Wie bewertet Google die Website?

Hallo und herzlich willkommen zur 2. Episode meines Podcast “SEO leichtgemacht”, ich freue mich, dass du da bist und zuhörst.

02: Wie bewertet Google deine Website?


Möchtest du lieber lesen, statt hören? Dann findest du hier das Transkript zur Episode.

Heute spreche ich darüber, wie Google eigentlich die Webseiten bewertet, wonach sich das richtet, an welcher Stelle, in welcher Suchergebnisliste deine Website und andere Websites erscheinen.

Wir sprechen von den Rankingfaktoren, das heißt den Faktoren und Kriterien, die Google zu Hilfe nimmt als Maßstab, um Webseiten zu bewerten und einzustufen.

Wir sprechen, wenn wir von Suchmaschinenoptimierung sprechen, das hast du wahrscheinlich schon gemerkt, überwiegend von Google. Das hat den einfachen Grund, dass Google natürlich mit 96 Prozent Marktanteil der Marktführer ist. Das heißt nicht, so viel möchte ich an der Stelle auch noch erwähnen, dass man andere Suchmaschinen völlig außer Acht lassen sollte. Insbesondere Bing kann für manche Branchen je nachdem, wo auch deine Zielgruppe herkommt, durchaus von Interesse sein.
Nur ist Google halt definitiv der Marktführer, das heißt, wenn du mit SEO-Arbeit beginnst, dann konzentriere dich erstmal auf Google und die anderen Webseiten, in einer anderen Episode werde ich darüber auch nochmal sprechen, wann es Sinn macht sich auch mit Bing zu befassen.

Google hat irgendwas über 200 Rankingfaktoren, anhand dessen es die Webseiten bewertet, diese sind natürlich streng geheim.

Wäre auch zu schön, wenn wir die auf einer Liste bekämen und dann einfach wie eine Checkliste das Ganze abhandeln könnten natürlich.

 

Wie funktioniert die Google Suche?

Schauen wir uns einfach mal an, was Google überhaupt macht, wenn eine Suchanfrage gestellt wird.

Der Besucher, der Website-Betreiber oder gehe von dir selber aus, das ist immer am einfachsten, ruft die Google Seite auf und gibt einen Suchbegriff ein. Nehmen wir einmal das Beispiel, wir hatten vor ein paar Wochen hier in Sachsen die Schuleinführung, was schenkt man einem Schulanfängerkind? Gib zum Beispiel den Suchbegriff “Kind Geschenk” ein.

Google muss jetzt schauen, sagt: “Okay, es wird ein Geschenk gesucht und es wird ein Geschenk für ein Kind gesucht.”. Das kann das Ganze schon ein bisschen eingrenzen. Google schaut sich alle Webseiten an, die es in seinem Index, das heißt in seiner Bibliothek hat, und schaut, welche Webseiten passen vom Inhalt her zu dieser Suchanfrage.

Sicherlich habt ihr selber auch schon mal die Erfahrung gemacht, wenn ihr eine zu allgemeine Suchanfrage stellt, dass ihr natürlich eine Fülle von Webseiten bekommt, die auch gar nicht immer unbedingt was mit dem, was ihr eigentlich sucht, wirklich zu tun haben.

Da hilft es, die Suchanfrage noch ein bisschen stärker zu konkretisieren.

Wenn wir jetzt zum Beispiel sagen, anstatt “Kind Geschenk” nehmen wir “Schuleinführung Geschenk”, dann weiß Google: “Ah okay, es geht hier nicht um Kindergeschenke. Zum Beispiel Babys, also die ganzen Babysachen, Rassel und so weiter kann ich schon mal völlig außen vor lassen. Sondern es geht hier um ein Geschenk für ein Kind von 6 oder 7 Jahren.”

Und es sucht natürlich dann automatisch auch in seinem Index, in der Bibliothek wiederum die Webseiten raus, die wahrscheinlich auch diese Suchbegriffe in ihren Inhalten mit verarbeitet haben. Die vielleicht spezielle Themenseiten, zum Thema  “Was schenkt man zur Schuleinführung”, erstellt haben.

