Wie du SEO Texte gestaltest und deine Keywords richtig einsetzt. – Podcast

Wie du SEO Texte gestaltest und deine Keywords richtig einsetzt. – Podcast

Webtexte gestalten und keywords sinnvoll einsetzen.

04: SEO Texte gestalten und Keywords sinnvoll einsetzen

Möchtest du lieber lesen, statt hören? Dann findest du hier das Transkript zur Episode.

Hallo und herzlich willkommen zur heutigen Episode meines Podcast „SEO leicht gemacht“. Ich freue mich, dass du da bist und zuhörst. Wir sprechen heute darüber wie du deine Keywords sinnvoll in deine Texte einbauen kannst. In der letzten Episode habe ich ja schon darüber gesprochen wie du in 5 Schritten zu deinen Keywords findest, die du dann auch sortierst und strukturierst. Heute soll es wirklich darum gehen um die Frage: „Wie setze ich die Keywords nun ein?“.

Tipps für gute SEO Texte

Starten möchte ich das Thema mit ein paar grundsätzlichen Worten zu den Texten auf deiner Webseite und ein paar grundsätzliche Empfehlungen. Merke dir bitte immer, wenn du Texte erstellt, natürlich hast du irgendwo auch im Hinterkopf, dass du mit diesen Texten innerhalb der Suchergebnisse von Google und anderen Suchmaschinen gut gelistet sein möchtest, behalte aber bitte immer im Fokus, du schreibst die Texte für Menschen, nicht für die Suchmaschine. Das ist ganz wichtig. Ich erkläre dir nachher noch einmal detailliert warum.

Wenn du diese Texte für Menschen erstellst, sende eine ganz klare Botschaft ohne viel Schnickschnack und Tamtam, ohne zu sehr ins Detail zu gehen oder dich in Nebensächlichkeiten zu verlieren. Bleib beim Fokus, bei deinem Leser.
Strukturiere deine Texte, das ist ganz wichtig. Es gibt immer noch viele Menschen, die sehr große Probleme haben Texte am Bildschirm zu lesen. Ich kenne auch immer noch Freunde und Bekannte, die sagen, ich kann das nicht, ich drucke mir solche Sachen immer wieder aus, wenn sie länger sind. Also im Endeffekt kannst du hier dann wahrscheinlich auch noch was für unsere Umwelt tun, indem du vermeidest, dass lange Anleitungen, Texte und Wissensvermittlung ständig ausgedruckt wird.
Strukturiere das Ganze, damit es schnell erfassbar wird für deine Leser.

Strukturieren kannst du Texte, indem du dir Gedanken machst über deine Überschriften und Zwischenüberschriften, dass du überlegst, wie du einen Text sinnvoll in Absätzen unterteilen kannst und dass du auch Anker für das Auge setzt. Anker für das Auge heißt, dass du wichtige Inhalte bzw. Keywords wirklich fettest, damit der Diagonal-Leser zum Beispiel an diesen Wörtern auch hängenbleibt und das mit seiner Intension abgleichen kann und da auch weiterlesen kann.

Thema “Diagonal-Leser”

Es gibt oftmals immer noch so diese Idee, dass wir unsere Webseite so wunderschön strukturiert von oben nach unten von links nach rechts aufbauen und unser geneigter Leser kommt auf die Webseite und liest sich jedes einzelne Detail von oben angefangen links nach rechts bis nach unten durch. Viele Studien haben nachgewiesen, dass das definitiv nicht so ist. Wenn du dich nun selber beobachtest, wirst du auch merken, dass du selbst in aller Regel auch nicht alle Texte von oben bis unten sofort direkt durchliest. Es gibt viele, die scannen den Text erstmal ab und schauen, okay, passt das jetzt zu meiner Anfrage, passt das zu dem, was ich gesucht habe? Lohnt es sich diesen Text zu lesen und die Zeit hier zu investieren?

Es gibt auch viele Schnell-Leser, Diagonal-Leser, zu denen ich auch definitiv gehöre, die viele Texte wirklich nur überfliegen und auch da wieder abgleichen, passt das zu meiner Anfrage, passt das zu dem, was ich gesucht habe und die vielleicht auch wirklich nur einzelne Elemente aus dem Text, einzelne Absätze lesen, um sich das gewünschte Wissen da herauszuholen.
Deswegen ist es so wichtig, dass du Texte auch optisch strukturiert durch Fettungen, damit der Leser einfach mit dem Auge dran hängenbleibt und da eine gewisse Führung hat, eine gewisse Struktur hat.

Strukturierung des Textes

Für diese Struktur hilft öfters auch, dass du für deinen Text eine kleine kurze, ganz kurze Einleitung schreibst. Wir bleiben bei dem Thema Blogartikel. Du schreibst eine ganz kurze Einleitung, indem du vielleicht das Problem benennst, die Fragen aufwirfst, vielleicht auch kurz beschreibst, wie du zu dem Thema kommst. Das macht das Ganze oftmals noch ein bisschen persönlicher, wenn du aus deiner eigenen Erfahrung sprichst.
Dann behandelst du diesen Text intensiv in dem Hauptteil, den du wie gesagt sehr gut strukturierst mit Absätzen, Zwischenüberschriften und Überschriften und dass du dann ganz unten vielleicht nochmal ein kleines Fazit, eine kleine Zusammenfassung ziehst und dann ganz zum Schluss optimalerweise auch noch gerade beim Blogartikel gerne zur Diskussion aufrufst. Das ist das, was bei Blogartikeln auch oft noch ein bisschen vergessen wird, wir Menschen brauchen oftmals so Handlungsaufforderungen, wir müssen gesagt bekommen, was wir jetzt noch tun sollen, was von uns erwartet wird, das ist einfach so. Es ist da schon sinnvoll, dass du zum Schluss vielleicht nochmal zur Diskussion anregst, fragst “Okay, wie sind eure Erfahrungen? Schreibt mir einen Kommentar” und ähnliches.

Denn diese Kommentare, das als kleiner Zwischenexkurs, diese Kommentare unter den Blogartikeln verhelfen dir natürlich auch zu mehr Interaktion und helfen dir selber auch auszuwerten. Indem du diese Kommentare siehst und liest und dann erkennst, okay, hat das jetzt genau gepasst für meine Leser oder daraus vielleicht nochmal Inspiration für weiterführende Artikel ziehst.
Das ist wirklich ein sehr wichtiges hilfreiches Element.

