textgröße ist eigentlich auch schon bezeichnend dafür, dass diese Überschriften unter einer bestimmten Hierarchie stehen. H1 ist die oberste Ebene, die oberste Hierarchieebene und auch ein sehr wichtiger Platz. Und diese H1 sollte eigentlich für jede Seite vorhanden sein, also einmal pro Seite, aber auch wirklich nur einmal.

In dieser H1, positioniere ich möglichst, wenn vorhanden eine gute W-Frage zum Thema. Wenn du dazu was gefunden hast und wenn das zu deinem Blogartikel passt, dann schau, dass du diese sogenannte W-Frage als diese H1-Überschrift vielleicht einsetzen kannst. Ansonsten schau, dass du dein Keyword da integrieren kannst. Nutze gern, für die Zwischenüberschriften und die Strukturierung, diese H2, H3, vielleicht noch H4, mehr gibt’s in aller Regel in den meisten Texten nicht beziehungsweise meistens ist es nicht besonders sinnvoll, jetzt jede H Überschrift irgendwie zu definieren. Wichtig ist nur, H1 sollte nur einmal vorhanden sein, H2, H3, H4 und die anderen können mehrfach vorhanden sein pro Seite.

Keywords im Text

Setze natürlich die Keywords auch im Text selber ein, nutze Abwandlungen, Synonyme und auch die sogenannten Longtail-Keywords, also dein Keyword in Kombination mit mehreren Wörtern. Das besteht in aller Regel dann aus zwei, drei Wörtern dieses Longtail-Keywords.
Nutze deine Keywords unbedingt auch in den Metadaten, Titel und Beschreibungen, also Title und Description. Dazu würde ich dir auch nochmal einen Link in die Shownotes setzen. Da habe ich in einem Blogartikel mal eine Anleitung dazu geschrieben, wie du das Ganze angehen kannst und wo du das letzten Endes dann siehst.

Wenn du jetzt deinen Blogartikel oder deinen Website-Inhalt fertig hast, denke bitte immer daran, oberstes Gebot ist: Der Text muss für die Menschen leicht und absolut angenehm zu lesen sein! Und er muss einen Mehrwert bieten. Lies den Text bitte noch einmal durch und wenn du merkst, dass hier ein Keyword nicht passt oder ein Keyword dafür sorgen könnte, dass der Lesefluss stocken könnte, dann wirf es bitte auch wieder raus.

Das war’s für heute. Ich freue mich, dass du dabei warst und ich würde mich natürlich freuen, wenn du bei der nächsten Episode auch wieder zuhörst. Ich wünsche dir bis dahin eine schöne Zeit.

Bis dann! Manuela

Empfohlene Links zur Episode

Sandra Holze, „Schreibtechnik für Blogger“ : https://sandraholze.com/schreibtechnik-blogger/

Sabine Krink, „Lesbarkeit von Texten“: https://super-sabine.de/lesbarkeit-von-texten/

Manuela Kind, „Title und Description selbst eintragen“: https://manuela-kind.de/seo-tipps/seo-tipp-title-description/

Kostenfreies Strategiegespräch

Du bekommst meine SEO-Einschätzung zu deiner Website. Wir lernen uns kennen und ich zeige dir, was wir gemeinsam erreichen können.

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Warum SEO verstehen? – Podcast

Warum SEO verstehen? – Podcast

Was bringt es dir SEO zu lernen? Welche Erkenntnisse und Nebeneffekte dir die SEO-Arbeit bringen, das erzähle ich dir in dieser Podcast Episode.

01: Warum solltest du SEO verstehen und selbst umsetzen?

Möchtest du lieber lesen, statt hören? Dann findest du hier das Transkript zur Episode.

Hallo und herzlich willkommen zur 1. Episode meines Podcast „SEO leichtgemacht“.

Ich freue mich, dass du da bist und zuhörst und ich möchte dir heute erzählen, warum es so wichtig ist und was es dir überhaupt bringt die Suchmaschinenoptimierung selbst in die Hand zu nehmen.