Das ist jetzt wirklich mal eine ganz grob runtergebrochene, vereinfachte Struktur, wie Google das Ganze sucht.

Wenn Google das gefunden hat, das passiert natürlich alles innerhalb kürzester Zeit, wird es noch weitere Kriterien zur Bewertung heranziehen, denn nach wie vor haben wir eine ganze Menge Webseiten. Ich meine, es sind viele Millionen Webseiten im Internet unterwegs, selbst wenn es Google einschränkt hat auf das Thema “Schuleinführung Geschenk”, dann werden immer noch eine ganze Fülle von Webseiten vorhanden sein. Und Google muss irgendwann eine Entscheidung treffen, welche Seiten sind jetzt wirklich die relevantesten und die besten, die ich dem Suchenden anbiete.

Würde es die Ergebnisse wahllos ausliefern, das heißt auch Seiten, die vielleicht wirklich eine Themenseite erstellt haben, aber insgesamt ein Angebot verbreiten, das sich gar nicht um Geschenke für Kinder handelt. Sondern einfach damit nur erreichen wollte, dass es irgendwelche Suchenden auf seine Seite lockt, dann ist auch klar, dass wir als Nutzer der Suchmaschine früher oder später eine zuverlässigere Suchmaschine auswählen würden und nicht mehr bei Google suchen. Weil wir einfach unzufrieden wären mit den Ergebnislisten und es uns das viel Zeit kosten würde, uns da überall durchzuklicken bis wir die richtige Website für uns gefunden haben.

Das heißt Google legt natürlich sehr, sehr viel Wert drauf, dass die Seiten, die es in der Suchergebnisliste anzeigt, auch wirklich relevant und hochwertig sind für die, die angefragt haben, für die Besucher und die Nutzer.

 

Google Rankingkriterium “mobile Ansicht der Website”

Und zu diesen Rankingkriterien gehört unter anderem, dass Google, und das war glaube ich ein einziges Kriterium, an das ich mich erinnern kann, das Google wirklich so klar und deutlich öffentlich gemacht hat, die mobile Ansicht der Website.

Mobile Ansicht heißt, deine Website ist entweder im sogenannten Responsive-Design, das bedeutet, dass deine Website so programmiert ist, dass sie die Größe der Ansicht, aber auch die Bedienelemente so anordnet sind, dass sie dem jeweiligen abrufenden Medium, sprich vom Smartphone, Tablet oder auch PC, optimal bedienbar ist.

Das bedeutet, dass du die Schriften ordentlich lesen kannst, dass du Website im Gesamten siehst, ihr kennt das oftmals, dass die Menüs zum Beispiel hinter dem sogenannten Hamburger-Menü verschwinden, das sind diese 3 Striche, das Menü wird als Navigation nicht mehr komplett ausgeschrieben, weil das sonst nicht so gut bedienbar und abbildbar wäre auf einem Smartphone. Es heißt aber nicht nur, die Ansicht muss wunderbar sein für das Smartphone, sondern auch die Bedienbarkeit, das heißt Links und auch Buttons müssen natürlich auch für etwas größere Finger gut tippbar sein, ohne dass man daneben tippt und aus Versehen irgendwas anderes aufruft.

Eine andere Variante ist noch, wenn man keine Website im Responsive-Design hat, dass man eine zweite Website hat, die aber als mobile Website konzipiert ist. Das ist meistens dann markiert in der Domain mit einem “m.” und dann kommt der eigentliche Domainname, und das hat allerdings den Nachteil, dass man im Prinzip zwei Webseiten hat, die man zu pflegen sind.
Gerade wenn ihr eine neue Seite aufsetzt und noch kein Responsive-Design habt, dann ist responsive Design inzwischen ein absolutes Muss.

Warum ist das für Google so wichtig?

Google hat auch herausgefunden und das war auch schon letztes Jahr der Fall, dass wir natürlich alle zu überwiegendem Teil mobil Webseiten abrufen, mobil surfen.