Das war es zum Thema Anker setzen. Jetzt bin ich ein bisschen ausführlicher geworden als ich eigentlich geplant hatte

Mut zur Reduktion

Mein nächster und ganz wichtiger Tipp nochmal grundsätzlich für Texte, die du für Menschen schreibst. Habe Mut zur Reduktion. Das heißt, kürze deinen Text, wo es geht. Ich bin auch so ein Typ, der gerne Dinge noch mal intensiver erklärt, um sicherzustellen, dass das auch richtig rübergekommen ist. Ich glaube, das ist eine Eigenschaft, die habe ich sehr von meinem Vater übernommen. 🙂 Ich muss mich auch hier im Podcast immer sehr zusammenreißen, dass ich nicht so ausführlich werde und mir hilft es immer sehr, dass ich mir vor meinem Auge immer das Memo habe: “Jeder Satz enthält eine neue Aussage!”. Das ist für mich ein ganz wichtiger Grundsatz geworden oder eine nicht nur neue Aussage, sondern jeder Satz enthält eine neue Information, vielleicht allgemeiner formuliert, um mich da nicht zu verlieren.
Denn es ist wichtig, dass du kurz, konkret, knapp wirklich Inhalt lieferst ohne dich in Nebensächlichkeiten zu verlieren. Als kleiner Selbsttest kann das zum Beispiel gelten, dass du deinen Text dahingehend abprüfst, ob wirklich jeder Satz eine neue Information enthält und dass du dich auch jedes Mal immer wieder fragst “Ist das, was ich da schreibe, wirklich wichtig für meinen Kunden, um ihm zu helfen, um ihm eine Anleitung zu geben ein Problem zu lösen oder ist es vielleicht auch nur wichtig für mich, weil ich meine ich muss mich ständig selbst nochmal erklären?”.

Gemeinsame Sprache

Ganz wichtig für die Texte, die du für deine Leser schreibst, finde eine gemeinsame und einfache Sprache. Einfache Sprache ist ganz wichtig, dass du dich wirklich konkret ausdrückst, dich nicht zu sehr in ganz langen Sätzen verlierst, du nicht zu viel Fachbegriffe einsetzt, sondern wirklich deinem Leser egal mit welchem Wissenstand er zu dir kommt, die Möglichkeit eröffnet, dass er deinen Text ganz einfach locker leicht lesen und verstehen kann.
Und gemeinsame Sprache, da sind wir auch wieder bei der Verbindung zu den Keywords, höre zu wie deine Kunden sprechen, wie sie Dinge formulieren, wie sie auch Probleme benennen und wie sie die Fragen dazu auch formulieren.

Es wird immer wieder empfohlen, aber es lohnt sich da auch wirklich immer noch mal dran zu denken, versuche positiv zu formulieren. Nehmen wir das Beispiel, das hatte ich glaube ich bei den Keywords, Thema Stressreduktion bei der Arbeit. Wenn du hier das Ganze sehr in negativen Formulierungen aufsetzt, ist glaube ich für jeden von uns klar, dass du damit ein gewisses Gefühl auslöst. Wenn jetzt sowieso ein Interessent vorm Bildschirm sitzt und sich deinen Blogartikel durchliest und er eh schon in der Situation ist, dass er sich nicht gut fühlt, dann wird das nicht unbedingt dazu beitragen, dass er sofort diesen Drive findet zu sagen, hey, ich brauch dein Stress-Coaching, was auch immer, jetzt fühle ich mich noch schlechter, jetzt komme ich zu dir.
Es ist natürlich hilfreich und sinnvoll, dass wir die Dinge positiv formulieren ohne sie schön zu färben. Das ist ganz wichtig. Aber berücksichtige das mal, wenn du deine Texte nochmals durchliest, ob du an allen Stellen diese positive Formulierung dafür gefunden hast.

Bilder und Text sind eine Einheit

Noch ein ganz wichtiger Aspekt für deine Texte sind die Bilder natürlich. Bilder können Texte unheimlich gut unterstützen, die können nochmal viele Dinge gut visualisieren, sodass all unsere Sinne angesprochen werden und wir die Texte auch noch viel intuitiver und viel umfänglicher, runder wahrnehmen. Dafür ist es aber notwendig, dass die Bilder auch zu den Texten passen und umgekehrt. Achte bei der Auswahl deiner Bilder darauf, dass es jetzt auch zu dem Text passt oder wenn du sie innerhalb der Texte einsetzt, dass es zu dem Abschnitt, der in unmittelbarer Nähe steht, passt. Ansonsten sorgt das wieder für so ein kleines Stocken im Lesefluss, weil es irgendwie gerade nicht stimmig ist.

Wie lang ist ein guter Web-Text?

Kommen wir zum Thema Länge der Texte. Das ist immer ein viel diskutiertes Thema und auch hier ist es immer wieder so, dass wir am liebsten wieder eine ganz einfache Formel hätten wie, schreibe mindestens so und so viel Wörter und dann bist du gut dabei. Ja, es gibt viele Studien dazu, es wurden schon viele Texte untersucht und man hat versucht wirklich eine Richtlinie zu finden wie viele Wörter mindestens notwendig sein sollen, um gut für die Leser zu sein und natürlich auch gut fürs Google Ranking zu sein. Fakt ist, in diesen Studien hat man herausgefunden, dass diese optimale Länge, je nach Studie schwankt die Wörter-Anzahl, aber so zwischen 1000 und 2000 Wörtern liegt.

Du kannst das gerne als kleine Richtlinie verwenden, aber bedenke bitte, schreibe nur so viel wie es wirklich nötig ist für deine Leser, um dieses Thema zu behandeln, um dieses Thema zu verstehen oder eine Inspiration zu bekommen. Blähe die Texte auf keinen Fall unnötig auf. Sein Problem, also das Problem deines Lesers soll gelöst werden und das nicht mehr und nicht weniger. Wobei Problem kann hier sein, dass du eine Anleitung schreibst, um etwas zu tun oder irgendeine Technik oder Software zu bedienen, dass du Inspirationen gibst, Denkanstöße gibst oder einfach Wissen und Fakten vermittelst.
Wenn du diese Texte unnötig aufblähst oder im Umkehrschluss, wenn du immer zu kurze Texte schreibst, dann kann das dazu führen, dass deine Leser sich nicht sehr lange auf deiner Blogseite oder auf deinem Blogbeitrag aufhalten. Hier spreche ich mal wieder von der Aufenthaltsdauer, die du in deinen Google Analytics Daten ablesen kannst und diese Aufenthaltsdauer ist natürlich wieder ein indirektes Ranking-Signal für Google, ein Faktor für Google, um deine Website zu bewerten. Das heißt, wenn du nur sehr kurze Aufenthaltszeiten und vielleicht auch noch eine hohe Absprungrate hast, dann ist das kein gutes Signal an Google. Deswegen kommen wir dazu, dass wir sagen, okay, die Texte sollten schon eine gewisse Länge haben, im Umkehrschluss aber, wenn du sagst, okay, ich habe jetzt nur einen Text von 465 Wörtern, ich blähe das jetzt nochmal ein bisschen auf 1000 Wörter auf mit sinnlosen Nebensächlichkeiten und unnötigen Informationen, kommen wir auf den gleichen Effekt wieder heraus.
Der Leser wird es merken, der Leser wird sich nicht dafür interessieren, du wirst deine Aufenthaltsdauer nicht verlängern, nur weil du einen längeren Text, nur weil du mehr Wörter reingeschrieben hast, sondern er wird genauso rasch wieder abspringen.