Du sparst Zeit.

Kommen wir zum 1. Grund und ich denke, das ist der augenscheinlichste Grund, den man haben kann.

Jeder Website-Betreiber möchte doch, dass seine Website auch gefunden wird und dass sehr schnell und ziemlich weit oben in den Suchergebnislisten der jeweiligen Suchmaschinen, bevorzugt natürlich beim Marktführer Google. Dafür solltest du natürlich wissen, wie Suchmaschinenoptimierung funktioniert. Darüber hinaus wirst du ein Gespür dafür entwickeln, welche der verschiedenen SEO-Tipps und Maßnahmen auch wirklich relevant für deine Branche, für dein Angebot und für deine Website sind. Letzten Endes sparst du damit wirklich viel Zeit und kannst dich auf das Wesentliche konzentrieren. Und musst nicht immer in blinden Aktionismus verfallen, sobald du wieder von irgendeinem neuen SEO-Hype oder SEO-Tipps erfährst.

Du lernst deinen Wunschkunden richtig kennen.

Ein weiterer ganz wichtiger Grund wie ich finde: Mit Suchmaschinenoptimierung und der Auseinandersetzung damit, wie die Suchmaschine funktioniert, wie eine Website wirklich untersucht wird und bewertet wird, welche Kriterien dafür notwendig sind, mit diesem Wissen  wirst du deine Kunden noch besser kennen lernen. Denn es ist grundlegend wichtig, dass du genau weißt, wie dein Wunschkunde tickt, was er wirklich braucht und zwar wirklich, wirklich braucht und welchen Weg er geht.

Welchen er Weg er zum einen geht, um auf deine Website zu kommen und welchen Weg er dann auf deiner Website nimmt oder nehmen soll, und welche Elemente und Funktionen du dafür brauchst auf deiner Website. Letzten Endes kannst du davon ausgehen, dass alles, was wir in der Suchmaschinenoptimierung tun, wirklich den Kunden im Fokus hat, denn nichts anderes hat die Suchmaschine auch im Sinn. Die Suchmaschine möchte für denjenigen, der da sucht, das bestmögliche Ergebnis liefern. Das heißt die besten und relevantesten Websites, die es zu dieser Suchanfrage, gibt.

Das heißt für dich, dass du natürlich mit der Zeit immer intensiver auf die Bedürfnisse deines Wunschkunden gestupst wirst. Du wirst durch die Auswertung deiner SEO Maßnahmen und durch die Entwicklung des Rankings deiner Seite,  erfahren, was wirklich wichtig ist. Du wirst sehen, was gut bei deinen Wunschkunden ankommt, was sie brauchen, was vielleicht nur schmückendes Beiwerk ist und was vielleicht ein bisschen zu viel Input auf der Seite ist. Und du wirst einen ganz starken Fokus setzen  und deinen Wunschkunden wirklich nach und nach immer besser kennen lernen können.

Du bekommst Struktur für dein gesamtes Online Marketing.

Der 3. wichtige Grund ist, die Suchmaschinenoptimierung an sich besteht aus vielen kleinen Elementen, das ist wie so ein kleines feines Uhrwerk, das durch viele Zahnrädchen am Laufen gehalten wird.

Das heißt, es ist auch nicht immer nur ein Aspekt, den du vollkommen optimierst, zum Beispiel reicht es nicht aus, dass du deine Website intensiv mit Keywords bestückst, die Zeiten sind schon lange vorbei, sondern es ist immer ein Zusammenspiel vieler einzelner Aspekte.