Wie gesagt zu mobilen Endgeräten gehören auch die Tablets, also selbst wenn wir abends vorm Fernseher sitzen und nebenbei auf dem Tablet im Internet surfen, dann ist das auch eine mobile Nutzung des Internets.

Dementsprechend sagt Google auch seit letztem Jahr: “Okay, wenn wir eine Website indexieren, in unserer Bibliothek aufnehmen, bewerten wir als erstes die mobile Version der Website, erst später dann die sogenannte Desktop-Version.” Desktop-Version heißt, die Version, die wir auf einem normalen Rechner, am großen Monitor angezeigt bekommen.

Deswegen auch immer der Spruch, habt ihr vielleicht auch schon gehört, “Mobile first!”. Also immer auch für die mobile Ansicht die Inhalte optimieren und bereitstellen und nicht allein auf die Desktop-Version konzentrieren!

Google Rankingkriterium Page Speed

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist der sogenannte Page Speed, also sprich die Ladezeiten der Website, die Zeit, die es braucht, bis alle Elemente der Website inklusive Fotos wirklich geladen sind und angezeigt werden, wenn wir eine Website aufrufen.
Auch hier: Wenn wir mobil Webseiten aufrufen, ich glaube da sind wir sogar nochmal einiges ungeduldiger, wenn es da nicht sofort alle Inhalte öffnet, und springen dann schnell wieder zurück zur Ergebnisliste, um uns wieder eine andere Website auszuwählen.

Fotos im richtigen Format hochladen

Klassisches Beispiel, was oft vergessen wird, sind die Fotos. Die Fotos müssen nicht in der Originalversion wie ihr sie vom Fotografen bekommt mit 5 MB da hochgeladen werden, das ist viel zu groß, das braucht viel zu viel Rechenleistung, das braucht viel zu viel Zeit bis diese großen Fotos geöffnet sind. Optimal ist, gerade wenn ihr wirklich dabei seid eine neue Seite zu befüllen, lasst euch vom Webdesigner das Maß, das größtmögliche Maß um Beispiel der Slider-Fotos, der Fotos, die es oben über den Text anzeigt nennen, schneidet die Fotos auf dieses Maß zu, rechnet das noch ein bisschen runter und ladet nur diese abgespeckten Versionen hoch. Die werden im Internet immer noch gut dargestellt, die sind nicht druckfähig, für Druck brauchen wir sowas, um die 300, 500 DPI, im Internet empfiehlt man so 72 DPI, mehr kann sowieso nicht abgebildet werden. Und das hilft aber wirklich schon mal sehr viel, um den Page-Speed zu erhöhen.

Nur Plugins, die du wirklich brauchst.

Eine andere Variante ist oftmals bei WordPress Seiten, ich kenne das von mir selber auch, da hat man natürlich dieses schöne System, dass man sich Plugins, also kleine Software-Bausteine noch mit dazu auf die Website integrieren kann für viele verschiedene Möglichkeiten. Wähle wirklich aus, welche Plugins du tatsächlich brauchst. Auch wenn du Plugins einfach nur zum Testen installiert, bitte bereinigt das Ganze wieder, weil alles, was da hintendran mitläuft, sobald die Seite hochgefahren wird, geht alles oftmals zu Lasten des Page Speed.

Es gibt noch ein paar andere Versionen, wie man den Page Speed wirklich verbessern kann, aber dazu brauchst du oftmals das know how eines Programmierers, das würde ich wirklich in einer anderen Episode nochmal behandeln. Und dir ein paar Tipps geben was du da vielleicht mal testen kannst und welchen Auftrag du dann vielleicht an deinen Webworker, Programmierer, geben kannst, damit er dies verbessert.

 

Klare Strukturen und Meta Daten

Was Google natürlich auch sich anschaut und bewertet, um zu sagen, okay, welche dieser vielen Websites sind jetzt wirklich gute Websites, die unserem Suchenden wirklich weiterhelfen, wo er sich wohlfühlt, das ist meist mit dem Oberbegriff klare Strukturen, eindeutige Metadaten zusammengefasst.