Keywords richtig einsetzen

Kommen wir jetzt mal zum Kern dieser Podcast-Episode. Das waren erstmal nur so die Grundlagen, die Basics zum Thema Texte. Wenn du deine Keyword-Liste erstellt hast und du jetzt in der Situation bist, dass du deinen Text schreiben möchtest, dann bitte leg erst mal die Keyword-Liste beiseite, du hast dich ja eh schon damit auseinandergesetzt. Du wirst so die eine oder andere Inspiration schon bekommen haben und du hast es so oder so schon im Kopf.

Schreibe erst mal deinen Text einfach frei runter. Ich gebe dir in den Shownotes noch 2 Links zu sehr guten Blogartikeln, einmal Sabine Krink, selber SEO-Expertin und Texterin, hat einen sehr guten Blogartikel geschrieben, wie die Texte geschrieben werden sollten, was dabei wichtig ist, worauf du achten solltest. Für alle, die grundsätzlich das Gefühl haben, okay, ich bin keine gute Schreiberin oder kein guter Schreiber, ich tue mich damit schwer, kann ich noch eine Empfehlung geben. Denn ich fühle mich ebenso, ich habe auch immer das Gefühl das gesprochene Wort liegt mir weitaus mehr als das geschriebene Wort und empfinde hohen Respekt für die Leute, die wirklich so hervorragend mit Wörtern der deutschen Sprache umgehen können und fühle mich dann immer ganz klein. Tipp am Rande, lies bitte nicht zu viel davon, bevor du selber einen Text schreiben solltest, weil das sorgt nicht unbedingt für das beste Selbstwertgefühl und das beste Selbstbewusstsein, um einen Text zu erstellen.

Was mir aber kurz und knapp damals geholfen hat, war unter anderem auch die 3 Tage Schreibtechnik. Sandra Holze hat darüber mal einen Blogartikel verfasst. Auch diesen Link setzt sich dir in die Shownotes, ohne es jetzt im Detail zu erklären, weil sonst sprengen wir hier wieder die Länge der Episode.

Wenn du diesen Text geschrieben hast, ich mache es so, wie gesagt, finde deine persönliche Struktur, finde deinen persönlichen Ablauf, ich mache es so, ich lasse ihn meist kurz liegen. Kurz kann sein ein paar Stunden, kurz kann auch sein 1 Tag und dann nehme ihn dir nochmal vor. Als erstes wirst du bitte drangehen und fragen, was kann ich hier kürzen, kürzen geht eigentlich immer. Kürze ihn, feile ihn vielleicht noch ein bisschen und erst dann setze dich hin und schaue, wo du deine ausgewählten Keywords sinnvoll einsetzen kannst. Welche Wörter du vielleicht austauschen kannst gegen diese ausgewählten zwei, drei Keywords, die du hast, dabei sollte eines so ein bisschen dein Fokus-Keyword, dein Haupt-Keyword sein und zwei, drei, die das Ganze noch unterstützen und die im Zusammenhang stehen mit dem Thema.

Gute Plätze für Keywords sind, mal ganz generell gesprochen, der Titel des Blogartikels beziehungsweise der Webseite, auf dem der Blogartikel steht, also der Unterseite besser gesagt. Den Titel gibst du meist oben ein, wenn du die Seite startest und der wird auch in aller Regel an deine Domain drangehängt. Also wenn du den Direkt-Link zu deinem Blogartikel verlinkst, wirst du diesen Titel darin finden. In den meisten Systemen kannst du es auch individuell nochmal anpassen im Nachgang.

H-Überschriften

Die sogenannten H Überschriften, kennst du vielleicht auch, innerhalb deines Systems kannst du unterschiedliche Überschriften bestimmen, von H1 meist bis H5 oder H6 und die haben eine unterschiedliche Textgröße und diese Textgröße ist eigentlich auch schon bezeichnend dafür, dass diese Überschriften unter einer bestimmten Hierarchie stehen. H1 ist die oberste Ebene, die oberste Hierarchieebene und auch ein sehr wichtiger Platz. Und diese H1 sollte eigentlich für jede Seite vorhanden sein, also einmal pro Seite, aber auch wirklich nur einmal.

In dieser H1, positioniere ich möglichst, wenn vorhanden eine gute W-Frage zum Thema. Wenn du dazu was gefunden hast und wenn das zu deinem Blogartikel passt, dann schau, dass du diese sogenannte W-Frage als diese H1-Überschrift vielleicht einsetzen kannst. Ansonsten schau, dass du dein Keyword da integrieren kannst. Nutze gern, für die Zwischenüberschriften und die Strukturierung, diese H2, H3, vielleicht noch H4, mehr gibt’s in aller Regel in den meisten Texten nicht beziehungsweise meistens ist es nicht besonders sinnvoll, jetzt jede H Überschrift irgendwie zu definieren. Wichtig ist nur, H1 sollte nur einmal vorhanden sein, H2, H3, H4 und die anderen können mehrfach vorhanden sein pro Seite.

Keywords im Text

Setze natürlich die Keywords auch im Text selber ein, nutze Abwandlungen, Synonyme und auch die sogenannten Longtail-Keywords, also dein Keyword in Kombination mit mehreren Wörtern. Das besteht in aller Regel dann aus zwei, drei Wörtern dieses Longtail-Keywords.
Nutze deine Keywords unbedingt auch in den Metadaten, Titel und Beschreibungen, also Title und Description. Dazu würde ich dir auch nochmal einen Link in die Shownotes setzen. Da habe ich in einem Blogartikel mal eine Anleitung dazu geschrieben, wie du das Ganze angehen kannst und wo du das letzten Endes dann siehst.

Wenn du jetzt deinen Blogartikel oder deinen Website-Inhalt fertig hast, denke bitte immer daran, oberstes Gebot ist immer, der Text muss für die Menschen leicht und absolut angenehm zu lesen sein und er muss ihm Mehrwert bieten. Lies den Text bitte noch einmal durch und wenn du merkst, dass hier ein Keyword nicht passt oder ein Keyword dafür sorgen könnte, dass der Lesefluss stocken könnte, dann wirf es bitte auch wieder raus. Also oberstes Gebot, der Text muss wirklich leicht und intuitiv lesbar sein.