Wesentlich ist für die Suchmaschine die Nutzererfahrung, also wie bewegen sich deine Besucher auf der Website, wie wohl fühlen Sie sich auf deiner Website? Das ist ein ganz wichtiges Signal für die Suchmaschine, um deine Website entsprechend zu bewerten. Je mehr deine Besucher agieren oder je länger sie sich aufhalten, je mehr sie sich anschauen und je mehr Aktionen sie vollziehen, umso besser wird das für deine Website bewertet. Das heißt im Zusammenspiel zwischen Suchmaschinenoptimierung und Website, Social Media, und all deinen anderen Internetpräsenzen gibt dir diese SEO-Arbeit schon eine grundlegend sehr gute Struktur für dein gesamtes Online-Marketing.
Und das wird es dir möglich machen, dass du deine Themen und die Präsentation deiner Themen auf der Website schneller erfassen kannst und auch besser weißt, worum es geht. Du wirst auch da wieder einen viel stärkeren Fokus finden und dich um die wirklich relevanten Online-Marketing-Maßnahmen, die für dich geeignet sind, kümmern.

Du sparst mit SEO Geld.

Und nicht zu verachten ist auch natürlich das Argument, dass du mit einer regelmäßigen SEO-Arbeit bares Geld sparst. Viele gehen dazu über, dass sie Werbeanzeigen kaufen, ob jetzt bei Google, dass die Werbeanzeigen innerhalb oder neben der Ergebnisliste anzeigt, oder bei Facebook oder bei anderen Anbietern. Ziel und Zweck ist auch da, mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite zu erhalten.

Machst du aber wirklich eine kontinuierliche Suchmaschinenoptimierung, kannst du dir eine Menge von diesen Anzeigen sparen beziehungsweise du kannst diese Kenntnisse gerade in Bezug auf Wunschkunden, Fragen, Hürden und auch die Keywords, die verwendet werden, sehr gut auch für diese Anzeigen nutzen und einsetzen. Auch damit kannst du dein Online-Marketing noch einmal effektiver und effizienter gestalten.

7 gute Gründe SEO zu lernenDu hast Erfolgserlebnisse.

Der nächste wichtige Grund ist: Du hast mit Suchmaschinenoptimierung wirklich Erfolgserlebnisse. Das hast du nicht unbedingt sofort, im Allgemeinen sollte man diesen SEO-Maßnahmen, beziehungsweise der Webseite, dann schon noch so seine 2, 3 bis 6 Monate vielleicht auch länger geben, um wirklich tatsächlich auswertbare Ergebnisse zu erhalten.
Je nach Branche und je nachdem wie gut du deine Nische gefunden hast, kann es auch mal schneller gehen oder auch mal länger dauern.

Am Beispiel Hotellerie/Ferienwohnung: Das ist ein Markt, der online recht stark präsentiert ist und in dem es wirklich schwierig ist, sich in einer Nische zu positionieren mit irgendeiner Spezialisierung. Da wirst du wahrscheinlich mehr Geduld aufbringen müssen, bis du so die ersten relevanten Ergebnisse deiner SEO-Arbeit sehen kannst, aber du wirst sie sehen.

Und das Schöne ist auch, durch diese Erfolgserlebnisse, die du wirklich anhand von Zahlen und Fakten zum Beispiel durch Google Analytics erkennen kannst, hast du schon automatisch eine gute Motivation, um dran zu bleiben und weiterzumachen.

Ich finde, das ist immer ein schöner Aspekt und ich sehe das immer wieder bei meinen Kunden, wenn sie ein paar SEO-Coaching Einheiten hinter sich haben und zwischendrin dann immer weiter das umsetzen, was wir besprochen haben. Parallel dann auch so ein bisschen mitverfolgen, wie sich die Webseite bewegt im Ranking. Dieses strahlende Lächeln auf dem Gesicht, wenn sie sehen: „Okay, da geht die Kurve nach oben und das habe ich geschafft und das funktioniert.“ .

Das ist wirklich immer ein schöner Moment, für mich genauso mal wie für meine Kunden. 🙂
Dieses Erfolgserlebnis und diese klare Nachvollziehbarkeit gibt dir Suchmaschinenoptimierung durch ein strukturiertes Arbeiten.