Klare Struktur heißt, dass Google das vielleicht nicht direkt an der Website-Struktur erkennen kann, aber Google kann sehr, sehr viel rauslesen aus dem Nutzerverhalten, sprich all diese Schritte, die unser Website-Besucher auf unserer Website tut und wo er entlang geht, wo er häufig aussteigt, wie schnell er aussteigt und so weiter und so fort. Wie viele Seiten er sich anschaut, wie viel Zeit er auf der Website verbringt, all das sind indirekte Kriterien für Google und sehr wichtige, weil das sind Signale wie die Besucher die Website empfinden, wie wohl sie sich fühlen.

Und klare Struktur heißt unter anderem auch, dass du wirklich klar bist im Angebot, das klar präsentierst, die Inhalte auch klar kennzeichnest. Du solltest dir wirklich darüber im Klaren sein, okay was braucht es, und selbst, wenn du mehrere, vielleicht zwei, drei unterschiedliche Angebote hast: mache einzelne Themenseiten dazu, vermische nicht alles miteinander. Mache das wirklich so klar wie möglich, so dass auch für die Suchmaschine, welche ja im Hintergrund nur den Quellcode zur Verfügung hat, um einzustufen, worum geht’s bei deiner Seite, dass das wirklich klar herauslesbar ist.

 

Metadaten, auch da nochmal eine extra Episode irgendwann, aber so viel dazu, Metadaten, das sind diese Metatags “Title” und “Description”, also Titel und Beschreibung.

Wenn ihr in die Suchmaschine geht und einen Suchbegriff eingebt, zum Beispiel “Schuleinführung Geschenk”, dann seht ihr eine Liste, blau markiert, also in blauer Schrift eingetragen sind immer die sogenannten Titel der Webseiten, die könnt ihr in den meisten Systemen selber bestimmen.

Die Beschreibung ist immer dieser kurze Anreißer-Text, der unter dem Titel steht, sodass ihr schon mal ein Gefühl dafür bekommt “Was erwartet mich auf der Seite?”. Das ist wirklich Fleißarbeit, das zumindest für die wichtigsten Seiten zu machen, aber das lohnt sich.

Es hat den Hintergrund, dass ihr für jede Seite wirklich einen ganz eigenen Titel und Beschreibungen festlegen könnt, sodass auch die Suchenden, die auf die Suchergebnisliste kommen, sehen, okay, Titel, passt zu meiner Suchanfrage, in der Beschreibung, das und das erwartet mich, genau das suche ich. Das sollte dann natürlich auch auf der Seite, wenn er draufklickt, zu finden sein, und das hilft wirklich für eine gute Nutzerführung und auf der anderen Seite sind das wirklich nochmal wertvolle Informationen auch für Google, dass es zur Indexierung verwenden kann.

 

Wie ist das Nutzerverhalten auf deiner Website?

Ein wichtiges Rankingkriterium, was ich schon erwähnt habe und was ich immer wieder, also bei so ziemlich allen Elementen der Suchmaschinenoptimierung wiederfindet, letzten Endes geht es immer um das Nutzerverhalten, um die Nutzerführung, wie bewegt sich der Besucher auf deiner Seite und wie fühlt er sich wohl.

Da gibt’s ein paar Elemente zum Thema Usability, also Bedienbarkeit, User Experience, Nutzererfahrung nennt man das auch, und da kann man wirklich einiges sehr gut gestalten, um es dem Besucher so einfach wie möglich zu machen, damit er wirklich seinen Weg findet.

Ich habe letztens erst zum Beispiel wieder eine Seite gesehen, die Inhalte waren wirklich klar präsentiert, da war ganz klar formuliert, worum geht’s, was tun wir, klar der Nutzen herausgestellt und nicht zu viel Information, die Fotos haben dazu gepasst, die haben den ganzen Text auch unterstützt, das war wirklich eine gute Einheit, und dann brach es ab. Es gab keinen Hinweis drauf, okay, was kann ich jetzt tun als Nutzer?