Davon wird die SEO-Welt für dich nicht zusammenbrechen, indem du mal ein Keyword wieder rauslöschst. Denn diese Keywords sind auch nur ein kleines Element eines ganz großen komplexen Uhrwerks zum Thema Google Ranking, wie komme ich nach oben in der Google Suchergebnisliste.

Wenn du möchtest, kann ich dir gerne das Thema Keywords in den Text einsetzen oder auch das Thema Keywords finden und strukturieren nochmal näherbringen, denn ich begebe mich jetzt auch in das Themenfeld der Webinare. Webinare habe ich schon öfter gehalten, aber nie meine eigenen, sondern immer im Auftrag, das heißt jetzt bin ich in der Situation, dass ich mich vollkommen selbst drum kümmern muss um alles, Einrichtung Technik und so weiter und so fort. Ein spannendes Feld. 🙂

Ich gebe dir die Links in die Shownotes, denn ich bin darauf gekommen und auch schon mehrfach gefragt worden, ob ich es nicht mal live zeigen könnte, wie man das jetzt nun wirklich praktisch macht. Das möchte ich gerne aufgreifen und umsetzen, denn es ist immer gut erklärt in Worten, aber ich glaube auch hier bei diesem Bereich ist schon hilfreich, wenn man auch mal sieht, wie sowas live funktioniert. Wenn du Interesse daran hast, es gibt demnächst kostenlose Webinare zu dem Thema. Ich setze dir den Link in die Shownotes.

Das war’s für heute. Ich freue mich, dass du dabei warst und ich würde mich natürlich freuen, wenn du bei der nächsten Episode auch wieder zuhörst. Ich wünsche dir bis dahin eine schöne Zeit.

Bis dann! Manuela

Empfohlene Links zur Episode:

Sandra Holze, “Schreibtechnik für Blogger” : https://sandraholze.com/schreibtechnik-blogger/

Sabine Krink, “Lesbarkeit von Texten”: http://super-sabine.de/lesbarkeit-von-texten/

Manuela Kind, “Title und Description selbst einstragen”: https://manuela-kind.de/seo-tipp-title-description/

In 5 Schritten zur neuen Website

In 5 Schritten zur neuen Website

SEO beim Website Relaunch

Irgendwann kommt die Zeit, eine neue Website muss her. Doch so zügig der Entschluss auch gefasst ist, bitte nimm dir die Zeit dieses Projekt gut vorzubereiten.

Dieses Projekt solltest du nicht einfach an den Web-Designer abgeben, mit den Worten: „Ich möchte eine neue Website. Entwerfe bitte einmal etwas.“ Optimalerweise kannst du schon auf umfangreiche Erfahrung mit deiner bestehenden Website blicken und weißt welche Webseiten Elemente und Inhalte gut funktioniert haben, und welche nicht. Nutze diese Erfahrungen für deine neue Website.

Einen Tipp gleich vorweg: Sammle bereits im Voraus gute Ideen, Funktionen und Designs verschiedener Websites, welche dir begegnen. Bist du selbst dann in der Situation deine neue Website vorzubereiten, helfen dir diese Ideen und Inspirationen sicher für deinen Website Relaunch. Trage aber auch schlechte Beispiele zusammen, um dem Web-Designer zeigen zu können „Das möchte ich gar nicht!“.

Vorüberlegungen zum Website Relaunch

Lege vorab fest, welche Ziele du mit der Website verfolgst und wen du ansprechen möchten. Wer ist dein Wunschkunde oder Wunschgast, welche Eigenschaften zeichnen ihn aus? Welche Interessen verfolgen diese Menschen wenn sie auf deine Website kommen?

Website Relaunch – Vorbereitungen

  1. Mache eine Bestandsaufnahme (Content Audit) deiner bestehenden Website. Verschaffe dir einen Überblick welche Seiten online sind, welche Inhalte mit welchen Medienformaten (Texte, Fotos, Videos) dargestellt werden. Sehr schnell und gut strukturiert lässt sich das mit dem Tool Screaming Frog SEO Spider machen. Hier kannst du die Liste als Excel Tabelle herunterladen und weiter bearbeiten.

    Die Excel Tabelle aus dem Screaming Frog SEO Spider (oder alternativ die XML Sitemap der bestehenden Seite) wird auch enorm wichtig, wenn 301-Weiterleitungen von deiner alten auf die neue Website eingerichtet werden müssen.
    Ist deine Produktseite auf der bestehenden Website z. B. über die URL www.deineseite.de/kategorien/produkt_123.html erreichbar, auf der neuen Website bekommt das Produkt jedoch eine Seite mit der URL www.deineseite.de/superprodukt, dann sind das nun zwei völlig verschiedene Seiten. Jeder, der sich den Link deiner alten Website abgespeichert hat, bekommt nach dem Live-Gang der neuen Website nun eine Fehlermeldung “401-page not found”, auch Google erkennt die Seite nicht automatisch wieder. Du verlierst eventuell schon bestehende gute Ranking-Positionen. Jedoch lässt sich das leicht durch mit 301- Weiterleitungen verhindern. Für WordPress gibt es da zum Beispiel sehr gute Plugins.

  2. Strukturiere die Inhalte nach Zielen, Zielgruppen und bewerte die einzelnen Seiten. Bündel den Content zu logischen Gruppen, finde eine rationale Verteilung auf die Seiten, in einer vom Besucher nachvollziehbaren Anordnung. Kommentiere eventuelle Änderungen und Optimierungen in einer eigenen Spalte. Dieser Content Plan ist die Grundlage für die Erstellung eines neuen und optimierten Webseiten-Plans.
  3. Überlege dir welche Funktionen der Besucher deiner Website benötigt, um rasch zum Ziel zu kommen. Welche Elemente dürfen auf der Website nicht fehlen? Welche bestehenden Elemente sind vielleicht völlig überflüssig und können weggelassen werden?
  4. Plane eine Website Struktur die sich ganz leicht erfassen und bedienen lässt.

    Die Navigation sollte ständig sichtbar sein und der Besucher weiß immer wo er sich befindet bzw. wie er zurück kommt. Der Besucher deiner Website kann jederzeit mit einem Klick den Buchungs- bzw. Kaufprozess starten oder Kontakt mit dir aufnehmen.
    Der Website-Inhalt ist leicht teilbar in den gängigen Social Media Kanälen.
    Verlinke nützliche Zusatzinformationen intern, ohne zu verwirren.