Es kann natürlich auch mal sein, dass die Werte sich nach unten verschieben. Das Schöne ist aber auch da, wenn du weißt, wie es funktioniert und welche Mechanismen da ineinander greifen, dass du dann  nicht gleich gefrustet bist. Du wirst wissen, dass die Kennzahlen zum Beispiel ganz unterschiedlich miteinander agieren, dass es nicht damit getan ist, dass man nur eine Kennzahl wie zum Beispiel die Absprungrate betrachtet und sagt: „Oh mein Gott, da ist irgendwas passiert!“. Sondern du wirst die Ruhe bewahren und sagen: „Okay, jetzt schaue ich erstmal, was ist da eigentlich los ist. Warum agiert gerade die Website so und warum funktioniert das gerade so und wirft diese Werte aus?“.

Das heißt, du wirst eine gewisse Gelassenheit auch in der SEO-Arbeit für dich feststellen, weil du weißt, dass du auch wieder die ein oder andere SEO-Maßnahme ergreifen kannst, um das Ganze wieder nach oben zu bringen.

SEO ist ehrlich. authentisch und kreativ.

Für mich und da sind wir schon beim nächsten Punkt, ist SEO auf keinen Fall irgendwie nur Werbung oder nur Marketing. SEO ist für mich wirklich etwas ganz Ehrliches, Authentisches und auch was sehr Kreatives. 

Die SEO-Arbeit wird dich dazu bringen, dass du dir wirklich intensiv Gedanken darüber machst, darüber habe ich vorhin schon gesprochen, was deine Kunden auf der Seite wirklich brauchen und suchen, weil das elementar ist. Das wird dich auch dazu führen, dass du wirklich auswählst, welche Inhalte du bereitstellst und diese auch auf eine ehrliche und sehr authentische Art und Weise präsentieren wirst. Gehen wir einmal von uns selbst aus, wir mögen alle glaube ich keine Webseiten, auf der wir von Werbeversprechen noch und nöcher einfach überrumpelt und überfüllt werden.

Das heißt, du wirst einen Weg finden, der für dich passt und der dich  klarer, fokussierter und authentischer präsentiert im Internet.

SEO macht Spaß!

Der letzte Punkt: Ich finde und das möchte ich auch gerne vermitteln, SEO macht wirklich Spaß. SEO macht Spaß, weil es am Anfang doch immer recht komplex wirkt und recht vielschichtig, aber je mehr man sich damit beschäftigt, umso mehr wird es auch zusammen mit den Erfolgserlebnissen zur freudigen Routine.

Du wirst automatisch eine Routine entwickeln beim Erstellen deiner Inhalte deiner Website, ob du jetzt Blogbeiträge schreibst, neue Angebote einstellt, neue Veranstaltungen anlegst, was auch immer. Du wirst diese Erfahrungen und Erkenntnissen, die du während der Suchmaschinenoptimierung gemacht hast, ganz automatisch in die neuen Inhalte mit einbringen. Das heißt, deine neuen Inhalte, deine Veränderungen an der Website werden automatisch schon viel besser, viel optimierter an den Start gehen, weil du verstehst, wie Suchmaschinenoptimierung und vor allen Dingen, wie deine Kunden auf der Website ticken und wie das funktioniert.

Und SEO wird dich auch nicht mehr loslassen, wenn du einmal um diese Ergebnisse weißt und diese Erfahrungen hast, wie es funktioniert, dann wirst du es weiter anwenden wollen. Du wirst es immer wieder ein Stück weit optimieren wollen und du wirst dabei, da bin ich mir ganz, ganz sicher, du wirst dabei wirklich Spaß haben.

So viel dazu, das waren nochmal meine Argumente, dich wirklich davon zu überzeugen dich mit Suchmaschinenoptimierung auseinanderzusetzen. Stück für Stück zu verstehen, was da passiert und zu verstehen, wie du dieses Wissen für dich und für deine ganz eigene Internetpräsenz nutzen kannst.

Ich freue mich, dass du dabei warst, ich freue mich auf die nächste Episode. Ich wünsche dir bis dahin eine schöne Zeit. Bis dann!

Deine Manuela

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