Optimal wäre gewesen entweder, dass man unten nochmal den sogenannten “Call to Action”, Angebotsanfragen, Kontakt aufnehmen, Kaufen, Blog besuchen, wie auch immer eisnetzt, aber das ist oftmals so eine Sache, dass es am Ende abbricht und genau diese Wegführung dann auch wegfällt.

 

Interne Verlinkungen

Was auch auf vielen Seiten nicht gemacht wird, ist die interne Verlinkung, das heißt, habt ihr zum Beispiel auf der Startseite einen Text, in dem ihr schon grob euer Thema, euer Angebot beschreibt, vielleicht in einzelnen Unterelementen, ich biete an: Dienstleistung A, B und C. Und ihr habt aber auch noch Unterseiten, wo ihr diese Dienstleistung jeweils nochmal detaillierter beschreibt, dann verlinkt das bitte auch aus dem Text heraus auf diese Unterseiten.

Das hat den Vorteil, dass der Crawler, also sprich die Maschine, die die Seite absucht da den Hinweis bekommt: “Ah, da gibt’s einen Link auf eine weitere Seite.” Der Crawler wird in aller Regel weitergeführt, und nimmt diese Unterseite, auf die er weitergeführt wurde, auch in den Index mit auf. Das heißt ihr seid nicht nur mit der Startseite, sondern auch mit den Unterseiten in der Bibliothek von Google quasi hinterlegt und verknüpft.

Welchen Hintergrund hat das? Wenn ich zum Beispiel ein Geschenkportal habe, allgemein, für Männer, Frauen, Kinder jeglichen Alters, und ich habe jetzt eine Themenseite zum Thema “Schuleinführung Geschenk” und mein Wunschkunde gibt die Suchanfrage ein, “ich suche ein Geschenk zur Schuleinführung”, dann weiß ich, dass mein Kunde auf diese Unterseite “Geschenke zur Schuleinführung” am besten aufgehoben ist. Und ich möchte natürlich, dass diese Themenseite zur Schuleinführung “Geschenke zur Schuleinführung” ganz oben in der Suchergebnisliste von Google erscheint, das heißt aber auch, dass Google diese Seite auch indexiert haben muss, sonst wird, wenn es überhaupt erscheint, da nur die Startseite erscheinen. Und ihr kennt das auch, ihr kommt auf eine Startseite, ihr habt ein ganz klares Anliegen, ihr habt einen ganz klaren Wunsch “ich suche ein Geschenk für Schuleinführung”, komme auf eine Startseite, wo sämtliche Geschenke dargestellt werden und ich muss wieder anfangen mich selber durchkämpfen bis ich zu dem komme, was ich eigentlich suche.

 

Referenzlinks (externe Verlinkung)

Ein weiteres und wirklich sehr, sehr wichtiges Kriterium, das eigentlich von Anbeginn an der Suchmaschinenoptimierung schon immer einen sehr, sehr hohen Wert hat und hohe Gewichtung hatte, sind die sogenannten Linkverweise zur Website, das heißt die Referenzverweise von anderen Websites zu eurer Website.

Das heißt zum Beispiel, ihr schreibt einen Blogartikel über ein Thema, zum Beispiel über das Thema “gesunde Ernährung für werdende Mütter” und ihr werdet von anderen Seiten (Medien, Blogs), die sich mit dem Thema beschäftigen, verlinkt “Hier gibt’s wertvolle weiterführende Hinweise zum Thema Ernährung für werdende Mütter.”, dann ist das quasi eine Referenz. Das ist eine Empfehlung für Google und je mehr hochwertige externe Verlinkungen, das muss man dazusagen, nicht je mehr Empfehlungen ich habe, sondern je mehr wirklich qualitativ hochwertige Empfehlungen ihr auf eurer Seite bekommt, umso stärker wird eure Seite auch in dem Ranking gewichtet, das ist ein ganz, ganz wichtiges Signal für Google.