Beispiel für eine Anforderungsliste einer Hotel Website

Eine Liste notwendiger Elemente, Informationen und Funktionen für eine Hotel Website könnte so aussehen:

• große Fotos  – emotional ansprechen
• Preise und Verfügbarkeiten schnell sichtbar
• Button „jetzt buchen“ (call to action) farblich und damit rasch sichtbar
• Besonderheiten, Vorteile und Alleinstellungsmerkmale (USP) herausstellen
• Zahlungsmodalitäten: schnell sichtbar und transparent
• Infokanäle/Newsletter: jederzeit sichtbar und leicht zu abonnieren
• Sprachauswahl anbieten
• Suchfeld
• Kontakt jederzeit sichtbar sein (Telefon, E-Mail, Chat)
• Bewertungen: ehrlich, transparent darstellen
• Gutschein-Modul – Gutschein zum selbst ausdrucken (für kurzfristige Geschenke)
• Kartenausschnitt, Adresse – geografische Lage des Hotels
• Impressum, Datenschutz, Sitemap

Anforderungskatalog für Webdesigner und Programmierer

Formuliere einen Anforderungskatalog für deine neue Website. Dieser sollte dem Webdesigner und Programmierer alle notwendigen Informationen zu deinem Unternehmen, deinen Wünschen und Kunden-Interessen liefern.

Bestandteile des Anforderungskatalog könnten sein:

• kurze Vorstellung: Unternehmen, Produkt/Dienstleistung, Zielgruppe(n)
• Ziel der Website: Verkauf, Image etc.
• notwendige Funktionen und Elemente
• Bestand der Inhalte, welche in die Website integriert werden müssen
• gute Beispiele, welche gut gefallen haben
• schlechte Beispiele – „So gar nicht!“
• sonstige Wünsche und Anforderungen, für die vielleicht noch grafische oder technische Lösungen innerhalb der Website gefunden werden müssen

Website Relaunch – der Zeitplan

Ganz entscheidend für den Erfolg und die Zufriedenheit mit der neuen Website ist es auch, dass du dem Projekt „Relaunch“ genügend Zeit einräumst. Nichts ist frustrierender, als schon vor dem Live-Gang der neuen Website Kompromisse eingehen zu müssen, weil man sich nicht genügend Zeit für Vorbereitung und die Reifung der ersten Ideen gegeben hat.

Beispiel für einen “Zeitplan für den Website Relaunch”

Schritt 1: Anforderungskatalog und Konzeption

  • Elemente, Funktionen
  • Corporate Design
  • Positiv/Negativ Beispiele
  • Content Analyse / Contentplan erstellen, Keyword-Analyse
  • Seitenplan erstellen
  • Anforderungskatalog für Webdesigner formulieren

Merke: Design folgt dem Inhalt!

Schritt 2: Zeitplan erstellen (Meilensteine festlegen)

  • Absprache mit den beteiligten Partner (Designer, Programmierer), denn diese haben vermutlich noch andere Projekte zu betreuen
  • Zeitpuffer (5 – 10%) einplanen für unvorhersehbare Ereignisse

Schritt 3: Umsetzung

  • Webdesign Entwurf
  • Korrektur, Freigabe
  • Programmierung
  • Korrektur, Zugang zum CMS (Content Management System)
  • CMS Schulung
  • Website befüllen
  • 301 Weiterleitungen einrichten

Schritt 4: Abschluß-Korrektur und Funktionstest

• Je nach Umfang der Seite und der Anzahl der „Korrektoren“ im Unternehmen 2 bis 5 Tage.

Bitte hierfür genügend Zeit einplanen!

Schritt 5: Live-Gang der Website

  • nicht unmittelbar vor Wochenende, Feiertagen, Ferien terminieren, schnelle Nachkorrekturen müssen möglich sein

Fazit:

Eine neue Website ist ein anspruchsvolles Projekt, dem auch genügend Zeit und Ressourcen eingeräumt werden sollten. Arbeite aktiv an der Gestaltung und den Inhalten deiner Website mit, denn du kennst deine potentiellen Kunden am besten. Und diese sollen sich auf deiner Website schließlich gut zurechtfinden und interagieren können. Kürze aber auch Inhalte ohne Mehrwert und sei offen für Neues.

Hier findest du die Checkliste für den Website Relaunch als Download. (pdf)

Online Workshop "SEO verstehen und anwenden."

Im Online Workshop bekommst du das Wissen und die Struktur, um mit deiner Website automatisch Kunden zu gewinnen. SEO Grundlagen ohne “Techniksprech” und mit ganz praktischer Anleitung, damit du SEO leicht und einfach umsetzen kannst.

“OK Google!” – Welche Auswirkungen hat die Sprachsuche auf SEO?

“OK Google!” – Welche Auswirkungen hat die Sprachsuche auf SEO?

Suche mit Sprachassistent

Hast du schon einmal einen Sprachassistenten auf deinem PC oder Smartphone ausprobiert? Laut einer Umfrage von Statista (siehe Abbildung), haben  47% der Deutschen schon einmal einen Sprachassistenten genutzt.  Für mich gehört die Sprachsuche noch nicht zum Alltag. Ich bevorzuge immer noch die Texteingabe, egal auf welchem Gerät.

Aber, ich denke, dass die Nutzung des Sprachassistenten weiter zunehmen wird. Denn, sind wir mal ehrlich, wir wählen doch gern den bequemeren Weg. Statt auf dem Smartphone lange unsere Suchbegriffe einzugeben, ist es doch mit einem “OK Google! Wo finde ich “Produkt XY”?” oder wenn du in einer fremden Stadt bist: “OK Google! Wie komme ich zum Hauptbahnhof?” wunderbar einfach.

Ich erlebte einmal, wie eine Freundin ihrem Sohn gestattete, seine Lieblingsserie bei Youtube zu schauen. Dieser schnappte sich das Tablet und hielt es vor sein Gesicht. Plötzlich ermahnte ihn seine Mutter: “Aber benutze die Tastatur zur Suche!”. Und erklärte mir: “Er benutzt am liebsten den Sprachassistent, aber Schreiben lernt er damit nicht.” 😉

 

Sprachsuche mit Google und Bing.

Dabei ist aber nicht nur Google sehr umtriebig dabei, seinen Sprachassistenten stetig zu verbessern. Aktuell finden wir  Sprachassistenten auf Smartphones, wie Siri (Apple), Cortana (Microsoft), Bixby (Samsung) und Google Now (Android) und Sprachassistenten für zu Hause, wie Amazon Echo und Google Home.

Und mit dieser Auswahl findet sich schon der erste Anhaltspunkt für eine angepasste SEO-Strategie. Während die Google-eigenen Sprachassistenten natürlich auf den Suchmaschinen Marktführer “Google” führen, leiten die anderen zum Beispiel auf die Suchmaschine “Bing” * weiter.
Dies ist für mich, wieder einmal, ein entscheidendes Argument dafür, sich eben nicht nur um das Google Ranking zu kümmern.

Hast du schon einmal überprüft wie viele deiner Besucher über Bing auf deine Website gelangen? Und wie lange und intensiv sie sich mit deiner Website beschäftigen?

Auch wenn wir den Sprachassistenten einmal völlig außen vor lassen, Bing wird von deinen Besuchern sicher auch genutzt. Denn schon, wenn deine Besucher den Microsoft Browser Edge nutzen und direkt die Suchanfrage starten, dann suchen sie über Bing. Denn diese Suchmaschine ist im Edge standardmäßig eingestellt.

Was bedeutet das nun konkret für deine SEO-Strategie?

Schaue dir deine Analysedaten (Google Analytics, Piwik o.ä.) an und prüfe:

  • Kommen Besucher über die Bing Suchmaschine?
  • Wie viele deiner Besucher kommen über mobile Endgeräte?
  • Welche Smartphones bzw. Betriebssysteme nutzen sie?

Dies gibt dir einen ersten Überblick über den IST-Stand und zeigt dir, wo und in welche Richtung du vielleicht noch optimieren kannst.

Behalte die Sprachassistenten bei der Erstellung deiner Inhalte im Hinterkopf.

Die Suchanfragen werden sich mit Sprachassistenten noch weiter von den “ein-Suchbegriff-Eingaben” weg bewegen. Bereits heute solltest du Keyword Varianten recherchieren, die mehr als ein Wort beinhalten (sogenannte Longtail-Keywords).  Es werden über Sprachassistenten eher ganz konkrete Fragen gestellt, nicht nur einzelne Begriffe.

Höre deinen Kunden genau zu:

  • Welche Fragen stellen sie zu deinem Angebot?
  • Welche Worte verwenden sie dabei?
  • Welche Fragen werden immer wieder gestellt?

Nutze “W-Fragen-Tools”, um herauszufinden welche Fragen rund um dein fokussiertes Keyword gestellt werden. Überlege dir auch, wie eine mögliche Frage formuliert sein könnte, zu der dein Website-Inhalt die passende Antwort liefert.

Im Grunde ist es wie ein Gespräch mit deinem Wunschkunden, nur dass du den Verlauf im Voraus erahnen musst. 🙂

Fazit:

Die Sprachassistenten sind sehr einfach und bequem. Es gibt Bedenken zu dieser Entwicklung. In vielen Fällen ist es eine Frage des Datenschutzes, aber auch die Frage, inwieweit wir uns vom klassischen Schreiben verabschieden und der intensiven Nutzung der Technik widmen. Dies ist eine ganz persönliche Einstellung, finde ich. Fakt ist jedoch, dass diese Entwicklung der Sprachassistenten weiter seinen Lauf nehmen wird, egal wie jeder Einzelne persönlich dazu steht.

Umso wichtiger finde ich es, dass wir uns einfach jetzt schon einmal gedanklich damit auseinander setzen. Vor allem auch in Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung. Was können wir jetzt schon tun, um auch mit Sprachassistenten auch zukünftig eine gutes Ranking unserer Webpräsenz zu haben?

Nutzt du Sprachassistenten? Was sind deine Erfahrungen? Was hältst du von diser Entwicklung?
Schreibe gern  deinen Kommentar dazu.

*[Update 27.09.2017]
Apple setzt für die die Suche mit Siri zukünftig wieder Google statt Bing ein. Für die Bildersuche mit Siri wird aber weiterhin Bing gewählt. Somit geht Apple den Weg der “Kombination”. Erklärtes Ziel ist die “konsistente Nutzererfahrung”.

Aufbau einer Website

Aufbau einer Website

Header, Slider, Footer – was ist das?

In meinem letzten SEO-Workshop sprach ich natürlich auch über den strukturellen Aufbau einer Website. Ich merkte gar nicht, wie schnell ich mit Begriffen, wie Header, Slider und Footer um mich warf. Diese Begriffe habe ich intus, sie gehören zu meiner täglichen Arbeit. Aber sie gehören nicht zum täglichen Sprachgebrauch meiner Kunden und Workshop-Teilnehmer. Das wurde mir plötzlich bewusst, als eine Teilnehmerin mich verwirrt anschaute und meinte, dass sie nicht genau versteht wovon ich spreche.

Spreche die Sprache deiner Kunden!

Wie oft “predige” ich das meinen Kunden? 🙂
So völlig auf die Fachbezeichnungen zu verzichten, wäre etwas zu kurz gedacht. Denn immerhin kann es sein, dass du morgen ein Gespräch mit deinem Webdesigner hast, und schon strömen die Begriffe wieder ins Gespräch rein.

Ich habe dir hier einmal die wichtigsten Grundelemente der Website grafisch nachgebaut und erkläre dir was darunter zu verstehen ist. Wir schauen uns das einmal am Beispiel einer Startseite an.

Der Headbereich einer Website

Der Headbereich (Kopfbereich) einer Website erstreckt sich vom oberen Rand bis zum abschließenden Rand des Headerbildes, oder bis unterhalb der Hauptnavigation, je nachdem wo diese positioniert ist.

Elemente des Headbereichs:

  • Logo: das Logo steht meist rechts oben oder auch mittig im Headbereich und sollte direkt mit der Startseite verlinkt werden. So finden dich Besucher der Unterseiten zügig zur Startseite zurück.
  • Topbar (auch: Topmenü, Topnavigation): Hier befinden sich meist die Links zum Warenkorb, Login, den Social Media Kanälen und das Suchfeld. Ich empfehle immer, die Telefonnummer und/oder E-Mail Adresse in diesem Bereich einzusetzen. Insbesondere, wenn die Website über ein Smartphone abgerufen wird, stehen die wichtigsten Kontaktwege sofort verfügbar auf dem Display. Die Telefonnummer lässt sich dann direkt anklicken und wählen (click-to-call nennt man diese Funktion).
  • Slider oder Headerbild: Ein Slider ist quasi eine Diashow mehrere Fotos. Das Headerbild besteht aus nur einem Foto. Entscheidest du dich für einen Slider, so solltest du dir unbedingt Gedanken machen, welches Ziel der Slider hat. Du kannst die Atmosphäre und Angebote deines Unternehmens mit mehreren Bildern spiegeln. Allerdings sorgt ein Slider unter Umständen aber auch für längere Ladezeiten, insbesondere wenn du sehr viele Fotos oder sehr große Fotos reinpackst. Zudem findet nicht jeder Besucher Gefallen an den Slidern. Vielen sind diese wechselnden Bildfolgen zu unruhig und sie lenken ab. Auch schaut sich nicht jeder Besucher geduldig alle Slider Elemente an. Auf alle Fälle sollte der Besucher die Möglichkeit haben, manuell durch den Slider zu klicken, mittels Pfeilen links und rechts vom Bild.
    Wähle die Bilder für Slider oder Headerbild mit Bedacht aus und nutze die Möglichkeit auf eine Unterseite, zum Beispiel zum Angebot, zu verlinken.
  • Hauptnavigation (auch: Hauptmenü): Diese befindet sich in der Regel oberhalb oder unterhalb des Headerbildes. Wähle sinnvolle und leicht verständliche Begriffe für die Navigationspunkte. Erstelle eine übersichtliche und intuitiv zu bedienende Navigation. Oft sehe ich noch Navigationen die sowohl den Punkt “Blog”, als auch “Aktuelles” aufführen. Das bringt mich regelmäßig ins Grübeln: “Was ist der Unterschied zwischen Blog und Aktuelles?”. Vermeide diese “Grübel-Hürden”, sorge für eine ganz klare Nutzerführung und ein “locker leichtes” Verständnis bei deinen Besuchern.