Hier möchte ich aber gleich eine Anmerkung dazu machen, ich weiß, dass viele Einzelunternehmen auch dazu neigen, dass sie sagen, okay, ich mache jetzt hier einfach eine Linkliste auf meiner Seite und alle Unternehmer, Unternehmerinnen, Freunde, Freundinnen, wie auch immer, die ich kenne mit eigener Website, die verlinke ich da, und bitte sie das Gleiche für mich zu tun.

Es ist nett gemeint, aber nicht besonders hilfreich, ganz im Gegenteil, es kann durchaus sogar für ein schlechtes Signal an Google sorgen.

Achtet bitte darauf, dass ihr verlinkt werdet zum einen wirklich nur von Seiten, die hochwertig sind. Bei Angebote, die ihr vielleicht per E-Mail erhaltet, wo euch jemand sagt: “Ich habe die und die Seiten, ich kann dich auf jeder Linkliste auf meinen Seiten eintragen, mache das Gleiche bitte mit mir.” schaut euch bitte die Seiten genau an. Diese Angebote sind in aller Regel hochgradig unseriös.

Schaut, was auf den Seiten zu finden ist, von der ihr verlinkt werden, gleiches natürlich gilt auch umgekehrt, also auch Seiten, auf die ihr verlinkt, schaut, dass da wirklich hochwertige Inhalte sind, dass der Besucher, den ihr von eurer Seite dahinschickt auch wirklich genau die gleiche Qualität wiederfinden, wie ihr selber auf eurer Seite auch geben wollt.

Es gibt viele, viele Hinweise und Tipps auch zum Thema Linkbuilding. Beim Linkbuilding beschäftige ich mich damit, wie kann ich viele Links erhalten, die auf meine Website leiten, weil ich weiß, dass diese Linkverweise wirklich ein wichtiges und gewichtiges Kriterium für Google sind.

Ich persönlich bin der Überzeugung: Stellst du hochwertige Inhalte zur Verfügung, wird das letzten Endes seinen Weg selber finden, du wirst verlinkt werden. Du kannst schon mit einem Fokus zum Thema Verlinkung deine Seite betrachten oder da eine gewisse SEO-Arbeit machen, allerdings erst, wenn deine Website wirklich so weit optimiert ist, dass sie super dasteht, vorher macht das wirklich meines Erachtens nach keinen Sinn.

Bei den meisten denke ich, die sich mit dem Thema SEO jetzt erst beschäftigen oder erst anfangen, stehen noch ganz, ganz, ganz viele andere Aufgaben und Optimierungsmöglichkeiten erstmal auf der Liste bevor es wirklich um das Thema Linkbuilding geht.

Grundsätzlich empfehle ich: immer darauf achten, dass unter euren Gastbeiträgen in anderen Blogs auch eure Domain genannt wird, dass da ein Verweis stattfindet, Gleiches gilt auch, wo es immer möglich ist, bei PR-Artikeln und ähnliches, achtet bitte immer darauf, dass ihr verlinkt werden, auch wenn irgendwo eure Angebote, eure Produkte mit verkauft werden. Achtet bitte drauf und bittet darum, dass doch auf eure Seite verlinkt wird, nachdem ihr euch angeschaut habt, von wo ihr verlinkt werdet.

Das ist auf alle Fälle schon mal eine gute Möglichkeit mehr Links zu generieren.

 

So viel erstmal dazu. Auch in Zukunft werde ich noch drüber sprechen, was man im Einzelnen noch tun kann. Ich werde wirklich ganz intensiv noch über die Inhalte sprechen, auch das Thema SEO-Texte, die sogenannten H-Überschriften, auch die Titel und Beschreibungen, Metatexte, werde ich noch mal detaillierter ausarbeiten, aber für heute soll es das erstmal gewesen sein.

Ich freue mich, dass du dabei warst. Ich wünsche dir eine schöne Zeit. Bis zum nächsten Mal! Bis bald!

Manuela