Beispiele für Slider und Headerbild

Lipfein Slider

Slider www.lipfein.de

Lipfein hat einen Slider installiert. Das Startbild würde meiner Meinung nach als einzelnes Headerbild schon gut funktionieren. Diese Collage gibt mit der Bildsprache einen guten Einblick. (Quelle: www.lipfein.de)

Headerbild mit Newsletter Opt-in Maske

Headerbild www.katrinziebart.de

Katrin Ziebart nutzt das Headerbild. Es vermittelt sofort einen ersten Eindruck von Katrin. Über den Button mit der Handlungsaufforderung “Hier gibt´s kostenlose updates für deinen Erfolg.” bietet sie dem Besucher sofort die Opt-In Möglichkeit zum Newsletter. Perfekte Kundenbindung. (Quelle: www.katrinziebart.de)

Erklaervideo Slider

Slider mit Video www.erklaervideo.de

Auch Videos eignen sich gut als Element eines Headerbildes bzw. Sliders. Bei Erklärvideo bietet sich das natürlich wunderbar an. (Quelle: www.erklaervideo.de)

Slider mit Buchungsmaske

Slider mit Buchungsmaske www.motel-one.com/de

Motel One nutzt auch den Slider, um das vielfältige Angebot zu zeigen. Wichtig bei Beherbergungsbetrieben ist, dass unmittelbar die Buchungsmaske angezeigt wird. So wird der bereits informierte und buchungswillige Kunde sofort der Weg zur Buchung angezeigt. (Quelle: www.motel-one.com/de/)

Body oder Inhalt einer Startseite

Im Mittelteil der Startseite befinden sich die Hauptinformationen, meist in Form von einem Text oder auch Teaserboxen (kurze Anreißertexte mit begleitendem Foto, die auf die entsprechenden Unterseiten weiterführen).

Wesentlich zu beachten sind beim Text die Heading-Tags, die sogenannten H-Überschriften (insbesondere H1 bis H3). Diese Überschriften definierst du in deinem CMS (Content Management System, wie z. B. WordPress) als “Überschrift 1”, “Überschrift 2” etc.
Die H1 und H2-Überschriften gelten nach wie vor noch als wichtige Elemente für die Suchmaschine. Die Suchmaschine sucht auch hier den Kontext deiner Website.

Auf jeder Unterseite sollte (nur) eine H1-Überschrift definiert sein, die H2- und H3- Überschriften kannst du mehrmals definieren und zum Strukturieren deines Textes nutzen. Achte bitte darauf, dass du keine H-Ebene auslässt, also zum Beispiel nur H1 und H4 nutzt, ohne H2 und H3.

Beispiele für Inhalt und Teaser

Laserknechtel Teaserboxen

Teaserboxen www.laserknechtel.de

Hier wurde ein kurzer Einleitungstext für den Gesamtüberblick eingesetzt und die einzelnen Angebotssparten mit Teaserboxen, welche direkt auf die passenden Unterseiten verlinkt sind, abgebildet. (Quelle: www.laserknechtel.de)

Letetrshop Erfurt Startseite

Einleitung Lettershop Erfurt

Auch beim Lettershop Erfurt findet sich eine Einleitungstext mit internen Verlinkung zu den einzelnen Service-Seiten. Zudem wird der Ablauf eines Mailings und häufige Fragen in Kurzform dargestellt. Am unteren Ende befindet sich dann ein Kontaktformular, zur schnellen Kontaktaufnahme. (Quelle: www.lettershoperfurt.de)

Der Footer einer Website

Der Footer (auch: Fußzeile, Footermenü) grenzt sich farblich meist wesentlich vom Rest der Seite ab, sozusagen als Abschluss der Webseite.
Hier kannst du nochmals die Verlinkungen zu deinen Social Media Kanälen unterbringen, denn das Nutzerverhalten der Besucher ist unterschiedlich. Je nachdem welche Erfahrung und Lernprozess sie mit anderen Websites gemacht haben, suchen sie die Social Media Verknüpfungen in der Topbar oder im Footer.

weitere (mögliche) Elemente:

  • Link zum Impressum und Datenschutzerklärung
  • Link zu aktuellen Blogartikeln
  • Siegel, Zertifikats-Logos und ähnliches

 

Beispiele für Footer einer Website

Knusperreich Footer

Footer www.knusperreich.de

Knusperreich nutzt den Footer noch einmal für wichtige inhaltliche Links und Informationen, welche für Online Shop Besucher von Relevanz sind, wie zum Beispiel die Zahlungsarten. (Quelle: www.knusperreich.de)

Footer Sunna by Urban

Footer www.sunna-by-urban.de

Antje Urban hat auf der Website ihres Schmucklabels “Sunna by Urban” im Footer alle rechtlich vorgeschriebenen und nützlichen Links untergebracht, welche direkt für den Verkauf jedoch in der Hauptnavigation nicht hilfreich wären. Zudem gibt sie hier noch einmal eine Zusammenfassung zu ihrem Schmucklabel. (Quelle: www.sunna-by-urban.de)

Welche Begriffe zur Website fallen dir noch ein?

Gibt es noch andere Begriffe, die du gern einmal erklärt haben möchtest? Dann hinterlasse mir doch einfach einen Kommentar oder schreibe mir eine Nachricht.

 

Bei Google gefunden werden – wie funktioniert das mit dem Website Ranking?

Bei Google gefunden werden – wie funktioniert das mit dem Website Ranking?

Die mit Abstand häufigste Frage, die ich immer wieder gestellt bekomme ist: „Wie wird meine Website bei Google besser gefunden?“. Das kann ich gut nachvollziehen und erkläre zu Beginn die Intention die hinter dem Google Ranking steckt.

Einige meinen dabei jedoch: „Wie kann ich Google austricksen?“. Inzwischen habe ich für mich erkannt, dass das genau der Moment ist, an dem ich den Interessenten „loslasse“.

Mein Wunschkunde erkennt bzw. lässt sich zumindest auf den Gedanken ein, dass es nicht darum geht „in den Wettkampf gegen Google anzutreten“, sondern „in die Arbeit an einer Website für den Wunschkunden einzutauchen“.

Was bewertet Google?

Google berücksichtigt mehr als 200 Faktoren für die Bewertung einer Website. Aus dieser Bewertung bestimmt sich Qualität und Relevanz der Website, was letzten Endes dann im Ranking innerhalb der Suchergebnisliste sichtbar wird.  (“So funktioniert die Google Suche“, Google Support Forum)
Zum einen gibt es Faktoren, die es der Suchmaschine überhaupt erst möglich machen, die Website zu untersuchen und die notwendigen Informationen auszulesen (Crawling und Indexierung).

Weitere Rankingfaktoren, die Google unter anderem noch bewertet:

• die Website-Struktur
• die Ladezeit der Website
• sind eindeutige Metadaten vorhanden
• das Nutzerverhalten
• die mobile Ansicht und Bedienbarkeit
• sind verschiedene Browserdarstellungen möglich
• die Sitemap, robots.txt-Datei für große Seiten
• die Verwendung der https-Verschlüsselung
• die Barrierefreiheit
• Linkverweise zur Website
Wenn du dir die Punkte genau betrachtest, wird sofort klar, dass fast alle auf den „Komfort“ für die Website Besucher abzielen, oder?
Das bedeutet, Google möchte, dass die Menschen, welche einen Suchbegriff in die Google Suche eingeben, eine Auswahl der besten Websites in der Ergebnisliste finden. Diese Websites sind mobil abrufbar und gut mobil zu bedienen, denn inzwischen nutzen wir alle das Internet überwiegend mobil.
Die Ladezeit der Website ist optimal, denn wir haben alle keine Lust lange zu warten bis sich die Seite endlich öffnet, insbesondere bei der mobilen Suche.
Das Nutzerverhalten auf unserer Website ist positiv, die Besucher verweilen auf unserer Website, kehren oft zurück und agieren mit uns (Kontaktaufnahme, Kauf, Freebie-Downloads u. ä.).

Alles was dem Besucher eine bessere Nutzererfahrung verschafft, registriert und bewertet Google positiv.

Google möchte einfach die besten Websites vorschlagen. Eigentlich logisch, oder?

So, und wie wollen wir Google bei dieser Website-Bewertung „austricksen“? Gar nicht!

Wir schaffen eine gute Website für unsere Besucher und hören auf die Signale, die diese senden, optimieren immer weiter und vergessen einmal den ganzen „SEO-Mythos-Quatsch“. Bei dem angeblich eine Stellschraube verändert wird und wir landen auf der Google-Seite 1.

So macht SEO auch Spaß, probiere es aus!

In diesem Artikel auf unternehmer.de spricht die SEO-Expertin von Google . Sehr lesenswert!
www.unternehmer.de/it-technik/194253-wie-lange-dauert-seo-optimierung

“Darf ich dich verlinken?” – Meine Tipps zur Verlinkung mit anderen Websites.

“Darf ich dich verlinken?” – Meine Tipps zur Verlinkung mit anderen Websites.

Du kennst das sicher: Eine Freundin oder ein Bekannter sendet dir eine Nachricht und fragt, ob er deine Domain auf seiner neuen Website in die “Linkliste” eintragen darf. Du denkst: Klar, ich möchte ihr (oder ihm) gern helfen. Oder: Super, dann bekomme ich eine Verlinkung, das ist doch gut für das Google Ranking meiner Website.

Warte mal und lies bitte weiter. Denn, so simple ist es leider (mal wieder) nicht, mit dem SEO. 😉

Warum ist Verlinkung überhaupt wichtig?

Die Links, welche von anderen Websites auf deine Website verweisen, sind eine “redaktionelle Empfehlung” an Google (und die Besucher). Das bedeutet, ganz einfach formuliert, jede Verlinkung ist wie eine “Sternchen-Bewertung” für euch. Die Website mit den meisten “Sternchen” scheint relevanter für die Besucher zu sein und gibt damit wichtige Signale im Bereich “Nutzererfahrung” an Google, was dann dein Ranking in den Suchergebnissen positiv verändern kann.

Nun führte diese Erkenntnis über die “Macht der Links” dazu, dass einige versucht haben, diese Bewertung durch viele Verlinkungen zu manipulieren. Das eigentliche Ziel der “redaktionellen Empfehlung” wurde irgendwann sehr verfehlt, da viele Links ohne sinnvolle und hilfreiche Inhalte auf den Websites gesetzt wurden. Die Suchmaschinen haben darauf reagiert und entwickeln stetig einen immer feineren Algorithmus zur Bewertung von ein- und ausgehenden Links. Darum: So einfach ist das mit den Links (zum Glück) nicht mehr.

 

Dann besser gar nicht verlinken?

Doch, unbedingt! Die Suchmaschine beobachtet die ein- UND ausgehenden Links einer Website. Diese Messungen und Bewertungen fließen in die Bewertung deiner Website ein, sie haben Einfluss auf das Ranking. Der Faktor “Verlinkung” ist wichtig und wird dir helfen, wenn du ein paar Punkte beachtest.

 

Tipps für die Praxis:

  • Achte darauf, dass Websites, die dich verlinken wollen, wirklich seriös sind, einen inhaltlichen Zusammenhang zu deinem Thema haben und daß sinnvolle und aussagekräftige Linktexte (sogenannte Ankertexte) eingesetzt werden. Die Linktexte sollten schon beschreiben was mich erwartet, wenn ich den Link klicke.
    Gleiches gilt auch, wenn du andere Websites verlinkst. Sei hier bitte genauso sorgfältig, wie du es von den anderen Website-Betreibern erwartest, wenn sie dich verlinken.
  • Achte darauf, dass du dich nicht mit Websites verlinkst, die auf den ersten Blick vor Werbung überquellen. Auch wenn irgendwo wirklich tolle Inhalte zu finden sind. Besucher und die Suchmaschinen mögen keine “Werbeschleudern”. Die besten Inhalte sind redaktioneller Art, in Form von Text, Fotos, Videos und Tools. Keiner verlangt nach Werbung, wenn er nach mehr Informationen sucht.
  • Schaffe wertvolle und nützliche Inhalte auf deiner Website. Werde Experte und unterstütze die Menschen mit deinen Tipps, Anleitungen, Beiträgen. Du profitierst davon, dass andere Websites und Blogs dich verlinken und damit weiterempfehlen.
  • Eigentlich sollte es klar sein, aber ich will es noch einmal erwähnen: Meide Linkfarmen!  Lösche E-Mail-Anfragen á la “Wir haben so einen super enormen Traffic auf unserer Seite. Wir möchten dir einen Linktausch vorschlagen!/Wir möchten dir die Eintragung deiner Domain vorschlagen für Betrag X.”

Schau dir einfach an wen du verlinkst bzw. wer dich verlinken möchtest! Und frage dich: Ist diese Verknüpfung für meine Besucher hilfreich und sinnvoll?